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PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 475 m³/h, 160 mm

Der PrimaKlima Coco Line 475 m³/h (160 mm) neutralisiert Gerüche zuverlässig mit reiner Kokosnuss-Aktivkohle. Nachfüllbar, langlebig und ideal für 100–120er Zelte.

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KLIMA & LÜFTUNG

PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 475 m³/h, 160 mm

Der PrimaKlima Coco Line Aktivkohlefilter bietet dir mit 100 % reiner Kokosnuss-Aktivkohle eine hochwirksame und natürliche Lösung gegen unerwünschte Gerüche in der Blütephase. Mit einem optimalen Luftstrom von 475 m³/h und dem 160-mm-Flansch passt er perfekt in mittelgroße Setups. Das nachfüllbare System und das 3 cm tiefe Kohlebett sorgen für eine besonders lange Standzeit und maximale Sicherheit.

100 % Kokosnusskohle Nachfüllbar 160 mm Flansch
Überblick

Wenn die Pflanzen im Zelt in die Hochblüte gehen, ist eine verlässliche Geruchsneutralisation das absolute Fundament für einen entspannten Grow. Der PrimaKlima Coco Line Aktivkohlefilter setzt dafür auf 100 % reine, aktivierte Kokosnusskohle. Diese bietet im Vergleich zu herkömmlicher Steinkohle eine noch feinere Porenstruktur, was bedeutet, dass wesentlich mehr Geruchsmoleküle sicher gebunden werden können.

Das Herzstück des Filters ist das 3 cm dicke Kohlebett. Durch diese bewährte Schichtdicke wird eine enorm lange Kontaktzeit zwischen der durchströmenden Abluft und der Aktivkohle erreicht. Das ist entscheidend: Wenn die Luft zu schnell an der Kohle vorbeirauscht, können Terpene ungefiltert nach draußen entweichen. PrimaKlima hat den Strömungswiderstand dieses Modells so optimiert, dass die Geruchsbeseitigung bei 475 m³/h ihren Sweetspot findet.

Ein massiver Vorteil der Coco Line ist ihre Nachhaltigkeit im Praxisbetrieb. Du kaufst hier kein Wegwerfprodukt, denn der Filter lässt sich nach dem Ende der Lebensdauer der Kohle einfach nachfüllen. Die robusten Metalldrückteile und das stabile Gehäuse stecken den rauen Zelt-Alltag mühelos weg, sodass du über viele Jahre nur noch das Filtermaterial tauschen musst.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag zeigt sich der Wert eines Aktivkohlefilters meist dann, wenn die Luftfeuchtigkeit nach dem Gießen leicht ansteigt oder der Stretch in die dichte Blütenbildung übergeht. Hier hält der Coco Line extrem dicht, solange du die RLF (relative Luftfeuchtigkeit) möglichst unterhalb von 70 % hältst. Steigt die Feuchte dauerhaft höher, können die feinen Poren der Kokosnusskohle verkleben und die Filterleistung bricht spürbar ein.

Typisches Szenario: Du hast ein 100x100 cm oder 120x120 cm Zelt und nutzt einen 160-mm-Rohrventilator, der im Idealfall auf gedimmter Stufe läuft. Mit seinem optimalen Durchsatz von 475 m³/h ist der PrimaKlima-Filter genau für dieses Setup dimensioniert. Die großzügige 160-mm-Öffnung reduziert zudem lästige Strömungsgeräusche, die bei kleineren Querschnitten unter Last unweigerlich entstehen würden.

Um die Langlebigkeit der Kohle zu garantieren, ist der Filter mit einem straff sitzenden Vorfilter-Vlies ausgestattet. Dieses fängt Staub, Dreck und fliegende Partikel ab, bevor sie die Kohle erreichen. Wenn du bemerkst, dass dein Lüfter plötzlich mehr arbeiten muss oder der Unterdruck im Zelt nachlässt, ist das Vlies oft einfach nur zugesetzt. Ein kurzes Auswaschen behebt das Problem sofort.

Anwendung

Die Montage im Growzelt erfolgt klassisch im oberen Bereich unter der Zeltdecke, da warme und feuchte Luft bekanntlich aufsteigt. Hänge den 4,5 kg schweren Filter mit vernünftigen Spanngurten oder Lighthangern an die Deckenstangen. Der extra-lange Flansch macht das Anschließen des Abluftschlauchs extrem angenehm – du hast genug Grip für eine saubere Schlauchschelle und zusätzlich Platz für eine Abdichtung mit Panzertape, um das System wirklich luftdicht zu versiegeln.

Der sicherste und gängigste Weg ist der ziehende Betrieb: Der Ventilator saugt die Luft durch den Filter aus dem Zelt ab. So strömt die Luft zuerst durch das weiße Vorfilter-Vlies und dann erst durch die Kohle. Baust du das System blasend auf (der Ventilator drückt die Luft von außen in den Filter), müsstest du das Vlies theoretisch in das Innere des Filters stopfen, was weder praktisch ist noch der Langlebigkeit dient.

Tipp zur Fehlervermeidung: Wenn du den Schlauch über den Flansch ziehst, achte peinlich genau darauf, dass keine Falten entstehen. Eine winzige undichte Stelle am Flansch reicht aus, um ungefilterte Falschluft aus dem Zelt zu ziehen. Das ist der häufigste Grund, warum Grower trotz neuem Filter plötzlich Gerüche in der Wohnung wahrnehmen.

Technik & Daten

Die technischen Spezifikationen des PrimaKlima Coco Line unterstreichen seine Ausrichtung auf bestmögliche Filterleistung. Mit einem Flanschdurchmesser von 160 mm integriert er sich nahtlos in professionellere Abluftsysteme ohne den Einsatz von Reduzierstücken. Das Eigengewicht von 4,5 kg ist für einen Filter dieser Leistungsklasse gut handhabbar.

Die Leistung wird in zwei zentralen Werten angegeben: Der optimale Luftstrom von 475 m³/h markiert den Bereich, in dem die Luft exakt die richtige Kontaktzeit mit der Aktivkohle hat. Der maximale Luftstrom von 620 m³/h ist das absolute Limit. Wird mehr Luft durchgepresst, reicht die Zeit für die physikalische Adsorption der Geruchsmoleküle nicht mehr aus.

Im Inneren arbeitet hochwertige, aktivierte Kokosnusskohle. Diese Struktur bindet flüchtige organische Verbindungen wie starke Terpene deutlich aggressiver als herkömmliche Standard-Kohle. Dadurch wird der Filter den hohen Ansprüchen in der späten Blütephase vollends gerecht.

Leistung & Maße

  • Optimaler Luftstrom: 475 m³/h
  • Maximaler Luftstrom: 620 m³/h
  • Flanschdurchmesser: 160 mm
  • Gewicht: 4,5 kg

Aufbau & Material

  • Filtermedium: 100 % Kokosnuss-Aktivkohle
  • Dicke Kohlebett: 3 cm
  • Konstruktion: Nachfüllbar, Metalldrückteile
  • Vorfilter: Im Lieferumfang enthalten
Voraussetzungen

Um diesen Aktivkohlefilter sinnvoll einzusetzen, benötigst du einen Abluftventilator mit einem 160-mm-Anschluss. Die Leistung des Ventilators sollte so gewählt sein, dass er im gedimmten Dauerbetrieb etwa den optimalen Luftstrom von 475 m³/h liefert. Ist der Lüfter deutlich zu schwach, baut sich kein ausreichender Unterdruck im Zelt auf.

Weiterhin brauchst du passendes Montagematerial. Da der Filter 4,5 kg wiegt, empfehlen sich breite Spanngurte oder robuste Ratschenaufhängungen (Lighthanger), die das Gewicht sicher an der Zeltdecke fixieren. Ein 160-mm-Abluftschlauch und eine gut schließende Schlauchschelle sind für die Montage unerlässlich.

Eignung

Die 160-mm-Version mit 475 m³/h ist prädestiniert für Growboxen im Bereich von 100x100 cm bis 120x120 cm. In diesem Raumvolumen stellt die Kapazität des Filters sicher, dass die Abluft bei Hitzespitzen im Sommer problemlos hochgeregelt werden kann, ohne dass der Filter direkt an sein Leistungslimit stößt.

Er eignet sich hervorragend für Grower, die viel Wert auf Nachhaltigkeit legen und durch das Nachfüllen der Kohle langfristig Ressourcen schonen möchten. Für Räume mit permanent extrem hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. reine Anzucht-Zelte mit über 80 % RLF) ist er jedoch weniger geeignet, da Aktivkohle unter diesen Bedingungen generell stark an Wirksamkeit einbüßt.

FAQ
Wie oft muss ich das Vorfilter-Vlies reinigen?
Das hängt stark von der Staubbelastung in deiner Umgebung ab. Eine gute Praxis ist es, das Vlies nach jedem abgeschlossenen Durchgang (Grow) bei 30 °C in der Waschmaschine auszuwaschen. Trockne es danach vollständig, bevor du es wieder aufziehst.
Kann ich den Filter selbst mit neuer Kohle befüllen?
Ja, die PrimaKlima Coco Line ist explizit als nachfüllbares System konzipiert. Die robusten Metallteile lassen sich öffnen, um die verbrauchte Kokosnusskohle zu entleeren und neues Granulat einzufüllen. Achte beim Befüllen darauf, die Kohle durch Rütteln gut zu verdichten.
Was passiert, wenn mein Lüfter mehr als 620 m³/h zieht?
Wenn du den maximalen Luftstrom überschreitest, strömt die Luft zu schnell durch das 3 cm dicke Kohlebett. Die Kontaktzeit reicht dann nicht mehr aus, um alle flüchtigen Moleküle zu binden, und es wird unweigerlich zu Geruchsaustritt aus der Abluft kommen.
Warum wird Kokosnusskohle statt Steinkohle verwendet?
Kokosnusskohle ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff. Sie besitzt eine noch feinere Porenstruktur, wodurch eine enorm große innere Oberfläche entsteht. Das macht sie extrem effizient bei der Bindung von Geruchsstoffen und reduziert gleichzeitig die Staubentwicklung.
Kann ich den Filter blasend betreiben?
Das ist technisch möglich, aber alles andere als ideal. Wenn der Lüfter die Luft in den Filter drückt, sammelt sich der Staub im Inneren des Kohlebetts. Du müsstest das Vorfilter-Vlies mühsam in den Filter stopfen. Der ziehende Betrieb von außen nach innen ist immer vorzuziehen.
Bis zu welcher Luftfeuchtigkeit arbeitet der Filter zuverlässig?
Für eine optimale und sichere Geruchsbindung sollte die relative Luftfeuchtigkeit (RLF) im Zelt dauerhaft 70 % nicht überschreiten. Ab 80 % beginnen die Poren der Aktivkohle durch die Feuchtigkeit zu verkleben, was die Filterleistung rapide verschlechtert.
Lieferumfang
  • 1x PrimaKlima Coco Line Carbon Filter 475 m³/h (160 mm Flansch)
  • 1x Vorfilter-Vlies (bereits aufgezogen)

Hinweis: Montagematerial wie Spanngurte oder Schlauchschellen sind separat erhältlich.