Marj Jane Seeds Super Skunk x White Widow 10 Samen
Marj Jane Seeds vereint hier zwei der stabilsten Schwergewichte der 90er Jahre. Diese Kreuzung liefert dir die Fehlerverzeihlichkeit und das Gewicht einer Super Skunk, gepaart mit dem dichten, klebrigen Harzbesatz der White Widow.
Mit der Super Skunk x White Widow legt Marj Jane Seeds einen absoluten Klassiker neu auf. Du holst dir damit genau die Eigenschaften ins Zelt, die diese beiden Linien über Jahrzehnte so beliebt gemacht haben: massives vegetatives Wachstum, kräftige Stämme und extrem harzige, feste Blüten.
Die Synergie ist spürbar: Die Skunk-Genetik drückt von Tag eins auf kräftige Wurzelentwicklung und baut eine Struktur auf, die später problemlos schwere Headbuds trägt. In der Blüte übernimmt dann zunehmend die White Widow das Zepter und überzieht die dichten Blütenkelche mit einem dicken Teppich aus Trichomen.
Wenn du ein hohes Zelt hast (ab 1,80 m), kannst du diesen Strain mit einer etwas längeren Wachstumsphase voll ausfahren und richtig groß ziehen. Wenn dein Platz nach oben limitiert ist, schickst du die Pflanzen einfach etwas früher in die Blüte – sie reagieren sehr gut auf enge Rotationen.
Typischer Fehler in der Planung: Du setzt zu viele Pflanzen in ein Zelt und lässt sie zu lange in der Vegi. Fix: Wenn du viele Töpfe auf einem Quadratmeter stellst (SOG), reduzierst du die Vegi-Zeit auf maximal 10 bis 14 Tage, da die Skunk-Genetik sonst massiv in die Breite drängt und ihr euch gegenseitig das Licht nehmt.
Im Wuchs zeigt dieser Strain ein klassisches, Indica-dominantes Bild. Die Blätter fallen anfangs sehr breit aus, und die Internodienabstände bleiben angenehm kurz. Wenn du in der zweiten Woche den Umluft-Ventilator leicht über das Blätterdach pendeln lässt, reagiert die Pflanze extrem schnell mit der Bildung noch dickerer Hauptstämme.
Sobald du auf 12/12 umschaltest, startet der Stretch. Er fällt moderat aus, ist aber spürbar. Rechne damit, dass die Pflanze in den ersten drei Blütewochen ihre Höhe etwa verdoppelt. Zeitgleich startet die Geruchsentwicklung, die durch die Skunk-Genetik sehr früh massiv zuschlägt.
Typischer Fehler beim Setup: Du vertraust auf einen alten Aktivkohlefilter. Fix: Bevor du diesen Strain in die Blüte schickst, prüfst du deine Abluft. Wenn dein AKF schon etliche Runden hinter sich hat, wechsel ihn jetzt. Der schwere, erdige Skunk-Geruch bohrt sich sonst in der Hochblüte durch jede Ritze.
In den letzten Wochen dreht die White-Widow-Seite richtig auf. Die Trichomproduktion zieht sich oft bis weit auf die Sonnensegel hinaus. Wenn du nach der Ernte gerne Hasch oder Rosin aus dem Trim machst, liefert dir dieser Strain hierfür erstklassiges Ausgangsmaterial.
Dieser Hybrid ist ein dankbarer Fresser im Wachstum, braucht in der Blüte aber ein wachsames Auge. Wenn du das Blätterdach gleichmäßig ausleuchten willst, bindest du die Haupttriebe in der dritten Vegi-Woche sanft nach unten (LST). Das bricht die apikale Dominanz und zwingt die Pflanze, mehrere gleich große Blütenstände zu bilden.
Beim Nährstoffbedarf profitierst du von der robusten Skunk-Genetik, die ordentlich Stickstoff umsetzen kann. Die White Widow ist jedoch etwas empfindlicher, wenn die Salzkonzentration zu hoch wird. Wenn dein EC-Wert nach dem Anmischen nach oben abschießt, verdünnst du die Nährlösung zwingend mit etwas Wasser, bevor du gießt, um verbrannte Blattspitzen zu vermeiden.
Gegen Ende der Blüte werden die Blütenstände steinhart. Hier musst du das Klima im Zelt im Griff haben. Wenn deine Blüten richtig Masse aufgebaut haben, fährst du die relative Luftfeuchtigkeit (RLF) konsequent unter 45 %, um Schimmel im Blüteninneren vorzubeugen.
Typischer Fehler bei der Nährstoffgabe: Du düngst blind nach Schema bis zur Ernte. Fix: Spüle das Substrat etwa 10 bis 14 Tage vor dem Schnitt (Flush) nur noch mit pH-reguliertem Wasser. Nur so entfaltet sich am Ende das saubere, kratzfreie Aroma der beiden Klassiker.
| Phase | Lichtzyklus | Fokus |
|---|---|---|
| Vegi | 18/6 | Wurzelaufbau & Training (LST) |
| Blüte (Woche 1-3) | 12/12 | Stretch & Ausleuchtung kontrollieren |
| Hochblüte (ab Woche 4) | 12/12 | RLF zwingend senken (< 45 %) |
Die harten Fakten unterstreichen den verlässlichen Charakter dieser Kreuzung. Mit einer Blütezeit von rund 8 bis 9 Wochen (Indoor) erlaubt dir die Genetik eine zügige und kalkulierbare Rotation im Zelt. Im Outdoor-Bereich ist sie in unseren Breitengraden meist Mitte bis Ende Oktober bereit für die Schere.
Das Terpenprofil fällt erwartungsgemäß schwer aus. Der Skunk drückt erdige, moschusartige und sehr dominante Töne in den Vordergrund, während die White Widow eine subtile, würzig-süße Nuance beimischt.
Als rein photoperiodische und feminisierte Samen geben sie dir 100 % Kontrolle darüber, wann du die Pflanze durch Umstellung auf 12 Stunden Licht in die Blüte schickst.
Genetik & Typ
- Linie: Super Skunk x White Widow
- Genotyp: Indica-dominant
- Samenart: Feminisiert, Photoperiodisch
Blüte & Ertrag
- Blütezeit Indoor: ca. 8–9 Wochen
- Ernte Outdoor: Mitte / Ende Oktober
- Stretch: Moderat (~100 %)
Diese Genetik verlangt eine sauber geplante Klimakontrolle. Da die Buds in der Endphase extrem dicht und kompakt werden, ist kräftige Umluft im Zelt absolute Pflicht. Wenn du in den letzten zwei Wochen Stauhitze oder feuchte Ecken in der Box hast, hast du ein massives Risiko für Blütenfäule.
Zusätzlich solltest du das Licht-Setup nicht unterschätzen. Wenn du willst, dass auch die unteren Zweige ordentlich abwerfen und harte Buds bilden, solltest du mit mindestens 300 Watt LED-Leistung auf einem Quadratmeter arbeiten. Unter schwachem Licht verlierst du hier schnell an Kompaktheit.
Die Super Skunk x White Widow ist ideal für Grower, die eine "sichere Bank" suchen. Wenn du keine Lust auf hypersensible, moderne Exoten hast, die bei jeder leichten pH-Schwankung zicken, bist du hier genau richtig. Sie verzeiht den einen oder anderen Anfängerfehler und belohnt trotzdem mit zuverlässig dichten Erträgen.
Der Strain performt auf Erde genauso souverän wie auf Kokos. Wenn du ein hydroponisches System fährst, explodiert das vegetative Wachstum durch den Skunk-Anteil fast schon – hier musst du dann zwingend mit einem Netz arbeiten (SCROG), um den Stretch sauber in die Breite zu ziehen.
Ist die Sorte für Anfänger geeignet?
Wie stark stretcht die Pflanze nach der Umstellung?
Welche Topfgröße empfiehlt sich für ein normales Indoor-Setup?
Kann ich die Kreuzung auch draußen anbauen?
Braucht die Genetik viel Dünger?
Wie viel Watt brauche ich für gute, dichte Buds?
Reagiert die Pflanze gut auf Low Stress Training (LST)?
Wann sollte ich mit dem Spülen anfangen?
- 10x Marj Jane Seeds Super Skunk x White Widow (Feminisiert)
- Originalverpackung (lichtgeschützt)
Bitte beachte: Hanfsamen sind ein Naturprodukt. Eine absolute Keimquote kann naturgemäß nicht garantiert werden. Einmal geöffnete Saatgut-Packs sind vom Umtausch ausgeschlossen.