AC Infinity Hängendes Trockengestell 60 cm sechs Ebenen
Dieses sechslagige Trockennetz macht aus deinem Growzelt im Handumdrehen einen professionellen Trockenraum. Mit stabilen Reißverschlüssen, formfestem Stahldrahtrahmen und extrem viel Auflagefläche sicherst du deine Ernte vor Staub und Schimmel.
Du hast Wochen in deinen Grow gesteckt, jetzt kommt die entscheidende Phase: das schonende Trocknen. Das 60 cm breite Trockengestell von AC Infinity mit 6 Ebenen gibt dir genau die strukturierte Ablagefläche, die du für eine saubere Ernte brauchst. Statt deine Blüten auf improvisierten Gittern zu stapeln, hängst du dieses System einfach ins Zelt und nutzt die vertikale Höhe deines Setups voll aus.
Im Gegensatz zu sehr günstigen Netzen, die bei feuchtem Schnittgut schnell zur Mitte hin durchhängen, bleibt dieses Modell formstabil. Der flexible Stahldrahtrahmen trägt das Gewicht einer massiven Nass-Ernte problemlos und hält die kreisrunde Form auf jeder Ebene aufrecht. Das dichte, aber hoch atmungsaktive Polyestergewebe sorgt währenddessen für einen konstanten Luftaustausch von unten und den Seiten, um Restfeuchte zügig abzutransportieren.
Besonders praktisch im Alltag sind die eingenähten Reißverschlüsse an jeder der sechs Kammern. Sie schützen deine Buds nicht nur vor aufgewirbeltem Staub, sondern verhindern auch, dass dir beim Hantieren im Zelt etwas aus Versehen herunterfällt. Nach der Ernte lässt sich das gesamte Netz mit einem Handgriff flach zusammenfalten und bis zum nächsten Einsatz platzsparend verstauen.
Mit einem Durchmesser von 60 cm und einer Gesamthöhe von knapp 120 cm ist dieses Trockengestell ein echtes Raumwunder. Wenn du verschiedene Strains gleichzeitig erntest, kannst du sie auf den sechs Etagen sauber voneinander trennen und behältst jederzeit den vollen Überblick über deine Bestände.
Der klassische Einsatzort für dieses Netz ist dein bestehendes Growzelt. Sobald die Lampen aus sind und die Ernte ansteht, schnallst du das Trockengestell einfach an die obere Dachstange. Deine Abluftanlage samt Aktivkohlefilter läuft wie gewohnt weiter und zieht die entstehenden Gerüche und die Feuchtigkeit direkt ab, ohne dass du einen separaten Trockenraum in der Wohnung aufbauen musst.
Wenn du dich für den Nass-Schnitt (Wet Trim) entscheidest, ist dieses Netz ohnehin Pflicht. Da du die Blüten frisch von den Ästen trennst, kannst du sie nicht mehr kopfüber aufhängen. Du verteilst sie stattdessen locker auf den sechs Ebenen. Wichtig: Die Buds sollten sich nicht berühren. Durch die großzügige Verteilung minimierst du das Risiko von Schimmel (Botrytis), da die Luft frei um jede einzelne Blüte zirkulieren kann.
Auch wenn du eher ganze Äste trocknest (Dry Trim), lohnt sich der Einsatz dieses Gestells. Es gibt immer Popcorn-Buds, abgebrochene Spitzen oder harzige Schnittreste, die du für Extrakte aufheben willst. Diese packst du einfach in die unteren Ebenen des Netzes, während weiter oben die dicken Colas am Zweig hängen. Die über 17 cm hohen Kammern bieten zudem genug Platz, um auch etwas massivere Blütenstücke luftig einzulagern.
Nach etwa 10 bis 14 Tagen, wenn die kleineren Ästchen beim Biegen sauber knacken, ist die Arbeit getan. Dann drehst du das Netz wie einen Reflektor in einer Acht zusammen und verstaust es in der mitgelieferten Tragetasche. So blockiert es keinen Platz, bis der nächste Run trocknungsbereit ist.
Die Installation verlangt kein Werkzeug. Du ziehst das Netz aus der Tasche – Vorsicht, es springt durch die Spannung des Drahtrahmens direkt auf seine volle Größe auf. Nutze die integrierte Klettschlaufe an der Spitze, um das Gestell an der Mittelstange deines Zelts zu fixieren. Die Schlaufe ist robust genug, um auch ein voll beladenes Netz sicher zu tragen, ohne dass du zusätzliche Karabiner benötigst.
Das Befüllen startet im Idealfall von unten nach oben. Das verhindert, dass du beim Einlegen krümelst und Harz oder Pflanzenteile auf die darunterliegenden, bereits befüllten Ebenen fallen. Öffne die Reißverschlüsse einzeln. Lege die Buds gleichmäßig und einlagig aus. Ein Grower-Tipp: Wenn du verschiedene Sorten hast, lege einen kleinen Zettel mit dem Strain-Namen in die jeweilige Kammer – getrocknet sehen sich viele Sorten verblüffend ähnlich.
Ein typischer Fehler beim Trocknen im Netz: Buds werden reingelegt und dann komplett vergessen. Da sie auf einer flachen Oberfläche liegen, können sie durch ihr eigenes Gewicht an der Unterseite plattgedrückt werden. Das sieht am Ende optisch unschön aus. Wende die Blüten in den ersten drei bis vier Tagen einmal täglich sanft per Hand. Das verhindert flache Stellen und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit auch an den Kontaktpunkten zum Gewebe optimal entweichen kann.
Das Klima ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Peile Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad Celsius an. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei 55 bis 60 Prozent liegen. Wenn dein Umluftventilator läuft, richte ihn niemals direkt auf das Trockengestell. Pustest du die Blüten direkt an, trocknet die Außenseite viel zu schnell, das Chlorophyll baut sich nicht ab, und am Ende riecht deine Ernte penetrant nach Heu. Lass den Ventilator gegen die Zeltwand oder den Boden blasen, um nur eine sanfte, indirekte Zirkulation im Raum zu erzeugen.
Die Konstruktion dieses 60-cm-Modells ist voll auf Dauerbelastung ausgelegt. Das Kernstück bildet der umlaufende Stahldrahtrahmen. Er hält die kreisrunde Form straff gespannt, auch wenn du die Ebenen mit schweren, extrem harzigen Blüten belädst. Bei Alternativen ohne diese starke Drahtführung verformt sich die Fläche schnell, wodurch die Blüten in die Mitte rollen und dort verklumpen – dieses Risiko ist hier ausgeschlossen.
Das Netzmaterial besteht aus ungiftigem, hochstrapazierfähigem Polyester. Die feine Maschenweite ist exakt so berechnet, dass einerseits maximaler Airflow von allen Seiten gewährleistet ist, andererseits aber selbst feiner Trim oder Samen nicht hindurchfallen können. Das Gewebe selbst nimmt keine Feuchtigkeit auf, was dir die Reinigung mit Isopropanol nach der Ernte enorm erleichtert.
Die Außenhaut jeder der sechs Kammern ist mit einem robusten Reißverschluss versehen. Geschlossen bilden sie eine sichere physische Barriere gegen Insekten und Tierhaare, die besonders in den extrem klebrigen Trichomen der frischen Ernte sofort hängen bleiben würden. Trotz dieser enormen Entfaltungsgröße wiegt das gesamte Gestell unter einem Kilogramm.
Abmessungen & Gewicht
- Durchmesser: 60 cm
- Gesamtlänge: 119,4 cm
- Höhe je Ebene: 17,15 cm
- Gewicht: 0,92 kg
Aufbau & Material
- Anzahl Ebenen: 6
- Material Netz: Polyestergewebe
- Material Rahmen: Flexibler Stahldraht
- Sicherung: Reißverschluss pro Kammer
Das Gestell misst 60 cm im Durchmesser. Wenn du es in ein kompaktes 60x60 cm Growzelt hängst, berührt es ringsum die Wände. Das funktioniert im Notfall, ist aber für die Luftzirkulation nicht ideal. Den perfekten Airflow erreichst du in Zelten ab 80x80 cm oder 90x90 cm. Dort bleibt rundherum genug Abstand zur Zeltwand, damit die Luft völlig ungehindert an den Ebenen vorbeistreichen kann.
Für eine saubere Trocknung brauchst du zwingend eine aktive Abluftanlage mit Aktivkohlefilter. Ohne ständigen Luftaustausch staut sich die Feuchtigkeit, die die Pflanzen am Anfang extrem schnell abgeben, innerhalb weniger Stunden im Zelt, und das Schimmelrisiko explodiert.
Zusätzlich solltest du kleine Hygrometer parat haben. Lege am besten ein kalibriertes Messgerät direkt mit zu den Blüten in eine der mittleren Ebenen. Die Feuchtigkeit in Bodennähe unterscheidet sich oft deutlich von der unter der Zeltdecke. Nur wenn du die Werte direkt am Trockengut im Netz überwachst, weißt du, ob deine Abluft stark genug eingestellt ist.
Dieses Gestell ist die absolute Empfehlung für dich, wenn du den Nass-Schnitt (Wet Trim) direkt nach der Ernte durchführst. Sobald die Blüten von den Stängeln getrennt sind, gibt es keine vernünftige Alternative zu einer flachen, belüfteten Ablage. Die sechs großen Ebenen fangen auch hohe Erträge aus Setups mit mehreren Pflanzen mühelos auf.
Auch für Breeder und Homegrower, die eigenes Saatgut herstellen, ist das System hervorragend. Die engmaschigen Böden halten selbst kleinste Seeds sicher zurück, wenn sie aus den trocknenden Blüten fallen. Durch die geschlossenen Reißverschluss-Fächer ist die Gefahr einer unbeabsichtigten Durchmischung verschiedener Strains gebannt.
Abseits vom Indoor-Grow ist das Netz universell einsetzbar. Heilkräuter, Küchenkräuter, Pilze, Beeren oder Obstscheiben lassen sich darin ebenfalls schonend und vor Insekten geschützt trocknen. Das Polyestergewebe verhält sich absolut geschmacks- und geruchsneutral.
Passt das Trockengestell in ein 60x60 cm Zelt?
Muss ich die Blüten während der Trocknung wenden?
Wie reinige ich das Netz nach der Ernte?
Wie bekomme ich das Netz wieder in die kleine Tasche?
Kann ich auch ganze Zweige im Netz trocknen?
Verhindert das Netz den gefürchteten Heugeruch?
- 1x AC Infinity Hängendes Trockengestell (60 cm, 6 Ebenen, schwarz)
- 1x Tragetasche zur Aufbewahrung
Das Trockengestell verfügt über eine fest integrierte Klettschlaufe zur Aufhängung. Es ist kein separater Haken für die Installation nötig.