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Green Node Living Soil 3kg

Verwandle 60L Lightmix in eine organische Super Soil. Mit dem 3kg Green Node Living Soil brauchst du keinen Dünger mehr – nur noch Wasser gießen.

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DÜNGER

Green Node Living Soil 3kg

Verwandle normalen Lightmix in ein selbstregulierendes "Water Only"-Ökosystem. Mit dem 3 kg Green Node Living Soil Konzentrat rüstest du 60 Liter Basissubstrat so auf, dass deine Pflanzen von der Anzucht bis zur Ernte perfekt versorgt sind – ganz ohne tägliches Düngermischen.

Water Only System Reicht für 60L Erde Auto-pH-Regulation Inkl. Mykorrhiza & Trichoderma
Überblick

Das Green Node Living Soil ist kein herkömmlicher Flüssigdünger, den du bei jedem Gießen ins Wasser kippst. Es ist ein hochkonzentriertes Boden-Upgrade, das aus einfachem Lightmix oder Kokossubstrat eine echte "Super Soil" macht. Der Ansatz nennt sich "Front-Loading": Du investierst einmalig Arbeit beim Anmischen und Reifenlassen der Erde. Danach übernimmt die Biologie im Topf die komplette Nährstoffversorgung. Bis zur Ernte musst du nur noch klares Wasser gießen.

Das Geheimnis dahinter ist ein komplexes Netzwerk aus organischen Nährstoffquellen, Mikroorganismen und Mineralien. Horn-, Knochen- und Vinassemehl liefern die Makronährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium. Doch erst die zugesetzten Bodenbakterien, Trichoderma und Endomykorrhiza-Pilze machen diese Stoffe pflanzenverfügbar. Sie gehen eine direkte Symbiose mit den Wurzeln ein und füttern die Pflanze exakt nach ihrem aktuellen Bedarf. Überdüngung oder klassische Nährstoffblockaden gehören damit weitgehend der Vergangenheit an.

Gleichzeitig baut das System eine enorme Pufferkapazität auf. Wenn dein Leitungswasser nicht den perfekten pH-Wert hat, übernimmt das Substrat die Arbeit. Die enthaltenen Humin- und Fulvosäuren sowie die entstehenden Ton-Humus-Komplexe regulieren den pH-Wert automatisch in den leicht sauren, optimalen Bereich. Ein ständiges Hantieren mit pH-Minus oder EC-Messgeräten kannst du dir bei diesem Setup komplett sparen.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag bedeutet das Green Node Living Soil vor allem eins: massiv reduzierter Aufwand. Gerade wenn du beruflich eingespannt bist oder deine Anlage automatisiert über ein Tropfsystem bewässern willst, entfällt das klebrige Abmessen von Nährlösungen völlig. Dein Wassertank bleibt sauber, da nur reines Wasser durch die Leitungen fließt, und die Gefahr von verstopften Tropfern durch auskristallisierten Bio-Dünger geht gegen Null.

Die Pflanzen zeigen in einer gut gereiften Super Soil zudem eine deutlich höhere Widerstandskraft. Das liegt an Zusätzen wie Silizium und Neempresskuchen, die die Zellwände stärken und Schädlingen das Leben schwer machen. Selbst wenn die Temperaturen im Hochsommer nach oben schießen oder das Gießintervall mal schwankt, schützt das feine Wurzelnetzwerk aus Pilzmyzel die Pflanze massiv vor Hitze- und Trockenstress. Die Biologie im Boden fängt solche klimatischen Spitzen ab.

Typischer Fehler: Wenn du eine mineralisch gedüngte Erde austrocknen lässt, gießt du sie einfach wieder an. Bei Living Soil ist das ein fataler Fehler. Wenn das Substrat "knochentrocken" wird, sterben die Mikroorganismen und das Pilznetzwerk ab – die Nährstoffversorgung bricht zusammen. Fix: Halte die Erde immer gleichmäßig leicht feucht (nicht nass!). Nutze idealerweise eine Mulchschicht (z. B. aus Stroh oder Blähton) auf der Erdoberfläche. So bleibt die Verdunstung gering und das Bodenleben in den oberen Schichten aktiv.

Anwendung

Der Wechsel auf Living Soil erfordert eine kleine Umstellung in der Vorbereitung. Die Erde muss vor dem Einpflanzen "aktiviert" werden, damit die Bakterien und Pilze ihre Arbeit aufnehmen können. Mische dazu das Green Node Konzentrat gleichmäßig in dein Basissubstrat (idealerweise ein schwach gedüngter Lightmix). Feuchte die trockene Mischung anschließend an – etwa 10 bis 15 % des gesamten Substratvolumens an Wasser reichen hierfür aus.

Nun folgt die wichtigste Phase: die Ruhezeit. Decke die angemischte Erde ab, aber achte darauf, dass sie luftdurchlässig bleibt (z. B. in einer Kiste mit leicht geöffnetem Deckel). Lass das Gemisch 7 bis 10 Tage bei Raumtemperatur ruhen. In dieser Zeit erwacht das Bodenleben, das Myzel breitet sich aus und das Substrat pendelt sich chemisch ein. Je kühler der Raum, desto länger braucht dieser Reifeprozess.

Einen Tag bevor du deine Pflanzen schließlich eintopfst, gießt du die Erde in den Töpfen noch einmal gut an. Danach setzt du die Pflanzen ein und gießt für den restlichen Grow nur noch mit klarem Wasser. Wichtig: Anders als bei mineralischem Dünger gießt du Living Soil am besten ohne starken "Drain" (Ablaufwasser), damit du die wertvollen Nährstoffe und Huminsäuren nicht aus dem Topf wäschst.

Pflanzentyp / Phase Dosierung pro Liter Substrat Hinweis
Schwachzehrer (Stecklinge, Jungpflanzen) 30 – 40 g Sanfter Start, schützt vor Überdüngung
Mittelzehrer (z. B. Automatics) 40 – 50 g Ideal als Durchschnittswert für unbekannte Genetik
Starkzehrer & Photoperiodische 50 – 60 g Volle Ladung für große Pflanzen und lange Standzeiten
Technik & Daten

Hinter der einfachen "Water Only"-Fassade steckt eine extrem dichte Mischung aus 17 verschiedenen Zuschlagstoffen, die in Deutschland präzise gemahlen und vermengt werden. Die Nährstofffreisetzung erfolgt strikt mikrobiell gesteuert. Die enthaltenen Kohlenhydrate dienen als sofortiges Startfutter für die über 400.000 Mikroorganismen pro Packung. Gleichzeitig liefern zugesetzte Algenextrakte wertvolle Auxine und Cytokinine (natürliche Wachstumshormone), die das vegetative Wachstum auf organische Weise boosten – komplett ohne synthetische Wachstumsregulatoren.

Die mechanische Struktur der Erde wird durch Diabas- und Basaltgesteinsmehl sowie Vermiculite aufgewertet. Diese Komponenten sorgen parallel dafür, dass das Substrat luftig bleibt und Wasser hervorragend speichert, ohne zu verschlämmen. In Kombination mit den Humin- und Fulvosäuren bilden sich hochstabile Ton-Humus-Komplexe, die Nährstoffe festhalten und sie erst freigeben, wenn die Haarwurzeln der Pflanze danach verlangen.

Ein entscheidender technischer Vorteil ist die integrierte Cal/Mag-Versorgung. Statt flüssigem Calcium und Magnesium, das du regelmäßig anmischen musst, setzt Green Node auf Naturkalke in exakt abgestimmten Mahlgraden. Das bedeutet: Fein gemahlener Kalk steht der Pflanze sofort zur Verfügung, während sich der gröbere Kalk langsam zersetzt und die Versorgung zuverlässig bis tief in die späte Blütephase sichert.

Basis & Leistung

  • Inhalt: 3 kg (Versandgewicht 3,1 kg)
  • Reichweite: ca. 60 Liter Basissubstrat
  • Systemtyp: Water Only (Super Soil)
  • Herstellung: 100 % Made in Germany

Inhaltsstoffe & Biologie

  • NPK-Quellen: Horn-, Knochen- und Vinassemehl
  • Biologie: Mykorrhiza, Trichoderma, Milchsäurebakterien
  • Mineralien: Diabas, Basalt, Vermiculite, Kalke
  • Zusätze: Huminsäuren, Fulvosäuren, Algenextrakt, Neem
Voraussetzungen

Damit dieses biologische System zündet, brauchst du ein nährstoffarmes, luftiges Basissubstrat. Ein klassischer Lightmix auf Torfbasis oder ein Torf-Kokos-Gemisch ist ideal. Stark vorgedüngte Erden (wie Growmix oder Allmix) sind ungeeignet, da sie in Kombination mit dem Konzentrat zu scharf wären und die Jungpflanzen "verbrennen" würden.

Zudem solltest du bei Living Soil auf Stofftöpfe (Fabric Pots) setzen. Sie sorgen für eine hervorragende Sauerstoffversorgung im gesamten Wurzelbereich, was für das aerobe Bodenleben absolut essenziell ist. Der Einsatz von scharfen mineralischen Düngern, flüssigen pH-Senkern (Säuren) oder antibakteriellen Zusätzen im Gießwasser ist ab dem Start absolut tabu – sie würden die hart erarbeiteten Bakterienkulturen im Substrat sofort abtöten.

Eignung

Dieses System ist ein Gamechanger für Grower, die den täglichen Arbeitsaufwand im Zelt drastisch reduzieren wollen. Wer beruflich viel unterwegs ist oder einfach keine Lust auf Pipetten und klebrige Düngerflaschen hat, findet im "Water Only"-Ansatz die perfekte Lösung. Es verzeiht Fehler bei den Wasserwerten extrem gut und ist damit nicht nur für organische Puristen, sondern auch als sichere Bank für Einsteiger geeignet.

Das Green Node Living Soil funktioniert exzellent für schnelle Automatics (hier reicht oft schon das einmalige Anmischen für den ganzen Lebenszyklus) sowie für photoperiodische Pflanzen. Auch für Mutterpflanzen, die sehr lange im selben Topf stehen, ist die konstante Langzeitversorgung über das Bodenleben überragend. Wer allerdings auf die sterile, grammgenaue Steuerung einer Hydroponik-Umgebung steht, sollte bei mineralischen Düngern bleiben.

FAQ
Muss ich während des Grows Cal/Mag hinzugeben?
Nein. Das Living Soil Konzentrat enthält Kalke in unterschiedlichen Mahlgraden. Diese zersetzen sich zeitversetzt und decken den Calcium- und Magnesiumbedarf der Pflanze vom Steckling bis zur Ernte ab.
Muss ich den pH-Wert meines Gießwassers anpassen?
In den allermeisten Fällen nicht. Die Ton-Humus-Komplexe und Huminsäuren in der Erde puffern das Leitungswasser automatisch in den leicht sauren, wurzelfreundlichen Bereich. Chemisches pH-Minus würde das Bodenleben stören.
Warum muss die angemischte Erde 7 bis 10 Tage ruhen?
In dieser Zeit erwacht das Bodenleben aus dem Ruhezustand. Bakterien zersetzen erste Nährstoffe und das Mykorrhiza-Myzel breitet sich aus. Ohne diese Reifezeit könnte das Substrat anfangs "zu scharf" oder noch nicht mikrobiell aktiv genug für empfindliche Jungpflanzen sein.
Was mache ich, wenn ein extremer Starkzehrer in der Blüte hungrig wird?
Bei sehr langen Blütephasen, kleinen Töpfen oder extremen Starkzehrern kannst du bis zu 10 g Living Soil pro Liter Substrat als "Top-Feeding" auf die Erdoberfläche streuen, leicht einarbeiten und angießen. Das liefert frischen Schub für die Endphase.
Kann ich die Erde nach dem Grow wiederverwenden?
Ja, das ist bei Living Soil sogar ausdrücklich gewollt. Eine lebendige Erde wird mit jedem Durchgang besser. Du entfernst nach der Ernte nur den groben Wurzelballen, lockerst die Erde auf und frischt sie mit etwas neuem Konzentrat (ca. die halbe Dosis) wieder auf.
Sollte ich mit "Drain" gießen?
Nein, bei Living Soil solltest du Staunässe vermeiden, aber im Gegensatz zum mineralischen Anbau auch keinen starken Drain (Ablaufwasser) produzieren. Ein starker Drain würde die wertvollen Mikroorganismen und gelösten Huminstoffe unnötig aus dem Topf spülen.
Darf ich zusätzlich Komposttee oder Booster verwenden?
Für einen erfolgreichen Grow ist das nicht nötig. Wenn du die Biologie jedoch zusätzlich pushen willst, sind organische Stimulatoren oder selbst gebrauter Komposttee eine exzellente und sichere Ergänzung, die dem Bodenleben nicht schadet.
Lieferumfang
  • 1x Green Node Living Soil Konzentrat (3 kg Beutel)

Die Menge reicht zur Aktivierung von ca. 60 Litern Basissubstrat (bei durchschnittlich 50 g pro Liter).