Dope Seeds Trapper’s Delight 6 Samen
Hol dir mit der Trapper’s Delight eine der gefragtesten New-School-Kreuzungen ins Zelt. Dieser feminisierte Blend aus Gelato #33 und La Bomba liefert cremige Dessert-Terpene mit einer schweren Gas-Note und wächst zu einer kompakten Indica-Schönheit heran.
Mit der Trapper’s Delight hat Dope Seeds in Zusammenarbeit mit Timm von GreenConnection einen echten Kracher auf den Markt gebracht. Die Idee hinter dem Strain war simpel: Eine absolute Lieblingssorte (Gelato #33) mit einer Potenzmaschine zu kreuzen, die bereits auf ganzer Linie abgeräumt hat. Das Resultat ist diese Kreuzung, die das süße, teigige Aroma der Sherbinskis Gelato mit der Wucht der La Bomba (einem Spannabis-Gewinner von 2022) vereint.
Das Zuchtziel lag hier klar auf Qualität und Terpenen, nicht auf bloßer Masse. Diese Sorte liefert echtes Top-Shelf-Material, das vor Harz trieft und optisch mit starken Farbeinschlägen in Rosa und Rot punktet. Wer auf der Suche nach einer schweren, körperbetonten Indica-Wirkung für den späten Abend ist, wird hier seinen neuen Favoriten finden.
Ein massiver Pluspunkt für alle Grower, die Wert auf einen sauberen Garten legen: Dope Seeds lässt die Genetik unabhängig im Labor per PCR-Test auf das Hop Latent Viroid (HLVd) prüfen. Du startest deinen Grow also mit der absoluten Gewissheit, dir keine versteckten Krankheiten ins Zelt zu holen, die später für Ernteausfälle oder kümmerlichen Wuchs sorgen.
Die Trapper’s Delight wächst von Natur aus sehr kompakt und buschig. Im Zelt bedeutet das für dich: Du musst keine Angst vor Pflanzen haben, die dir in der Blüte durch die Decke schießen. Der geringe Stretch macht sie ideal für Growboxen mit wenig Headroom oder mehrstöckige Setups. Die Internodienabstände bleiben kurz, wodurch sich dichte, extrem feste Blütenstände bilden.
Allerdings bringt dieser gedrungene Wuchs auch Anforderungen mit sich. Weil die Pflanzen so nah beieinander wachsen und sehr viel Blattwerk auf kleinem Raum produzieren, musst du für eine exzellente Umluft sorgen. Wenn die dichten Blüten in der Spätblüte reifen, darf die RLF (relative Luftfeuchtigkeit) nicht zu hoch liegen, da das Risiko für Schimmelbildung bei derart harten Nugs steigt. Ein guter Clip-Ventilator, der direkt unter das Blätterdach pustet, ist hier Pflicht.
Die Pflanzen gelten als "nicht ganz trivial" im Anbau. Sie belohnen den Gärtner zwar mit unfassbarem Bag Appeal, reagieren aber sensibel auf starke Schwankungen im Klima oder beim Dünger. Ein konstanter VPD-Wert und ein ruhiges Händchen beim Anmischen der Nährstoffe sorgen dafür, dass die Pflanzen ungestört ihre volle Farb- und Harzpracht entwickeln können.
Optisch macht die Sorte extrem viel her. In der späten Blütephase verabschiedet sich die Trapper’s Delight oft vom reinen Grün und zeigt tiefe rote, violette bis hin zu pinken Schattierungen, besonders wenn die Temperaturen in der Nachtphase leicht abfallen. Zusammen mit der frostigen Harzschicht sieht das Endprodukt aus wie gezuckert.
Da die Trapper’s Delight eine photoperiodische Sorte ist, bestimmst du die Länge der Vegetationsphase selbst. Weil sie klein und gedrungen bleibt, empfiehlt es sich, ihr ein bis zwei Wochen mehr Vegi-Zeit zu gönnen, als du es von Sativa-lastigen Hybriden gewohnt bist. Alternativ fährst du ein Sea-of-Green (SOG) Setup mit mehr Töpfen auf kleinerer Fläche. Um das Licht tief in die Krone zu bekommen, solltest du rechtzeitig entlauben und leichtes Low Stress Training (LST) anwenden, um die Seitentriebe auf dieselbe Höhe wie den Haupttrieb zu ziehen.
Nach der Umstellung auf 12/12 Lichtzyklus geht die Sorte zügig in die Blüte über. Der Stretch fällt eher moderat aus – du musst also nicht damit rechnen, dass sich die Pflanzen verdreifachen. In der Zeit von 55 bis 65 Blütetagen schwellen die Calyxen enorm an. Achte in den letzten zwei bis drei Wochen darauf, deine RLF auf unter 45 % zu drücken, um die massiven, dichten Blüten vor Feuchtigkeitsstau im Inneren zu schützen.
Typischer Fehler & Fix: Wenn dir der Wuchs in der Vegi zu langsam vorkommt, geraten viele in Panik und kippen mehr Dünger rein. Das ist bei dieser Genetik ein massiver Fehler! Sie wächst von Natur aus kompakt und verzeiht keine scharfen Überdüngungen. Wenn dein EC-Wert nach oben schießt, krallen die Blätter sofort. Halte dein Nährstoffniveau moderat und setze bei Problemen eher auf Wurzelstimulatoren oder Living Soil Zusätze statt auf die reine N-P-K-Keule.
Gegen Ende der Blüte (ab Tag 50) kannst du anfangen, die Temperatur nachts leicht abzusenken (auf ca. 18-20 °C), um die Ausbildung der Anthocyane zu pushen. Das bringt die begehrten rötlichen und pinken Töne so richtig zum Vorschein. Sobald die Trichome den gewünschten Anteil an Bernsteinfarbe aufweisen, ist sie reif für die Schere.
Die Trapper’s Delight verbindet zwei extrem potente Linien. Die Mutter, Gelato #33 (auch als "Larry Bird" bekannt), bringt eine cremig-süße Terpenstruktur mit, die förmlich nach frisch gebackenem Keks und süßem Fruchteis riecht. Der Vater, La Bomba, ist selbst ein Kreuzungsgigant aus Jet Fuel Gelato und Wedding Cake. Er drückt dem Strain eine heftige Gas-Note auf, die das süße Dessert-Aroma der Mutter scharf und langanhaltend abrundet. Das Resultat ist ein schweres, körperbetontes Indica-High.
Der wichtigste technische Aspekt bei Dope Seeds ist die HLVd-Laborprüfung. Das Hop Latent Viroid ist in den letzten Jahren zum Albtraum vieler Grower und Züchter geworden. Es verbreitet sich lautlos, zeigt in der Vegi oft kaum Symptome und sorgt dann in der Blüte für sogenanntes "Dudding" – die Pflanzen bilden kaum Harz, die Blüten bleiben fluffig klein und der Ertrag bricht komplett ein. Dope Seeds lässt die Samen via PCR-Test prüfen, sodass du garantiert sauberes Ausgangsmaterial in die Erde setzt.
In Sachen Blütezeit ordnet sich der Strain ins solide Mittelfeld ein. Mit 55 bis 65 Tagen hast du relativ früh eine hochwertige Ernte im Netz. Der exakte Ertrag wird vom Breeder nicht in Gramm pro Quadratmeter spezifiziert, da hier ganz klar die Klasse statt Masse im Vordergrund steht.
Genetik & Herkunft
- Züchter: Dope Seeds / GreenConnection
- Abstammung: Gelato #33 x La Bomba
- Phänotyp: Indica-dominant
- Samenart: Feminisiert, Photoperiodisch
Wuchs & Ernte
- Blütezeit: 55 - 65 Tage
- Wuchsbild: Kompakt, buschig, kurzer Stretch
- Aroma: Gelato, Eiscreme, süß, starkes Gas
- Qualität: HLVd PCR-getestet (Viroid-frei)
Um das volle Potenzial der Trapper’s Delight abzurufen, benötigst du ein stabiles Indoor-Klima. Große Schwankungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit stressen diese Genetik schnell. Da die Buds knüppelhart werden, ist ein potenter Abluftventilator in Kombination mit guter Umluft (oszillierende Ventilatoren) essenziell, um Schimmel in der Hochblüte zu vermeiden.
Bei der Nährstoffversorgung fühlt sich die Sorte in organischen Systemen, insbesondere in Living Soil, am wohlsten. Durch die Kooperation von Dope Seeds mit Florganics UG liegt der Fokus dieser Genetik auf einem natürlichen, bodenbiologischen Anbau, der die komplexen Terpene bestmöglich herauskitzelt. Wenn du mineralisch growst, achte auf ein EC-Meter und steigere die Dosen sehr behutsam.
Dieser Strain richtet sich an fortgeschrittene Grower und Terpen-Jäger, die auf der Suche nach dem ultimativen Geschmackserlebnis sind. Wenn dir die klassische Haze-Note zu langweilig geworden ist und du modernes Dessert-Weed mit ordentlich "Gas" im Abgang probieren willst, ist die Trapper’s Delight dein Match.
Durch die extreme Harzproduktion und das vorteilhafte Verhältnis von Blütenkelchen zu Blättern (Calyx-to-Leaf-Ratio) eignet sich die Sorte zudem hervorragend für Extraktoren. Egal ob für Rosin, BHO oder Bubble Hash – die Trichomköpfe sind massiv und lassen sich hervorragend auswaschen. Für reine Anfänger ist sie aufgrund des kompakteren Wuchses und des Nährstoffanspruchs machbar, erfordert aber ein wachsames Auge.
Wie lange dauert die Blütephase der Trapper’s Delight?
Was bedeutet die "HLVd"-Laborprüfung?
Ist die Sorte für Anfänger geeignet?
Wie groß werden die Pflanzen?
Brauche ich Kälte, damit die Blüten rot oder pink werden?
Welches Aroma erwartet mich?
- 6x feminisierte Samen "Trapper’s Delight" (Dope Seeds)
- Originalverpackung des Breeders
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