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PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 160 m³/h, 125 mm

Der kompakte PrimaKlima Coco Line (160 m³/h, 125 mm) nutzt 100 % Kokosnuss-Aktivkohle für eine sichere und nachhaltige Geruchsfilterung in Micro-Grows.

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KLIMA & LÜFTUNG

PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 160 m³/h, 125 mm

Kompakte Abmessungen treffen auf die geballte Absorptionskraft reiner Kokosnuss-Kohle. Mit dem PrimaKlima Coco Line hältst du die intensive Geruchsentwicklung in kleinen Zelten und Trocknungsboxen absolut sicher und nachhaltig im Griff.

100 % Kokosnuss-Kohle Nachfüllbar 125 mm Flansch 3 cm Kohlebett Inkl. Vorfilter
Überblick

Der PrimaKlima Coco Line Carbon Filter mit 160 m³/h und 125 mm Flansch ist dein kompaktes Tool, wenn du auf kleinstem Raum für geruchsfreie Abluft sorgen musst. Anstatt auf klassische Steinkohle setzt PrimaKlima hier auf 100 % reine, aktivierte Kokosnuss-Kohle. Das Ergebnis ist ein nachhaltiger, extrem saugfähiger Kohlefilter, der sich durch ein geringes Gewicht und eine sehr effektive Geruchsneutralisierung auszeichnet.

Mit seinem 3 cm tiefen Kohlebett stellt der Filter sicher, dass die vorbeiströmende Abluft lange genug Kontakt mit der Aktivkohle hat. Diese Kontaktzeit ist das absolute Herzstück der Geruchsfilterung: Je länger die Terpene in der Kohleschicht verweilen, desto zuverlässiger werden sie gebunden und neutralisiert. Der Filter ist bewusst kompakt gehalten, was ihn ideal für kleinere Setups macht, bei denen jeder Zentimeter an Kopffreiheit für deine Pflanzen zählt.

Darüber hinaus punktet die Coco Line durch ihren umweltfreundlichen Ansatz. Die eingesetzte Kokos-Kohle ist nicht nur ein reines Naturprodukt aus einem nachwachsenden Rohstoff, der gesamte Filterkörper ist auch so konzipiert, dass er am Ende seiner Lebensdauer komplett nachfüllbar ist. Du wirfst kein schweres Metallgehäuse mehr weg, sondern tauschst lediglich das Filtermaterial aus.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag hängt dieser Filter meist platzsparend unter dem Zeltdach von Micro-Setups (z. B. 40x40 cm oder 60x60 cm). Dort nimmt er die aufsteigende warme, verbrauchte Luft auf und zieht sie durch die Filterwand. Die Kokosnuss-Aktivkohle spielt ihre Stärken hier besonders bei der Bindung der extrem intensiven Terpene in der Hochblüte aus.

Da die Porenstruktur von naturbelassener Kokosnuss-Kohle wesentlich feiner und verzweigter ist als bei klassischer Kohle, werden selbst hartnäckige, flüchtige Aromen sehr zuverlässig adsorbiert. Das macht den Filter zu einem starken Sicherheitsgaranten, wenn deine Pflanzen anfangen, ihren markanten Duft in der Wohnung zu verströmen. Ein weiterer klarer Praxisvorteil ist der überdurchschnittlich lange Metallflansch, der dir das Festziehen von störrischen Aluflex-Schläuchen bei engen Platzverhältnissen massiv erleichtert.

Eine harte physikalische Grenze gibt es bei diesem Modell jedoch bezüglich der Luftfeuchtigkeit. Der Filter arbeitet nur bis zu einer relativen Luftfeuchtigkeit (RLF) von 75 % vollkommen zuverlässig. Wenn deine RLF nach dem Gießen, bei besonders dichtem Blattwerk oder an schwülen Regentagen plötzlich nach oben schießt – Vorsicht: Die feinen Mikroporen der Kohle sättigen sich dann rasend schnell mit Wasserdampf. Das blockiert die Aufnahme der Geruchsmoleküle. Wenn das passiert, musst du sofort für mehr Umluft sorgen oder die Blätter deiner Pflanzen im unteren Bereich ausdünnen, um die Verdunstungsfläche im Zelt zu senken.

Anwendung

Die Installation in deiner Growbox ist unkompliziert und erfolgt standardmäßig saugend. Du befestigst den Filter mithilfe der Aufhängegurte deines Zeltes waagerecht direkt unter der Decke. Über den 125-mm-Flansch verbindest du ihn anschließend mit deinem Rohrventilator. Um den Geräuschpegel im Setup zu senken und die Konstruktion garantiert luftdicht abzuschließen, nutzt du am besten eine schwingungsdämpfende, gummierte Manschette (Fast Clamp), die beide Metallflansche fest umschließt.

Im laufenden Betrieb leistet der Vorfilter die wichtigste Vorarbeit. Das weiße Vlies, das den Kohlezylinder eng umschließt, fängt groben Hausstaub, Pollen und aufgewirbelte feine Erdpartikel ab. Ohne diesen physischen Schutz würden die wertvollen Poren der feinen Kokosnuss-Kohle innerhalb kürzester Zeit an der Außenseite verstopfen, was die Geruchsbindung ruinieren würde. Lass den Vorfilter also zwingend aufgezogen, solange du Abluft aus deinem Zelt filterst.

Ein typischer Fehler im Grow ist es, diesen Vorfilter über Monate hinweg völlig zu ignorieren. Wenn das Vlies durch den stetigen Luftstrom komplett grau und verdichtet ist, kann die Luft nicht mehr frei strömen. Dein Lüfter kämpft gegen den hohen Widerstand an, wird deutlich lauter und im Zelt staut sich gefährliche Hitze. Die Lösung: Zieh das Vlies bei Bedarf vorsichtig ab und wasche es bei maximal 30 °C sanft per Hand aus. Bevor du es wieder über den Filterkasten ziehst, muss das Vlies aber zu 100 % durchgetrocknet sein – jede Form von Restfeuchte im Stoff treibt die RLF direkt an der Kohle sofort wieder in den kritischen Bereich.

Technik & Daten

Die Coco Line von PrimaKlima ist kompromisslos auf Effizienz getrimmt. Bei der Fertigung setzt der Hersteller auf erstklassige, robuste Metalldrückteile. Der Zylinder ist absolut verwindungssteif gebaut, sodass der Kohlefilter auch bei unsanfter Behandlung während Auf- und Abbau seine Form behält. Das ist elementar, um das sorgfältig gepresste Kohlebett intakt zu halten – es verhindert gefährliche Risse oder Hohlräume, durch die unfiltrierte Luft entweichen könnte.

Das Herzstück ist die native Kokosnuss-Aktivkohle. Durch einen speziellen Verkohlungsprozess der Kokosschalen entsteht ein hochporöses Material, dessen innere Oberfläche gigantisch ist. Diese sogenannte mikroporöse Struktur fängt gerade kleine flüchtige Duftstoffe aus deiner Growbox deutlich effizienter ab als herkömmliche Standardkohle. Das Resultat ist ein äußerst leistungsfähiger Filter bei einer sehr kompakten Bauweise, der ein Gesamtgewicht von lediglich 1,7 kg auf die Waage bringt.

Strömungstechnisch ist dieser Filter exakt auf einen optimalen Arbeitsdurchsatz von 160 m³/h eingestellt. Das bedeutet: Zieht dein Lüfter diese Volumenmenge ab, hat die Luft exakt die richtige Kontaktzeit im 3 cm tiefen Kohlebett, um sämtliche Gerüche verlässlich abzugeben. Der Filter kann zwar bauartbedingt bis zu 240 m³/h bewältigen, dieser Maximalwert sollte jedoch nur als kurze Puffer-Leistung für absolute Hitzespitzen im Hochsommer genutzt werden, um die Filterleistung nicht durch eine zu kurze Kontaktzeit zu riskieren.

Leistung & Maße

  • Optimaler Airflow: 160 m³/h
  • Maximaler Airflow: 240 m³/h
  • Flanschdurchmesser: 125 mm
  • Gewicht: 1,7 kg

Material & Eigenschaften

  • Filtermedium: 100 % Kokosnuss-Aktivkohle
  • Kohlebett-Tiefe: 30 mm
  • Nachfüllbar: Ja
  • Maximale Feuchtigkeit: 75 % RLF
Voraussetzungen

Um diesen Aktivkohlefilter effektiv zu betreiben, ist ein passender Rohrventilator zwingend notwendig. Dein Abluft-Lüfter sollte an seiner Saugseite im realen, aufgebauten Betrieb etwa 160 m³/h Luft bewegen. Da Schläuche und der Filter selbst stets einen gewissen Strömungswiderstand erzeugen, darf der Lüfter auf dem Datenblatt ruhig etwas stärker ausgelegt sein (z. B. 200 bis 220 m³/h). So kannst du ihn notfalls leicht drosseln und ihn geräuschärmer im optimalen Bereich deines Filters betreiben.

Für die fachgerechte Montage benötigst du außerdem das entsprechende luftdichte Verbindungsmaterial. Da der Filter über einen 125-mm-Flansch verfügt, brauchst du ein Stück Aluflex- oder schallgedämmten Schlauch im 125-mm-Format plus die passenden Schlauchschellen. Alternativ greifst du zu einer gummierten Verbindungsmanschette (Fast Clamp), die Filter und Lüfter für eine absolut schwingungsfreie Direktverbindung koppelt.

Eignung

Aufgrund seiner äußerst kompakten Bauform ist dieser kleine PrimaKlima Filter die perfekte Lösung für beengte Raumverhältnisse. Er eignet sich hervorragend für klassische Micro-Grows, Muttizelte zur permanenten Stecklingsproduktion oder als separate Luftfilterung in einer dunklen Trocknungsbox. Auch für Züchter, die ganz gezielt auf umweltfreundliche, nachwachsende Rohstoffe wie Kokos-Kohle setzen möchten, ist er die erste Wahl.

Sobald du jedoch in einem sehr feuchtigkeitsintensiven Umfeld arbeitest, stößt die Coco Line physikalisch an ihre Grenzen. Für tropische Klimata, Keller mit hoher Grundfeuchte oder Räume, in denen du die relative Luftfeuchtigkeit im Zelt nicht zuverlässig unter 75 % halten kannst, ist dieser Filter nicht geeignet. In solchen extremen Feucht-Szenarien blockiert das Wasser die mikroskopischen Poren der Kohle, und du müsstest stattdessen auf spezielle Industry-Line-Modelle ausweichen.

FAQ
Wie lange hält die Kohle in diesem Filter?
Je nach Dauerbelastung, eingesetzter Pflanzenmenge und durchschnittlicher Luftfeuchtigkeit hält die Kokosnuss-Kohle in der Regel zwischen 10 und 14 Monaten im Dauerbetrieb. Setzt du ihn nur für wenige Wochen in einer reinen Trocknungsbox ein, hält er entsprechend deutlich länger. Sobald du einen leichten Pflanzengeruch am Abluftausgang außerhalb des Zeltes wahrnimmst, ist die Sättigungsgrenze erreicht und es ist Zeit für frische Kohle.
Lässt sich der Filter selbst nachfüllen?
Ja, die gesamte Coco Line von PrimaKlima ist so konstruiert, dass du sie aufschrauben und die gesättigte Kohle restlos austauschen kannst. Das spart auf Dauer Geld und schont Ressourcen. Wichtig: Achte beim Einfüllen der neuen Kohle unbedingt darauf, sie ordentlich zu verdichten (Rütteln des Zylinders auf dem Boden). Dadurch verhinderst du, dass Hohlräume entstehen, durch die später ungefilterte Luft entweichen könnte.
Was passiert, wenn mein Lüfter zu stark zieht?
Die maximale Kapazität dieses Modells liegt bei 240 m³/h, sein funktioneller Sweetspot liegt jedoch bei 160 m³/h. Wenn ein völlig überdimensionierter Lüfter die Luft extrem schnell durch die 3 cm dicke Kohleschicht saugt, ist die Kontaktzeit zwischen Terpenen und Kohle zu kurz. Die Aktivkohle schafft es dann schlichtweg nicht, alle Duftmoleküle aus der schnell vorbeiströmenden Luft zu binden, und es wird außerhalb des Zeltes nach deinen Pflanzen riechen.
Kann ich den Filter auch auf den Zeltboden stellen?
Technisch ist das absolut machbar. Wenn du oben an der Decke absolut keinen Platz hast, kannst du den Filter auch vertikal auf den Zeltboden stellen und die Luft dort absaugen. Bedenke aber immer die Zirkulationsphysik deines Grows: Warme und feuchte Luft steigt nach oben. Eine Absaugung der Hitze direkt unter der Zeltdecke ist fürs gesamte Klima-Management der Pflanzen fast immer am effektivsten.
Kann ich den Filter auch blasend außerhalb des Zeltes betreiben?
Ja, als Notlösung für extrem beengte Zelte ist das möglich. Dafür entfernst du das Vorfilter-Vlies und drückst die Luft aus dem Zelt aktiv durch den Filter in den Raum. Das Problem dabei: Der Staub lagert sich dann unweigerlich von innen im Kohlebett ab, was die Lebensdauer des Filters drastisch verkürzen wird. Wenn du ihn blasend betreiben willst, nutze zwingend einen eigenen Ansaug-Vorfilter (Bug Screen oder Vlies) direkt vor deinem Lüfter im Zelt.
Warum ist der Flansch bei PrimaKlima extra lang?
Der großzügig bemessene Flansch bietet Manschetten und Schlauchschellen eine viel größere Auflagefläche. Das verhindert, dass starre Aluflex-Schläuche bei Wartungsarbeiten oder Vibrationen leicht abrutschen. Es macht die mechanische Verbindung insgesamt sicherer und luftdichter – ein extrem wichtiges Detail, damit am Ende keine ungefilterte Luft (sogenannte Falschluft) in den Raum entweichen kann.
Lieferumfang
  • 1x PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 160 m³/h (125 mm Flansch)
  • 1x Staub-Vorfilter-Vlies (bereits aufgezogen)

Hinweis: Befestigungsgurte oder Schlauchschellen liegen diesem Artikel nicht bei, sie sind in der Regel Teil des Lieferumfangs von Zelten oder Lüftern.