AC Infinity Hängendes Trockengestell 45 cm vier Ebenen
Nach Wochen harter Arbeit sichert dieses kompakte Trockennetz den wichtigsten Schritt: die schonende Ernte-Trocknung. Mit vier separat verschließbaren Ebenen und knapp 46 cm Durchmesser nutzt du den Platz in kleinen Growboxen ab 60x60 cm optimal, ohne auf perfekte Luftzirkulation zu verzichten.
Die Trocknungsphase ist für viele Grower der kritischste Moment des gesamten Anbauzyklus. Wenn die Luftfeuchtigkeit nach der Ernte massiv ansteigt und die frischen Blüten zu dicht beieinanderliegen, ist die Schimmelgefahr akut. Ein offenes Netz oder eine improvisierte Leine bergen oft das Risiko, dass wertvolles Pflanzenmaterial auf den Boden fällt oder ein unregelmäßiger Luftstrom die Buds ungleichmäßig austrocknet. Genau hier setzt das AC Infinity Trockengestell an, um dir den Endspurt so sicher wie möglich zu machen.
Mit seinen vier separaten Trocknungsebenen nutzt das Netz die Vertikale deines Growzelts konsequent aus. Anstatt den gesamten Raum mit hängenden Zweigen zu blockieren, bündelst du die Ernte auf einer kompakten Säule von knapp 79 cm Gesamthöhe. Der Durchmesser von rund 46 cm ist dabei kein Zufall: Er wurde so gewählt, dass er perfekt in eine Standard-Box mit 60x60 cm Grundfläche passt. So bleibt an allen Seiten ausreichend Abstand zur Zeltwand, was eine ungehinderte Luftströmung rings um das Netz herum garantiert.
Jede der vier Etagen ist als eigenständige Kammer konzipiert und komplett mit einem Reißverschluss versehen. Das sperrt nicht nur lästigen Staub oder Verunreinigungen aus, sondern verhindert auch, dass dir beim Kontrollieren im engen Zelt versehentlich ein Bud herunterfällt und im Dreck landet. So behältst du die volle Kontrolle über dein Trockengut und verlierst keine wertvollen Trichome an den Zeltboden.
Das Zusammenspiel aus durchdachter Form und robustem Material macht dieses Trockennetz zu einem essenziellen Bestandteil deines Setups. Das atmungsaktive Gewebe lässt Feuchtigkeit in alle Richtungen entweichen, während der straffe Stahlrahmen verhindert, dass die einzelnen Etagen in der Mitte durchhängen und die Blüten übereinanderrollen. Deine Ernte liegt stabil und flach auf – die beste Voraussetzung für ein sauberes Durchtrocknen.
Wenn du am Erntetag die einzelnen Zweige manikürst (Wet Trim) oder die dicken Buds von den Stängeln abtrennst (Bucking), füllen sich die vier Ebenen dieses Trockennetzes rasch. Du öffnest einfach den breiten Reißverschluss einer Kammer und legst die Blüten auf der Fläche ab. Die Kammerhöhe von gut 17 cm bietet dir ausreichend "Headroom", um bequem mit der Hand hineinzufahren. So kannst du die Buds ordnen, lockern oder bei sehr dichten Blüten in den ersten Tagen auch mal manuell wenden.
Ein typischer Fehler im Einsatz ist das berüchtigte "Overpacking". Wenn du extrem feuchte Blüten am ersten Tag so massiv ins Netz packst, dass sie sich fast durchgehend berühren, provozierst du kleine Mikroklimata. Nässe staut sich und die Schimmelgefahr schnellt nach oben. Der Fix ist simpel: Lass anfangs immer einen knappen Zentimeter Platz zwischen den einzelnen Blüten. Nach 48 Stunden schrumpfen sie durch den Wasserverlust ohnehin etwas zusammen, wodurch die Durchlüftung automatisch besser wird.
Die offene Mesh-Struktur des Netzes lässt die Luft von allen Seiten an das Trockengut. Dennoch darfst du niemals einen oszillierenden Clip-Ventilator direkt auf das Netz richten. Ein direkter Windstoß trocknet die Ränder der Buds brutal schnell aus und sperrt die Feuchtigkeit im Inneren ein – das gefürchtete "Heu-Aroma" ist die Folge. Nutze ausschließlich die passive Konvektion: Lass dein Abluftsystem auf niedriger Stufe laufen, sodass die Luft gleichmäßig von unten nach oben durch das Zelt und damit sanft durch das Netz gezogen wird.
Ist der Trocknungsprozess nach ein bis zwei Wochen abgeschlossen und die Stängel knacken vernehmlich, holst du die Ernte ebenenweise heraus. Weil die Kammern rundum dicht sind, kannst du das Netz auch zwischendurch mal sanft schütteln oder gegenklopfen, ohne dass das Material durchs ganze Zelt fliegt.
Die Installation des AC Infinity Trockengestells kostet dich weniger als eine Minute. Nimmst du das Netz aus der mitgelieferten Tasche, entfaltet es sich durch die hohe Federspannung des Stahlrahmens praktisch von allein. Du musst nichts zusammenstecken oder mühsam ausrichten – das Netz springt auf und ist sofort formstabil.
Zum Aufhängen im Growzelt nutzt du im besten Fall die integrierte Klettschlaufe (Velcro) an der Oberseite. Du legst den starken Klett einfach eng um eine Dachstange. Das spart wertvolle Zentimeter in der Höhe, da du keine extra Karabiner oder Rope-Ratchets dazwischen hängen musst. Alternativ ist für andere Aufhängungen oder Haken an der Decke auch ein stabiler Metallhaken im Lieferumfang enthalten.
Ist dein Run getrocknet und das Gras sicher im Glas, beweist das Netz sein bestes Feature: Du drückst alle vier Ebenen flach aufeinander, greifst es an den Außenkanten und drehst es in einer "Achter-Bewegung" in sich zusammen ("Twist & Fold"). Das vormals große Gestell schnappt zu einer schmalen Scheibe zusammen, die perfekt in die runde Aufbewahrungstasche passt. So wartet es sauber und staubgeschützt im Schrank auf die nächste Ernte.
| Phase | Aktion | Ziel & Nutzen |
|---|---|---|
| Aufbau | Netz entfalten und per Klettschlaufe an der Zeltstange fixieren. | Stabiler Halt mit minimalem Höhenverlust. |
| Beladung | Blüten mit etwas Abstand auf die 4 Ebenen verteilen. | Vermeidung von Schimmel durch optimalen Airflow. |
| Lagerung | Netz per Twist & Fold zusammenlegen und eintüten. | Saubere und extrem platzsparende Aufbewahrung. |
Die Struktur des Netzes beruht auf einem flexiblen, aber kraftvollen Skelett aus Stahldraht. Dieser umlaufende Rahmen hält jede Ebene konstant auf Spannung. Würden die Böden unter dem Gewicht dicker Buds durchhängen, würden diese unverweigerlich zur Mitte hin zusammenrollen, verklumpen und anfangen zu schimmeln. Der Stahlrahmen von AC Infinity verhindert genau das zuverlässig und hält die Trockenflächen straff.
Das Gewebe selbst ist ein dicht verarbeitetes, ungiftiges Polyester-Mesh. Die Maschen sind so fein, dass abgefallene Trichom-Köpfe oder winzige Zuckerblätter nicht durchfallen, gleichzeitig bieten sie der entweichenden Feuchtigkeit keinen Widerstand. Polyester nimmt Feuchtigkeit nicht in die eigene Faser auf, was eine Geruchsbindung verhindert und die anschließende Reinigung (einfach abwischen oder mit Alkohol desinfizieren) extrem erleichtert.
In der hängenden Form beansprucht das Modell AC-DRA44 nur rund 78,7 cm in der Höhe, aufgeteilt auf vier Kammern mit je ca. 17,15 cm. Damit bleibt im unteren Bereich eines klassischen 160 cm hohen Zelts oft sogar noch Raum, um eine Wanne oder Werkzeug zu platzieren. Mit 45,7 cm im Durchmesser ist die Grundfläche ideal ausbalanciert zwischen Ladevolumen und kompaktem Formfaktor.
Abmessungen & Aufbau
- Durchmesser: 45,7 cm (18 Zoll)
- Gesamthöhe: 78,7 cm (31 Zoll)
- Ebenen-Höhe: ca. 17,15 cm je Etage
- Layout: 4 geschlossene Kammern
Material & Features
- Rahmen: Flexibler Stahldraht
- Gewebe: Atmungsaktives Polyester-Mesh
- Zugang: Reißverschluss an jeder Ebene
- Aufhängung: Integrierte Klettschlaufe
Ein Top-Trockennetz entfaltet sein volles Potenzial nur in der richtigen Umgebung. Die oberste Regel beim Trocknen lautet: absolute Dunkelheit. UV-Licht und starke Beleuchtung bauen das empfindliche THC sowie die Terpene rasend schnell ab. Deshalb gehört das Gestell in ein lichtdichtes Growzelt oder einen abgedunkelten, sauberen Raum.
Ebenso zwingend ist ein aktives Abluftsystem. Feuchte Buds geben in den ersten 48 Stunden Unmengen an Wasser ab. Wenn die Luft in der Box steht, klettert die relative Luftfeuchtigkeit rasant in den gefährlichen Bereich über 75 %. Du benötigst also einen Rohrventilator, der die Luft permanent und sanft austauscht. Der Sweetspot für einen hochwertigen "Slow Dry" liegt bei etwa 15 bis 20 °C und 55 bis 60 % RLF.
Sorge zudem für klinische Sauberkeit im Umfeld. Bevor das Gestell ins Zelt gehängt wird, solltest du alte Laubblätter, Erdreste oder stehendes Wasser aus dem Zelt wischen, da all diese Dinge perfekte Brutstätten für Pilzsporen darstellen.
Das 45 cm Trockengestell ist wie gemacht für Homegrower mit kompakten Setups. Wer auf Flächen wie 60x60 cm oder 80x80 cm anbaut, findet in diesem Maß den perfekten Kompromiss: Groß genug, um die Ernte von ein bis zwei Pflanzen aufzunehmen, aber schlank genug, damit die Luft im Zelt problemlos außen am Netz vorbeiströmen kann.
Praktisch zwingend ist der Einsatz dieses Gestells, wenn du deine Pflanzen bevorzugt "nass" erntest (Wet Trim) und die Blüten komplett vom Stiel befreist. Wo keine Äste mehr sind, gibt es keine Möglichkeit zum Aufhängen per Klammer oder Draht – die Buds müssen liegen. Genau hier spielt das Netz seine Stärken aus.
Wer hingegen grundsätzlich den Ansatz "Whole Plant Hang Dry" (die ganze Pflanze am Stück aufhängen) verfolgt, wird das Netz logischerweise nicht bestücken können. Für gestaffelte Teilernten, die separate Trocknung dicker Mainbuds, Kraut, Samen oder eben den klassischen Wet Trim ist dieses Setup jedoch absolut prädestiniert.
Passt das Gestell wirklich problemlos in ein 60x60 Zelt?
Muss ich die Blüten im Netz wenden?
Wie reinige ich das Trockennetz nach der Ernte?
Wie befestige ich das Netz oben an der Zeltstange?
Wie hoch ist jede einzelne Trocknungs-Etage?
Wieviel Ernte passt in das 45 cm Modell?
Wie lagere ich das Netz nach der Nutzung?
- 1x AC Infinity Trockengestell (Ø 45 cm, 4 Ebenen, Mod. AC-DRA44)
- 1x Aufbewahrungs- und Tragetasche
- 1x Aufhängehaken aus Metall
Das Netz ist gebrauchsfertig und muss nach der Entnahme nur entfaltet werden.