Zum Inhalt springen

Reduzierstück Kunststoff Ø160mm auf Ø150mm

Verbinde 160-mm- und 150-mm-Lüftungskomponenten absolut luftdicht miteinander. Das Kunststoff-Reduzierstück ist leicht, rostfrei und aerodynamisch.

Lieferbar
5,90 € 5,90 €

Versand & Lieferung
Paketversand ab 7,90 € · versandkostenfrei ab 99 € (bis 31,5 kg)
Abholpunkt Kassel · Abholung gratis
KLIMA & LÜFTUNG

Reduzierstück Kunststoff Ø160mm auf Ø150mm

Wenn dein neuer 160-mm-Lüfter nicht an den 150-mm-Aktivkohlefilter passt, rettet dieses Reduzierstück dein Setup. Das Formteil von Aktivluft verbindet unterschiedliche Flanschgrößen nahtlos und luftdicht, während die glatte Innenwand Strömungsgeräusche und Druckverlust so gering wie möglich hält.

160 mm auf 150 mm Rostfrei (Kunststoff) Glatte Aerodynamik Federleicht (160 g)
Überblick

Wer sein Setup im Laufe der Zeit aufrüstet oder an neue Gegebenheiten anpasst, kennt das Problem: Die Anschlüsse passen plötzlich nicht mehr zusammen. Vielleicht hast du dir einen neuen, leistungsstarken EC-Ventilator mit 160-mm-Flansch gegönnt, aber dein bewährter Aktivkohlefilter oder die Wanddurchführung haben noch das gängige 150-mm-Maß. Genau für diese Lücke brauchst du ein solides Reduzierstück, das den Übergang sauber schließt, ohne dass du direkt das restliche Equipment teuer austauschen musst.

Das Modell von Aktivluft besteht aus langlebigem Kunststoff. Das ist im Grow-Alltag ein handfester Vorteil gegenüber den oftmals üblichen Blechvarianten. Kunststoff rostet nicht, selbst wenn du in der Hochblüte mit hoher Luftfeuchtigkeit kämpfst oder sich in kalten Nächten Kondenswasser im Abluftschlauch sammelt. Ein feuchter Blech-Reduzierer kann auf Dauer korrodieren und an Dichtigkeit einbüßen – Kunststoff bleibt dauerhaft in Form und sauber.

Zudem wiegt das Bauteil gerade einmal 160 Gramm. Wenn du dein Abluftsystem frei schwingend unter das Zeltdach hängst oder eine komplexe Filter-Lüfter-Schalldämpfer-Kombination installierst, zählt jedes Gramm. Das geringe Gewicht zieht nicht unnötig an den Aufhängungen und verhindert, dass das Zeltgestänge durchhängt.

Ein weiterer entscheidender Punkt bei hochwertigen Kunststoff-Reduzierern ist die Aerodynamik. Die Innenwände sind völlig glatt gegossen, und der Übergang von 160 mm auf 150 mm verläuft konisch und sauber, ohne scharfe Stufenkäntchen, wie man sie häufig bei gepressten Metall-Teilen findet. Das bedeutet weniger Luftverwirbelungen in der Abluftleitung. Dein Lüfter muss weniger gegensteuern und das strömungsbedingte Rauschen in der Leitung bleibt erfreulich leise.

Im Einsatz

In der Praxis gibt es zwei typische Szenarien für den Einsatz dieses Formteils. Im ersten Fall ziehst du die Luft durch einen 150-mm-Filter, aber dein neuer Lüfter hat einen 160-mm-Anschluss. Das ist aerodynamisch absolut unbedenklich. Hier setzt du das Reduzierstück einfach zwischen Filter und Lüfter ein und überbrückst die Größendiskrepanz, ohne dass die Saugleistung durch massiven Gegendruck dramatisch einbricht. Die Luft strömt sanft in den größeren Querschnitt über.

Im zweiten Fall musst du die Abluft am Ende der Strecke durch eine kleinere Öffnung pressen – zum Beispiel, weil dein Growzelt nur einen 150-mm-Auslassschacht bietet oder dein selbstgebauter Fensterkoffer fest auf 150 mm ausgelegt ist, obwohl deine gesamte Anlage auf 160 mm läuft. Wenn du hier von 160 mm auf 150 mm reduzierst, erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit am Auslasspunkt leicht. Das ist kein Beinbruch, solange dein Lüfter genügend Leistungsreserven besitzt.

Egal, in welche Richtung du strömst: Oberste Priorität hat die absolute Luftdichtigkeit. Wenn dein pH-Wert nach dem Mischen absackt, kannst du das Wasser leicht anpassen – wenn deine Abluft leckt, hast du ein unkontrollierbares Geruchsproblem in der Wohnung. Deshalb musst du beim Einsatz penibel darauf achten, dass das Bauteil fest und ohne Verkantung sitzt. Der Strömungsdruck vor einer Reduzierung steigt leicht an; jede undichte Stelle würde hier ungefilterte Luft in den Raum drücken.

Der robuste Kunststoff des Aktivluft-Adapters hält dicht, auch wenn du ordentlich Zug auf das Zelt gibst. Durch das feste, aber leicht flexible Material lassen sich Mikrovibrationen des Lüfters gut absorbieren, ohne dass sich die Verbindung wie bei starren Metallrohren sofort lockert.

Anwendung

Die Art der Montage hängt stark davon ab, welche Materialien du aufeinandertreffen lässt. Wenn du einen flexiblen Abluftschlauch (wie Aluflex, Phonic Trap oder Combidec) auf das Reduzierstück ziehst, ist die Sache einfach. Du stülpst den Schlauch ein paar Zentimeter über den Stutzen des Adapters. Nutze dann eine passende Schlauchschelle, um den Schlauch von außen festzuklemmen. Zieh die Schelle gut handfest an, um das Kunststoffgewebe des Schlauchs nicht zu stauchen, aber fest genug, dass keine Nebenluft gezogen wird.

Wenn du zwei starre Bauteile direkt verbinden willst, musst du aufpassen. Willst du das Reduzierstück direkt auf den Metallflansch des Lüfters oder des Aktivkohlefilters setzen, triffst du auf exakt gleiche Durchmesser (z.B. der 160-mm-Stutzen des Adapters auf den 160-mm-Anschluss des Lüfters). Die Teile gleiten also nicht ineinander. Hier brauchst du zwingend eine Verbindungsmanschette (oft Gummimanschette oder Fast Clamp genannt).

Alternativ zu Manschetten kannst du hochwertiges Aluminium-Klebeband verwenden. Wenn du dich für Klebeband entscheidest, reinige die Oberflächen beider Bauteile vorher zwingend mit etwas Reinigungsalkohol oder einem sauberen Tuch. Feiner Kohlestaub vom Aktivkohlefilter oder ein leichter Fettfilm verhindern, dass das Tape dauerhaft haftet. Wickle das Tape stramm, faltenfrei und überlappend mindestens drei- bis viermal um den Stoßübergang.

Sobald sich das System im Betrieb erwärmt, zieht sich das Alu-Tape leicht an und die Verbindung sitzt bombenfest. Kontrolliere nach dem ersten Einschalten der Abluftanlage mit der Hand, ob du an den Rändern des Reduzierstücks einen leichten Luftzug spürst. Wenn ja, musst du die Schelle nachziehen oder die Manschette neu ausrichten, bis das System absolut kompromisslos dicht ist.

Technik & Daten

Das Reduzierstück von Aktivluft ist ein klassisches und verlässliches Formteil für den professionellen Abluftausbau. Die Kombination aus schlagfestem Kunststoff und den passgenauen Stutzen macht es zu einem problemlosen Helfer beim Verlegen deiner Klimatechnik.

Der Kunststoff ist völlig unempfindlich gegenüber den teils extremen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Indoor-Setups. Auch bei dauerhaft über 70 % RLF in der späten Vegi-Phase oder bei massiver Transpiration deiner Pflanzen in der Hochblüte gibt es hier keine Schwachstellen oder Korrosion. Das Material wird durch die Abluft weder porös noch rostet es durch.

Dank der Materialstärke ist das Bauteil stabil genug, um dem Druck straff gezogener Schlauchschellen sicher standzuhalten. Es verformt sich beim Anziehen nicht zu einem Oval, was sofort zu Luftlecks führen würde. Gleichzeitig bietet Kunststoff gegenüber Blech den Vorzug, minimale Geräuschentwicklungen und Eigenschwingungen besser zu schlucken, statt sie als Resonanzkörper in die Growbox weiterzutragen.

Hier sind die wichtigsten technischen Eckdaten des Adapters im Überblick:

Dimensionen

  • Anschluss A: Ø 160 mm
  • Anschluss B: Ø 150 mm

Material & Gewicht

  • Material: Kunststoff (schlagfest)
  • Gewicht: 0,16 kg
Voraussetzungen

Um das Reduzierstück sicher in dein Setup zu integrieren, benötigst du passendes Befestigungsmaterial. Willst du einen flexiblen Abluftschlauch anbringen, sind Schlauchschellen (in den Durchmessern 150 mm und 160 mm) unverzichtbar. Achte darauf, dass sie weit genug öffnen.

Wenn du das Adapterteil direkt an ein anderes starres Gehäuse (wie Rohrventilator oder Aktivkohlefilter) flanschen willst, brauchst du Verbindungsmanschetten, da du Hartplastik nicht in Metallstutzen schieben kannst. Alternativ lässt sich dieser Übergang auch mit mehrlagigem Alu-Klebeband oder hochwertigem Panzer-Tape abdichten.

Eignung

Dieses Formteil eignet sich für ausnahmslos alle typischen Indoor-Grow-Setups, in denen ein Größenwechsel im Abluft- oder Zuluftstrang anfällt. Es ist kompatibel mit handelsüblichen EC- und AC-Rohrventilatoren, Aktivkohlefiltern, Aluflexschläuchen und schallgedämmten Rohren der Nennweiten 160 mm und 150 mm.

Nicht geeignet ist das Teil für industrielle Hochtemperaturanlagen. Für die herkömmliche Pflanzenzucht, wo die abgeleitete Luft selten über 35 Grad Celsius warm wird, ist der verwendete Kunststoff jedoch dauerhaft sicher und formstabil.

Lieferumfang
  • 1x Reduzierstück Kunststoff Ø160 mm auf Ø150 mm (Aktivluft)

Befestigungsmaterialien wie Schlauchschellen oder Manschetten sind nicht enthalten.

FAQ
Kann ich das Reduzierstück auch "rückwärts" von 150 mm auf 160 mm verbauen?
Ja, das ist strömungstechnisch überhaupt kein Problem. Du kannst Abluft bedenkenlos von einem kleineren in ein größeres Rohr leiten. Die Luftströmung verlangsamt sich im größeren Bereich leicht, was oft sogar die Gesamtlautstärke des Systems nochmals etwas reduziert.
Entstehen durch die Verjüngung auf 150 mm lautere Strömungsgeräusche?
Jede Querschnittsverengung im Abluftstrang führt zu einer lokalen Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit, was den Luftwiderstand messbar erhöht. Bei dem sehr geringen Sprung von 160 auf 150 mm und dank der konischen, glatten Kunststoff-Innenwand hält sich die Geräuschentwicklung aber absolut in Grenzen und ist oft gar nicht wahrnehmbar.
Befestige ich den Flex-Schlauch innen oder außen am Reduzierstück?
Flexible Lüftungsschläuche (Aluflex, Combidec etc.) stülpst du immer von außen über die Stutzen des Reduzierstücks. Danach sicherst du sie von außen stramm mit einer passenden Schlauchschelle.
Bricht der Kunststoff, wenn ich die Schlauchschelle zu fest anziehe?
Der verwendete Kunststoff ist schlagfest und äußerst formstabil. Allerdings solltest du Schlauchschellen generell immer nur so fest anziehen, wie es für eine absolut luftdichte Verbindung nötig ist (gut handfest). Wenn du mit dem Schraubenzieher brachial weiterdrehst, kann letztendlich jedes Kunststoffgewinde oder der darunter liegende Schlauch Schaden nehmen.
Kann ich das Stück direkt, ohne Schlauch, an den Aktivkohlefilter stecken?
Nein, nicht direkt durch Zusammenstecken. Die Anschlüsse des Filters und des Reduzierstücks haben denselben Außendurchmesser (sie treffen Hart auf Hart). Damit die Verbindung luftdicht gelingt und stabil hält, brauchst du eine Gummimanschette oder viel stramm gewickeltes Aluminium-Klebeband über der Stoßkante.
Ist Kunststoff bei Reduzierstücken wirklich besser als Metall?
Für die Bedingungen im Growzelt meistens ja. Kunststoff rostet nicht bei andauernd hoher Luftfeuchtigkeit, ist spürbar leichter und besitzt glattere Innenwände, was eine verwirbelungsarme Strömung begünstigt. Metall wird in der Regel nur bei extrem starken Lüfteranlagen oder aus rein statischen Gründen bei komplett fest verschraubten Rohrinstallationen zwingend bevorzugt.
Verliere ich durch die Verkleinerung spürbar an Saugleistung?
Das ist minimal und in den meisten Setups irrelevant. Wenn dein Lüfter auf 160 mm ausgelegt ist und du auf 150 mm reduzierst, erhöht sich der Druckverlust leicht. Ein moderner, starker EC-Lüfter gleicht das problemlos aus. Lediglich sehr schwache, alte AC-Lüfter am absoluten Leistungslimit tun sich schwerer. Extreme Verjüngungen (z.B. von 160 auf 100 mm) solltest du eher vermeiden, ein Sprung von 10 mm ist aber unbedenklich.
Wie reinige ich das Reduzierstück nach einem abgeschlossenen Grow-Durchgang?
Du kannst es ganz einfach mit einem feuchten Tuch auswischen. Wenn sich klebriger Staub oder feine Harzrückstände an der Innenwand abgesetzt haben, kannst du problemlos etwas Isopropanol oder warmes Seifenwasser verwenden. Das greift das Kunststoffmaterial in keiner Weise an.