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Marj Jane Seeds White Widow 3 Samen

Der harzige Legenden-Klassiker: 3 feminisierte White Widow Samen von Marj Jane Seeds. Anfängerfreundlich, robust und in 8-9 Wochen erntereif.

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SAMEN

Marj Jane Seeds White Widow 3 Samen

Der legendäre Amsterdam-Klassiker für dein Zelt. Diese drei feminisierten White Widow Samen von Marj Jane Seeds bringen dir extrem harzige, buschige und fehlerverzeihende Pflanzen – der ideale Start für Einsteiger und ein Muss für Extrakt-Liebhaber.

Feminisiert Photoperiodisch Hohe Harzproduktion 8-9 Wochen Blüte
Überblick

White Widow ist nicht umsonst seit den 90er-Jahren eine absolute Legende in den Coffeeshops und Grow-Zelten dieser Welt. Sie gilt als die Blaupause für harzige, widerstandsfähige Hybriden. Marj Jane Seeds hat diesen Klassiker in einer stabilen, feminisierten Version auf den Markt gebracht, die dir als Grower genau das liefert, was den Strain berühmt gemacht hat: massive Trichom-Teppiche und extrem zuverlässige Ergebnisse.

Die Genetik basiert auf einer bewährten Kreuzung aus einer brasilianischen Sativa-Landrasse und einer schweren, harzigen South Indian Indica. Dieser genetische Mix (ca. 60 % Indica / 40 % Sativa) sorgt für ein sehr ausgewogenes Wachstum. Du bekommst die Vitalität einer Sativa, kombiniert mit der Dichte und der kompakten Blütenstruktur einer Indica.

Das Terpenprofil ist durch und durch klassisch. Keine modernen, künstlichen Fruchtbonbon-Aromen, sondern ehrliche, erdig-holzige Noten mit einem Hauch von Pinie und Gewürzen. Wenn du das Zelt öffnest, schlägt dir ein schwerer, würziger Geruch entgegen, der sofort an feinstes Oldschool-Hasch erinnert. Die Wirkung startet mit einem klaren, euphorisierenden Kopf-High und geht nach einer Weile nahtlos in ein tiefenentspanntes Körper-Stoned über.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag zeigt sich die White Widow von Marj Jane Seeds von ihrer besten Seite. Sie wächst von Natur aus eher gedrungen und buschig. Wenn du die Zeitschaltuhr auf 12/12 umstellst, kannst du mit einem berechenbaren Stretch von etwa 100 bis 150 Prozent rechnen. Geht sie also mit 40 Zentimetern in die Blüte, wird sie am Ende meist um die 80 bis 100 Zentimeter hoch – ein perfektes Maß für typische Zelte mit 1,80m oder 2,00m Höhe.

Die Pflanze reagiert exzellent auf Training. Wenn du in der späten Vegi-Phase toppst (die Hauptspitze entfernst), entwickelt sie starke, gleichmäßige Seitentriebe. Auch Low Stress Training (LST) durch Herunterbinden nimmt sie klaglos hin. Das macht sie zu einer Top-Kandidatin für ScROG-Setups (Screen of Green), bei denen du das Netz innerhalb weniger Wochen problemlos vollkriegst.

In der späten Blütephase – so ab Woche 6 – macht die Sorte ihrem Namen alle Ehre. Die Harzproduktion explodiert förmlich. Zuerst überziehen sich die kleinen Zuckerblätter mit Trichomen, dann wandert der Frost-Effekt über die kompletten Blütenstände. Am Ende sehen die Buds aus, als wären sie in Puderzucker gewälzt.

Was die Robustheit angeht, ist sie ein echter Panzer. Wenn dir der pH-Wert nach dem Mischen deiner Nährlösung mal absackt oder du sie aus Versehen minimal überdüngst, wirft sie nicht gleich alle Blätter ab. Auch gegen typische Indoor-Probleme wie Schimmelkragen (Botrytis) oder leichte Temperaturschwankungen bringt sie von Haus aus eine solide Resistenz mit.

Anwendung

Der Start ist unkompliziert. Keime die Samen im Dunkeln zwischen zwei feuchten (nicht nassen!) Tüchern oder setze sie direkt in Eazy Plugs oder milde Anzuchterde. Sobald die Keimblätter da sind, stellst du sie unter sanftes Anzuchtlicht. In den ersten zwei Wochen braucht sie außer etwas Wasser und einem schwachen Wurzelstimulator kaum Nährstoffe.

In der vegetativen Phase (18 Stunden Licht) kannst du sie zügig aufbauen. Halte den EC-Wert deines Düngers anfangs moderat bei etwa 1,0 bis 1,2 und steigere ihn langsam mit dem Wachstum. Sobald sie 4 bis 5 Nodien gebildet hat, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um sie zu toppen, falls du dir einen buschigeren Wuchs wünschst.

Nach der Umstellung auf 12 Stunden Licht dauert es etwa eine Woche, bis sie die ersten weißen Härchen (Pistils) zeigt. Ab Woche 3 bis 4 der Blütezeit beginnt der Hunger auf Phosphor und Kalium (PK). Hier kannst du deinen Blütedünger voll ausfahren. Achte darauf, dass sie tief im Blätterdach gut durchlüftet ist – entlaube notfalls im unteren Drittel ein wenig (Lollipopping), um die Energie der Pflanze komplett in die Haupt-Buds zu lenken.

Die letzten 10 bis 14 Tage vor der Ernte solltest du konsequent mit klarem Wasser spülen (Flushen). Dadurch verbraucht die Pflanze ihre restlichen Nährstoffreserven, was den Rauch später extrem weich und aromatisch macht. Die großen Sonnensegel verfärben sich in dieser Phase wunderschön herbstlich gelb.

Wachstumsphase Dauer Beleuchtung (Licht/Dunkel)
Vegetation (Vegi) 3 - 4 Wochen (je nach Setup) 18/6 Stunden
Blütephase 8 - 9 Wochen 12/12 Stunden
Spülen (Flush) Letzte 10 - 14 Tage 12/12 Stunden
Technik & Daten

Die nackten Zahlen der Marj Jane Seeds White Widow machen klar, warum sie seit Jahrzehnten die Setups dominiert. Die Blütezeit liegt bei schnellen 8 bis 9 Wochen. Damit hast du eine sehr überschaubare Wartezeit von der Umstellung bis zum finalen Cut.

Der Ertrag ist für eine photoperiodische Pflanze mit dieser Harzmenge überdurchschnittlich. Unter einer modernen LED-Armatur mit guter PPFD-Ausleuchtung sind 450 bis 550 Gramm pro Quadratmeter absolut realistisch. Die Buds werden extrem kompakt und fest, was sich beim Wiegen nach dem Trocknen deutlich bemerkbar macht.

Mit einem THC-Gehalt von rund 18 bis 20 Prozent liefert sie ein potentes, aber noch sehr gut handhabbares Level. Es ist kein übertriebenes "One-Hit-Quitter"-Weed, das dich völlig ausknockt, sondern eine verlässliche, starke Alltagsgenetik. Durch die feminisierte Zuchtlinie sparst du dir zudem den Frust, vor der Blüte männliche Pflanzen aussortieren zu müssen.

Genetik & Herkunft

  • Typ: Feminisiert, Photoperiodisch
  • Genetik: Indica (60%) / Sativa (40%)
  • Abstammung: Brazilian Sativa x South Indian Indica

Anbau & Ertrag

  • Blütezeit: 8 - 9 Wochen
  • Ertrag Indoor: ca. 450 - 550 g/m²
  • Stretch: Moderat (ca. 100-150%)
Voraussetzungen

Ganz wichtig: Spare auf keinen Fall an der Abluft. Ein verlässlicher Aktivkohlefilter (AKF) ist bei der White Widow absolute Pflicht. Wenn sie ab der vierten Blütewoche anfängt, Terpene zu pumpen, ist der würzige, tief-erdige Geruch extrem durchdringend. Ein Setup ohne AKF riecht in kürzester Zeit im gesamten Haus.

Lichttechnisch ist sie flexibel, aber wenn du das absolute Maximum an Trichomen herausholen willst, solltest du in der Blüte auf eine ordentliche PPFD-Dichte (ca. 700 bis 900 µmol/m²/s) setzen. Da die Blüten sehr dicht werden, brauchst du in der späten Blüte zudem zwingend Umluftventilatoren, die sanft über und unter das Blätterdach pusten, um stehende, feuchte Luft zu vermeiden.

Eignung

Die White Widow ist der absolute Goldstandard für deinen allerersten Grow. Wenn du noch nicht genau weißt, wie empfindlich Pflanzen auf Dünger oder Gießwasser reagieren, nimmt dich diese Sorte quasi an die Hand. Sie verzeiht dir Anfängerfehler locker, ohne direkt mit schweren Ertragseinbußen zu reagieren.

Gleichzeitig ist sie ein Traum für Extrakt-Liebhaber. Wenn du nach der Ernte gerne Hasch, Rosin oder BHO machst, wirst du diese Sorte lieben. Die Trim-Reste und Zuckerblätter sind so dicht mit Harzköpfen besetzt, dass du beim Auswaschen (Ice-O-Lator) extrem hohe und aromatische Ausbeuten erzielst.

FAQ
Wie hoch wird die White Widow Indoor?
Wenn du sie bei etwa 30 bis 40 Zentimetern in die Blüte schickst (12/12 Umstellung), erreicht sie am Ende meist eine Endhöhe von 80 bis 110 Zentimetern. Der Stretch liegt im moderaten Bereich, weshalb sie kaum Höhenprobleme in Standardzelten verursacht.
Ist die Sorte wirklich so anfängerfreundlich?
Ja, absolut. Sie ist extrem stressresistent und verzeiht Schwankungen bei Temperatur, pH-Wert oder leichten Über- bzw. Unterdüngungen viel besser als viele hochgezüchtete moderne Cali-Sorten.
Kann ich sie auch Outdoor anbauen?
Das ist gut machbar. In unseren Breitengraden wird sie etwa Mitte bis Ende Oktober erntereif. Wichtig ist, dass du ihr im nassen Herbst einen regengeschützten, gut belüfteten Platz gibst, damit die extrem dichten Blüten nicht schimmeln.
Wie lange sollte ich sie in der Vegi lassen?
Das hängt stark von deiner Zeltgröße ab. Für einen typischen Grow im 80x80cm-Zelt mit vier Pflanzen empfehlen wir etwa 3 bis 4 Wochen vegetative Phase (18/6 Licht), um das Zelt am Ende optimal auszufüllen.
Warum heißt sie eigentlich "White" Widow?
Der Name kommt von der extrem starken Trichom-Produktion in den letzten Wochen vor der Ernte. Die Blüten und die eng anliegenden Zuckerblätter überziehen sich mit einer so dichten Harzschicht, dass die Pflanze aussieht, als wäre sie weiß bepudert oder mit Frost überzogen.
Welches Pflanzentraining funktioniert am besten?
Sie wächst von Natur aus eher gedrungen und reagiert hervorragend auf Topping (Abschneiden der Hauptspitze), wodurch sie noch breiter und buschiger wird. Auch das Herunterbinden der Äste (Low Stress Training) funktioniert super.
Brauche ich einen starken Aktivkohlefilter (AKF)?
Definitiv. Die Sorte entwickelt einen sehr starken, würzig-erdigen Oldschool-Geruch. Ein Setup ohne guten und passend dimensionierten AKF ist besonders ab der 4. Blütewoche keine Option.
Wie schnell keimen die Samen in der Regel?
Unter optimalen Bedingungen (dunkel, feucht aber nicht nass, ca. 22-25 Grad Celsius) brechen die Schalen meist schon nach 2 bis 4 Tagen auf und die weiße Keimwurzel zeigt sich.
Lieferumfang
  • 3x Marj Jane Seeds White Widow Samen (Feminisiert)

Tipp: Lagere die Samen bis zum Einsatz trocken, dunkel und kühl (idealerweise im Gemüsefach deines Kühlschranks), um die Keimfähigkeit über Jahre zu erhalten.