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PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 160 m³/h, 100 mm

Kompakter Aktivkohlefilter (160 m³/h, 100 mm) mit 100 % Kokos-Aktivkohle. Die extrem hohe Geruchsbindung ist ideal für Mikro-Grows und 60x60 Zelte.

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KLIMA & LÜFTUNG

PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 160 m³/h, 100 mm

Der PrimaKlima Coco Line mit 100 mm Flansch ist dein kompakter und hocheffizienter Geruchsblocker für kleine Setups. Ausgestattet mit 100 % reiner Kokosnuss-Aktivkohle bietet er eine extrem große innere Oberfläche und neutralisiert Gerüche zuverlässig – perfekt abgestimmt auf Mikro-Grows oder Trocknungszelte, in denen jeder Zentimeter zählt.

100 mm Flansch 160 m³/h (Optimal) Kokos-Kohle Ultra-Kompakt
Überblick

Was unterscheidet die Coco Line von herkömmlichen Filtern? Statt klassischer Steinkohle nutzt PrimaKlima hier 100 % reine Kokosnuss-Schalen. Dieser nachwachsende Rohstoff bringt physikalisch eine völlig andere Porenstruktur mit sich. Kokosnusskohle besitzt eine massive Menge an Mikroporen, die genau die richtige Größe haben, um flüchtige organische Verbindungen (VOCs) – also exakt die Moleküle, die für den heftigen Geruch deiner Pflanzen verantwortlich sind – dauerhaft einzusperren. Das macht den Filter trotz seiner geringen Baugröße extrem effizient.

Das Gehäuse ist auf absolute Stabilität ausgelegt. Das 3 cm starke Aktivkohlebett sitzt stramm zwischen dem inneren und äußeren Metallgitter. PrimaKlima verpresst die Bauteile maschinell, sodass sich keine Hohlräume bilden können, durch die ungefilterte Luft entwischen könnte. Ein durchdachtes Detail ist der extra lange 100-mm-Flansch: Wer schon einmal versucht hat, einen starren Aluschlauch über einen zu kurzen Stutzen zu ziehen, weiß diese Länge beim Befestigen der Schlauchschelle sofort zu schätzen.

Mit nur 180 mm Baulänge (ohne Flansch) und einem Gewicht von winzigen 1,7 kg löst dieser Filter das größte Problem von Mikro-Growern: Platzmangel. In einem 40x40 cm oder 60x60 cm Zelt ist die Höhe (Headroom) dein wertvollstes Gut. Jeder Zentimeter, den Filter und Lüfter einnehmen, ist ein Zentimeter, den deine Lampen tiefer hängen müssen. Dieser Mini-Filter verschwindet unauffällig unter dem Zeltdach.

Trotz der kompakten Maße ist die Standzeit hervorragend. Da die Adsorptionsoberfläche der nativen Kohle mit weit über 1200 m²/g gigantisch ist, dauert es lange, bis die Poren gesättigt sind. Du bekommst eine Premium-Geruchskontrolle, die dich bei richtiger Handhabung sicher durch mehrere komplette Durchgänge bringt, bevor du über einen Wechsel nachdenken musst.

Im Einsatz

Das wichtigste Prinzip der Geruchsfilterung ist die Kontaktzeit. Die Luft muss sich lange genug im 3 cm tiefen Kohlebett aufhalten, damit die Moleküle andocken können. Der optimale Luftstrom für diesen Filter liegt bei 160 m³/h. Wenn du einen massiv überdimensionierten Lüfter anklemmst und die Luft mit 400 m³/h durch die Wand presst, haben die Gerüche keine Zeit zu haften – sie schießen einfach durch. Passe deinen Lüfter also so an, dass er unter Last genau in diesem Sweet Spot von ca. 160 m³/h arbeitet.

Kokosnusskohle ist ein Hochleistungsspeicher, aber sie gehorcht der Physik. Sie zieht nicht nur Terpene an, sondern liebt auch Feuchtigkeit. Wenn deine relative Luftfeuchtigkeit (RLF) im Zelt über 80 % klettert, füllen sich die Mikroporen mit Wasserdampf. Dann ist schlichtweg kein physikalischer Platz mehr für Geruchsmoleküle da. Wenn du also in der Spätblüte bist und die Feuchtigkeit nachts hochschießt, bekommst du neben der Schimmelgefahr auch schnell ein Geruchsproblem. Halte die RLF idealerweise unter 60 %.

Ein typischer Fehler im Setup: Grower kaufen große Rohrventilatoren und dimmen sie auf 10 % Leistung herunter, um das System extrem leise zu bekommen. Dabei fallen sie jedoch oft unter den nötigen Mindestdruck des Filters (etwa 25 bis 30 % des Maximalwerts, hier also ca. 60 m³/h). Ohne ausreichenden statischen Druck sucht sich die Luft den Weg des geringsten Widerstands. Sie zieht dann nur noch durch einen kleinen Teil des Kohlebetts, der rasend schnell verschleißt, während die restliche Kohle ungenutzt bleibt.

Bei der Platzierung im Zelt hängst du den Filter logischerweise an den höchsten Punkt, da warme, feuchte und mit Gerüchen beladene Luft immer nach oben steigt. Achte darauf, dass der Filter rundum "atmen" kann. Drücke ihn nicht bündig in eine Zeltecke, da du sonst eine komplette Seite des Gitters blockierst und der Lüfter gegen einen viel höheren Widerstand ankämpfen muss.

Anwendung

Ein Aktivkohlefilter ist nur so gut wie die dichteste Stelle in deinem System. Wenn dein Lüfter irgendwo Falschluft zieht, bringt dir die beste Kohle nichts. Wenn du den Lüfter direkt an den 100-mm-Flansch des Filters koppelst, nutze zwingend eine gepolsterte Verbindungsmanschette (Fast-Clamp). Verwendest du ein Stück Schlauch dazwischen, schiebe ihn weit über den Flansch, ziehe eine Schlauchschelle fest an und umwickle die Naht zusätzlich mit ein bis zwei Lagen starkem Aluminium-Klebeband.

Der weiße Vorfilter (K2700 mini) ist bereits ab Werk montiert. Er ist der Leibwächter deiner Aktivkohle. Seine Aufgabe ist es, groben Staub, Tierhaare und Pollen abzufangen. Wenn diese Makro-Partikel bis zur Kohle vordringen, verstopfen sie die Mikroporen permanent. Betreibe die Abluftanlage deshalb niemals ohne dieses Vlies. Prüfe das Vlies alle vier bis sechs Wochen: Sobald es grau und filzig aussieht, bremst es den Luftstrom spürbar.

Wenn das Vlies verdreckt ist, ziehst du es vorsichtig ab und wäschst es per Hand in kaltem Wasser aus. Rubbel oder wringe es nicht aggressiv, sonst verliert es seine Form und Spannkraft. Ein absolut kritischer Punkt: Ein feucht aufgezogenes Vorfiltervlies ist der Tod für deine Aktivkohle. Die Kohle saugt die Nässe aus dem Stoff sofort an und verblockt. Lass das Vlies immer zu 100 % lufttrocknen, bevor du es wieder überstülpst.

Wann ist der Filter am Ende seiner Lebensdauer? Das merkst du meist an einem leicht süßlichen oder "grünen" Geruch am Abluftausgang deines Zeltes. Keine Panik, das passiert schleichend, aber es ist das Signal für den Wechsel. Nach rund 10 bis 14 Monaten Dauerbetrieb ist die Kohle meist gesättigt und der Filter muss ausgetauscht werden.

Wartungspunkt Intervall Aktion
System auf Falschluft prüfen Nach Erstmontage Mit der Hand Verbindungen abtasten (Saugzug spürbar?)
Vorfiltervlies checken Alle 4 Wochen Auf Grauschleier und Staubdichte prüfen
Vorfiltervlies waschen Bei Bedarf Kalt per Hand waschen, absolut trocken aufziehen
Abluftgeruch kontrollieren Ab Woche 4 der Blüte Abluft-Auslass am Fenster auf austretende Terpene prüfen
Technik & Daten

Der C2600-MINI-100 ist exakt dafür berechnet, in einem minimalen Formfaktor die nötige Adsorptionsleistung für typische Mikro-Setups zu liefern. Mit einem Gesamtgewicht von lediglich 1,7 kg lastet fast nichts an den Deckenstangen deines Zeltes. Fast die Hälfte dieses Gewichts (0,8 kg) macht die hochaktive Kokosnusskohle aus, was ein exzellentes Verhältnis von Hülle zu Filtermaterial darstellt. Der reine Zylinder hat einen Durchmesser sowie eine Länge von jeweils nur 180 mm.

Strömungstechnisch sind die Grenzen klar definiert. Der vom Hersteller ermittelte optimale Luftstrom liegt bei 160 m³/h. Bei diesem Wert arbeiten Kontaktzeit und Lüfterauslastung im perfekten Gleichgewicht. Der absolute Maximalwert ist mit 240 m³/h beziffert – wird dieser überschritten, presst der Lüfter die Luft zu schnell durch das 3 cm dicke Kohlebett, und Geruchsmoleküle brechen durch die Filterbarriere.

Die Porenstruktur der eingesetzten Coco-Kohle zeichnet sich durch einen extrem hohen Anteil an Mikroporen aus. Dadurch bietet sie eine innere Oberfläche von über 1200 m² pro Gramm. Praktisch bedeutet das: In dieser winzigen Filterpatrone steckt genug physikalische Oberfläche, um die VOC-Ausscheidungen deiner Pflanzen monatelang aufzunehmen, bevor die Sättigung eintritt.

Das Gehäuse besteht aus robusten Metall-Stanzteilen. Auf Klebstoffe, die Ausdünstungen verursachen könnten, wird bei der Verpressung weitestgehend verzichtet. Der extra lange 100-mm-Anschlussflansch ist fest mit dem Rahmen verankert und gibt auch bei stramm sitzenden gummierten Manschetten nicht nach.

Leistungsdaten

  • Optimaler Luftstrom: 160 m³/h
  • Maximaler Luftstrom: 240 m³/h
  • Flansch-Anschluss: 100 mm
  • Dicke des Kohlebetts: 3 cm

Aufbau & Maße

  • Gewicht: 1,7 kg
  • Aktivkohle-Menge: 0,8 kg (Kokosnuss)
  • Länge (ohne Flansch): 180 mm
  • Durchmesser: 180 mm
Voraussetzungen

Um diesen Filter betreiben zu können, benötigst du zwingend einen Rohrventilator mit einem 100-mm-Anschluss. Der Lüfter sollte eine freiblasende Leistung von etwa 150 bis 200 m³/h haben. Da der Filter im Betrieb einen Druckverlust verursacht (Strömungswiderstand), regelt sich die tatsächliche Förderleistung dann im System exakt auf den optimalen Bereich um die 160 m³/h ein.

Für die Befestigung im Zelt brauchst du passendes Aufhängematerial. Bewährt haben sich stufenlos verstellbare Ratschen (Light Hanger) oder reißfeste Gurtbänder. Mit 1,7 kg ist der Filter zwar ein Leichtgewicht, er muss aber straff und vibrationsfrei hängen, damit sich der Aufbau nicht aufschaukelt, wenn der Lüfter unter Volllast anspringt.

Damit das Setup keine stinkende Falschluft zieht, kommst du um eine dichte Verbindung nicht herum. Entweder nutzt du eine gummierte Verbindungsmanschette für die Direktmontage am Lüfter, oder du sicherst deinen Abluftschlauch mit robusten Schlauchschellen und etwas Aluklebeband direkt am langen Flansch ab.

Eignung

Der PrimaKlima C2600-MINI-100 ist die perfekte Wahl für Nano- und Mikro-Growboxen. Wenn du auf einer Grundfläche von 40x40 cm oder 60x60 cm anbaust, hast du ohnehin kaum Platz nach oben. Dieser extrem kompakte Filter raubt dir die wertvolle Höhe für deine Lampen und Pflanzen nicht und verschwindet nahezu unsichtbar unter dem Zeltdach.

Auch für spezialisierte Setups ist er ideal. Wenn du ein kleines Trocknungszelt (Dry Tent) betreibst, in dem die Ernte bei sehr geringem Luftaustausch langsam trocknen soll, passt dieser Filter perfekt zu einem kleinen, stark gedimmten Lüfter. Ebenso eignet er sich für Stecklings- oder Mutterpflanzenzelte, bei denen zwar Geruchskontrolle zwingend erforderlich, aber keine massive Luftumwälzung nötig ist.

Achtung bei extrem feuchter Umgebung: Wenn du in einem unklimatisierten Keller growst, wo die RLF dauerhaft bei weit über 75 % liegt, wird die feuchtigkeitsliebende Kokosnuss-Kohle schnell blockieren. In solchen Szenarien musst du entweder die Zuluft entfeuchten oder die Raumtemperatur stark anheben, da der Filter sonst seine Wirkung einbüßt.

FAQ
Wie lange hält der PrimaKlima Coco Line Filter?
Bei durchgehendem Betrieb und einer relativen Luftfeuchtigkeit unter 70 % hält die Kokosnuss-Aktivkohle in der Regel 10 bis 14 Monate. Wenn du ihn ausschließlich in der Blütephase nutzt, verlängert sich die Lebensdauer entsprechend.
Kann ich die Aktivkohle in diesem Filter selbst wechseln?
Technisch gesehen ja, die Filter lassen sich aufschrauben. Praktisch ist es jedoch schwer, die Kohle beim Nachfüllen so fest einzurütteln, dass keine luftdurchlässigen Hohlräume entstehen. Die meisten Grower tauschen aus Sicherheitsgründen den kompletten Filter.
Darf ich das Vorfiltervlies weglassen, um mehr Luftdurchsatz zu haben?
Nein, auf gar keinen Fall! Das Vorfiltervlies schützt die empfindlichen Mikroporen der Kohle vor Staub und Dreck. Ohne diesen Schutz verstopft die äußere Kohleschicht innerhalb weniger Wochen und der Filter ist unbrauchbar.
Warum riecht mein Zelt plötzlich, obwohl der Filter noch gut sein sollte?
Prüfe zuerst deine Luftfeuchtigkeit. Klettert die RLF nachts über 80 %, saugt die Kohle den Wasserdampf auf und blockiert. Sobald es trockener wird, arbeitet sie wieder normal. Die zweite häufige Ursache ist Falschluft – kontrolliere alle Schläuche und Manschetten auf kleinste Undichtigkeiten.
Wie stark darf ich meinen Lüfter für diesen Filter dimmen?
Du solltest etwa 25 bis 30 % des maximalen Luftstroms (also ca. 60–70 m³/h) nicht dauerhaft unterschreiten. Wenn der Sog zu schwach ist, strömt die Luft nur durch einen kleinen Teil des Kohlezylinders, was zu einer einseitigen und extrem schnellen Abnutzung führt.
Passen auch 125-mm-Schläuche auf diesen Filter?
Nein, der Flansch hat exakt 100 mm Durchmesser. Wenn du ein 125-mm-System betreibst, benötigst du ein Reduzierstück (Reduktionsmuffe) von 125 auf 100 mm. Das erhöht allerdings den statischen Druck minimal.
Darf ich den Filter nach dem Vlies-Waschen sofort wieder betreiben?
Nur, wenn das Vorfiltervlies zu 100 % trocken ist! Ziehst du das Vlies noch feucht über das Metallgitter, zieht der Lüfter das Wasser direkt in die Aktivkohle und ruiniert die Poren.
Kann ich den Filter auch blasend betreiben, indem ich ihn außerhalb des Zeltes aufstelle?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Bedenke aber, dass das Vorfiltervlies in diesem Fall nicht mehr als Vorfilter fungiert. Du musst zwingend einen anderen Staubfilter (z.B. eine Filterbox) vor deinen Lüfter im Zelt setzen, da der Lüfter sonst den Hausstaub in die innere Röhre des AKF bläst.
Lieferumfang
  • 1x PrimaKlima Coco Line Carbon Filter (100 mm Flansch)
  • 1x PrimaKlima Vorfiltervlies (K2700 mini, bereits aufgezogen)

Komplett vormontiert und sofort einsatzbereit. Aufhängungen oder Schläuche sind nicht im Lieferumfang enthalten.