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Betta Roots 1 Liter

Betta Roots von GrowsArtig ist ein biologischer Wurzelstimulator aus fermentierten Kräutern. Mit natürlichen Auxinen, Salicylsäure und Mikroorganismen.

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DÜNGER

Betta Roots 1 Liter

Ein rein biologischer Wurzelstimulator, der aus regionalen Bio-Kräutern fermentiert wird. Durch natürliche Auxine und lebende Mikroorganismen pusht er die Wurzelbildung von Stecklingen massiv und schützt deine Pflanzen effektiv vor Stress.

100% Organisch Natürliche Auxine Mit Salicylsäure Lebende Mikroorganismen
Überblick

GrowsArtig Betta Roots setzt dort an, wo das Fundament deines Grows liegt: im Wurzelbereich. Es ist kein klassischer NPK-Dünger, sondern ein rein biologisches Pflanzenhilfsmittel, das über mehrere Wochen aus regionalen Bio-Kräutern fermentiert wird. Durch diesen Prozess werden pflanzenaktive Wirkstoffe wie Enzyme und Vitamine aufgeschlossen und direkt pflanzenverfügbar gemacht.

Wenn du junge Stecklinge hast, die einfach nicht anwurzeln wollen, oder eine Pflanze, die nach dem Umtopfen stagniert, fehlt oft der hormonelle Impuls. Genau diesen liefert Betta Roots durch natürliche Bewurzelungshormone (Auxine). Sie signalisieren der Pflanze, massiv neues Wurzelgewebe auszubilden und sich fest im Medium zu verankern.

Gleichzeitig arbeitet das Präparat an der Bodenbiologie. Es bringt lebende Photosynthese- und Milchsäurebakterien sowie Hefen direkt ins Substrat. Diese probiotischen Kulturen besiedeln die Rhizosphäre (den direkten Wurzelbereich), machen im Boden gebundene Nährstoffe besser verfügbar und verdrängen schädliche Erreger auf ganz natürliche Weise.

Typischer Fehler: Ein häufiger Fehler bei der Nutzung von organischen Fermenten ist eine zu kalte Umgebung. Wenn dein Substrat unter 18 °C fällt, arbeiten die Mikroorganismen extrem langsam. Halte deine Töpfe oder Anzucht-Trays wohltemperiert (22–24 °C), damit die Bakterien sofort aktiv werden können.
Im Einsatz

Im Grow-Alltag übernimmt Betta Roots drei Hauptaufgaben: Anzucht, Stressbewältigung und dauerhafte Bodenbelebung. Bei unbewurzelten Stecklingen nutzt du das Mittel, um die Kallusbildung und den Austrieb der ersten Primärwurzeln deutlich zu beschleunigen. Die Phytohormone triggern genau diesen Prozess, während das enthaltene Salicin antibakteriell wirkt und die frische Schnittstelle effektiv vor Fäulnis schützt.

Wenn du Pflanzen umtopfst, kommt es fast immer zu Mikroverletzungen an den feinen Wurzelhaaren. Die Pflanze reagiert mit abiotischem Stress und stoppt ihr Wachstum oft für einige Tage. Gibst du direkt beim Angießen Betta Roots in die Nährlösung, lindert die enthaltene Salicylsäure diese Stressreaktion. Die Pflanze erholt sich deutlich schneller und wächst nahezu nahtlos weiter.

Auch in der regulären Wachstums- und Blütephase profitiert dein Setup von einer fortlaufenden Anwendung in reduzierter Dosis. Die Zuckerrohrmelasse füttert das Bodenleben, während die Mikro- und Makronährstoffe Mangelerscheinungen vorbeugen. Wenn dein Leitungswasser eher hart und biologisch inaktiv ist, bringst du mit jedem Gießvorgang wieder aktive Biologie in die Erde.

Fix für die Anzucht: Viele Grower setzen frisch geschnittene Stecklinge in ein pitschnasses Medium. Das fördert Stammfäule. Wenn du Betta Roots als Bewurzelungshilfe nutzt, reicht eine moderate, gut ausgedrückte Feuchtigkeit im Substrat – die Wirkstoffe hemmen zwar Bakterien, können aber echten Sauerstoffmangel durch Staunässe nicht ausgleichen.
Anwendung

Die Dosierung von Betta Roots ist dynamisch und wird an das jeweilige Pflanzenstadium angepasst. Da es sich um ein hochkonzentriertes, unfiltriertes Ferment-Produkt handelt, solltest du die Flasche vor jedem Gebrauch sehr gut schütteln. Nur so verteilen sich die abgesetzten Kulturen und Melassebestandteile gleichmäßig.

Beim Mischen deiner Nährlösung kommt das Produkt immer ziemlich zum Schluss in den Tank oder die Gießkanne. Wenn du mit mineralischen Basisdüngern arbeitest, stellst du zuerst deinen Grund-EC-Wert ein. Danach fügst du Betta Roots hinzu. Achtung beim pH-Wert: Da das Produkt Milchsäurebakterien enthält, senkt es den pH-Wert deiner Nährlösung leicht ab. Miss den pH also erst, nachdem der Wurzelstimulator gut eingerührt ist.

Wenn du Betta Roots in Notfällen als Blattdünger oder direkt auf frisch geschnittene Stecklinge anwenden willst, sprühe am besten kurz bevor das Licht ausgeht. So können die Wirkstoffe über Nacht in die Stomata eindringen, ohne unter starker LED-Beleuchtung zu schnell zu verdunsten.

Chlor vermeiden: Der größte Feind lebender Mikroorganismen ist Chlor im Wasser. Wenn du direkt mit frischem, stark gechlortem Leitungswasser mischst, tötest du einen Großteil der wertvollen Bakterienkulturen ab. Lass dein Gießwasser idealerweise 24 Stunden abstehen (ausgasen), bevor du das Präparat hinzugibst.
Einsatzbereich Dosierung (Wasser) Anwendungszeitpunkt
Stecklinge (unbewurzelt) 20 ml / 1 Liter Beim ersten Angießen / Dippen
Frisch umgetopfte Pflanzen 10 ml / 1 Liter Direkt beim Angießen nach dem Umtopfen
Wachstums- & Blütephase 5 ml / 1 Liter Fortlaufend bei jedem Gießvorgang
Technik & Daten

Betta Roots ist ein komplett veganes und biologisches Produkt ohne den Zusatz von synthetischen Chemikalien oder gentechnisch veränderten Organismen. Die Basis bilden ausgewählte Kräuter, die zusammen mit Zuckerrohrmelasse und einem spezifischen Mix aus Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefen in einem mehrwöchigen Prozess langsam fermentiert werden.

Die biologischen Schlüsselkomponenten sind Indol-3-Buttersäure (IBA) und Indol-3-Essigsäure (IAA). Diese natürlich entstandenen Phytohormone gehören zur Gruppe der Auxine und lenken das Wachstum der Pflanze intern stark in Richtung Wurzelentwicklung. Ergänzt wird das Profil durch Salicylsäure, die in der Pflanze die sogenannte "systemisch erworbene Resistenz" (SAR) auslöst, wodurch sie sich aktiv gegen Hitze oder Trockenheit wappnet.

Das Produkt wird in Österreich hergestellt und abgefüllt. Alle verwendeten pflanzlichen Rohstoffe stammen von österreichischen und deutschen Bio-Produzenten. Durch den hohen Anteil an organischen Bestandteilen (1,1 kg pro Liter) ist das Präparat extrem ergiebig und dicht.

Wirkstoffe & Biologie

  • Basis: Fermentierte Bio-Kräuter, Melasse
  • Kulturen: Photosynthese- & Milchsäurebakterien, Hefen
  • Auxine: Indol-3-Buttersäure, Indol-3-Essigsäure
  • Schutzstoffe: Salicylsäure, Salicin, Antioxidantien

Herkunft & Form

  • Zertifizierung: 100% organisch, GVO-frei
  • Gewicht: 1.1 kg
  • Inhalt: 1 Liter
  • Herstellung: Österreich
Voraussetzungen

Betta Roots entfaltet seine volle biologische Wirkung in organischen oder organisch-mineralischen Setups. Am besten funktioniert es auf klassischer Erde, Living Soil oder Kokos-Substraten. Die enthaltenen Mikroorganismen (Bakterien und Hefen) finden hier eine poröse Struktur, an der sie sich ansiedeln und Kolonien bilden können. Ein hoher Anteil an organischer Substanz im Topf unterstützt das Überleben und die rasche Vermehrung dieser Helfer.

Wenn du in einem rezirkulierenden Hydroponik-System (z. B. DWC, Aeroponik oder NFT) arbeitest, solltest du vorsichtig sein. Da das Produkt unraffinierte Melasse und lebende Bakterien enthält, kann es in warmen, sauerstoffreichen Wassertanks extrem schnell zu einer starken biologischen Aktivität kommen. Das führt im schlimmsten Fall zur Bildung von Biofilmen ("Schleim"), die feine Tropfer verstopfen oder empfindliche Pumpen zusetzen. Nutzt du Hydro, gieße den Stimulator im Zweifel lieber händisch von oben in die Töpfe.

Eignung

Dieser Wurzelstimulator ist ideal für Grower, die auf eine extrem starke, gesunde Basis wert legen und Ausfallquoten minimieren wollen. Besonders Halter von Mutterpflanzen und Homegrower, die regelmäßig eigene Stecklinge produzieren, profitieren massiv von den hochdosierten Auxinen und der schützenden Wirkung der Salicylsäure. Die Kallusbildung an den Schnittstellen verläuft sauberer und deutlich schneller ab.

Gleichzeitig eignet sich das Mittel hervorragend zur "Rettung" von Pflanzen, die stark gelitten haben – sei es durch massive Hitze im Sommer-Grow, extreme Trockenheit oder versehentliche Nährstoff-Lockouts. Die Stresslinderung durch die Ferment-Wirkstoffe hilft der Pflanze, ihren blockierten Metabolismus zügig wieder hochzufahren, ohne dass du das angeschlagene System sofort mit aggressiven Nährstoffen pushen musst.

Lieferumfang
  • 1x GrowsArtig Betta Roots (1 Liter Flasche)

Vor Gebrauch stets gut schütteln. Kühl und dunkel lagern (enthält lebende Kulturen).

FAQ
Kann ich Betta Roots mit mineralischen Düngern kombinieren?
Ja, das ist grundsätzlich problemlos möglich. Die Mikroorganismen arbeiten zwar am liebsten in einem komplett organischen Umfeld (wie Living Soil), verbessern aber auch in mineralischen Setups die Nährstoffaufnahme spürbar. Achte nur darauf, deine Nährlösung nicht extrem aufzukonzentrieren (sehr hohe EC-Spitzen), da dies das biologische Gleichgewicht der Bakterien stören kann.
Warum riecht die Nährlösung leicht säuerlich?
Das ist völlig normal und ein klares Qualitätsmerkmal des Produkts. Betta Roots wird über Wochen mit Milchsäurebakterien und Hefen fermentiert. Der charakteristische, säuerlich-erdige Geruch stammt von diesem natürlichen Fermentationsprozess (ähnlich wie bei Bokashi) und verfliegt im Grow-Raum nach dem Gießen recht schnell wieder.
Wie lagere ich die Flasche am besten?
Da das Präparat lebende Mikroorganismen und empfindliche Enzyme enthält, ist eine korrekte Lagerung extrem wichtig. Stelle die Flasche an einen kühlen, dunklen Ort (ca. 10 bis 20 °C) und schütze sie unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost. Einmal geöffnet, sollte sie zügig aufgebraucht werden.
Kann ich Betta Roots in Autopot-Systemen nutzen?
Nur mit großer Vorsicht. In Systemen mit sehr feinen Schläuchen oder stehendem Wasser (wie den AquaValves von Autopot) können die enthaltene Melasse und die Hefen zügig einen Biofilm bilden, der die Leitungen schleichend verstopft. Es empfiehlt sich, Betta Roots in solchen Systemen nur regelmäßig per Hand von oben auf das Substrat anzugießen.
Muss ich den pH-Wert nach der Zugabe anpassen?
Organische Zusätze puffern den pH-Wert oft selbstständig. Da Betta Roots Milchsäure enthält, wird es den pH-Wert deines Wassers direkt nach der Zugabe etwas senken. Miss den pH-Wert erst, nachdem du das Produkt vollständig eingerührt hast. Bei rein organischen Erdgrows ist eine nachträgliche Anpassung mit Säuren meist nicht nötig, da das Bodenleben korrigierend eingreift.
Wann sollte ich die Dosierung reduzieren?
Sobald deine Stecklinge sauber angewurzelt sind, das Umtopfen überstanden ist und du sie in die reguläre Blüte schickst, sinkt der akute Bedarf an starken Auxin-Impulsen. Reduziere die Dosis dann gemäß dem Herstellerschema auf 5 ml pro Liter Gießwasser. So hältst du die Bodenbiologie dauerhaft aktiv, ohne unnötig viel Produkt zu verbrauchen.