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Plagron Ph Min (56%) 1 l

Plagron pH Min (56% Phosphorsäure) senkt den pH-Wert deiner Nährlösung zuverlässig und puffert das Wasser extrem stabil. Mit NPK 0-43-0.

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DÜNGER

Plagron Ph Min (56%) 1 l

Konzentrierter pH-Senker auf Basis von 56%iger Phosphorsäure. Stabilisiert deine Nährlösung kompromisslos im optimalen Bereich und liefert gleichzeitig wasserlöslichen Phosphor für kräftige Wurzeln und dicke Blüten.

56% Phosphorsäure NPK 0-43-0 Extrem ergiebig Alle Systeme
Überblick

Der richtige pH-Wert entscheidet darüber, ob deine Pflanzen die Nährstoffe überhaupt aufnehmen können. Rutscht dein Gießwasser in den alkalischen Bereich (über pH 7,0), blockieren essenzielle Mikronährstoffe wie Eisen oder Mangan. Deine Pflanzen zeigen Mangelerscheinungen, obwohl der Tank voller Dünger ist. Mit Plagron pH Min (56%) zwingst du deine Nährlösung schnell und zuverlässig in den pflanzengerechten Sweet Spot von 5,5 bis 6,5.

Im Gegensatz zu leichten organischen Säuren handelt es sich hier um eine hochkonzentrierte anorganische Phosphorsäure. Das macht das Produkt extrem ergiebig. Du brauchst oft nur wenige Tropfen auf einen 10-Liter-Eimer, um das Wasser perfekt einzustellen. Gleichzeitig ist Phosphorsäure der absolute Goldstandard für die Pufferung in Hydroponik-Systemen: Einmal korrekt eingestellt, hält sie den pH-Wert im Tank über Tage hinweg stabil, ohne ständig wieder nach oben wegzubrechen.

Ein massiver Nebeneffekt ist der NPK-Wert von 0-43-0. Du gibst deinem System also nicht nur Säure, sondern feinstes, reines Phosphorpentoxid. In der Vegi-Phase pusht das die Wurzelbildung merklich, in der Blüte liefert es genau den Baustoff, den die Pflanze für kompakte und schwere Fruchtstände zwingend benötigt.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag ist das Anmischen der Nährlösung eine feste Routine, und der pH-Wert ist dabei der Endgegner für Stabilität. Besonders in erdelosen Setups wie Hydro, Aeroponik oder Coco verzeiht das Medium keinerlei Schwankungen. Wenn dein EC-Wert nach dem Mischen hochschießt, hast du zwar ordentlich Nährstoffe im Wasser – aber erst mit einem exakt eingestellten pH-Wert schließt du diese Nährstoffe für die Wurzeln chemisch auf.

Ein typisches Szenario: Du hast deinen Nährstofftank für die Woche angemischt, aber nach zwei Tagen klettert der pH-Wert wieder in Richtung 7,0. Das ist völlig normal, wenn Kohlendioxid aus dem Wasser ausgast oder die Pflanzen aktiv Ionen austauschen. Die 56%ige Phosphorsäure in Plagron pH Min baut jedoch einen extrem starken Puffer auf. Das bedeutet für dich: Du musst deutlich seltener nachregeln und fährst ein ruhigeres System, das tagelang verlässlich im Zielbereich verweilt.

Fehler passieren in der Praxis meistens durch Ungeduld. Ein klassischer Anfängerfehler ist der Jo-Jo-Effekt. Du kippst einen zu großen Schluck pH Min ins Wasser, der Wert stürzt auf 4,0 ab. Dann rettest du das Ganze verzweifelt mit pH Plus. Das Ergebnis? Du hast das Wasser mit Salzen übersättigt und den EC-Wert unnötig in die Höhe getrieben. Arbeite hier immer mit Geduld und extrem kleinen Dosen, denn die starke Säure reagiert sofort.

Anwendung

Die goldene Regel beim Mischen: Der pH-Regulator kommt immer ganz zum Schluss. Zuerst füllst du dein Gießwasser ab und lässt es am besten auf Zimmertemperatur (ca. 20 °C) kommen. Dann gibst du deine Basisdünger und Booster in der vorgeschriebenen Reihenfolge hinein. Rühre alles kräftig durch und gib der Lösung ein paar Minuten Zeit. Erst jetzt misst du den Ausgangs-pH-Wert und beginnst mit der eigentlichen Korrektur.

Plagron gibt als absolute Maximaldosis 0,5 ml pro Liter Wasser an (Mischverhältnis 1:2000). In der Praxis reicht bei weichem Wasser oft noch deutlich weniger. Ziehe dir mit einer kleinen Pipette oder einer 1-ml-Spritze etwas Säure auf und gib sie buchstäblich tropfenweise ins Wasser. Danach kräftig umrühren, kurz warten, erneut messen. Wiederhole den Vorgang, bis du exakt in deinem gewünschten Zielbereich landest.

Beim Handling musst du absoluten Respekt vor der Chemie bewahren. Die Labor-Merkregel lautet: „Erst das Wasser, dann die Säure – sonst passiert das Ungeheure.“ Tropfe niemals reines pH Min direkt auf unverdünnten Dünger und kippe niemals umgekehrt Wasser in die Säureflasche. Sollte dein pH-Wert nach dem Mischen doch mal zu tief absacken, korrigierst du am schonendsten, indem du die Lösung mit etwas frischem Leitungswasser verdünnst.

Substrat / System Ziel-pH (Wachstum) Ziel-pH (Blüte)
Hydro / Aeroponik / Coco 5,5 – 5,8 5,8 – 6,2
Erde (mineralisch) 6,0 – 6,5 6,2 – 6,5
Technik & Daten

Chemisch gesehen ist Plagron pH Min eine klare, farb- und geruchlose Flüssigkeit. Die immense Wirkkraft stammt aus der 56%igen Phosphorsäure. Diese Konzentration ist ideal für ambitionierte Heimanwender: Sie ist stark genug, um große 100-Liter-Tanks wirtschaftlich zu puffern, aber noch präzise handhabbar, wenn man sauber mit kleinen Dosiermengen arbeitet.

Das NPK-Profil von 0-43-0 ist ein entscheidender technischer Faktor, den du auf dem Schirm haben musst. Es handelt sich um massive 43 % wasserlösliches Phosphorpentoxid (P₂O₅). Das bedeutet, dass du bei starken pH-Korrekturen immer auch den Gesamt-EC-Wert im Auge behalten solltest, da du deinem System aktiv Makronährstoffe zuführst.

Die Leitfähigkeit der reinen Flüssigkeit liegt extrem hoch, der pH-Wert direkt in der Flasche liegt bei unter 1. Das Produkt ist bei sachgerechter Lagerung (kühl, dunkel, frostfrei und absolut aufrecht stehend) im Grunde über Jahre hinweg chemisch stabil. UV-Licht und starke Temperaturschwankungen sollten zum Erhalt der Qualität vermieden werden.

Eigenschaften & Chemie

  • Wirkstoff: Phosphorsäure (56%)
  • NPK-Wert: 0 - 43 - 0
  • Phosphorpentoxid: 43 % (wasserlöslich)
  • Aggregatzustand: Flüssig, klar
  • Gewicht: 1,49 kg

Dosierung & Einsatz

  • Max. Dosierung: 0,5 ml pro 1 L Wasser (1:2000)
  • Anwendungsphase: Wachstum & Blüte
  • Geeignete Medien: Erde, Coco, Hydro
  • Gebindegröße: 1 Liter
Voraussetzungen

Ohne verlässliche Messtechnik ist der Einsatz dieses Produkts im Blindflug gefährlich. Du kannst den pH-Wert nicht schätzen. Ein frisch kalibriertes, digitales pH-Messgerät ist zwingend erforderlich, um einen Nährstoff-Lockout oder Schäden an den Wurzeln durch versehentliche Übersäuerung zu verhindern.

Zudem brauchst du unbedingt präzises Dosierwerkzeug. Eine einfache Glaspipette oder eine kleine Aufzieh-Spritze (z. B. 1 ml oder 5 ml aus der Apotheke) reichen völlig aus. Direktes Gießen aus der schweren 1-Liter-Flasche führt bei der Viskosität von 56%iger Säure unweigerlich zur Überdosierung.

Schutzausrüstung ist hier kein juristischer Spaß. Eine enganliegende Schutzbrille und säurefeste Handschuhe gehören bei der Arbeit mit unverdünnter Phosphorsäure zur absoluten Standardausstattung, um Spritzer in die Augen oder auf die Haut sicher abzufangen.

Eignung

Plagron pH Min ist für alle mineralischen Systeme (Hydro, Aeroponik, DWC) und inerten Substrate wie Steinwolle und Coco die unangefochtene erste Wahl. Hier spielt die anorganische Säure ihre Stärken als massiver Langzeitpuffer und Systemreiniger perfekt aus und hält zudem feine Tropfleitungen frei von Kalkablagerungen.

Für konventionelle Erde, die mineralisch gedüngt wird (z. B. mit Plagron Terra Grow/Bloom), ist es ebenfalls hervorragend geeignet. Der pH-Wert im Gießwasser lässt sich so exakt auf die Erfordernisse der Pflanze im Boden einstellen.

Bei rein organischen Grows (Living Soil) solltest du jedoch extrem aufpassen. Starke anorganische Säuren können bei unvorsichtiger Dosierung das empfindliche Bodenleben (Bakterien und Mykorrhiza) stören. Hier greifst du oft besser zu milderen organischen Alternativen wie Zitronensäure (Lemon Kick), es sei denn, du arbeitest routiniert mit extrem stark verdünnten Nährlösungen.

FAQ
Wie dosiere ich Plagron pH Min richtig?
Taste dich am besten tröpfchenweise heran. Plagron gibt als Maximum 0,5 ml pro Liter an, aber in der Praxis reichen oft schon wenige Tropfen für einen ganzen 10-Liter-Eimer, insbesondere wenn dein Leitungswasser weich ist. Nutze immer eine kleine Pipette oder Spritze für die Entnahme.
Kann ich das Produkt in der Wachstums- und Blütephase nutzen?
Ja, absolut. Der enthaltene Phosphor (NPK 0-43-0) ist natürlich besonders in der Blütephase ein wertvoller Boost für dicke Blüten. In der Wachstumsphase sind die für die pH-Korrektur verwendeten Säuremengen so gering, dass sie deine restliche Nährstoffbalance nicht stören, aber dennoch die Wurzelbildung stimulieren.
Warum steigt der pH-Wert nach ein paar Tagen im Tank wieder an?
Das ist ein natürlicher Prozess. Es passiert, weil deine Pflanzen saure Ionen (wie Phosphat) aufnehmen und im Tausch basische Ionen abgeben, oder weil CO₂ aus dem bewegten Wasser ausgast. Phosphorsäure puffert diesen Effekt allerdings deutlich härter und länger ab als schwache organische Säuren.
Was ist der Unterschied zu organischen pH-Senkern wie Zitronensäure?
Phosphorsäure (mineralisch) bleibt in deinem Wassertank oft tagelang stabil. Zitronensäure (organisch) wird hingegen von Bakterien im Wasser relativ zügig als Nahrungsquelle abgebaut, wodurch der pH-Wert deines Tanks nach 24 bis 48 Stunden oft schnell wieder nach oben schnellt.
Kann ich den Dünger direkt mit der Säure mischen?
Niemals! Unverdünnte Säure und hochkonzentrierter Flüssigdünger reagieren extrem heftig miteinander. Nährstoffe fallen dabei oft als unlösliche Flocken aus (Lockout) und sind für die Pflanze verloren. Mische immer erst das Wasser, dann den Dünger, und gib als allerletzten Schritt die Säure hinzu.
Muss ich bei der Anwendung Schutzhandschuhe tragen?
Ja, zwingend. 56%ige Phosphorsäure ist stark ätzend und reagiert sofort. Spritzer auf der Haut oder in den Augen verursachen schwere, dauerhafte Verätzungen. Trage bei jedem Hantieren mit der puren Flasche eine Schutzbrille und säurefeste Handschuhe.
Lieferumfang
  • 1x Plagron pH Min (56%) in der 1-Liter-Flasche

Der Deckel ist mit einer Kindersicherung ausgestattet. Flasche stets aufrecht, verschlossen und dunkel lagern.

⚠️ Sicherheitshinweise

Signalwort: Gefahr

H-Sätze: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

P-Sätze: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Unter Verschluss aufbewahren.