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DryFerm FermBag 50x50cm 250-450g 3St.

Der DryFerm FermBag 50x50cm übernimmt Trocknung und Curing in einem Schritt. Die smarte Membran schützt Terpene und verhindert Schimmel – ohne tägliches Lüften.

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ERNTE

DryFerm FermBag 50x50cm 250-450g 3St.

Mach Schluss mit Heugeruch und Schimmelangst. Der DryFerm FermBag trocknet und fermentiert deine frische Ernte durch eine smarte Membran – ohne tägliches Lüften von Gläsern und ohne riesiges Trockennetz im Zelt.

Semipermeable Membran Kein Burpen nötig Schimmelschutz Terpen-Erhalt
Überblick

Jeder Grower kennt es: Die Pflanzen sind gefallen, der Trimm ist durch, aber die kritischste Phase steht erst noch an. Wenn du deine Ernte jetzt zu schnell trocknest, zerschießt du dir die Terpene und stehst am Ende mit Material da, das nach Heu riecht. Trocknest du zu feucht oder lüftest deine Einmachgläser nicht pünktlich, vernichtet Schimmel die Arbeit von Monaten.

Genau für dieses sensible Zeitfenster gibt es den DryFerm FermBag. Das ist keine einfache Plastiktüte, sondern ein aktives Mikroklima für deine Buds. Die Folie besteht aus einer speziellen, semipermeablen Membran. Das bedeutet: Wasserdampf kann langsam von innen nach außen entweichen, während frischer Sauerstoff und externe Schimmelsporen konsequent draußen bleiben.

Mit der 50x50 cm Variante bekommst du das perfekte Format für größere Ernten. Ein einziger Beutel fasst ca. 250 bis 450 Gramm nasses, frisch getrimmtes Pflanzenmaterial. Du packst die Buds direkt nach dem Wet Trim hinein, verschließt den Beutel luftdicht und lässt die Technik den Rest erledigen. Kein "Burpen", kein Wenden im Netz, kein Stress.

Im Einsatz

Im Alltag verändert der DryFerm Bag vor allem dein Zeitmanagement nach der Ernte. Anstatt jeden Tag panisch nach Hause zu hetzen, um Dutzende Gläser für 15 Minuten zu lüften, übernimmt die Membran den Gasaustausch für dich. Das Curing läuft völlig passiv ab. Du überprüfst nur noch alle paar Tage das Gewicht des Beutels – solange es sinkt, trocknet die Ernte. Bleibt es stabil, ist dein Curing abgeschlossen.

Ein riesiger Vorteil ist die Platzersparnis. Wenn du klassisch im Netz trocknest, läuft meist die komplette Abluft, Beleuchtung und Umluft im Grow-Zelt weiter, nur um das Klima zu halten. Mit den FermBags kannst du das Zelt direkt putzen und für den nächsten Run vorbereiten. Du lagerst die befüllten Beutel einfach liegend an einem kühlen, dunklen Ort im Raum (z. B. auf einem Gitterregal).

Aromatisch macht der luftdichte Abschluss den größten Unterschied. Sobald Sauerstoff an die frischen Trichome kommt, beginnt die Oxidation – THC wird abgebaut und flüchtige Terpene verfliegen. Da der FermBag die Buds vom Umgebungssauerstoff abschirmt, bleibt das Profil der Genetik voll erhalten. Du bekommst am Ende ein klebriges, massiv riechendes Endprodukt, das sich "sauber" anfühlt und kratzfrei rauchen lässt.

Typischer Fehler: Viele Grower packen die Bags nach dem Befüllen eng übereinander in eine Kiste. Tu das nicht. Die Beutel müssen atmen. Lege sie flach nebeneinander auf einen Rost oder in ein Trockennetz, damit die Feuchtigkeit über die gesamte Oberfläche der Membran entweichen kann.

Anwendung

Die Arbeit mit den FermBags setzt direkt am Erntetag an. Im Gegensatz zur klassischen Trocknung empfiehlt sich hier ein konsequenter "Wet Trim". Du schneidest die Buds frisch vom Stiel und entfernst alle großen und unnötigen Blätter. Zu viel feuchtes Blattmaterial stört die Feuchtigkeitsbalance im Beutel. Fülle die frischen Blüten locker in den FermBag – auf keinen Fall stopfen, die Luft muss im Beutel zirkulieren können.

Sobald der Beutel gefüllt ist (ca. 250 bis maximal 450 Gramm nass), streichst du die überschüssige Luft sanft nach oben heraus und verschließt die Öffnung absolut luftdicht. Das geht am besten mit einem Impulsschweißgerät, speziellen, breiten Verschlussclips oder zur Not auch mit einem sehr festen Garn. Danach wiegst du den Beutel mit einer Küchenwaage, notierst dir das Startgewicht direkt auf der Tüte und lagerst ihn dunkel.

Wenn das Gewicht stagniert, ist die Trocknung abgeschlossen. Das Material liegt dann meist im perfekten Bereich (ca. 58-62 % Restfeuchte) und kann im Beutel verbleiben, um monatelang gelagert zu werden. Achte in den ersten Tagen darauf, den Beutel einmal sanft zu drehen, falls sich die Feuchtigkeit am Boden staut.

Schritt Aktion Wichtiges Detail
1. Vorbereitung Blüten vom Stiel trennen & feucht trimmen Nur kompakte Buds einfüllen, Blattmaterial entfernen
2. Befüllen Locker einfüllen (nicht stopfen) Maximal 450 g nass pro 50x50 cm Beutel
3. Verschließen Luft rausdrücken & luftdicht versiegeln Keine offene Lücke lassen, sonst zieht Luft nach
4. Kontrolle Beutel liegend lagern und täglich wiegen Gewicht aufschreiben; Ziel erreicht bei Gewichtsstillstand
Technik & Daten

Der DryFerm FermBag nutzt eine hochmoderne Polymer-Folie, die auf der molekularen Ebene wasserdampfdurchlässig, aber gasundurchlässig ist. Dadurch reguliert das Material passiv die innere Feuchtigkeit, blockiert UV-Schäden (sofern dunkel gelagert) und hält flüchtige Stoffe wie Terpene im Beutel gefangen.

Maße & Kapazität

  • Abmessungen: 50 x 50 cm
  • Fassungsvermögen (nass): ca. 250 - 450 g frische Ernte
  • Set-Größe: 3 Stück

Eigenschaften

  • Funktion: Semipermeable Membran (Gasaustausch)
  • Gewicht pro Packung: 0,1 kg
  • Geruchsminderung: Hoch (nicht 100% geruchsfrei)
Voraussetzungen

Damit die Membran der FermBags sauber arbeiten kann, brauchst du ein geeignetes Umgebungsklima. Der Raum, in dem die Beutel liegen, sollte idealerweise bei 18 bis 21 °C liegen und eine maximale relative Luftfeuchtigkeit von 65 % (besser 55–60 %) aufweisen. Ist die Luft im Raum zu feucht, kann die Feuchtigkeit aus dem Beutel nicht entweichen.

Zudem benötigst du eine Möglichkeit, die Beutel absolut luftdicht zu verschließen. Da keine Ziploc-Schiene verbaut ist, nutzt du dafür am besten ein Impulsschweißgerät oder alternativ sehr breite, stabile Verschlussclips (mindestens 38 cm für sauberen Sitz, idealerweise abknickbar).

FAQ
Muss ich die Beutel täglich lüften (burpen)?
Nein. Das ist der große Vorteil der DryFerm Bags. Die Membran reguliert den Feuchtigkeitsabbau ganz von selbst. Du kannst die Beutel komplett verschlossen lassen, bis der Curing-Prozess beendet ist.
Wann merke ich, dass das Curing fertig ist?
Wiege den Beutel nach dem Befüllen und notiere das Gewicht. Wiege ihn danach alle paar Tage. Sobald das Gewicht sich über 1 bis 2 Tage nicht mehr verändert, ist die Trocknung abgeschlossen und die Blüten haben die perfekte Restfeuchte erreicht.
Kann ich die DryFerm Bags mehrmals verwenden?
Der Hersteller empfiehlt für maximale Hygiene und 100 % Membran-Funktion die einmalige Verwendung. Wenn du die Beutel jedoch sorgsam behandelst, nicht von innen zerkratzt und sie nicht verschmutzen, können sie theoretisch auch ein weiteres Mal genutzt werden. Die Membran wird durch die Nutzung aber auf Dauer porös.
Sind die Beutel zu 100 % geruchsdicht?
Sie reduzieren den Geruch extrem, aber sie sind nicht zu 100 % "Smell-Proof". Die semipermeable Membran lässt Wasserdampf (und minimalste Aromastoffe) hindurch. Wenn du auf absolute Diskretion angewiesen bist, solltest du die Beutel in einem Raum trocknen, in dem ein Aktivkohlefilter für frische Luft sorgt.
Soll ich die nassen Blüten wirklich sofort nach der Ernte in die Tüte packen?
Ja. Schneide die Buds vom Stiel, entferne das Grobblattwerk (Wet Trim) und lege das Material direkt frisch in die Beutel. Genau für diesen hohen Feuchtigkeitsgehalt ist die Trocknungsfolie ausgelegt.
Brauche ich ein Hygrometer im Beutel?
Ein kleines Mini-Hygrometer im Beutel ist nicht zwingend nötig, kann dir aber zur doppelten Kontrolle dienen. Solange das Umgebungsklima im Raum passt (max. 60-65 % RLF), zieht die Folie die innere Feuchtigkeit verlässlich in den Idealbereich um 58-62 %.
Lieferumfang
  • 3x DryFerm FermBag Trocknungsbeutel (Größe: 50x50 cm)

Hinweis: Verschlussclips oder Schweißgeräte zum Versiegeln sind nicht enthalten.