Crescience senseClimate Klimasensor für CresControl
Mit dem senseClimate Klimasensor lieferst du deinem CresControl-System die entscheidenden Daten, um dein Grow-Klima vollautomatisch zu regeln. Er erfasst Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit höchster Präzision, sodass der Controller in Echtzeit deinen VPD-Wert berechnen und Abluft sowie Befeuchtung exakt steuern kann. Der Anschluss erfolgt ohne Werkzeug direkt per Plug-and-Play über das mitgelieferte USB-C-Kabel.
Der Crescience senseClimate ist das sensorische Herzstück für dein CresControl-Ökosystem. Ohne verlässliche Daten tappt selbst der fähigste Controller im Dunkeln. Dieser Sensor liefert genau die Umgebungsparameter, die du für einen professionellen Indoor-Grow brauchst: die exakte Raumtemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit (RH). Ziel ist dabei nicht nur das simple Anzeigen von Werten, sondern das Erschaffen einer soliden Datenbasis, auf der dein Controller Abluftventilatoren, Umluft und Luftbefeuchter millimetergenau und autonom steuern kann.
Was diesen Sensor im Grow-Alltag so mächtig macht, ist die nahtlose Integration in die Software-Umgebung von Crescience. Sobald du den senseClimate über die Extension Ports mit dem Hub verbindest, übernimmt das System die Rechenarbeit. Der CresControl nutzt die gemessenen Temperatur- und Feuchtigkeitswerte, um in Echtzeit das wichtige Dampfdruckdefizit (VPD) zu berechnen. Damit verlässt du die Ära starrer Temperaturvorgaben und steuerst dein Zelt dynamisch nach dem tatsächlichen metabolischen Wohlfühlbereich deiner Pflanzen.
Die Hardware selbst ist extrem kompakt konstruiert und lässt sich flexibel im Zelt positionieren. Du musst keine Kabel mühsam abisolieren oder Miniatur-Schraubklemmen bedienen. Der etablierte USB-C-Standard sorgt für eine sichere, einrastende Verbindung und eine absolut störungsfreie digitale Datenübertragung zwischen Sensor und Basisgerät. Gerade in Growboxen, wo hohe Luftfeuchtigkeit und elektromagnetische Felder von LED-Treibern an der Tagesordnung sind, zahlt sich diese Signalstärke aus.
Durch die permanente Datenerfassung des senseClimate vermeidest du extreme Klimaschwankungen, bevor sie den Pflanzen schaden. Wenn die Temperatur nach dem Anschalten der LED-Panels stark ansteigt oder die Luftfeuchtigkeit direkt nach dem Gießen der Töpfe hochschießt, schlägt der Sensor sofort Alarm. Der Controller dreht daraufhin sanft die Abluft hoch, bis das Klima wieder im definierten Zielkorridor liegt.
Im laufenden Grow ist der senseClimate dein primäres Werkzeug, um die Transpiration deiner Pflanzen gezielt zu steuern. Ein typisches Alltagsszenario: Deine LED-Lampe schaltet sich ein, die Temperatur im Zelt steigt. Die Pflanzen reagieren darauf und beginnen, aktiv Wasser über die Blätter zu verdunsten. Dadurch klettert unweigerlich die Luftfeuchtigkeit. Läuft das Klima jetzt aus dem Ruder, schließen die Pflanzen aus Selbstschutz ihre Spaltöffnungen. Der Stoffwechsel bricht ein, der Stretch stagniert. Der senseClimate registriert solche Anstiege innerhalb von Sekunden und meldet sie an das Mainboard.
Hier zeigt die automatische VPD-Berechnung des CresControl ihren echten Wert. Der VPD (Vapour Pressure Deficit) beschreibt in Kilopascal (kPa), wie viel Feuchtigkeit die Umgebungsluft überhaupt noch aufnehmen kann. Statt dich also andauernd zu fragen, ob 26 °C bei 60 % relativer Luftfeuchtigkeit in der aktuellen Phase passend sind, orientierst du dich einfach am VPD-Wert auf deinem Dashboard. Für die Vegetationsphase peilst du meist 0,8 bis 1,0 kPa an, in der späten Blüte sind es eher trockenere 1,2 bis 1,5 kPa. Der Sensor füttert den Controller mit den Rohdaten, um genau diesen Wert konstant zu halten.
Wenn dein VPD-Wert nachts rapide abrutscht, weil die Temperatur sinkt und die Restfeuchtigkeit im Zelt im Verhältnis extrem ansteigt, erkennt der Controller das über die senseClimate-Daten. Er zieht proaktiv die Abluft an, um die feucht-kalte Luft abzutransportieren, bevor das Wasser an den Zeltwänden oder – noch schlimmer – in den dichten Blütenständen kondensiert. Das ist deine wichtigste Lebensversicherung gegen Budrot (Blütenfäule) in den entscheidenden letzten Grow-Wochen.
Viele Grower scheitern an zu trägen Messgeräten, die erst Minuten nach einem Temperaturabfall Alarm schlagen. Der senseClimate löst dieses Problem durch extrem kurze Ansprechzeiten. Eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit wird typischerweise in nur 8 Sekunden erfasst, Temperaturveränderungen in etwas über 2 Sekunden. Fällt die Temperatur in der Dunkelphase gefährlich stark ab, kann der Controller über einen Relais-Ausgang rechtzeitig eine Heizmatte oder einen Heizlüfter zuschalten, bevor deine Wurzeln in den Kälteschock gehen.
Die Installation des Sensors ist extrem unkompliziert, die richtige Positionierung in der Box verlangt jedoch ein wenig Grow-Erfahrung. Zunächst verbindest du das beiliegende USB-C-Kabel einfach mit einem freien Extension Port deines CresControl. Das Betriebssystem erkennt die Hardware sofort und startet die Datenübertragung. Ab diesem Moment tauchen die Live-Werte auf deinem Interface auf und du kannst die Zielwerte für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und VPD hinterlegen.
Das wichtigste Detail für saubere Messungen ist der Platz, an dem der Sensor hängt. Ein klassischer Fehler: Der Sensor wird in den direkten Lichtkegel der LED gehängt. Die massive Strahlungswärme heizt das Kunststoffgehäuse sofort auf, wodurch der Sensor "denkt", es sei im Raum viel heißer, als die Lufttemperatur tatsächlich ist. Platziere den senseClimate deshalb idealerweise auf Höhe des Kronendachs (Canopy) und sorge für leichten Schatten. Das kann durch ein kleines Stück weiße Pappe als Dach geschehen, oder indem du ihn so hängst, dass ein großes Sonnensegel der Pflanze ihn leicht abschirmt.
Das zwei Meter lange Anschlusskabel gibt dir genug Flexibilität, um den Sensor mittig zwischen den Pflanzen zu platzieren, auch wenn dein CresControl sicher außerhalb der feuchten Zeltumgebung montiert ist. Achte immer darauf, dass der Sensor frei hängt und Raumluft von allen Seiten an das Gehäuse kommt. Legst du ihn flach auf einen Topfrand oder klemmst ihn stramm in eine Zeltecke, misst du ein stehendes Mikroklima, das nichts mit der tatsächlichen Luftqualität in deinen Blüten zu tun hat.
Vermeide es außerdem, den Sensor direkt über dem Ausstoßrohr eines Ultraschall-Befeuchters oder starr im direkten Zugwind eines Clip-Ventilators zu befestigen. Hänge ihn an einem leichten Pflanzen-Jo-Jo oder etwas Pflanzendraht ab. So kannst du ihn beim wöchentlichen Höhen-Stretch deiner Pflanzen mühelos nach oben korrigieren, damit er immer genau dort misst, wo die wichtigste Transpiration stattfindet.
| Wachstumsphase | Ziel-VPD (kPa) | Klima-Fokus für den Controller |
|---|---|---|
| Stecklinge / Sämlinge | 0,4 – 0,8 | Hohe Luftfeuchtigkeit, da kaum Wurzeln vorhanden sind |
| Vegetation (Wuchs) | 0,8 – 1,1 | Gute Transpiration für starken Nährstoffsog |
| Mittlere bis späte Blüte | 1,2 – 1,5 | Niedrigere Luftfeuchte zur aktiven Schimmelprävention |
Unter der Haube arbeitet der senseClimate auf absolutem Labor-Niveau. Das Herzstück bildet ein hochpräziser Sensoren-Chip, der speziell für fordernde, feucht-warme Umgebungen spezifiziert ist. Mit einer typischen Temperaturgenauigkeit von ±0,2 °C und einer Feuchtigkeitsgenauigkeit von ±2 % RH bewegt sich das Bauteil weit oberhalb der Toleranzgrenzen klassischer Growshop-Hygrometer. Diese Exaktheit ist zwingend erforderlich, da schon Messfehler von wenigen Prozent die VPD-Berechnung merklich verschieben und den Controller zu inkorrekten Steuerbefehlen animieren würden.
Der Betriebsbereich deckt bei der relativen Luftfeuchtigkeit die kompletten 0 bis 100 % ab. Ganz egal, ob du trockene Heizungsluft simulieren musst oder deine Stecklings-Dome mit extrem hoher Feuchte betreibst, der Chip arbeitet linear und ohne Aussetzer. Wie rasant das System bei Umgebungswechseln anspringt, zeigt die Ansprechzeit: Nur 8 Sekunden für die Luftfeuchtigkeit und knapp über 2 Sekunden für Temperaturwechsel. So gleicht der Controller kurzfristige Störungen (z. B. durch kurzes Öffnen des Zelts) sofort aus.
Der physische Anschluss ist durch den USB-C-Standard zukunftssicher und robust gelöst. Die Steckerverbindung ist verdrehsicher und sitzt fest genug, um ein versehentliches Herausrutschen durch den Unterdruck im Zelt oder versehentliches Ziehen bei Gießarbeiten zu verhindern. Das beiliegende zwei Meter lange Kabel ist exakt darauf abgestimmt, auch in 150x150 cm großen Boxen eine saubere Kabelführung vom Zeltmittelpunkt bis zur Dachausführung zu erlauben, ohne dass digitale Signalverluste drohen.
Mit gerademal 0,04 kg wiegt der Sensor praktisch nichts. Er zieht dir weder das Gestänge nach unten, noch knickt er schwache Pflanzentriebe ab, falls er mal versehentlich darauf abgelegt wird. Die Konstruktion fügt sich nahtlos und unauffällig in das modular gedachte Crescience-System ein.
Messleistung
- Messbereich RH: 0 – 100 %
- Genauigkeit RH (typisch): ±2 %
- Genauigkeit Temperatur: ±0,2 °C
- Ansprechzeit Feuchtigkeit: ca. 8 Sekunden
- Ansprechzeit Temperatur: > 2 Sekunden
Hardware & Anschluss
- Systemkompatibilität: Crescience CresControl
- Anschluss-Typ: USB-C
- Berechneter Wert: VPD in kPa (über Hub)
- Kabellänge: 2 Meter
- Gewicht: 0,04 kg
Der wichtigste Punkt vorab: Der senseClimate Klimasensor ist ein reines Modul und kein Standalone-Messgerät. Er besitzt kein eigenes Display, kann nicht per Netzteil autark betrieben werden und wird auch an einem normalen PC nicht als handelsübliches Thermo-Hygrometer erkannt. Du benötigst zwingend das CresControl-System von Crescience als Basis-Einheit.
Dein CresControl muss zudem über einen freien Extension Port verfügen, um den USB-C-Stecker aufzunehmen. Da der Controller von Haus aus reichlich Schnittstellen bietet, ist dies in den meisten normalen Home-Grow-Setups problemlos machbar, selbst wenn du bereits LED-Treiber oder Lüfter angeschlossen hast. Das USB-C-Kabel liefert dabei die benötigte Arbeitsspannung für den Chip und sendet die Datenpakete direkt zurück.
Solltest du extrem große Räume betreiben, bei denen die Distanz zwischen Messpunkt und Controller die Kabellänge von zwei Metern deutlich übersteigt, sei vorsichtig mit passiven USB-C-Verlängerungen. Bei zu langen Distanzen ohne aktive Signalverstärkung drohen Abrisse der sensiblen Datenpakete, was zu Aussetzern in der Klimasteuerung deines Controllers führen kann.
Dieses Sensormodul richtet sich exakt an die Grower, die ohnehin schon in das smarte Crescience-Ökosystem investiert haben. Wer den CresControl nutzt, für den ist der senseClimate kein Luxus, sondern absolute Pflicht. Erst mit diesem digitalen Auge kann der intelligente Controller seine Algorithmen zur Klimasteuerung und VPD-Anpassung voll und ganz entfalten.
In Sachen Zeltgröße gibt es nach unten keine Grenzen – vom Micro-Grow im 40x40 cm Schrank bis hin zur 150x150 cm XL-Box liefert der Sensor exakte Parameter. Befindest du dich allerdings im Bereich großer offener Räume, ist es zwingend nötig, die Luftmassen durch starke Umluftventilatoren massiv zu durchmischen. Ein einzelner Sensor kann immer nur das Klima an seinem Aufhängeort messen; gibt es im Raum Temperaturgefälle, muss die Luft zirkulieren, um dem Sensor einen vernünftigen Mischwert bereitzustellen.
Auch in der extrem kritischen Trocknungsphase (Drying und Curing im Zelt) spielt der senseClimate seine Stärken voll aus. Hier kannst du den CresControl so programmieren, dass die Abluft extrem sensibel auf die Feuchtigkeit reagiert, um den Raum schonend auf 55 bis 60 % Luftfeuchtigkeit zu halten. Das verhindert ein zu hastiges Wegtrocknen der Terpene nach der Ernte.
Kann ich den Sensor auch an einen Raspberry Pi oder PC anschließen?
Warum steuert man überhaupt nach VPD und nicht nur nach der Temperatur?
Mein Controller meldet plötzlich sehr hohe Temperaturen, im Zelt ist es aber kühl?
Darf der Sensor nass werden, wenn ich meine Pflanzen besprühe?
Muss der Messchip kalibriert werden?
Wie lange ist das mitgelieferte Kabel?
Was geschieht, wenn der Sensor aus Versehen abgesteckt wird?
- 1x Crescience senseClimate Klimasensor
- 1x USB-C Anschlusskabel (Länge: 2 m)
Hinweis: Eine spezielle Aufhängung ist nicht enthalten. Nutze einfach handelsübliche Pflanzen-Jojos oder leichten Pflanzendraht zur Befestigung im Zelt.