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Barneys Farm White Widow XXL Auto Fem 3St.
Der Amsterdam-Klassiker jetzt als extrem robuste und schnelle Autoflower. Die White Widow XXL Auto liefert dir in Rekordzeit steinharte, komplett mit Harz überzogene Buds, bleibt indoor schön kompakt und verzeiht auch typische Anfängerfehler klaglos.
Die White Widow gehört zu den absoluten Legenden der Cannabis-Welt. Barneys Farm hat diese Ikone genommen, eine brasilianische Sativa mit einer extrem harzigen südindischen Indica gekreuzt und das Ganze mit ihrer hauseigenen BF Super Auto #1 verfeinert. Das Ergebnis ist eine 70%ige Indica-Autoflower, die das Erbe der klassischen "Widow" mit dem Komfort modernster Ruderalis-Genetik vereint.
Mit der White Widow XXL Auto holst du dir einen Strain ins Zelt, der seinem Namen in Sachen Harzproduktion alle Ehre macht. Die Blütenstruktur ist typisch Indica: schwer, dicht und massiv. Die Pflanze wächst eher buschig und in die Breite, bleibt dabei aber mit 80 bis 100 cm Indoor sehr gut kontrollierbar. Das macht sie zu einer exzellenten Wahl, wenn du nicht viel Headroom in deinem Setup hast.
Das Terpenprofil ist eine echte Zeitreise in die Amsterdamer Coffeeshops der 90er. Ein durchdringender Skunk-Geruch trifft auf süße Zitrusnoten, abgerundet durch einen erdigen, würzigen Kiefern-Hintergrund. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 23 % liefert sie einen ausgewogenen Effekt: Es beginnt mit einem euphorischen, kreativen Kopf-High und gleitet dann sanft in eine tiefe, entspannende körperliche Ruhe ab.
Warum diese Autoflower statt der regulären Version? Ganz einfach: Geschwindigkeit und Unverwüstlichkeit. Du musst dir keine Gedanken über Lichtzyklen zur Blüteeinleitung machen. Nach 70 bis 75 Tagen ab der Keimung fährst du die Ernte ein. Zudem ist sie extrem resistent gegenüber Schädlingen und Temperaturschwankungen, was sie zu einem absoluten Selbstläufer macht.
Da die innere Uhr einer Autoflower vom ersten Tag an tickt, setzt du den gekeimten Samen am besten direkt in seinen Endtopf. Jeder Umtopf-Vorgang bedeutet Stress und kostet die Pflanze wertvolle Wuchstage. In einem 11- bis 15-Liter-Topf fühlt sich die White Widow XXL Auto am wohlsten und hat genug Raum, um in den ersten 3 bis 4 Wochen ein starkes Wurzelsystem aufzubauen.
Das vegetative Wachstum ist kurz, aber rasant. Die Pflanze entwickelt schnell breite Indica-Blätter und schiebt Seitentriebe nach außen. Der typische Stretch beim Einsetzen der Blüte fällt hier recht moderat aus – du musst keine Angst haben, dass sie dir plötzlich ins Licht wächst. Wenn dein Blätterdach zu dicht wird, greife zu LST (Low Stress Training). Binde die Haupttriebe vorsichtig zur Seite, damit auch das untere Drittel der Pflanze genug Licht abbekommt.
Ab der fünften Woche geht die Blüteproduktion richtig los. Was zunächst wie kleine Pompoms aussieht, schwillt schnell zu kompakten, schweren Colas an. Ab jetzt macht der Strain seinem Namen "White" alle Ehre: Die Trichom-Produktion explodiert förmlich. Ein dicker, weiß glitzernder Teppich aus Harz zieht sich über die Blüten und die anliegenden Zuckerblätter. Der Geruch wird in dieser Phase sehr intensiv – ein gut dimensionierter Aktivkohlefilter ist hier absolute Pflicht.
In den letzten zwei Wochen der Blüte erfordern die dichten Buds deine Aufmerksamkeit beim Klima. Auch wenn die Genetik eine hohe Grundresistenz gegen Schimmel (Botrytis) mitbringt, staut sich in den massiven Headbuds schnell Feuchtigkeit. Wenn du die RLF (Relative Luftfeuchtigkeit) in dieser Endphase unter 45 bis 50 % hältst und für ausreichend Umluft sorgst, bringst du die harzigen Nuggets sicher über die Ziellinie.
Beim Thema Lichtzyklus ist die White Widow XXL Auto anspruchslos, aber hungrig nach Photonen. Du fährst am besten mit einem durchgehenden 18/6- oder 20/4-Zyklus von der Keimung bis zur Ernte. Der 20-stündige Tag maximiert die Photosyntheserate (DLI) und ermöglicht es der Pflanze, in der knappen Zeit von knapp 10 Wochen ihr maximales Ertragspotenzial auszuschöpfen.
Beim Düngen ist bei Autoflowers generell etwas Vorsicht geboten. Sie haben nicht die Zeit, sich von einer massiven Überdüngung ("Nute Burn") zu erholen. Wenn du in leicht vorgedüngter Erde (wie Light-Mix) growst, brauchst du in den ersten 14 bis 20 Tagen oft gar keinen Flüssigdünger. Starte danach mit etwa 25 bis 50 % des vom Hersteller angegebenen Düngeschemas und taste dich langsam an den Sweetspot heran.
Der richtige Erntezeitpunkt wird – wie immer – durch die Trichome bestimmt. Besorge dir ein Taschenmikroskop. Wenn die Harzköpfe zu 100 % milchig-trüb sind, sicherst du dir das energetische, zerebrale High. Wartest du ein paar Tage länger, bis etwa 20 bis 30 % der Trichome bernsteinfarben (amber) werden, verschiebt sich die Wirkung deutlich stärker in Richtung eines schweren, körperlichen "Couch-Locks".
Ein ordentlicher Flush (Spülen mit reinem, pH-reguliertem Wasser) in den letzten 7 bis 10 Tagen der Blüte holt das süße Zitrus- und Kiefern-Aroma in den Vordergrund. Nach der Ernte trocknest du die extrem dichten Blüten am besten schonend bei ca. 18 °C und 60 % RLF. Das bewahrt die wertvollen Terpene und verhindert, dass die äußeren Blütenschichten zu schnell austrocknen, während es innen noch nass ist.
Die Zuchtarbeit von Barneys Farm zeigt sich in der enormen Stabilität dieser Autoflower. Die Kreuzung aus brasilianischer Sativa, südindischer Indica und dem BF Super Auto #1 Ruderalis-Einschlag sorgt für sehr homogene Phänotypen. Du kannst dich darauf verlassen, dass die Pflanzen im Zelt gleichmäßig wachsen, was das Canopy-Management extrem erleichtert.
Die Timeline ist beeindruckend: Mit nur 70 bis 75 Tagen von der Saat bis zur Schere gehört sie zu den sehr schnellen Autos. Trotz dieses Sprints leidet das Ertragspotenzial nicht. Bei guten Bedingungen unter modernen LED-Panels (ab ca. 300 Watt auf 1 m²) kratzt du indoor an der Marke von 450 bis 550 Gramm pro Quadratmeter.
Outdoor spielt sie ihre Robustheit aus. Die Indica-Dominanz (70 %) sorgt für einen festen, gedrungenen Stand, der auch Wind und leichtem Regen trotzt. Im Freien streckt sie sich etwas mehr (bis ca. 120 cm) und kann an sonnigen Standorten zwischen 180 und 250 Gramm pro Pflanze abwerfen.
Das Endprodukt ist hochpotent. Mit bis zu 23 % THC gehört sie zur oberen Liga der Autoflowers und steht photoperiodischen Sorten in Sachen Schlagkraft in nichts nach. Der CBD-Gehalt bleibt minimal (unter 1 %), was den klaren, THC-getriebenen Effekt unterstreicht.
Genetik & Profil
- Genetik: Brazilian x South Indian x BF Super Auto #1
- Typ: 70% Indica / 30% Sativa
- Samen-Typ: Feminisiert, Autoflowering
- THC-Gehalt: Bis zu 23 %
Zyklus & Ertrag
- Dauer (Seed to Harvest): 70 – 75 Tage
- Höhe Indoor: 80 – 100 cm
- Ertrag Indoor: 450 – 550 g/m²
- Ertrag Outdoor: 180 – 250 g/Pflanze
Damit die White Widow XXL Auto in den 75 Tagen richtig abliefern kann, brauchst du vor allem viel Licht. Ein Setup mit einer starken LED, die in der Blüte PPFD-Werte um die 800 bis 900 µmol/m²/s erreicht (und das für 20 Stunden am Tag), ist der Schlüssel für steinhart gepresste Buds und maximale Harzbildung.
Als Behausung für die Wurzeln wählst du am besten atmungsaktive Stofftöpfe (Fabric Pots) oder Air-Pots. Da du bei Autoflowers nicht umtopfst, gehst du direkt auf 11 bis 15 Liter Volumen. Ein lockeres Substrat ist essenziell – eine Mischung aus einem hochwertigen Light-Mix mit etwa 30 % zusätzlichem Perlit sichert den Wurzeln ausreichend Sauerstoff für ein rasantes Anfangswachstum.
Unterschätze die Umluft nicht. Wegen der kompakten Indica-Struktur wird die Pflanze schnell zu einem massiven Busch. Du brauchst mindestens ein bis zwei Clip-Ventilatoren, die nicht nur über die Blattspitzen blasen, sondern auch die stehende Luft unterhalb des Blätterdachs aufmischen, um Transpirationsfeuchtigkeit zuverlässig abzutransportieren.
Für Grow-Anfänger ist dieser Strain ein absoluter Volltreffer. Die Pflege ist simpel, du musst dir keine Fehler beim Umstellen des Lichtzyklus vorwerfen lassen und die Pflanze steckt Stress (wie kleine Temperaturabfälle oder leicht schwankenden pH-Wert) wesentlich besser weg als empfindlichere Sativa-Hybriden.
Liebhaber von Extraktionen werden die White Widow XXL Auto feiern. Die Harzschicht ist abnormal dick und beschränkt sich nicht nur auf die Hauptblüten. Die komplett "gezuckerten" kleinen Blätter aus dem Trim eignen sich hervorragend für Bubble Hash, Dry Sift oder zum Auspressen auf der Rosin-Presse.
Auch wenn du Platzprobleme hast, bist du hier richtig. In kleinen Zelten (z. B. 60x60 oder 80x80 cm) oder umgebauten Schränken punktet die kurze Wuchshöhe von unter einem Meter. Du sparst dir komplizierte Netz-Aufbauten (SCROG) und hast trotzdem am Ende eine ordentliche Ausbeute auf kleinstem Raum.
Sollte ich die White Widow XXL Auto toppen?
Welcher Lichtzyklus ist der richtige?
Wann sollte ich anfangen zu düngen?
Wie viel Platz braucht die Pflanze in die Breite?
Muss ich die Pflanze entlauben (Defolieren)?
Wie schütze ich die dichten Blüten vor Schimmel?
Eignet sich der Strain für den Anbau auf dem Balkon?
Ist der Trim nach der Ernte brauchbar?
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