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PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 700 m³/h, 160 mm

Der nachfüllbare PrimaKlima Coco Line Aktivkohlefilter (700 m³/h, 160 mm Flansch) neutralisiert Grow-Gerüche hochwirksam mit 100 % reiner Kokosnusskohle.

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KLIMA & LÜFTUNG

PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 700 m³/h, 160 mm

Der PrimaKlima Coco Line Aktivkohlefilter bindet die intensivsten Terpen-Profile durch sein 3 cm tiefes Bett aus 100 % reiner, nachwachsender Kokosnusskohle. Abgestimmt auf Rohrventilatoren bis 900 m³/h, bietet dir dieser 160-mm-Filter lange Kontaktzeiten und eine nachhaltige Nachfüllfunktion für viele erfolgreiche Ernten.

Nachfüllbar 100% Kokosnusskohle Flansch: 160 mm Optimal: 700 m³/h
Überblick

Das Herzstück der PrimaKlima Coco Line ist die naturbelassene Kokosnuss-Aktivkohle. Im Gegensatz zu herkömmlicher, aus Bergwerken geförderter Steinkohle, besitzt die "Virgin Coconut Carbon" von Natur aus eine feine, extrem dichte Mikroporen-Struktur. Dadurch fängt sie die volatilen organischen Verbindungen (VOCs) und Terpene, die deine Pflanzen ausdünsten, äußerst effizient ab. Gleichzeitig nutzt du mit Kokosnussschalen einen zu 100 % nachwachsenden Rohstoff.

Die Hardware rund um die Kohlefüllung ist für den harten Grow-Alltag gebaut. Das 3 Zentimeter tiefe Kohlebett wird von robusten Metalldruckteilen umschlossen, die sich auch dann nicht verbiegen, wenn dein Lüfter auf maximaler Leistung zieht. Der extra lange, 160 Millimeter breite Flansch gibt deiner Abluftverschlauchung ordentlich Grip, sodass dir der Schlauch nicht beim ersten Ruckler vom Filter rutscht.

Der größte wirtschaftliche und ökologische Pluspunkt dieses Modells: Wenn die Filterleistung nach einigen Grows spürbar nachlässt, musst du nicht den kompletten Metallzylinder entsorgen. Die Coco Line ist darauf ausgelegt, am Flansch geöffnet und neu mit frischem Kokosnuss-Kohlegranulat befüllt zu werden. Das reduziert nicht nur deinen Müllberg enorm, sondern macht den Dauerbetrieb über die Jahre hinweg wesentlich kostengünstiger.

Im Einsatz

In der Blütephase, wenn die Harzproduktion auf Hochtouren läuft, darf die Abluft nicht versagen. Der PrimaKlima Coco Line bewährt sich genau hier: Er bietet der durchströmenden Luft durch die große Kohlenstoffmasse (4 kg) eine sehr lange Kontaktzeit. Das bedeutet, dass selbst sehr penetrante und süßliche Düfte vollständig neutralisiert werden, noch bevor die Luft das Zelt verlässt. Lässt du den Filter im empfohlenen Sweetspot von rund 700 m³/h arbeiten, erreichst du die ideale Balance aus Luftdurchsatz und Absolut-Filterung.

Im Hochsommer, wenn dein Setup nach mehr Kühlung verlangt, kannst du den Luftstrom bedenkenlos kurzzeitig auf das Maximum von 900 m³/h hochdrehen. Das dichte Kohlebett fängt diese Strömungsspitzen ab, ohne dass die Gerüche ungefiltert durchrutschen. Bedenke aber, dass ein dauerhafter Betrieb am Limit von 900 m³/h die Lebensdauer der Kohle schneller erschöpft als der laufruhige Betrieb im optimalen Bereich.

Wenn du in der Spätblüte plötzlich leichten Geruch im Raum bemerkst, liegt das meist nicht an defekter Kohle, sondern am Klima. Typischer Fehler: Die relative Luftfeuchtigkeit im Zelt steigt dauerhaft über 75 %. Der Fix: Kokosnusskohle ist empfindlich gegenüber extremer Nässe. Das Wasser kondensiert in den Poren und blockiert die Geruchsaufnahme. Entfeuchte die Zuluft oder verstärke die generelle Abluft, um die RLF strikt unter 70 % zu drücken – die Leistung des Filters stabilisiert sich dann meist schnell wieder.

Anwendung

Ein sauberer Aufbau deines Abluftsystems ist essenziell, denn jede undichte Stelle saugt ungefilterte (und damit riechende) Luft an. Fixiere den 160-mm-Flansch des Filters über eine luftdichte Gummimanschette (Fast Clamp) direkt an deinem Rohrventilator oder nutze ein Stück Phonic-Trap-Schlauch mit einer robusten Schlauchschelle. Die Verbindung muss so fest sitzen, dass selbst bei Bewegung am System kein Spalt für Falschluft entsteht.

Ziehe den beiliegenden K2703 Vorfilter wie eine Socke über das Metallgehäuse, bevor du den Filter in Betrieb nimmst. Er ist kein reiner Transportschutz, sondern zwingend notwendig. Der Vorfilter fängt Hausstaub, fliegende Substratteile und Insekten ab. Ohne ihn wären die feinen Poren der ersten Kohleschicht innerhalb weniger Wochen blind und die Luftdurchlässigkeit würde drastisch einbrechen. Klopfe das Vlies nach jedem Durchgang im Freien aus oder wasche es auf links bei maximal 30 °C (ohne Weichspüler) in der Waschmaschine.

Bei der Platzierung im Zelt hängst du den Filter am besten direkt unter das Zeltdach, da warme, verbrauchte Luft nach oben steigt. Nutze dafür die verstellbaren Gurtbänder deines Zelts. Achte bei einem Gesamtgewicht von fast 7 Kilogramm darauf, dass die Halterungen an den Zeltstangen gut gesichert sind und der Filter waagerecht hängt, um den Lüfter nicht einseitig zu belasten.

Wenn die Kohle gesättigt ist, baust du den Filter aus. Löse die Schrauben am Flanschdeckel, leere das alte Granulat aus und schütte die neue Kokosnusskohle hinein. Klopfe den Zylinder dabei immer wieder sanft auf den Boden, damit sich das Granulat lückenlos verdichtet. Hohlräume würden später den Luftstrom unbemerkt hindurchlassen, was sofort zu Geruchslecks führt.

Technik & Daten

Die 650 mm lange Röhre beansprucht spürbar Headroom in deinem Zelt. Plane die Aufhängung bei Zelten ab 1,20 x 1,20 m Grundfläche so ein, dass er deine Lampenaufhängung nicht blockiert. Durch den 160-mm-Flanschauslass entsteht nur wenig Strömungsgeräusch am Filter selbst, sofern du ihn nicht mit einem massiv überdimensionierten Lüfter befeuerst.

Mit 4 Kilogramm reiner Kokosnusskohle bringt der Filter eine beachtliche Filtermasse mit. Diese Menge sorgt im Vergleich zu kleineren Einsteiger-Modellen für die Standhaftigkeit, die es braucht, um den Luftaustausch großer LED-Setups (mit viel Biomasse) sicher geruchsfrei abzuwickeln.

Eigenschaft Spezifikation
Optimaler Luftdurchsatz 700 m³/h
Maximaler Luftdurchsatz 900 m³/h
Flansch-Durchmesser 160 mm
Länge (ohne Flansch) 650 mm
Gesamtdurchmesser 230 mm
Kohleart / Füllmenge 100 % aktivierte Kokosnusskohle / 4 kg
Gesamtgewicht 6,9 kg
Voraussetzungen

Dein Rohrventilator muss auf diesen Filter abgestimmt sein. Ideal ist ein Modell, dessen Förderleistung im Bereich von 700 bis knapp 900 m³/h liegt – am besten ein regelbarer EC-Ventilator, den du auf 60 bis 80 % seiner Leistung drosselst. Wenn du einen zu schwachen Lüfter anflanscht (z. B. nur 350 m³/h), fehlt der Druck, um die Luft effektiv durch die dichte 3-cm-Wandung zu pressen. Die Luft sucht sich dann nur wenige Kanäle in der Kohle, was deren Lebensdauer verkürzt und den Raum nicht schnell genug entlüftet.

Ein striktes Feuchtigkeitsmanagement ist Pflicht. Weil die Kokosnusskohle über 75 % relativer Luftfeuchtigkeit extrem an Wirkung einbüßt, brauchst du ein zuverlässiges Hygrometer und eine Strategie, um das Raumklima in der späten Blütephase im sicheren Bereich (40 bis 60 %) zu halten.

Eignung

Die PrimaKlima Coco Line ist die erste Wahl für Heimgärtner, die Wert auf einen umweltbewussten und langlebigen Grow-Zyklus legen. Wer seine Filter nicht nach 1,5 Jahren als Sperrmüll entsorgen möchte, findet hier ein System, das durch seine einfache Nachfüll-Option auf lange Sicht Ressourcen und Budget schont. Der 160-mm-Anschluss bedient typischerweise mittelgroße bis große Zelte ab 120 x 120 cm Grundfläche.

Für Keller-Grows oder stark abgedichtete Räume, bei denen du regelmäßig mit Luftfeuchtigkeiten von über 80 % zu kämpfen hast, ist die Coco Line aufgrund der Feuchtigkeitsempfindlichkeit der Kokosnusskohle nur bedingt geeignet. In solchen Extremfällen fährst du mit Filtern aus der PrimaKlima Industry Line besser.

FAQ
Wann muss ich die Aktivkohle im Filter austauschen?
Das hängt stark von deiner Abluftleistung und den angebauten Sorten ab. Normalerweise hält eine Füllung der Coco Line bei kontinuierlichem Betrieb etwa 12 bis 18 Monate. Das untrügliche Zeichen für den Wechsel: Du nimmst im Raum, in den die Abluft geleitet wird, süßliche Pflanzen-Terpene wahr. Dann sind die Poren der Kohle komplett gesättigt.
Warum entweicht plötzlich Geruch, obwohl der Filter recht neu ist?
Prüfe sofort dein Hygrometer. Wenn die Luftfeuchtigkeit längere Zeit bei 75 % oder höher lag, hat die Kohle Wasserdampf aus der Luft gezogen. Dadurch verkleben die mikroskopischen Poren vorübergehend. Bekommst du das Klima wieder unter 65 % RLF, regeneriert sich die Filterleistung oft nach einigen Stunden von allein. Checke auch alle Schlauchverbindungen auf Falschluft.
Kann ich einen 125-mm-Lüfter mit Reduzierstück anschließen?
Theoretisch ja, mit einem Reduzierstück von 160 mm auf 125 mm lässt sich der Lüfter anschließen. In der Praxis führt das aber oft zu einem Flaschenhals: 125-mm-Lüfter schaffen meist nicht den nötigen Druck und Volumenstrom, um die 4 Kilo Filterkohle gleichmäßig zu durchströmen. Nutze diesen Filter am besten mit einem passenden 160-mm-Ventilator.
Darf der Vorfilter in die Waschmaschine?
Ja. Zieh das Vlies vorsichtig vom Filter ab und wasche es bei maximal 30 °C im Feinwaschgang in der Maschine. Benutze keinen Weichspüler, da dieser die Poren des Vlieses verklebt. Lass es anschließend an der Luft trocknen und zieh es erst wieder auf, wenn es absolut trocken ist. Feuchtes Vlies würde die RLF sofort in die Kohle tragen.
Kann ich den Filter auch aufrecht auf den Boden stellen?
Das ist problemlos möglich, wenn dein Setup keine Aufhängung unter der Zeltdecke erlaubt. Stell ihn in eine Ecke des Raumes, wo er die Luft frei ansaugen kann. Das Absaugen am Boden bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass sich die meiste Stauwärme unter der Raumdecke sammelt und so schlechter abtransportiert wird.
Wie funktioniert das Nachfüllen genau?
Du entfernst die Nieten oder Schrauben am Anschlussflansch und nimmst den Deckel ab. Nach dem Auskippen der alten Kohle (die du im Hausmüll entsorgen kannst) füllst du das neue Kokosnuss-Granulat schichtweise ein. Wichtig: Klopfe den Filterkörper während des Befüllens immer wieder fest auf den Boden. Das Granulat muss extrem dicht rütteln, sonst bahnt sich die Luft später den Weg des geringsten Widerstands durch entstehende Lücken.
Ist Kokosnusskohle besser als normale Steinkohle?
Für organische Gerüche, wie sie beim Indoor-Grow entstehen, ist sie tatsächlich oft überlegen. Kokosnusskohle hat einen extrem hohen Anteil an Mikroporen, die genau auf die Größe von Terpenmolekülen passen. Zudem brennt sie nahezu rückstandslos ab und ist als nachwachsender Rohstoff die ökologisch deutlich sinnvollere Wahl.
Lieferumfang
  • 1x PrimaKlima Coco Line Carbon Filter (160 mm Flansch)
  • 1x Staub-Vorfilter K2703 (bereits montiert)
  • 4 kg reine Kokosnuss-Aktivkohle (bereits im Gehäuse verfüllt)

Schlauchschellen, Manschetten oder Aufhängegurte sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen bei Bedarf passend zum Abluft-Setup separat erworben werden.