Trockenrack weiß stapelbar
Dieses modulare Trockenrack (71 x 71 cm) bietet dir die Flexibilität, die du bei wechselnden Erntemengen brauchst. Durch das offenmaschige Gewebe werden deine Blüten von allen Seiten belüftet, was Schimmelnester verhindert und für ein gleichmäßiges Curing sorgt – Ebene für Ebene anpassbar.
Die Trocknungsphase ist der kritischste Moment nach monatelanger Arbeit im Grow Room. Wenn hier die Luft steht, riskierst du Schimmel (Bud Rot) und verlierst Terpene durch zu langsame oder ungleichmäßige Trocknung. Das stapelbare Trockenrack löst dieses Problem durch eine simple, aber effektive Bauweise: Ein straff gespanntes Netz in einem stabilen Kunststoffrahmen lässt die Luft ungehindert vertikal durchströmen.
Anders als bei festen Hängenetzen, die oft im Weg hängen oder nicht voll genutzt werden, wächst dieses System mit deinen Anforderungen. Hast du nur eine kleine Teilernte? Dann reicht ein Element am Boden. Erntest du das ganze Zelt ab? Dann stapelst du einfach fünf, sechs oder mehr Racks übereinander und schaffst so mehrere Quadratmeter Trocknungsfläche auf weniger als einem Quadratmeter Stellfläche.
Das weiße Netzgewebe ist dabei nicht nur eine Designentscheidung. Es hilft dir, die Sauberkeit im Blick zu behalten. Pflanzenreste, Staub oder – im schlimmsten Fall – Anzeichen von Schimmel sind auf dem weißen Untergrund sofort sichtbar, sodass du schnell reagieren kannst. Die Maschenweite ist fein genug, damit auch kleinere "Popcorn-Buds" nicht durchfallen, aber weit genug für optimalen Luftaustausch.
Stell dir vor, du erntest ein vollgepacktes 100x100 cm Zelt. Überall liegen Zweige, Blätter und klebrige Blüten. Mit diesem Rack-System bringst du sofort Ordnung in das Chaos. Du stellst das erste Rack auf, befüllst es gleichmäßig und steckst das nächste einfach oben drauf. So entsteht in Minuten ein stabiler Turm, der sicher steht und nicht wackelt – selbst wenn du mal dagegen stößt.
Ein riesiger Vorteil gegenüber Hängenetzen ist die Zugänglichkeit. Wenn du die Blüten kontrollieren oder wenden willst, musst du nicht in ein wackeliges Netz greifen, das an der Zeltdecke hängt. Du kannst bei diesem System einfach die oberen Etagen kurz abheben, um die unteren bequem zu erreichen. Das macht die tägliche Kontrolle auf Schimmel oder Trocknungsgrad extrem entspannt.
Auch in Sachen Platzmanagement ist das System flexibel. Wenn dein Hauptzelt noch belegt ist, kannst du den Stapel einfach in eine dunkle Ecke des Raumes oder in einen Kleiderschrank stellen (sofern Abluft vorhanden ist). Die quadratische Form (71x71 cm) nutzt Ecken deutlich besser aus als runde Hängenetze, was dir in kleinen Räumen wertvollen Platz spart.
Für das bestmögliche Ergebnis empfehlen wir den "Wet Trim". Das bedeutet, du manikürst die Blüten direkt nach der Ernte nass und legst nur die fertigen Buds auf das Rack. Entferne alle Stiele und großen Blätter, da diese unnötig Feuchtigkeit speichern und Platz wegnehmen. Verteile die Blüten so, dass sie sich idealerweise nicht berühren. Ein bisschen Abstand zwischen den Buds garantiert, dass die Luft überall hinkommt.
Der Standort ist entscheidend: Platziere den Rack-Turm in einem dunklen Raum oder Zelt mit leichter Luftzirkulation (nicht direkt auf die Buds blasen!). Die ideale Umgebungstemperatur liegt bei ca. 18–20 °C mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 55–60 %. Wenn du merkst, dass die Buds an den Kontaktstellen plattgedrückt werden, drehe sie nach 1–2 Tagen einmal vorsichtig um.
Nach jedem Durchgang solltest du die Netze reinigen. Harzreste verkleben sonst mit der Zeit die Maschen und blockieren den Airflow. Das Kunststoffmaterial lässt sich gut mit Isopropanol oder warmem Wasser und etwas Spülmittel abwischen. Lass das Rack danach komplett trocknen, bevor du es für die nächste Ernte einlagerst.
| Parameter | Empfehlung | Warum? |
|---|---|---|
| Befüllung | Einlagig, locker | Verhindert Schimmelnester und Staunässe |
| Belüftung | Indirekt / Umluft | Zu viel direkter Wind trocknet Buds zu schnell aus (Heugeruch) |
| Wenden | Tag 2 und 4 | Verhindert flache Stellen an den Blüten |
Das Rack besteht aus einem leichten, aber verwindungssteifen Kunststoffrahmen. Die Steckverbindungen sind so konzipiert, dass mehrere Elemente sicher ineinandergreifen. Mit einer Höhe von 14 cm pro Element bleibt zwischen den Ebenen genug "Headroom" für dicke Colas und ausreichende Luftbewegung, ohne dass du unnötig Höhe im Raum verlierst.
Das Netzgewebe ist aus strapazierfähigem Kunststofffaser-Material gefertigt, das keine Feuchtigkeit aufnimmt. Das ist wichtig, damit das Netz selbst nicht zum Nährboden für Pilzsporen wird. Die weiße Farbe ist farbecht und färbt nicht auf deine Ernte ab. Mit 71 x 71 cm Grundfläche bietet dir ein einzelnes Rack bereits 0,5 Quadratmeter reine Trocknungsfläche.
Die Konstruktion ist zerlegbar, wenn sie längere Zeit nicht gebraucht wird, aber die meisten Grower lassen die Rahmen montiert und stapeln sie einfach leer ineinander, um sie platzsparend zu verstauen.
Abmessungen
- Länge: 71 cm
- Breite: 71 cm
- Höhe (pro Ebene): 14 cm
Material & Bauart
- Rahmen: Kunststoff (weiß)
- Netz: Atmungsaktives Gewebe
- System: Modular stapelbar
Um dieses Rack sinnvoll zu nutzen, benötigst du eine Stellfläche von mindestens 75 x 75 cm (etwas Spielraum eingerechnet). Es passt daher ideal in Growboxen ab der Größe 80 x 80 cm oder 100 x 100 cm. Achte darauf, dass der Raum über eine aktive Abluft verfügt, um die aus den Blüten entweichende Feuchtigkeit abzutransportieren, da das Rack selbst passiv arbeitet.
Dieses System ist perfekt für Grower, die den "Wet Trim" bevorzugen (nass maniküren) und die Blüten einzeln trocknen wollen. Es ist auch ideal, wenn du chargenweise erntest (z.B. erst die oberen Buds, später die unteren), da du das System jederzeit um weitere Etagen erweitern kannst, ohne ein riesiges Netz aufhängen zu müssen.
Wie viele Racks kann ich übereinander stapeln?
Kann ich das Netz in der Waschmaschine waschen?
Passt das Rack in eine 60x60 Box?
Wie viel Ernte passt auf eine Ebene?
- 1x Trockenrack-Ebene (Netzbespannung im Rahmen)
- 4x Steckfüße/Verbindungsstücke
Hinweis: Einzelnes Element zur Erweiterung oder als Basis. Für einen Turm werden mehrere Einheiten benötigt.