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Hubey Bio Rooting Gel 30 ml

Das Hubey Bio Rooting Gel (30 ml) fördert schnelles Wurzelwachstum bei Stecklingen. 100 % organisch mit Aloe Vera & Braunalgen für kräftige Jungpflanzen.

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ANZUCHT

Hubey Bio Rooting Gel 30 ml

Dieses zu 100 % organische Bewurzelungsgel verzichtet komplett auf synthetische Hormone und versorgt deine frischen Stecklinge stattdessen mit der geballten Naturkraft aus Aloe Vera, Braunalgen und Huminsäuren. Es versiegelt den empfindlichen Cut sofort, schützt vor Erregern und gibt den Startschuss für eine rasante und gesunde Wurzelentwicklung.

100 % Organisch Frei von synthetischen Hormonen Mit Aloe Vera & Algen Sehr ergiebig (30 ml)
Überblick

Das Klonen deiner Lieblingspflanze sichert dir eine exakte genetische Kopie und spart dir viel Zeit im Vergleich zur langwierigen Samenanzucht. Damit aus dem abgeschnittenen Trieb aber eine vitale, eigenständige Pflanze wird, muss er schnellstmöglich neue Wurzeln schlagen. Genau hier setzt das Hubey Bio Rooting Gel an, indem es den gestressten Steckling in der kritischsten Phase direkt nach dem Schnitt versorgt und schützt.

Anders als klassische Alternativen, die oft auf synthetische Bewurzelungshormone wie Indol-3-buttersäure (IBA) setzen, arbeitet dieses Gel zu 100 % auf biologischer Basis. Es greift auf pflanzeneigene Prozesse zurück, ohne der jungen Genetik einen künstlichen Hormonschock zu verpassen. Du profitierst von einer sauberen, rein organischen Wirkstoffkombination, die das Beste aus Aloe Vera, Braunalgen und Huminsäuren vereint.

Durch die zähflüssige Konsistenz haftet das Gel zuverlässig am Stängel und wischt sich nicht sofort ab, wenn du den Stecki in das Substrat steckst. Es legt sich wie ein schützender Verband über die offene Zellstruktur am Cut. Das blockiert das Eindringen von Krankheitserregern und verhindert gleichzeitig, dass gefährliche Luftblasen in die Wasserleitbahnen des Stängels gezogen werden.

Mit 30 ml Inhalt bist du für zahlreiche Durchgänge bestens gerüstet, da die Anwendung extrem sparsam ist. Egal, ob du nur ein paar Sicherungskopien deiner Mutterpflanze vor der Blüte nimmst oder ein ganzes Zelt mit neuen Jungpflanzen füllst – das Hubey Gel bietet dir eine verlässliche, umweltfreundliche und sanfte Basis für eine konstant hohe Erfolgsquote bei der Stecklingsvermehrung.

Im Einsatz

Wenn du den frischen Steckling geschnitten hast, befindet sich die Pflanze im absoluten Überlebensmodus. Die Wasserversorgung von unten ist schlagartig gekappt, und die offene Wunde ist maximal anfällig für Bakterien. Tauchst du den Stiel in das Hubey Bio Rooting Gel, übernimmt die enthaltene Aloe Vera sofort die Erstversorgung. Sie wirkt auf natürliche Weise antibakteriell und beruhigt das gestresste Gewebe, sodass die Zellteilung ohne störende Entzündungen beginnen kann.

Im nächsten Schritt entfalten die Phytohormone aus dem Braunalgenextrakt (Knotentang) ihre Wirkung. Sie liefern pflanzeneigene Auxine und Cytokinine direkt an die feuchte Schnittstelle. Diese natürlichen Botenstoffe signalisieren den undifferenzierten Zellen im Stängel unmissverständlich, dass sie sich ab sofort in Wurzelzellen umwandeln müssen. In der Praxis siehst du das an einer raschen, knotigen Callus-Bildung, aus der schon nach wenigen Tagen die ersten dicken, weißen Wurzelspitzen brechen.

Sobald sich die ersten feinen Haarwurzeln im Anzuchtmedium zeigen, kommt die Huminsäure ins Spiel. Sie aktiviert die Zellmembranen und bereitet die extrem junge, noch empfindliche Wurzelstruktur darauf vor, Feuchtigkeit und Nährstoffe aus dem Substrat aufzunehmen. Das Resultat ist ein fließender Übergang von der bloßen Wurzelbildung hin zu einem eigenständigen, kräftigen Wachstumsschub in der frühen Vegi-Phase.

Auch bei Pflanzenarten, die allgemein als schwer bewurzelnd gelten, zeigt die biologische Formel ihre Stärken. Wo synthetische Mittel bei empfindlichen Genetiken manchmal zu aggressiv wirken und den Stängel am unteren Ende regelrecht verbrennen oder verfaulen lassen, arbeitet die sanfte Rezeptur von Hubey im völligen Einklang mit der Pflanze. Du verzeichnest weniger Ausfälle im Gewächshaus und startest mit deutlich vitaleren Jungpflanzen in deinen Grow.

Anwendung

Der Erfolg beim Klonen steht und fällt mit deiner Hygiene. Wenn du mit einem stumpfen Messer schneidest oder unsauber arbeitest, hilft dir auch das beste Gel nicht weiter. Verwende immer ein steriles, scharfes Skalpell, um den Trieb in einem sauberen 45-Grad-Winkel direkt unterhalb eines Blattknotens (Nodie) abzutrennen. So legst du maximal viel Zellfläche frei, an der sich später Wurzeln bilden können.

Ein typischer Fehler, der oft gemacht wird: Viele Grower tauchen den frisch geschnittenen Stecki direkt in die Originalflasche des Gels. Wenn du das machst, bringst du unweigerlich Pflanzensäfte, mikroskopischen Schmutz und Bakterien in das restliche Gel ein, was es auf Dauer unbrauchbar macht oder Schimmel fördert. Die Lösung ist simpel: Drücke vor dem Schneiden einfach eine kleine, für den Durchgang benötigte Menge des Gels in einen sauberen Schnapsbecher oder auf einen kleinen Unterteller.

Sobald der Schnitt am Trieb gesetzt ist, muss es schnell gehen, damit der Stängel keine Luft zieht (Embolie-Gefahr). Tauche das untere Ende deines Stecklings sofort etwa ein bis zwei Zentimeter tief in deine vorbereitete Gel-Portion. Achte darauf, dass die gesamte Schnittfläche und mindestens ein freigelegter Knotenpunkt gleichmäßig mit dem zähen Film überzogen sind.

Im letzten Schritt setzt du den behandelten Trieb zügig in dein feuchtes Anzuchtsubstrat. Stich unbedingt vorher mit einem Zahnstocher oder dem Skalpellgriff ein kleines Loch im Medium vor. Wenn du den Stecki einfach mit Gewalt in die Erde oder den Plug drückst, streifst du das wertvolle Gel direkt wieder ab. Nach dem Einsetzen drückst du das Substrat leicht an, damit der Stängel festen Halt hat.

Schritt Aktion Zweck
1. Portionieren Benötigtes Gel in sauberen Becher abfüllen. Verhindert die bakterielle Verunreinigung der Flasche.
2. Schneiden Mit sterilem Skalpell 45° unter der Nodie schneiden. Maximiert die nutzbare Zellfläche für neues Wurzelgewebe.
3. Versiegeln Schnittfläche und Knotenpunkt sofort in das Gel tauchen. Verschließt die Wunde und blockiert gefährliche Lufteinschlüsse.
4. Einsetzen In ein vorgestochenes Loch im Substrat stecken und andrücken. Verhindert, dass der schützende Gelfilm abgestreift wird.
Technik & Daten

Die Leistungsfähigkeit dieses Bewurzelungsgels basiert nicht auf einem einzelnen, isolierten Laborwirkstoff, sondern auf der synergetischen Kombination aus drei starken organischen Hauptkomponenten. Da Hubey komplett auf chemische Keulen verzichtet, eignet sich das Gel perfekt für Grower, die Wert auf einen streng biologischen Anbau bis hin zur Ernte legen.

Der erste entscheidende Baustein der Rezeptur ist die hochkonzentrierte Aloe Vera. Neben ihren stark antibakteriellen Eigenschaften enthält sie spezifische Enzyme, die abgestorbenes Zellgewebe abbauen und die Regeneration der intakten Zellen beschleunigen. Sie fungiert als flüssiges Pflaster, das den Zellstoffwechsel an der heiklen Cut-Linie sicher aufrechterhält.

Der Braunalgenextrakt, gewonnen aus robustem Knotentang (Ascophyllum nodosum), ist der Motor für das eigentliche Wachstum. Diese Algen wachsen in rauen Gezeitenzonen unter extremen Stressbedingungen und bilden daher von Natur aus gewaltige Mengen an Phytohormonen. Wenn diese pflanzeneigenen Auxine auf das Gewebe deines Stecklings treffen, leiten sie den starken Impuls zur Wurzelbildung ein.

Den Abschluss bildet hochwertiges Kaliumhumat (Huminsäure). Huminstoffe wirken als organische Komplexbildner im Boden. Sobald die jungen Wurzelzellen entstehen und nach außen dringen, erleichtert die Huminsäure den Ionenaustausch. Das optimiert die Aufnahmefähigkeit der neuen Zellmembranen, was den physischen Anwuchs im Substrat spürbar beschleunigt.

Wirkstoffe & Rezeptur

  • Basis: 100 % organisch
  • Wirkstoff 1: Aloe Vera (Zellregeneration)
  • Wirkstoff 2: Braunalgen (Phytohormone)
  • Wirkstoff 3: Huminsäure (Nährstoffaufnahme)

Produktdaten

  • Inhalt: 30 ml
  • Gewicht: 0,1 kg
  • Synthetische Zusätze: Keine
  • Konsistenz: Zähflüssiges Haft-Gel
Voraussetzungen

Um das Hubey Bio Rooting Gel erfolgreich einzusetzen, brauchst du zwingend ein solides Setup für die Stecklingsanzucht. Absolutes Pflichtprogramm ist ein Zimmergewächshaus (Propagator). Da frische Stecklinge noch keine Wurzeln haben, können sie Wasser vorerst nur über die Blätter aufnehmen. Du musst für die ersten Tage eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 80 bis 90 Prozent im Gewächshaus sicherstellen, sonst vertrocknet dir die Pflanze trotz Gel.

Auch beim Werkzeug darfst du keine Kompromisse eingehen. Ein medizinisches Skalpell oder eine wirklich messerscharfe, saubere Schere ist Pflicht, um Quetschungen am empfindlichen Stängelgewebe zu vermeiden. Wenn du den Stängel beim Schneiden quetschst, kann das Gel nicht richtig eindringen. Halte für die Desinfektion deines Werkzeugs Isopropanol oder Reinigungsalkohol bereit.

Als Basis benötigst du ein passendes Anzuchtsubstrat, das Feuchtigkeit gleichmäßig hält, ohne dauerhaft klitschnass zu sein. Eazy Plugs, Kokos-Quelltabs oder kleine Steinwollwürfel sind dafür ideal. Ein typischer Fehler: Wenn das Substrat beim Einsetzen eiskalt ist, erleidet die Pflanze einen Schock. Achte darauf, dass dein Substrat und das Wasser zum Vorweichen immer zimmerwarm sind.

Eignung

Das Gel ist extrem vielseitig und für nahezu jede Art der Stecklingsvermehrung geeignet. Das reicht von deinen klassischen Indoor-Kulturen und schnell wachsenden Kräutern bis hin zu anspruchsvollen, wertvollen Mutterpflanzen. Durch den biologischen Ansatz gibt es keine Gefahr einer Überdosierung oder toxischer Verbrennungen, was das Gel besonders für empfindliche und hochgezüchtete Genetiken attraktiv macht.

Auch wenn du schwer bewurzelnde, verholzte Pflanzen wie Sträucher oder spezielle Zierpflanzen vermehren willst, bringt dir die Kombination aus Aloe und Huminsäuren einen massiven Vorteil. Harte, holzige Stängel brauchen oft viel länger für die rettende Callus-Bildung. Genau hier schützt der langanhaltende Gelfilm das Gewebe über Wochen hinweg vor Fäulnis, bis der Durchbruch geschafft ist.

Logischerweise ist das Produkt nicht für die reine Samenanzucht gedacht. Ein Same hat keine Schnittstelle, die versiegelt werden muss. Wenn du mit Seeds startest, bringt dir ein Gel keinen Mehrwert – greife in dem Fall besser zu flüssigen, wasserlöslichen Wurzelstimulatoren, die du dem Gießwasser für die Sämlinge beimischst.

FAQ
Ist das Hubey Gel genauso stark wie synthetische Clone-Gels?
Ja, es löst den Bewurzelungsprozess sehr zuverlässig aus, arbeitet dabei aber sanfter. Anstatt die Pflanze mit chemischen IBA-Hormonen zu zwingen, liefert Hubey natürliche Phytohormone, die den gleichen Vorgang ohne Stress und toxische Verbrennungen triggern.
Warum darf ich den Steckling nicht direkt in die Flasche tauchen?
An der frischen Schnittstelle befinden sich Pflanzensäfte, Schmutzpartikel und Bakterien. Tauchst du den Stängel direkt in das Gefäß, kontaminierst du den restlichen Inhalt. Das Gel kann dann im Laufe der Zeit kippen oder anfangen zu schimmeln. Nutze immer einen separaten, sauberen Becher.
Wie lange dauert es, bis die Stecklinge wurzeln?
Das hängt stark von der Genetik, der Temperatur (ideal sind ca. 24 °C) und der Luftfeuchtigkeit ab. Bei idealen Bedingungen im Propagator siehst du mit dem Gel oft schon nach 7 bis 14 Tagen kräftige Wurzelspitzen aus dem Substrat brechen.
Kann ich das Gel in Aeroponik-Clonern verwenden?
Aeroponische Cloner besprühen den Stängel permanent mit Wasser. Das dicke Gel würde zwar im ersten Moment die Schnittstelle versiegeln, wäscht sich durch den ständigen Wasserdruck nach einiger Zeit aber ab. Für klassische Substrate (Erde, Steinwolle, Kokos, Plugs) ist es deutlich besser geeignet.
Muss ich die Stecklinge nach dem Einsetzen gießen?
Nein, in den ersten Tagen haben die Stecklinge ohnehin keine Wurzeln, um Wasser aus dem Substrat zu ziehen. Wenn du dein Substrat vor dem Einsetzen gut befeuchtet hast, reicht das völlig aus. Sorge stattdessen für eine hohe Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus und besprühe ab und zu die Wände (nicht die Pflanze selbst).
Wie lagere ich das geöffnete Gel am besten?
Da es sich um ein reines Naturprodukt mit aktiven Pflanzenextrakten handelt, mag das Gel keine extreme Hitze oder pralle Sonne. Verschließe die Tube nach der Nutzung luftdicht und lagere sie an einem kühlen, dunklen Ort – am besten im Kühlschrank. So bleiben die Enzyme lange erhalten.
Reichen 30 ml für viele Durchgänge?
Ja, das Gel ist extrem ergiebig. Du brauchst pro Steckling nur eine hauchdünne Schicht am untersten Zentimeter des Stängels. Die 30-ml-Menge reicht je nach Anwendungstechnik für dutzende bis weit über hundert Stecklinge aus.
Lieferumfang
  • 1x Hubey Bio Rooting Gel (30 ml) in wiederverschließbarem Behälter

Bitte lagere das Produkt nach dem Öffnen kühl und dunkel.