Caluma Trockennetz Ø 60 cm
Mit 8 Etagen und 60 cm Durchmesser verwandelst du dein Growzelt in eine professionelle Trockenkammer. Das atmungsaktive Mesh-Gewebe sorgt für gleichmäßige Luftzirkulation von allen Seiten, während der praktische Clipper die Montage an jeder Zeltstange zum Kinderspiel macht.
Die Trocknung ist oft der unterschätzte Teil des Grows, entscheidet aber final über Geschmack, Potenz und Rauchgefühl deiner Ernte. Wenn du deine Blüten nach dem Schneiden einfach auf einen Haufen legst oder auf undurchlässige Unterlagen packst, riskierst du Schimmel (Botrytis) und ungleichmäßige Trocknung. Genau hier setzt das Caluma Trockennetz an.
Durch die vertikale Bauweise mit 8 Etagen nutzt du den oft leeren Raum in der Höhe deines Zeltes. Anstatt den gesamten Boden vollzustellen, hängst du das Netz einfach an die Deckenstange. Das feine, schwarze Mesh-Gewebe lässt die Luft ungehindert an die Unterseite der Blüten. Das ist entscheidend, damit die Feuchtigkeit gleichmäßig entweichen kann und sich keine "Wet Spots" bilden.
Der integrierte Clipper (Schnalle) am Aufhängeband ist ein kleines, aber wichtiges Detail: Du musst keine Knoten binden oder mit Kabelbindern hantieren. Klick es einfach an eine obere Crossbar deines Zeltes, und das System hängt sicher – auch unter voller Beladung.
Das Caluma Trockennetz spielt seine Stärken besonders aus, wenn du die "Wet Trim"-Methode bevorzugst. Das heißt: Du schneidest die Blüten direkt nach der Ernte nass zurecht, entfernst Zuckerblätter und Stängel und legst dann die reinen Buds zum Trocknen aus. Da die Buds nun keinen Stiel mehr haben, an dem man sie aufhängen könnte (wie beim Whole Plant Hanging), brauchst du eine Auflagefläche.
Mit 60 cm Durchmesser passt das Netz theoretisch in eine 60er Growbox, füllt diese aber komplett bis an die Wände aus. Im Idealfall nutzt du es in Boxen ab 80x80 cm Grundfläche. So bleibt rund um das Netz ein Luftspalt, durch den dein Umluftventilator die Luft zirkulieren lassen kann, ohne direkt auf die Blüten zu blasen. Das verhindert, dass die äußeren Blüten zu schnell austrocknen ("Heu-Geruch"), während die inneren noch feucht sind.
Wenn du verschiedene Strains gleichzeitig erntest, helfen dir die 8 Etagen bei der Organisation. Du kannst die Sorten etagenweise trennen und behältst so den Überblick, ohne dass alles durcheinandergerät. Nach der Trocknung (meist 7–14 Tage) lässt sich das Netz dank der Pop-Up-Technik wieder auf Frisbee-Größe zusammenfalten und in der mitgelieferten Tasche verstauen, bis der nächste Run fertig ist.
Der Umgang mit dem Trockennetz ist simpel, erfordert aber beim ersten Mal etwas Vorsicht. Hier ist der bewährte Ablauf für eine saubere Trocknung:
1. Das "Entfesseln" (Vorsicht!):
Nimm das Netz aus der schwarzen Tragetasche. Halte es gut fest, wenn du das Gummiband löst. Durch die flexiblen Stahlringe steht das Netz unter Spannung und springt schlagartig auf. Halte es dabei vom Gesicht weg und sorge für etwas Platz um dich herum.
2. Aufhängen & Positionieren:
Befestige das Netz mit dem Clipper an einer oberen Zeltstange. Achte darauf, dass es frei hängt und idealerweise nirgends die Zeltwand berührt. Positioniere deinen Umluftventilator so, dass er unter oder über dem Netz die Luft bewegt, aber niemals direkt in die Etagen bläst. Direkter Wind trocknet die Terpene zu schnell aus.
3. Befüllen:
Verteile deine frisch manikürten Blüten locker auf den Etagen. Wichtig: Die Blüten sollten sich idealerweise nicht berühren. Überfüllung ist der Feind einer guten Trocknung. Nutze lieber mehr Etagen, als alles auf zwei Ebenen zu quetschen.
4. Der Wende-Trick:
Auch auf Mesh-Gewebe liegen die Blüten an einigen Punkten auf. Drehe die Buds in den ersten 3–4 Tagen einmal täglich vorsichtig um. Das verhindert, dass sie auf einer Seite plattgedrückt werden (Flat Spots) und garantiert eine noch gleichmäßigere Trocknung.
| Phase | Handlungsempfehlung | Ziel |
|---|---|---|
| Tag 1–3 | Täglich wenden & prüfen | Vermeidung von Druckstellen & Schimmelnestern |
| Tag 4–7 | Snap-Test an kleinen Stielen (falls vorhanden) | Prüfung des Trocknungsgrades |
| Nach Nutzung | Reinigen (Alkohol/Wasser) & Falten | Vorbereitung für nächste Ernte |
Das Caluma Trockennetz ist auf Langlebigkeit und Funktionalität ausgelegt. Die Ringe bestehen aus flexiblem, aber formstabilem Metall, das auch bei voller Beladung (schwere, nasse Buds) nicht durchhängt. Das schwarze Gewebe minimiert Lichtreflexionen, was den Abbau von Wirkstoffen während der Trocknung leicht verlangsamt.
Dimensionen
- Durchmesser: 60 cm
- Anzahl Etagen: 8 Stück
- Gesamthöhe: ca. 160 cm (gefüllt)
- Trocknungsfläche: ca. 2,26 m² (gesamt)
Material & Features
- Material: Feinmaschiges Polyester-Mesh
- Farbe: Schwarz
- Aufhängung: Gurtband mit Klick-Verschluss (Clipper)
- Bauart: Pop-Up (Faltbar)
Damit das Trockennetz optimal funktioniert, benötigst du ein passendes Umfeld. Dein Zelt oder Trockenraum sollte eine Grundfläche von mindestens 60x60 cm haben, wobei 80x80 cm oder größer deutlich besser für den Luftaustausch sind. Da das Netz voll ausgehängt ca. 1,60 m lang sein kann, ist eine Boxenhöhe von 1,80 m oder 2,00 m empfehlenswert, damit das Netz nicht auf dem Boden aufliegt.
Zusätzlich sind ein Hygrometer zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit (Ziel: 55–62% RLF) und eine aktive Abluft mit Aktivkohlefilter Pflicht, um Gerüche zu vermeiden und feuchte Luft abzutransportieren.
Dieses Netz ist ideal für dich, wenn du deine Pflanzen "nass" erntest (Wet Trim), also die Blüten direkt vom Stiel trennst. Es eignet sich auch hervorragend für "Popcorn-Buds" oder Verschnitt, den du für spätere Extraktionen trocknen möchtest. Wenn du hingegen ganze Pflanzen am Stück trocknen willst (Whole Plant Hanging), benötigst du dieses Netz nicht zwingend, es kann aber als Backup für abgebrochene Triebe dienen.
Wie reinige ich das Trockennetz nach der Ernte?
Passt das Netz in eine 60x60 Box?
Wie bekomme ich das Netz wieder in die kleine Tasche?
Kann ich Etagen entfernen, wenn ich nicht alle brauche?
- 1x Caluma Trockennetz (Ø 60 cm, 8 Etagen)
- 1x Aufbewahrungstasche (schwarz)