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Jiffy Quelltopf 1000er VE

Jiffy-7 Quelltabletten (1000 Stück) aus 70 % Torf und 30 % Kokos. Perfekt für Samen und Stecklinge, direkt bereit zum Aufquellen.

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ANZUCHTMEDIEN

Jiffy Quelltopf 1000er VE

Der absolute Klassiker für die Anzucht: Mit dem Karton aus 1000 stark komprimierten Jiffy-7 Quelltabletten (70 % Torf, 30 % Kokos) ziehst du Stecklinge und Samen schnell, sicher und sauber hoch.

1000 Stück Karton 70 % Torf / 30 % Kokos Topf & Substrat in Einem Praktisch unbegrenzt haltbar
Überblick

Wer regelmäßig Phäno-Hunts macht oder ein Sea of Green (SoG) hochzieht, braucht verlässlichen Durchsatz. Die 1000er VE Jiffy-7 Quelltöpfe liefern dir genau das: ein bewährtes, unkompliziertes Anzuchtmedium für große Stückzahlen. Anstatt mit loser Aussaaterde herumzukrümeln, hast du hier Topf und Substrat in einem einzigen, stark gepressten Pad kombiniert.

Die Mischung aus 70 % Torf und 30 % Kokos macht beim Bewurzeln den entscheidenden Unterschied. Der Torf sorgt für eine extrem hohe Wasserspeicherkapazität und bringt von Natur aus einen leicht sauren pH-Wert mit, der ideal für frisch gekeimte Wurzeln ist. Das beigemischte Kokos-Substrat lockert das Medium spürbar auf und verhindert, dass der Quelltopf zu stark verdichtet.

Zusammengehalten wird das Substrat von einem hauchdünnen, flexiblen Gewebe. Es ist porös genug, um den Sauerstoffaustausch nicht zu behindern, und lässt die Wurzeln widerstandslos hindurchwachsen. Das bedeutet für dich: Du topfst den gesamten Jiffy samt Netz einfach um, ohne die empfindliche Wurzelstruktur freilegen zu müssen.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag glänzen die Jiffys vor allem durch ihr kinderleichtes Feuchtigkeitsmanagement. Wenn du frische Stecklinge schneidest, müssen diese schnell anwurzeln, ohne am Stamm wegzufaulen. Das Softcenter – die 30 mm tiefe Mulde in der Mitte des Tabs – nimmt den Stamm sicher auf, während die Torf-Kokos-Struktur überschüssiges Wasser verlässlich nach unten ableitet.

Ein typischer Fehler bei der Anzucht ist es, die Jiffys dauerhaft in einer Wasserpfütze stehen zu lassen. Wenn dein Anzucht-Tray keine Rillen hat und sich das Wasser am Boden staut, saugt sich das Substrat voll wie ein Schwamm. Das verdrängt den lebenswichtigen Sauerstoff und lässt deine Samen oder Stecklinge ersticken. Wenn du aber das Restwasser nach dem Einweichen konsequent abgießt, arbeitet die eingebaute Drainage des Jiffys perfekt für dich.

Außerdem punkten die Quelltöpfe mit einer milden Grundversorgung. Sie sind von Haus aus leicht vorgedüngt (EC-Wert ca. 0,5 bis 1,0 mS/cm) und pH-reguliert. Deine frisch geschlüpften Sämlinge oder jungen Klone finden in den ersten kritischen Tagen also direkt ein passendes Milieu vor, ohne dass du sofort mit Nährlösungen anmischen musst.

Da das Material stark komprimiert ausgeliefert wird, nimmt dieser Karton mit 1000 Stück kaum Platz weg. Lagerst du die trockenen Tabs dunkel und bei normaler Zimmertemperatur, sind sie praktisch unbegrenzt haltbar. So hast du immer einen sterilen Vorrat griffbereit, falls du beim Auslichten deiner Mutterpflanzen spontan ein paar Äste als Back-up-Klone sichern möchtest.

Anwendung

Das Vorbereiten der Jiffys geht extrem schnell: Lege die benötigte Anzahl an Quelltabletten in ein Zimmergewächshaus oder eine flache Schale. Gieße dann nach und nach lauwarmes Wasser über die Tabs. Lauwarmes Wasser beschleunigt das Aufquellen massiv – innerhalb weniger Minuten wachsen die kleinen Scheiben von 3,8 cm Durchmesser auf einen knapp 4 cm hohen Zylinder heran.

Sobald sie ihre volle Größe von rund 50 ml Volumen erreicht haben, gießt du unbedingt das gesamte überschüssige Wasser aus deiner Schale ab. Mach den Test: Wenn du leicht mit dem Finger auf die Oberseite des Jiffys drückst und das Wasser nicht mehr in Strömen heraussuppt, passt die Feuchtigkeit. Jetzt kannst du deinen Samen einsetzen (ca. 0,5 bis 1 cm tief in die Mulde) oder den behandelten Steckling vorsichtig hineinschieben.

Während der Bewurzelungsphase musst du das Gewicht der Tabs im Blick behalten. Jiffys dürfen niemals knochentrocken werden, da sonst die feinen Mikrowurzeln direkt absterben. Besprühe sie leicht oder gieße mit etwas Feingefühl von unten nach, sobald sie beim Anheben spürbar leichter geworden sind.

Sobald die ersten weißen Wurzelspitzen das Gewebe an der Außenseite durchdringen und die kleine Pflanze oben neues Blattwerk schiebt, ist es Zeit für den Umzug. Greif den kompletten Quelltopf am Gewebe und setze ihn nahtlos in den Endtopf. Die Wurzeln wachsen einfach weiter – ein Umpflanzschock bleibt völlig aus.

Technik & Daten

Die Eigenschaften des Jiffy-7 basieren auf der jahrzehntelangen Erfahrung im kommerziellen Gartenbau. Hier findest du die genauen Abmessungen und Substrat-Details der gepressten Quelltabletten.

Abmessungen & Volumen

  • Durchmesser (trocken): 3,8 cm
  • Durchmesser (gequollen): 40 mm
  • Höhe (gequollen): 39 mm
  • Tiefe Softcenter: 30 mm
  • Volumen (gequollen): 50 ml pro Tab

Material & Eigenschaften

  • Zusammensetzung: 70 % Torf, 30 % Kokos
  • pH-Wert: Leicht sauer (ca. 5,3 - 6,0)
  • EC-Wert (Vordüngung): ca. 0,5 - 1,0 mS/cm
  • Außengewebe: Flexibel, durchwurzelbar
  • Karton-Gewicht: ca. 6,3 kg (1000 Stück)
Voraussetzungen

Um die Jiffys effektiv für die Stecklings- oder Samenanzucht zu nutzen, brauchst du zwingend ein passendes Zimmergewächshaus (Propagator). Die jungen Pflanzen haben anfangs keine oder nur winzige Wurzeln und müssen das Wasser über die Blätter aufnehmen. Das funktioniert nur, wenn du unter einer geschlossenen Haube eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (über 80 %) aufbauen kannst.

Achte bei der Wahl des Gewächshauses darauf, dass der Boden der Schale profiliert ist. Wenn die Jiffy-Pads minimal erhöht auf kleinen Rillen stehen, sammelt sich Gießwasser im Tal. So stellst du sicher, dass das Substrat nicht direkt im Drainagewasser sitzt und dauerhaft übersättigt wird.

Eignung

Die Jiffy-7 Quelltöpfe sind optimal für die Anzucht, wenn deine Pflanzen später in Living Soil, klassische Blumenerde oder reine Kokos-Substrate wandern. Das Torf-Kokos-Gemisch integriert sich nahtlos in diese Medien und liefert den kleinen Wurzeln einen perfekten, natürlichen Übergang ins Erwachsenenleben.

Für vollaktive, tiefe Hydrosysteme (wie Deep Water Culture oder Aeroponik) sind Jiffys hingegen nur bedingt geeignet. Das Torfmaterial speichert mitunter zu viel Feuchtigkeit für ein Dauer-Nass-System und winzige Partikel könnten sich lösen, was im schlimmsten Fall feine Düsen verstopft. Für Hydro-Grows greifst du besser auf Eazy Plugs oder reine Steinwolle zurück.

FAQ
Muss ich das Netz vor dem Einpflanzen entfernen?
Nein, das ist nicht nötig und oft sogar riskant. Das Gewebe ist so konzipiert, dass Wurzeln mühelos hindurchwachsen. Wenn du versuchst, es aufzureißen, beschädigst du sehr wahrscheinlich die feinen Haarwurzeln deiner Jungpflanze. Setz den Jiffy einfach im Ganzen in die Erde.
Muss ich die Jiffys in den ersten Tagen düngen?
Nein. Die Jiffys bringen eine leichte Startdüngung (EC ca. 0,5 - 1,0) mit. Das reicht völlig aus, bis der Samen gekeimt hat oder der Steckling angewurzelt ist. Erst wenn du deutliches, neues Wachstum siehst, solltest du in dein Hauptmedium umtopfen, welches dann die weitere Nährstoffversorgung übernimmt.
Warum bildet sich ein weißer Flaum auf der Oberfläche?
Wenn die Jiffys permanent zu nass stehen und du dein Zimmergewächshaus nie lüftest, bildet sich schnell Schimmel an der Substratoberfläche. Achte darauf, dass kein Wasser im Tray steht, und öffne ab dem dritten oder vierten Tag regelmäßig die Lüftungsschlitze deines Gewächshauses, um für einen minimalen Luftaustausch zu sorgen.
Kann ich die Jiffys nach dem Grow wiederverwenden?
Nein. Quelltöpfe sind ein klassisches Einwegprodukt. Sie werden von den Wurzeln komplett durchdrungen und wachsen fest in deinen Endtopf ein. Für den nächsten Durchgang weichst du einfach neue Tabs aus deinem 1000er Vorrat ein.
Lieferumfang
  • 1x Karton Jiffy-7 Quelltabletten (Inhalt: 1000 Stück)

Die Lieferung erfolgt als trocken gepresste Schüttware im Umkarton.