Royal Queen Seeds Do-Si-Dos (1 Samen)
Du suchst eine kompakte, harzige Indica mit echtem Couch-Lock-Potenzial und massiven 25 % THC? Die photoperiodische Do-Si-Dos von Royal Queen Seeds bringt genau das in dein Zelt. Mit ihrer erstklassigen OG-Cookie-Genetik liefert sie dir steinhart verdichtete Buds und ein erdig-skunkiges Terpenprofil, das selbst erfahrene Grower ins Schwärmen bringt.
Die Do-Si-Dos ist kein sanftes Einsteiger-Weed, was die Wirkung angeht, punktet aber mit einer erstaunlich umgänglichen Anbauweise. Royal Queen Seeds hat hier OG Kush Breath (OGKB) – einen direkten Nachkommen der legendären Girl Scout Cookies – mit der potenten Face Off OG gekreuzt. Das Ergebnis ist ein 70%iger Indica-Hybrid, der sich auf das absolut Wesentliche konzentriert: extrem verdichtete Blüten, eine dicke, silbrige Trichomschicht und beeindruckende 25 % THC.
Wer klassische Indica-Eigenschaften liebt, bekommt hier das volle Paket. Der Strain streckt sich im Wachstum nicht unnötig und investiert stattdessen seine ganze Kraft in die Ausbildung der Buds. Die Wirkung setzt beim Konsum unmittelbar ein. Sie startet oft mit einer euphorischen, leicht kichernden Kopfnote und kippt dann sehr verlässlich in ein schweres, zutiefst entspannendes Body-Stoned. Genau das Richtige, um nach einem langen Tag komplett abzuschalten.
Auch beim Terpenprofil macht sie keine Kompromisse. Statt eines übertrieben süßen Dessert-Aromas liefert die Do-Si-Dos ein erwachsenes, komplexes Bouquet. Der Duft ist ein schwerer, tiefgehender Mix aus feuchter Erde, Kiefernnadeln und einer scharfen, durchdringenden Skunk-Note. Dieses harzige Profil verrät dir schon in der Blütephase, wie viel Kraft in den kompakten Blüten steckt.
Im Growroom zeigt die photoperiodische Do-Si-Dos schnell ihre wahre Indica-Natur. Sie wächst eher gedrungen, bildet ein buschiges Grundgerüst und schießt während des Stretches nicht unkontrolliert in die Höhe. Das macht sie zur perfekten Wahl, wenn dein Zelt nicht viel Headroom bietet. Anstatt viel Energie in lange, ausladende Triebe zu stecken, baut sie extrem feste, eng gestapelte Blütenstände (Colas) auf.
Ein absolutes Highlight bei diesem Strain ist die exorbitante Harzproduktion. Schon in den frühen Blütewochen siehst du, wie sich ein silbriger Teppich über die Zuckerblätter zieht. Dieses Harz ist vollgepackt mit den Terpenen Limonen, Caryophyllen und Linalool. Wenn du in der Hochblüte das Zelt öffnest, schlägt dir die schwere, kiefernartige Skunk-Wolke massiv entgegen. Wer gerne selbst Extrakte oder Rosin presst, findet hier erstklassiges Ausgangsmaterial mit hohem Ertrag.
Draußen (Outdoor) entwickelt sie sich zu einem echten Busch, sofern sie einen sonnigen, warmen Standort bekommt. Wenn das Klima passt, kann sie bis zu zwei Meter hoch werden und schiebt gewaltige Erträge. Aber Achtung: Wegen der extrem dichten Blütenstruktur entsteht im Kern der Buds kaum noch natürlicher Luftaustausch. Wenn die Herbsttage feucht werden, hat Grauschimmel (Budrot) leichtes Spiel. Ein regengeschützter Standort oder ein Gewächshaus sind im Freiland daher ein großer Vorteil.
Wenn du einen typischen Anfängerfehler vermeiden willst: Überdünge sie in der Wachstumsphase nicht. Indicas dieser Bauart brauchen in der Vegi keine massiven Stickstoff-Gaben. Halte den EC-Wert im unteren bis mittleren Bereich, bis sie sich im Stretch etabliert hat. Ein tiefes, unnatürlich dunkles Grün (Adlerkrallen) bremst die Entwicklung nur aus.
Da die Do-Si-Dos von Haus aus eher kompakt bleibt (Indoor ca. 80 bis 140 cm), profitiert sie enorm von gezieltem Pflanzentraining. Wenn du sie einfach wachsen lässt, entwickelt sie einen massiven, zentralen Haupttrieb. Um den Ertrag zu maximieren und die Beleuchtungsfläche im Zelt voll auszunutzen, raten wir dir zu Low Stress Training (LST) und Topping. Wenn du die Spitze in der späten Vegi abschneidest, verteilt die Pflanze ihre Kraft auf mehrere Seitentriebe. Das sorgt am Ende für ein gleichmäßigeres Blätterdach (Canopy) und deutlich weniger fluffige Popcorn-Buds im Schatten.
Kurz bevor du das Licht auf 12/12 umstellst (oder in der ersten Blütewoche), solltest du ein moderates Lollipopping durchführen. Bei diesem buschigen Indica-Wuchs nehmen die großen Fächerblätter im unteren Drittel ohnehin kaum noch Licht auf, blockieren aber den Luftstrom. Wenn du das untere, schwache Gestrüpp entfernst, steckst du die gesamte Wuchsenergie in die oberen Top-Colas und verbesserst gleichzeitig das Klima am Topfboden.
Während des Stretches (die Pflanze legt hier oft nur moderate 50 bis 70 % an Höhe zu) zieht sie vermehrt Wasser. Sobald sich die ersten echten Blütenansätze zeigen, kannst du zügig auf Blütedünger umstellen. Die dichten Blütenstrukturen verlangen in den Wochen 4 bis 6 nach ausreichend Phosphor und Kalium (PK-Boost), damit die Calyxen richtig anschwellen und aushärten können.
Gegen Ende der Blütezeit (Woche 8 bis 10) ist das Spülen (Flush) ein absolutes Muss, wenn du das feine, erdige Terpenprofil unverfälscht genießen willst. Senke den EC-Wert der Nährlösung in den letzten 10 bis 14 Tagen drastisch ab. Da die Buds jetzt ihre maximale Dichte erreicht haben, ist die Kontrolle der relativen Luftfeuchtigkeit (RLF) dein wichtigster Job. Senke sie konsequent ab, um Schimmel im Kern zu vermeiden.
Die Do-Si-Dos schließt ihren Lebenszyklus effizient ab. Nach der Umstellung auf den 12/12-Lichtzyklus braucht sie Indoor nur etwa 8 bis 10 Wochen (55–65 Tage), bis die Trichome zu einem großen Teil milchig bis bernsteinfarben werden. Draußen bist du Anfang Oktober erntereif – das ist ein entscheidender Zeitvorteil, bevor das regnerische Herbstwetter in unseren Breitengraden richtig losgeht.
Trotz der überschaubaren Größe sind die Erträge beachtlich. Unter optimalen Indoor-Bedingungen (gute LED-Beleuchtung ab 300W/m²) holst du 400 bis 450 g/m² aus deinem Setup. Outdoor-Grower, die die Pflanze direkt ins Beet oder in große Kübel setzen, können sich unter guten Bedingungen auf bis zu 600 Gramm pro Pflanze freuen.
Bemerkenswert ist das robuste Fundament der OG Kush Breath und Face Off OG Genetik. Diese Sorte verzeiht kleinere pH-Schwankungen im Substrat sehr gut und zeigt sich erstaunlich widerstandsfähig gegenüber typischen Stressfaktoren, solange die Luftfeuchtigkeit im Zaum gehalten wird.
Genetik & Typ
- Samenart: Feminisiert (Photoperiodisch)
- Kreuzung: OGKB x Face Off OG
- Genotyp: 70% Indica / 30% Sativa
- THC-Gehalt: ~ 25 %
Wachstumsdaten
- Blütezeit (Indoor): 8 - 10 Wochen
- Erntemonat (Outdoor): Anfang Oktober
- Ertrag Indoor: 400 - 450 g/m²
- Ertrag Outdoor: 550 - 600 g/Pflanze
- Höhe Indoor: 80 - 140 cm
Die wichtigste bauliche Voraussetzung für diesen Strain ist ein Setup mit sehr guter Klimakontrolle, genauer gesagt: Entfeuchtungsleistung. Die extrem dichten Indica-Buds binden im späten Blütestadium viel Feuchtigkeit im Kern. Wenn deine RLF dauerhaft über 55 % liegt, riskierst du Budrot (Botrytis). Ein ausreichend dimensionierter Abluftventilator und zwei oszillierende Umluft-Ventilatoren (einer pustet leicht über das Canopy, einer darunter) sind Pflicht, um stehende Feuchtluft zu vermeiden.
Zudem solltest du dringend den Zustand deines Aktivkohlefilters (AKF) überprüfen, bevor du die Do-Si-Dos in die Blüte schickst. Wenn dein AKF verbraucht ist, wird das durchdringende, skunkige Terpenprofil dieser OG-Genetik nicht im Zelt bleiben. Der Geruch in der Hochblüte ist intensiv und lässt sich ohne funktionierendes Filter-Setup nicht maskieren.
Ist die Do-Si-Dos eine Autoflower?
Wann sollte ich bei der Do-Si-Dos die Blüte einleiten?
Eignet sich die Sorte für ein SCROG-Netz?
Warum verfärben sich die Blätter am Ende der Blüte?
Welche Erde passt am besten zur Do-Si-Dos?
Wie lagere ich den Samen am besten, bis ich ihn brauche?
- 1x Cannabissamen Do-Si-Dos (Feminisiert, Photoperiodisch) von Royal Queen Seeds
Wird in der originalen, versiegelten Schutzverpackung geliefert, um die Keimfähigkeit zu erhalten.