Paradise Seeds Gulupa 5 Samen
Ein exotischer Cali-Hybrid, der die erdige Wucht der Purple Kush mit der enormen Süße der Gelato 33 vereint. Gulupa punktet mit intensiv violetten Blüten, bis zu 24 % THC und einem extrem komplexen Frucht-Terpenprofil für anspruchsvolle Grower.
Wenn Paradise Seeds die klassisch-erdige Purple Kush mit der süßen, dessertartigen Gelato 33 kreuzt, entsteht ein Hybrid, der im Growroom direkt auffällt. Gulupa neigt leicht zur Indica-Seite (60/40), liefert dir aber ein überraschend klares und kreatives Profil. Wenn du auf der Suche nach Buds bist, die nicht nur stark abliefern, sondern auch visuell wie ein Meisterstück wirken, triffst du mit diesem Strain genau ins Schwarze.
Der genetische Mix holt das Beste aus zwei Welten. Der Purple-Kush-Elternteil sorgt für das robuste Grundgerüst und die tiefvioletten Farbtöne, die sich gegen Ende der Blütephase satt über Blätter und Blüten ziehen. Die Gelato 33 steuert hingegen eine massive Harzproduktion und ihr unverwechselbar süß-fruchtiges Terpenprofil bei. Das Resultat ist eine extrem vitale Pflanze mit fetten, saftigen Blüten, die von weißen Trichomen und feuerroten Pistils überzogen sind.
Mit einem THC-Gehalt, der verlässlich die 20- bis 24-Prozent-Marke knackt, gehört Gulupa definitiv in die Schwergewichtsklasse. Anders als typisch drückende Afghan-Indicas bleibt das Head-High hier aber bemerkenswert fokussiert und inspirierend. Es ist eine moderne Exoten-Genetik, maßgeschneidert für Grower, die komplexe Aromen suchen, ohne beim Ertrag oder der Anlagenstabilität Abstriche zu machen.
Unter Kunstlicht verhält sich Gulupa wie ein typischer moderner Hybrid. Sie wächst buschig, bildet zügig kräftige Seitentriebe und hält ihren Stretch in einem absolut berechenbaren Rahmen. Wenn du in einem Standard-Zelt mit 2 Metern Höhe growst, hast du hier keinerlei Headroom-Probleme. Auch in flacheren 1,60-m-Setups lässt sie sich entspannt ziehen. Trainingstechniken wie LST (Low Stress Training) oder ein ScrOG-Netz nimmt sie dankend an, um das Blätterdach in die Breite zu ziehen und eine gleichmäßige Ausleuchtung aller Bud-Spots zu garantieren.
Eine kritische Phase für die Gulupa ist der Übergang in die Hochblüte. Typischer Fehler: Du lässt das komplette Blattwerk im unteren Zeltbereich wuchern. Die Pflanze verschwendet so massiv Energie an winzige "Popcorn-Buds", die ohnehin kaum Licht abbekommen, und blockiert die Luftzirkulation. Fix: Schnapp dir in Blütewoche 3, wenn der Stretch durch ist, die Schere und mach das untere Drittel durch Lollipopping konsequent sauber. So lenkst du die volle Kraft in die oberen Headbuds und förderst richtig dichte Colas.
Beachte bei hochpotenten Cali-Kreuzungen: Sie reagieren oft empfindlicher auf extremen Stress als alte Oldschool-Skunks. Übertreibe es spät in der Blüte nicht mit hartem Defoliating und halte das Klima stabil (kein Störlicht in der Dunkelphase), um jede Zwittergefahr im Keim zu ersticken. Wenn du sie sauber fährst, beginnt im späten Run das große Farbspektakel und die kompletten Spitzen färben sich intensiv weinrot bis lila ein.
Nach gut 60 bis 65 Tagen unter 12/12-Beleuchtung ist Gulupa bereit für die Ernte. Indoor holst du bei einem gut eingestellten Setup verlässlich rund 500 g/m² herunter. Steht sie im Freien unter optimaler Sonne (Ernte Anfang Oktober), wirft eine massive Pflanze locker bis zu 700 Gramm ab. Die Blütenstruktur ist ein Traum für jeden, der viel zu trimmen hat: Die Buds wachsen unglaublich kompakt und das Kelch-zu-Blatt-Verhältnis macht die Ernte schnell und sauber.
Geruch und Geschmack spielen in einer eigenen Liga. Ohne frischen Aktivkohlefilter weiß am Ende der Blüte das ganze Haus Bescheid. Das Aroma im Raum ist laut, fruchtig und wird dominiert von frischer Maracuja und Zitrus, unterlegt von einer tiefen, erdigen Kush-Minze. Nach dem korrekten Trocknen und Curen brennt das Material extrem weich ab. Beim Einatmen hast du die volle Breitseite an süßen tropischen Früchten, der Ausatmer hinterlässt dann die typische, leicht haschige Würze auf der Zunge.
Bei der Wirkung überrascht Gulupa auf ganzer Linie. Trotz der 60-prozentigen Indica-Dominanz knallt sie anfangs stark zerebral und energetisch. Das High bringt einen spürbaren Kreativitätsschub und lädt zum Philosophieren ein – perfekt für lange Abende oder entspannte Projekte. Erst mit etwas Verzögerung kriecht die physische Komponente den Körper herab: Eine warme Entspannung lockert die Muskeln, ohne dich direkt wie ein Stein ins Sofa zu drücken (kein klassischer Couchlock).
Gulupa kombiniert potente US-Genetik mit der gewohnten Stabilität einer etablierten holländischen Seedbank. Das ausgeglichene Verhältnis von Indica und Sativa sorgt für eine vitale Vegi-Phase und ein sehr berechenbares Erntefenster, was dir die Planung für den Flush und das finale Spülen deutlich erleichtert.
Sie performt souverän auf organischem Living Soil, bringt in Kokos- oder Hydro-Systemen aber noch schnelleres vegetatives Wachstum. Pass deinen EC-Wert in der Hochblüte an den großen Nährstoffhunger der fleischigen Blüten an.
Genetik & Wuchs
- Strain: Gulupa
- Genetik: Purple Kush x Gelato #33
- Typ: 60 % Indica / 40 % Sativa
- Wuchshöhe (Indoor): 90 - 120 cm
Leistungsdaten
- Blütezeit: 60 - 65 Tage
- Ertrag Indoor: ca. 500 g/m²
- Ertrag Outdoor: ca. 700 g/Pflanze
- THC-Gehalt: 20 - 24 %
Um das extrem harzige Potenzial der Gulupa voll auszuschöpfen, brauchst du ein sauberes Licht-Setup. Unter modernen LED-Panels (mit guten PPFD-Werten um 800–1000 µmol/m²/s in der Blüte) produziert sie massiv Trichome. Schwaches Licht führt hier eher zu blättrigen Blüten.
Wenn dein Setup in der späten Blüte mit der relativen Luftfeuchtigkeit (RLF) über 55 % klettert, läufst du bei der massiven Dichte dieser Blüten Gefahr, dir Schimmel (Botrytis) einzufangen. Sorge zwingend für stark dimensionierte Abluft, einen frischen Aktivkohlefilter (extrem starker Eigengeruch) und reichlich Umluft im unteren Canopy-Bereich.
Für wen lohnt sich der Run? Wenn du schon ein, zwei Grows erfolgreich durchgezogen hast und jetzt auf der Suche nach einem echten "Bag-Appeal"-Strain bist, liegst du mit Gulupa richtig. Sie richtet sich an Terpen-Jäger, denen ein schlichtes Skunk-Aroma zu langweilig geworden ist und die komplexe, mehrschichtige Profile schätzen.
Dank ihres massiven Trichom-Besatzes und des speziellen Profils (Limonen, Caryophyllen, Linalool) ist sie außerdem ein Geheimtipp für Hasch-Macher und Extraktoren. Bubble-Hash oder Rosin aus dieser Genetik presst fantastisch und behält die tropisch-minzigen Nuancen extrem gut.
Ist Gulupa eher Indica oder Sativa?
Wann sollte ich die Pflanze beschneiden (Lollipopping)?
Brauche ich kühle Nächte für die lila Färbung?
Ist die Sorte für Anfänger geeignet?
Wie hoch wird die Pflanze Indoor?
- 5x feminisierte Samen Paradise Seeds Gulupa
Hinweis: Keimfähiges Saatgut, Lieferung in aromadichter Originalverpackung des Herstellers.