Reduzierstück Kunststoff Ø160mm auf Ø150mm
Wenn dein neuer 160-mm-Lüfter nicht an den 150-mm-Aktivkohlefilter passt, rettet dieses Reduzierstück dein Setup. Das Formteil von Aktivluft verbindet unterschiedliche Flanschgrößen nahtlos und luftdicht, während die glatte Innenwand Strömungsgeräusche und Druckverlust so gering wie möglich hält.
Wer sein Setup im Laufe der Zeit aufrüstet oder an neue Gegebenheiten anpasst, kennt das Problem: Die Anschlüsse passen plötzlich nicht mehr zusammen. Vielleicht hast du dir einen neuen, leistungsstarken EC-Ventilator mit 160-mm-Flansch gegönnt, aber dein bewährter Aktivkohlefilter oder die Wanddurchführung haben noch das gängige 150-mm-Maß. Genau für diese Lücke brauchst du ein solides Reduzierstück, das den Übergang sauber schließt, ohne dass du direkt das restliche Equipment teuer austauschen musst.
Das Modell von Aktivluft besteht aus langlebigem Kunststoff. Das ist im Grow-Alltag ein handfester Vorteil gegenüber den oftmals üblichen Blechvarianten. Kunststoff rostet nicht, selbst wenn du in der Hochblüte mit hoher Luftfeuchtigkeit kämpfst oder sich in kalten Nächten Kondenswasser im Abluftschlauch sammelt. Ein feuchter Blech-Reduzierer kann auf Dauer korrodieren und an Dichtigkeit einbüßen – Kunststoff bleibt dauerhaft in Form und sauber.
Zudem wiegt das Bauteil gerade einmal 160 Gramm. Wenn du dein Abluftsystem frei schwingend unter das Zeltdach hängst oder eine komplexe Filter-Lüfter-Schalldämpfer-Kombination installierst, zählt jedes Gramm. Das geringe Gewicht zieht nicht unnötig an den Aufhängungen und verhindert, dass das Zeltgestänge durchhängt.
Ein weiterer entscheidender Punkt bei hochwertigen Kunststoff-Reduzierern ist die Aerodynamik. Die Innenwände sind völlig glatt gegossen, und der Übergang von 160 mm auf 150 mm verläuft konisch und sauber, ohne scharfe Stufenkäntchen, wie man sie häufig bei gepressten Metall-Teilen findet. Das bedeutet weniger Luftverwirbelungen in der Abluftleitung. Dein Lüfter muss weniger gegensteuern und das strömungsbedingte Rauschen in der Leitung bleibt erfreulich leise.
In der Praxis gibt es zwei typische Szenarien für den Einsatz dieses Formteils. Im ersten Fall ziehst du die Luft durch einen 150-mm-Filter, aber dein neuer Lüfter hat einen 160-mm-Anschluss. Das ist aerodynamisch absolut unbedenklich. Hier setzt du das Reduzierstück einfach zwischen Filter und Lüfter ein und überbrückst die Größendiskrepanz, ohne dass die Saugleistung durch massiven Gegendruck dramatisch einbricht. Die Luft strömt sanft in den größeren Querschnitt über.
Im zweiten Fall musst du die Abluft am Ende der Strecke durch eine kleinere Öffnung pressen – zum Beispiel, weil dein Growzelt nur einen 150-mm-Auslassschacht bietet oder dein selbstgebauter Fensterkoffer fest auf 150 mm ausgelegt ist, obwohl deine gesamte Anlage auf 160 mm läuft. Wenn du hier von 160 mm auf 150 mm reduzierst, erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit am Auslasspunkt leicht. Das ist kein Beinbruch, solange dein Lüfter genügend Leistungsreserven besitzt.
Egal, in welche Richtung du strömst: Oberste Priorität hat die absolute Luftdichtigkeit. Wenn dein pH-Wert nach dem Mischen absackt, kannst du das Wasser leicht anpassen – wenn deine Abluft leckt, hast du ein unkontrollierbares Geruchsproblem in der Wohnung. Deshalb musst du beim Einsatz penibel darauf achten, dass das Bauteil fest und ohne Verkantung sitzt. Der Strömungsdruck vor einer Reduzierung steigt leicht an; jede undichte Stelle würde hier ungefilterte Luft in den Raum drücken.
Der robuste Kunststoff des Aktivluft-Adapters hält dicht, auch wenn du ordentlich Zug auf das Zelt gibst. Durch das feste, aber leicht flexible Material lassen sich Mikrovibrationen des Lüfters gut absorbieren, ohne dass sich die Verbindung wie bei starren Metallrohren sofort lockert.
Die Art der Montage hängt stark davon ab, welche Materialien du aufeinandertreffen lässt. Wenn du einen flexiblen Abluftschlauch (wie Aluflex, Phonic Trap oder Combidec) auf das Reduzierstück ziehst, ist die Sache einfach. Du stülpst den Schlauch ein paar Zentimeter über den Stutzen des Adapters. Nutze dann eine passende Schlauchschelle, um den Schlauch von außen festzuklemmen. Zieh die Schelle gut handfest an, um das Kunststoffgewebe des Schlauchs nicht zu stauchen, aber fest genug, dass keine Nebenluft gezogen wird.
Wenn du zwei starre Bauteile direkt verbinden willst, musst du aufpassen. Willst du das Reduzierstück direkt auf den Metallflansch des Lüfters oder des Aktivkohlefilters setzen, triffst du auf exakt gleiche Durchmesser (z.B. der 160-mm-Stutzen des Adapters auf den 160-mm-Anschluss des Lüfters). Die Teile gleiten also nicht ineinander. Hier brauchst du zwingend eine Verbindungsmanschette (oft Gummimanschette oder Fast Clamp genannt).
Alternativ zu Manschetten kannst du hochwertiges Aluminium-Klebeband verwenden. Wenn du dich für Klebeband entscheidest, reinige die Oberflächen beider Bauteile vorher zwingend mit etwas Reinigungsalkohol oder einem sauberen Tuch. Feiner Kohlestaub vom Aktivkohlefilter oder ein leichter Fettfilm verhindern, dass das Tape dauerhaft haftet. Wickle das Tape stramm, faltenfrei und überlappend mindestens drei- bis viermal um den Stoßübergang.
Sobald sich das System im Betrieb erwärmt, zieht sich das Alu-Tape leicht an und die Verbindung sitzt bombenfest. Kontrolliere nach dem ersten Einschalten der Abluftanlage mit der Hand, ob du an den Rändern des Reduzierstücks einen leichten Luftzug spürst. Wenn ja, musst du die Schelle nachziehen oder die Manschette neu ausrichten, bis das System absolut kompromisslos dicht ist.
Das Reduzierstück von Aktivluft ist ein klassisches und verlässliches Formteil für den professionellen Abluftausbau. Die Kombination aus schlagfestem Kunststoff und den passgenauen Stutzen macht es zu einem problemlosen Helfer beim Verlegen deiner Klimatechnik.
Der Kunststoff ist völlig unempfindlich gegenüber den teils extremen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Indoor-Setups. Auch bei dauerhaft über 70 % RLF in der späten Vegi-Phase oder bei massiver Transpiration deiner Pflanzen in der Hochblüte gibt es hier keine Schwachstellen oder Korrosion. Das Material wird durch die Abluft weder porös noch rostet es durch.
Dank der Materialstärke ist das Bauteil stabil genug, um dem Druck straff gezogener Schlauchschellen sicher standzuhalten. Es verformt sich beim Anziehen nicht zu einem Oval, was sofort zu Luftlecks führen würde. Gleichzeitig bietet Kunststoff gegenüber Blech den Vorzug, minimale Geräuschentwicklungen und Eigenschwingungen besser zu schlucken, statt sie als Resonanzkörper in die Growbox weiterzutragen.
Hier sind die wichtigsten technischen Eckdaten des Adapters im Überblick:
Dimensionen
- Anschluss A: Ø 160 mm
- Anschluss B: Ø 150 mm
Material & Gewicht
- Material: Kunststoff (schlagfest)
- Gewicht: 0,16 kg
Um das Reduzierstück sicher in dein Setup zu integrieren, benötigst du passendes Befestigungsmaterial. Willst du einen flexiblen Abluftschlauch anbringen, sind Schlauchschellen (in den Durchmessern 150 mm und 160 mm) unverzichtbar. Achte darauf, dass sie weit genug öffnen.
Wenn du das Adapterteil direkt an ein anderes starres Gehäuse (wie Rohrventilator oder Aktivkohlefilter) flanschen willst, brauchst du Verbindungsmanschetten, da du Hartplastik nicht in Metallstutzen schieben kannst. Alternativ lässt sich dieser Übergang auch mit mehrlagigem Alu-Klebeband oder hochwertigem Panzer-Tape abdichten.
Dieses Formteil eignet sich für ausnahmslos alle typischen Indoor-Grow-Setups, in denen ein Größenwechsel im Abluft- oder Zuluftstrang anfällt. Es ist kompatibel mit handelsüblichen EC- und AC-Rohrventilatoren, Aktivkohlefiltern, Aluflexschläuchen und schallgedämmten Rohren der Nennweiten 160 mm und 150 mm.
Nicht geeignet ist das Teil für industrielle Hochtemperaturanlagen. Für die herkömmliche Pflanzenzucht, wo die abgeleitete Luft selten über 35 Grad Celsius warm wird, ist der verwendete Kunststoff jedoch dauerhaft sicher und formstabil.
- 1x Reduzierstück Kunststoff Ø160 mm auf Ø150 mm (Aktivluft)
Befestigungsmaterialien wie Schlauchschellen oder Manschetten sind nicht enthalten.