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Hortimol LED Zusatzleiste 50W UV und 40W FR

Die Hortimol 90W Zusatzleiste liefert separat schaltbares UV-A (50W) und Far-Red (40W). Optimiere Terpene, Blütenbildung und Harzproduktion in deinem Setup.

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Hortimol LED Zusatzleiste 50W UV und 40W FR

Dein Vollspektrum-Setup liefert die Basis, aber mit der Hortimol 90W Zusatzleiste holst du das absolute Maximum aus deiner Genetik. Durch separat zuschaltbares UV-A (385 nm) und Far-Red (730 nm) provozierst du eine extreme Harzproduktion und triggerst den Emerson-Effekt für noch mehr Photosyntheseleistung.

50W UV-A (385 nm) 40W Far-Red (730 nm) OSRAM LEDs IP65 Schutzklasse Separat schaltbar
Überblick

Eine klassische Vollspektrum-LED gibt deinen Pflanzen alles, was sie brauchen, um gesund zu wachsen und gute Erträge abzuwerfen. Doch wenn du die genetischen Limits deiner Strains ausreizen möchtest, benötigst du spezifische Wellenlängen, die eine weiße Standard-Diode oft nicht in ausreichender Intensität liefert. Genau an diesem Punkt setzt die Hortimol 90W Zusatzleiste an. Sie liefert dir einen massiven Photonen-Push in genau den Spektren, die für die Produktion von sekundären Pflanzenstoffen und eine maximale Stoffwechselrate verantwortlich sind.

Das Besondere an dieser Leiste ist ihre clevere Zweiteilung. Sie splittet ihre 90 Watt Leistung in zwei völlig unabhängige Kanäle auf: 50 Watt fließen in das UV-A Spektrum (385 nm), während 40 Watt für Far-Red (730 nm) reserviert sind. Befeuert von hochwertigen OSRAM-Dioden, bringt dieses Panel die Strahlung präzise dorthin, wo die Photorezeptoren deiner Pflanzen am empfindlichsten reagieren. Da das Gehäuse komplett lüfterlos und passiv gekühlt ist, bleibt der Betrieb zu 100 % geräuschlos und komplett wartungsfrei.

Ein massiver Pluspunkt ist die universelle Kompatibilität. Hortimol hat diese Booster-Leiste nicht nur exklusiv für ihre eigenen MG-Serien entwickelt. Dank der cleveren, verstellbaren Montagehalterungen lässt sie sich ganz einfach an fast alle gängigen Multi-Bar-LEDs auf dem Markt clippen – egal ob du eine Lumatek Zeus, Gavita oder Fluence fährst. Sie integriert sich nahtlos in deinen Headroom, ohne dir wertvolle vertikale Höhe zu stehlen.

Zusätzlich behältst du die volle Kontrolle über das Setup. Da die Leiste über separate Schalter für den UV- und den Far-Red-Kanal verfügt, bist du nicht gezwungen, beide Spektren gleichzeitig auf die Pflanzen zu feuern. Du kannst den Lichtstress punktgenau an die Lebensphase, die Vitalität und die speziellen Bedürfnisse deiner Strains anpassen.

Im Einsatz

Wenn du in der späten Blütephase den 50W UV-A Kanal aktivierst, löst du in den Pflanzen gezielt einen "gesunden Stress" aus. Die intensive ultraviolette Strahlung wird vom Blattwerk als potenziell schädliche Sonnenstrahlung wahrgenommen. Um das empfindliche Zellgewebe zu schützen, reagiert die Pflanze mit dem Aufbau eines biologischen Sonnenschutzes. Dieser Schutzschild besteht aus Harz – du wirst also einen massiven Anstieg an Trichomen, komplexeren Terpenprofilen und insgesamt klebrigeren Blüten beobachten.

Gleichzeitig hat dieser UV-induzierte Stress noch einen handfesten mechanischen Vorteil: Die Zellwände der Blätter und Stängel härten aus und werden deutlich dicker. Für beißende und saugende Schädlinge wie Thripse oder Spinnmilben wird es dadurch massiv schwerer, das Gewebe zu durchdringen. Selbst Schimmelsporen haben es auf den verdickten, extrem harzigen Oberflächen deutlich schwerer, sich festzusetzen. Es ist quasi ein Licht-Booster für die pflanzeneigene Immunabwehr.

Schaltest du hingegen den 40W Far-Red Kanal (730 nm) zu, machst du dir den berühmten Emerson-Effekt zunutze. Wenn dieses dunkelrote Licht zusammen mit dem tiefroten Spektrum (660 nm) deiner Hauptlampe auf die Blätter trifft, arbeiten die beiden Photosysteme in den Chloroplasten synergetisch auf Hochtouren. Die Folge: Die Gesamt-Photosyntheserate steigt steil an. Deine Pflanzen verstoffwechseln Wasser und Nährstoffe spürbar schneller und leiten mehr Energie direkt in die Blütenentwicklung.

Typischer Fehler: Der plötzliche Dauerbetrieb des UV-Lichts ab dem ersten Tag der Blüte. Wenn du Pflanzen ohne Vorwarnung stundenlang mit 50W UV-A bestrahlst, riskierst du Verbrennungen ("Light Bleach") oder stagnierendes Wachstum. Der Fix: Gewöhne die Pflanzen langsam an das UV-Spektrum. Starte erst in der mittleren Blütephase mit 1 bis 2 Stunden zur Mitte der Tages-Lichtphase und steigere die Dauer schrittweise, wenn du siehst, dass die Pflanzen den Stress positiv in Harz umsetzen.

Anwendung

Die Montage der Hortimol LED Zusatzleiste ist extrem unkompliziert. Du musst keine Löcher bohren oder umständlich mit Seilzugratschen hantieren, wenn du bereits eine Multi-Bar-Leuchte nutzt. Die im Lieferumfang enthaltenen Halterungen greifen einfach in den äußeren Rahmen deiner Haupt-LED und fixieren den Booster sicher und wackelfrei. Einmal eingerastet, sitzt die Leiste bombenfest über dem Canopy.

Da die Booster-Leiste stolze 94,4 cm misst, verteilt sie das UV- und Infrarot-Licht sehr gleichmäßig und tief über die Fläche. Bei kleineren Zelten reicht oft eine einzige Leiste mittig oder leicht versetzt aus; bei großen Flächen ab 120x120 cm oder gar 150x150 cm arbeiten viele Grower mit zwei Leisten, die an den gegenüberliegenden Flanken der Hauptbeleuchtung montiert werden. Die Steuerung läuft dann direkt über die am Gerät verbauten Schalter.

Das Timing ist bei Spezial-Spektren der wichtigste Erfolgsfaktor. Far-Red (730 nm) kannst du oft begleitend zur Hauptlampe über die gesamte Blütephase mitlaufen lassen, um den Emerson-Effekt dauerhaft zu triggern. UV-A (385 nm) hingegen sollte gezielt als Stressor in der zweiten Hälfte der Blüte eingesetzt werden. Ein zu früher UV-Einsatz in der Vegi oder im Stretch kostet die Pflanze unnötig Energie, die sie eigentlich für das Wachstum benötigt.

Wenn du Far-Red nutzen möchtest, um die Pflanzen abends schneller "schlafen zu schicken" (indem du FR noch 10 bis 15 Minuten nach dem Abschalten der Hauptlampe laufen lässt), benötigst du eine eigene Zeitschaltuhr für die Leiste. Da UV und FR jedoch am selben Stromkabel hängen, müsstest du das UV-Spektrum über den physischen Schalter manuell trennen, wenn nur FR nachleuchten soll. Für die meisten Heimanwender ist der parallele Einsatz während der regulären Lichtphase daher die stressfreiere und dennoch hocheffektive Methode.

Grow-Phase UV-A (50W) Empfehlung Far-Red (40W) Empfehlung
Wachstumsphase (Vegi) Aus Aus
Erste Blütewochen (Stretch) Aus (Vermeidung von unnötigem Stress) An (Unterstützt Blütenbildung)
Mitte der Blüte (ab BW 4-5) An (Start mit 2 Std./Tag zur Mittagszeit) An (Dauerhaft für Emerson-Effekt)
Letzte 2 Wochen (Flush/Reife) An (Gesteigert auf bis zu 4-6 Std./Tag) An (Dauerhaft)
Technik & Daten

Unter der Haube verlässt sich diese 90-Watt-Maschine auf absolute Premium-Qualität von OSRAM. Die streng selektierten Dioden sorgen dafür, dass die Wellenlängen von 385 nm (UV-A) und 730 nm (Far-Red) punktgenau getroffen werden, um die physikalischen Reaktionen der Pflanzen ohne Streuverluste auszulösen. Das schlanke Aluminiumchassis funktioniert dabei als riesiger Kühlkörper, weshalb die Elektronik komplett ohne fehleranfällige Lüfter auskommt.

Mit der IP65-Zertifizierung ist das Setup zudem immun gegen die rauen Bedingungen im Grow-Zelt. Hohe Luftfeuchtigkeit, feiner Staub von Erdmischungen oder versehentliche Spritzer beim Gießen lassen die Elektronik völlig unbeeindruckt. Mit knapp über 2,5 Kilo zieht die Leiste auch nicht unnötig am Rahmen deines Zeltes, und bei nur 0,41 Ampere Stromaufnahme am 230V-Netz brauchst du dir um überlastete Sicherungen keine Sorgen machen.

Leistung & Spektrum

  • Leistungsaufnahme: 90 W (50 W UV-A + 40 W FR)
  • Spektren: 385 nm (UV-A) & 730 nm (Far-Red)
  • LED-Chips: OSRAM
  • Stromaufnahme: 0,41 A (bei 230 V)

Maße & Schutz

  • Abmessungen (LxBxH): 944 x 54 x 27,4 mm
  • Gewicht Leuchte: 2,6 kg (Paket: 3,76 kg)
  • Schutzklasse: IP65 (wasser- & staubgeschützt)
  • Kühlung: Passiv (lüfterlos, geräuschlos)
Voraussetzungen

Das Wichtigste zuerst: Es handelt sich hierbei um eine reine Zusatzleiste (Supplemental Light). Du benötigst zwingend eine leistungsstarke Hauptbeleuchtung, vorzugsweise eine weiße Vollspektrum-LED, welche die grundlegende PAR-Energie für die Photosynthese abdeckt. Ein Grow nur unter dieser Booster-Leiste funktioniert nicht.

Bezüglich der Platzverhältnisse sollte dein Growzelt ein Maß von mindestens 100 x 100 cm aufweisen. Da das Aluminiumgehäuse der Leiste fast 95 cm in der Länge misst, passt sie nicht praktikabel in kompaktere 80x80 Zelte. Ihr volles Potenzial entfaltet sie durch den breiten Abstrahlwinkel perfekt auf Grundflächen von 100x100 cm bis 120x120 cm.

Eignung

Diese UV- und FR-Leiste richtet sich glasklar an fortgeschrittene Grower und leidenschaftliche Terpen-Jäger. Wenn du Pflanzen für spätere Extraktionen (Rosin, Hash) ziehst oder schlichtweg das absolute Maximum an Harzbesatz und Aroma aus deiner Genetik pressen willst, liefert dir dieses Modul exakt den steuerbaren metabolischen Stress, den du dafür brauchst.

Ebenso wertvoll ist sie für Grower, die in etwas anfälligeren oder feuchteren Umgebungen arbeiten. Durch die natürliche Verdickung der Zellwände, die das UV-Licht auslöst, baust du einen starken biologischen Schutz gegen saugende Insekten und kriechenden Schimmel auf. Du stärkst die Abwehrkräfte der Pflanzen von außen nach innen.

Lieferumfang
  • 1x Hortimol LE90A10 LED-Einheit (Kombi aus 50W UV-A und 40W Far-Red Leiste)
  • 1x Set verstellbare Montagehalterungen
  • 1x Netzkabel (230 V)

Hinweis: Eine externe Zeitschaltuhr zur Automatisierung ist nicht enthalten.

FAQ
Kann ich diese Leiste als alleinige Lampe für Stecklinge nutzen?
Nein. Diese Zusatzleiste liefert ausschließlich gezielte Peaks in UV-A und Far-Red. Sie strahlt kein photosynthetisch ausreichendes Weißlicht (PAR-Spektrum) ab, das für ein normales Wachstum zwingend nötig wäre. Sie ist immer als Begleitung zu einer Hauptlampe zu sehen.
Passt die Leiste wirklich an meine Lumatek oder SanLight?
Ja. Dank der verstellbaren Montageclips lässt sich die Leiste völlig unkompliziert auf die seitlichen Rahmen der meisten handelsüblichen Multi-Bar-LEDs aufklemmen. Das schließt populäre Systeme wie Lumatek Zeus, Gavita, Fluence und natürlich die Hortimol MG-Serie ein.
Ist das 385 nm Licht gefährlich für meine Augen?
Die Dioden strahlen mit 385 nm im UV-A Bereich. Das ist zwar nicht so zellschädigend und aggressiv wie UV-B oder UV-C, aber ein direkter Blick in die laufenden LEDs ist dennoch dringend zu vermeiden. Trage bei Arbeiten im Zelt idealerweise immer eine gute UV-Schutzbrille, solange die Leiste eingeschaltet ist.
Lassen sich UV und Far-Red wirklich getrennt steuern?
Absolut. Am Gehäuse der Zusatzleiste befinden sich physische Schalter, mit denen du den UV-A Strang und den Far-Red Strang völlig unabhängig voneinander an- oder abschalten kannst. So fährst du Far-Red beispielsweise dauerhaft mit, schaltest UV aber erst im Hochsommer der Blüte zu.
Verursacht das viele UV-Licht nicht Verbrennungen?
Das kann passieren, wenn du es übertreibst ("Light Bleach"). Wer am ersten Blütetag sofort 12 Stunden UV draufballert, schadet der Pflanze. Beginne in der mittleren Blütephase schonend mit 1–2 Stunden während der stärksten Lichtphase und erhöhe die Dosis langsam, wenn die Pflanzen gesund reagieren.
Nimmt mir die Booster-Leiste viel Platz im Zelt weg?
Nein, überhaupt nicht. Mit einer Höhe von nur rund 2,7 cm und einer Breite von knapp über 5 cm ist das Aluminiumgehäuse extrem schlank gebaut. Sie blockiert den Airflow im Zelt nicht und raubt dir auch keinen wichtigen Headroom nach oben hin.