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Pollenshaker XL

Der Pollenshaker XL von Pollinator ist das perfekte Handsieb (150 µm) für die schnelle, saubere und rein mechanische Extraktion von wertvollem Harz.

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ERNTE

Pollenshaker XL

Der Pollenshaker XL von Pollinator ist dein einfaches Handwerkzeug, um aus Schnittresten feinstes Harz zu extrahieren. Mit seinem 150-µm-Sieb und Platz für ca. 25 g Ausgangsmaterial klopfst du dir im Handumdrehen sauberen Pollen ganz ohne Chemie.

150 µm Maschenweite Rein mechanisch Ca. 25 g Kapazität
Überblick

Nach der Ernte bleibt oft jede Menge Schnittmaterial (Trim) übrig, das voller wertvoller Trichome steckt, aber zum puren Rauchen viel zu blättrig ist. Der Pollenshaker XL bietet dir eine extrem saubere, rein mechanische Lösung, um genau dieses Harz zu retten. Statt mit Lösungsmitteln, riskantem Butangas oder aufwändigen Eiswasser-Bags (Bubble Hash) herumzuhantieren, nutzt du hier die traditionelle und wohl entspannteste Methode der Welt: die Trockensiebung (Dry Sift).

Die Handhabung ist bewusst minimalistisch gehalten: Eine solide PVC-Röhre, ein feinmaschiges 150-Mikrometer-Sieb und zwei Deckel – mehr braucht es nicht für ein Top-Ergebnis. Du musst keine komplizierten Maschinen aufbauen oder aufwändige Setups am Laufen halten. Der Pollinator Pollenshaker XL ist jederzeit einsatzbereit und so handlich, dass er vor dem Einsatz bequem in jedes Gefrierfach passt.

Das 150-µm-Sieb hat exakt die richtige Maschenweite, um die reifen Harzköpfe passieren zu lassen, während Pflanzenfasern und kleine Stiele sicher in der oberen Kammer zurückgehalten werden. Das Resultat ist ein feiner, goldener Staub, der sich ideal weiterverarbeiten lässt – sei es zum Pressen von Rosin, zum Formen von Haschisch oder als Veredelung für den nächsten Kopf. So verwandelst du Erntereste in ein echtes Premium-Produkt.

Für Grower, die ihre Ernte restlos verwerten wollen, ist ein Handsieb-System fast schon Pflicht. Der XL-Shaker bietet dabei mit seiner Kapazität von etwa 25 Gramm Pflanzenmaterial pro Durchgang den perfekten Sweetspot für den Heimanwender – groß genug, um den Trim von ein bis zwei Pflanzen zügig abzuarbeiten, und gleichzeitig handlich genug, damit das kräftige Schütteln nicht anstrengend wird.

Im Einsatz

Die Magie der Trockensiebung entfaltet sich am besten bei eisigen Temperaturen. Wenn dein Trim Zimmertemperatur hat, kleben die Harzköpfe weich und zäh am Blattmaterial. Packst du den gefüllten Shaker aber vor dem Einsatz ins Gefrierfach, geschieht etwas Entscheidendes: Das Harz härtet aus, der winzige Stiel (Stalk) des Trichoms wird extrem spröde und bricht bei der geringsten Erschütterung sauber ab. Genau diese Physik macht sich der Pollenshaker XL zunutze.

Beim Schütteln prallen Blüten und Blätter im Inneren der robusten Kammer umher. Jeder Aufprall trennt die Trichomköpfe vom Grünmaterial. Da die schweren Köpfe nach unten fallen, rieseln sie wie feiner Schnee durch das Bodensieb in den abgedrehten Auffangbehälter. Da das PVC-Gehäuse absolut dicht verschlossen ist, entweicht kein wertvoller Staub und du hast nach der Session keine Riesensauerei auf dem Tisch.

Wenn du merkst, dass der Ertrag nach den ersten drei bis fünf Minuten abnimmt, kannst du das Material problemlos noch einmal kühlen und einen zweiten, intensiveren Durchgang starten. Die erste Siebung (oft als "First Wash" bezeichnet) liefert dir die absolut höchste Reinheit. Spätere Durchgänge spülen dann auch kleinere, unreifere Harzdrüsen und minimal mehr Pflanzenpartikel mit durch, was das Resultat etwas dunkler machen kann. Du bestimmst durch die Dauer des Schüttelns also selbst, wie das Verhältnis von Reinheit zu Ausbeute ausfällt.

Ein typischer Fehler bei der Vorbereitung ist es, das Pflanzenmaterial vorher durch einen Grinder zu jagen. Zerkleinerst du die Blätter zu Staub, produzierst du winzige Blattfetzen, die kleiner als 150 Mikrometer sind. Diese rutschen dann mit durch das Sieb und verunreinigen dein Extrakt stark (es schmeckt dann eher grün und kratzig). Lass den Trim also weitgehend intakt – die Kälte und die Reibung an der Wandung reichen völlig aus.

Anwendung

Die Bedienung des Pollenshaker XL ist denkbar unkompliziert, erfordert aber für ein sauberes Endprodukt Disziplin beim Vorbereiten. Zunächst füllst du die obere Kammer mit deinem trockenen Ausgangsmaterial. Etwa 25 Gramm sind das Maximum. Achte unbedingt darauf, den Shaker nur zu etwa einem Drittel oder maximal zur Hälfte zu füllen. Die Pflanzenbestandteile brauchen Platz, um beim Schütteln Schwung zu holen und aneinander zu prallen. Füllst du ihn bis zum Rand, fehlt diese kinetische Energie völlig.

Schließe den Deckel fest und lege das komplette Gerät für mindestens 1 bis 2 Stunden ins Gefrierfach. Je kälter, desto besser – viele erfahrene Extrakteure lassen ihr Material gleich über Nacht durchfrieren. Wenn du den Shaker herausnimmst, lege sofort los: Schüttle ihn kräftig vertikal auf und ab, ähnlich wie ein Barkeeper seinen Cocktailshaker. Ein moderater Kraftaufwand für drei bis fünf Minuten holt die Premium-Trichome optimal heraus.

Öffne anschließend vorsichtig die Bodenkammer. Da sich durch Reibung im PVC manchmal leichte statische Aufladung bildet, klopfst du vor dem Öffnen am besten noch zwei-, dreimal leicht mit dem Finger gegen die äußere Wandung, damit auch das letzte Pulver nach unten fällt. Im Boden sammelt sich dein Kief. Kratze es sanft mit einer glatten Plastikkarte oder einem breiten Pinsel zusammen. Vermeide unbedingt harte Gegenstände aus Metall, um das empfindliche 150-µm-Mesh nicht versehentlich zu zerschneiden.

Schritt Dauer / Menge Zweck / Ergebnis
Kühlung (Gefrierfach) 1–2 Stunden Macht Trichome spröde und verhindert lästiges Verkleben.
Befüllung Max. 25 g Belässt genug Freiraum für harte Reibung beim Schütteln.
Schütteln (1. Run) 2–5 Minuten Extrahiert die reinste Qualität (Full Melt / First Wash).
Schütteln (2. Run) 5–10 Minuten Holt Reste heraus, Resultat ist oft leicht dunkler/grüner.
Technik & Daten

Der Pollenshaker XL setzt auf bewährte, funktionale Materialien statt auf unnötigen Schnickschnack. Der Korpus besteht aus hochwertigem, dickwandigem PVC. Das hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens hält es den harten Erschütterungen von eiskaltem Material mühelos stand, ohne Haarrisse zu bilden. Zweitens isoliert das dicke Material das Innere recht gut. Wenn du den Shaker minutenlang in den warmen Händen hältst, überträgt sich deine Körperwärme nicht sofort auf das gefrorene Innere, was den Extraktionsprozess sonst sabotieren würde.

Das Herzstück des Systems ist das straff eingespannte Sieb. Mit einer Maschenweite von exakt 150 µm (Mikrometer) zielt der Hersteller auf das ideale, universelle Spektrum ab. Die begehrten, voll ausgebildeten Harzköpfe von Cannabis-Trichomen weisen in der Regel Durchmesser zwischen 70 und 120 µm auf, je nach Stamm und Phänotyp. Das 150er-Netz lässt diese kostbare Fracht widerstandslos passieren und blockt gleichzeitig verlässlich alle feinen Blattstrukturen ab.

Mit einer Gesamthöhe von 16 cm und einem weiten Durchmesser von 13,5 cm bringt es der Pollinator-Shaker auf ein robustes Eigengewicht von etwa 0,5 kg im Leerzustand. Dieses Gewicht vermittelt nicht nur Wertigkeit, sondern sorgt auch für die nötige Schwungmasse beim Arbeiten. Alle Steck- und Schraubverbindungen sind auf absolute Dichtigkeit ausgelegt. Wer einmal mit schlecht verarbeiteten Shakern gearbeitet hat, bei denen der feine Goldstaub über die Kleidung rieselt, weiß diesen Abschluss extrem zu schätzen.

Die Pflege ist überschaubar, muss aber gewissenhaft erfolgen, damit die Poren nicht dauerhaft verstopfen. Wenn das Durchsatzvolumen spürbar sinkt, weil sich zerdrückte Harzköpfe im 150-µm-Netz eingenistet haben, greifst du am besten zu Isopropanol (Reinigungsalkohol). Trage den Alkohol mit einem weichen Naturhaar-Pinsel auf das Sieb auf und tupfe das Harz sanft ab. Lass das Gewebe danach vollständig ablüften.

Spezifikationen

  • Kapazität: ca. 25 g Pflanzenmaterial
  • Maschenweite: 150 µm (Mikron)
  • Material: Robustes PVC
  • Abmessungen: 13,5 cm (Durchmesser) x 16 cm (Höhe)
  • Leergewicht: 0,5 kg
Voraussetzungen

Um den Pollenshaker XL sinnvoll nutzen zu können, brauchst du zwingend fachgerecht getrocknetes Ausgangsmaterial. Frischer, noch feuchter Trim (Fresh Frozen) funktioniert in diesem manuellen Setup nicht. Die Feuchtigkeit würde das Harz extrem schmierig machen, wodurch das empfindliche 150-µm-Sieb binnen Sekunden vollständig verklebt. Das Material sollte einen kompletten Trocknungs- und idealerweise auch Curing-Prozess hinter sich haben, bis die Stängel hörbar knacken. Je trockener, desto leichter platzen die Trichome ab.

Zusätzlich ist der Zugang zu einem handelsüblichen Gefrierschrank essenziell. Raumtemperatursiebungen funktionieren zwar in der Theorie, liefern in der Praxis aber nur Bruchteile der möglichen Ausbeute und verschmieren das Sieb viel schneller. Der Shaker passt mit seinen 16 Zentimetern Höhe problemlos aufrecht oder notfalls liegend in jede normale Gefrierschublade.

Für die anschließende Entnahme in der flachen Bodenkammer solltest du kleine Hilfsmittel parat haben. Ein weicher Kosmetikpinsel (vor der Nutzung gründlich gereinigt) und eine einfache glatte Plastikkarte haben sich hier bewährt. Hauptsache, das Material ist weich genug, um keine Kratzer in den Kunststoffboden zu ritzen, in denen sich künftig Harz dauerhaft einlagern würde.

Eignung

Dieser XL-Shaker richtet sich ganz klar an Grower, die eine rein mechanische, extrem sichere und unkomplizierte Extraktionsmethode suchen. Wer nicht mit großen Mengen Eiswasser und teuren Filter-Bags im Badezimmer hantieren möchte oder großen Respekt vor lösungsmittelbasierter Extraktion hat, findet hier den perfekten Einstieg. Die Trockensiebung erfordert keine gefährlichen Chemikalien und verzeiht auch Anfängerfehler problemlos.

Für kommerzielle Ernten mit kiloweise Schnittresten ist die Kapazität von maximal 25 Gramm natürlich nicht ausgelegt – hier wären motorisierte Trommel-Pollinatoren die Wahl der Stunde. Für das klassische Heimgärtner-Setup mit einem Zelt von 80x80 cm oder 100x100 cm ist das Modell jedoch schlichtweg ideal. Der nach der Ernte anfallende hochwertige Trim lässt sich damit gemütlich an ein bis zwei Abenden komplett verarbeiten.

Wer sein gewonnenes Kief weiter veredeln möchte, hat mit diesem 150-µm-Output die ideale, hochreine Basis. Du kannst den Staub direkt nutzen, klassische Hasch-Kugeln unter Wärmeeinwirkung pressen oder ihn als sauberes Ausgangsmaterial für eine kleine Rosin-Presse verwenden, ohne Angst vor Verunreinigungen durch Blattfasern haben zu müssen.

Lieferumfang
  • 1x Pollinator Pollenshaker XL (PVC-Röhre)
  • 1x Integriertes 150-µm-Sieb
  • 1x Verschlussdeckel für die Pflanzenkammer
  • 1x Bodenkappe (Auffangbehälter für den Pollen)

Hinweis: Hilfsmittel zum Zusammenkratzen (Pinsel/Karte) sind nicht im Lieferumfang enthalten.

FAQ
Muss ich das Pflanzenmaterial vorher zerkleinern?
Nein, am besten lässt du kleine Popcorn-Buds und harzige Zuckerblätter komplett intakt. Wenn du sie im Vorfeld durch einen Grinder jagst, produzierst du zerrissene Pflanzenfasern, die problemlos durch das 150-µm-Sieb fallen. Das Resultat schmeckt dann kratzig und waldig.
Wie lange sollte das Material vorab ins Gefrierfach?
Wir empfehlen 1 bis 2 Stunden, damit das Pflanzenmaterial komplett und tiefenwirksam durchgekühlt ist. Alternativ kannst du den gefüllten Shaker auch völlig unbesorgt über Nacht im Eisfach liegen lassen – es kann nicht "zu kalt" werden.
Wie reinige ich das feine Sieb, wenn es verstopft ist?
Benutze ein fusselfreies Tuch oder einen sehr weichen Pinsel, der leicht mit 99%igem Isopropanol (Reinigungsalkohol) getränkt ist. Tupfe das Sieb sanft ab – bitte nicht aggressiv kratzen oder stark reiben! – und lass den Alkohol danach restlos an der Luft verdampfen.
Kann ich in diesem Shaker auch Trockeneis nutzen?
Das Einwerfen von Trockeneis-Pellets steigert die Ausbeute extrem, kühlt das PVC aber auch sehr stark ab, was es spröder machen könnte. Zudem pulverisiert Trockeneis das Blattmaterial durch die harte Reibung völlig, weshalb dein Extrakt fast immer deutlich grüner wird. Wir raten beim Pollenshaker XL zur sanfteren, klassischen Tiefkühl-Methode.
Kann ich frisches (nasses) Schnittmaterial verwenden?
Nein, bei frischem oder nicht vollständig durchgetrocknetem Material verschmiert das weiche Harz gnadenlos und das 150-µm-Siebgewebe setzt sich augenblicklich zu. Nutze ausschließlich knochentrockenes Pflanzenmaterial (am besten nach einem sauberen Curing) für die Trockensiebung.
Wofür brauche ich genau ein 150-µm-Sieb?
Diese Maschenweite ist branchenüblich der perfekte Kompromiss. Die allermeisten reifen Trichomköpfe messen im Durchmesser zwischen 70 und 120 µm. Das 150er-Netz lässt diese Köpfe sauber und widerstandslos durch, fängt aber zerbröseltes Blattwerk und Stiele zuverlässig auf der Oberseite ab.
Lohnt sich ein zweiter Durchgang mit demselben Trim?
Definitiv. Nach dem ersten kurzen Durchlauf (der die hellste, reinste Qualität liefert) kannst du das Material erneut durchkühlen lassen und danach noch einmal 5 bis 10 Minuten kräftig schütteln. Du holst dabei noch sehr viel brauchbares Harz heraus, auch wenn die Farbe dann minimal dunkler ausfallen wird.