Royal Queen Seeds Sherbet Queen (3 Samen)
Hol dir mit der Sherbet Queen eine extrem harzige und stark Indica-dominante Genetik ins Zelt. Mit bis zu 24 % THC und einem unverwechselbaren Terpenprofil aus Waldbeeren und Creme liefert sie schwere Blüten bei sehr verlässlichem, kompaktem Wuchs.
Die Sherbet Queen aus dem Haus Royal Queen Seeds bringt zwei absolute Schwergewichte der US-amerikanischen Genetik zusammen: Pink Panties und Sunset Sherbet. Das Ergebnis ist eine feminisierte, photoperiodische Pflanze mit einem massiven 85 % Indica-Anteil. Sie verbindet die robuste, schwere Struktur afghanischer Kush-Linien nahtlos mit den feinen Dessert-Terpenen der modernen Cookies-Ära.
Mit einem THC-Gehalt von rund 24 % schiebt diese Sorte ordentlich an. Der Turn ist dabei nicht einfach nur ein plättender Couch-Lock von Minute eins an. Zu Beginn spürst du oft einen kreativen, klaren Schub im Kopf, der sich erst nach und nach in eine extrem tiefe, warme körperliche Entspannung verwandelt. Wer nach einem anstrengenden Tag fokussiert runterkommen will, findet hier exakt das richtige Profil.
Im Growroom verhält sich die Sherbet Queen extrem stabil. Royal Queen Seeds hat bei dieser Kreuzung großen Wert auf homogene Phänotypen gelegt. Das bedeutet für dich: Die Pflanzen wachsen einheitlich, zeigen einen verlässlichen Nährstoffbedarf und bilden dichte, steinhart werdende Colas, die schon sehr früh in der Blüte vor Trichomen glitzern.
Weil sie zu 85 % Indica ist, bleiben die Internodienabstände (der Platz zwischen den einzelnen Astabzweigungen) kurz. Indoor wächst sie meist nur auf eine moderate Höhe von 80 bis 120 cm heran. Wenn dein Zelt also nicht viel Höhe hergibt – etwa bei den klassischen 160 cm Zelt-Layouts – passt diese Sorte perfekt ins Setup. Du musst dich beim Wechsel auf 12/12 Licht nicht vor einem eskalierenden Stretch fürchten.
Sie reagiert hervorragend auf manuelle Trainingstechniken. Mit Low Stress Training (LST) und Topping brichst du die dominante Hauptcola auf und schaffst ein flaches, gleichmäßiges Blätterdach. So bekommen auch die unteren Seitentriebe volle Lichtintensität von deiner LED ab, was deinen Ertrag pro Quadratmeter deutlich nach oben pusht. Outdoor bevorzugt sie warme, mediterrane Bedingungen. Steht sie bei uns in Mitteleuropa im Freien, solltest du sie gut vor Dauerregen schützen, da ihre kompakten Buds im nassen Oktober naturgemäß schnell Feuchtigkeit stauen.
In Sachen Düngung verzeiht dir die Sherbet Queen kleinere Ausrutscher, tendiert aber eher zu einem moderaten Bedarf. Typischer Fehler: Du gibst ihr in der frühen Blüte volle EC-Werte nach Zuchtschema, woraufhin sich die tiefgrünen Blätter an den Rändern nach unten einrollen (Adlerkrallen). Der Fix: Setz den Basisdünger sofort für ein paar Tage ab und gieße das Substrat nur mit pH-reguliertem Wasser (und etwas Enzymen), bis sich der Neuaustrieb wieder normal streckt und aufrichtet.
Lass die Samen in deinem bevorzugten Medium (z. B. Eazy Plugs oder direkt in Anzuchterde) keimen und halte die Luftfeuchtigkeit anfangs hoch (ca. 70–80 %), bis die Setzlinge stabile Wurzeln und die ersten gezackten Blätter gebildet haben. In der vegetativen Phase fährst du klassisch 18/6-Licht. Lass das Substrat zwischen den Gießvorgängen spürbar antrocknen – das animiert die Wurzeln, sich auf der Suche nach Wasser schneller auszubreiten.
Nach der Umstellung auf 12/12 Licht beginnt der Stretch, der überschaubar ausfällt. Spätestens in der dritten Blütewoche solltest du dich um das Entlauben (Lollipopping) kümmern. Wenn das Blattwerk im unteren Drittel deines Zeltes zu dicht wächst, dann staut sich dort die verbrauchte Luft und du riskierst bei diesen dichten Blüten Schimmel. Schneide also die untersten, schwachen Triebe (Popcorn-Buds) und riesigen Sonnensegel konsequent weg, damit dein Ventilator die Umluft sauber durch alle Etagen drücken kann.
Gegen Ende der Blüte – etwa ab Woche 7 – legen die Blüten noch mal massiv an Gewicht zu. Das Aroma nach Waldbeeren und fruchtiger Creme wird jetzt extrem durchdringend in der Raumluft. Setze deinen Dünger in den letzten 10 bis 14 Tagen komplett ab und spüle (Flush) das Medium nur noch mit sauberem Wasser. Das zwingt die Pflanze dazu, ihre Restnährstoffe restlos aus den Blättern zu ziehen. Das Resultat ist ein vollkommen unverfälschtes Terpenprofil und deutlich sanfterer Rauch. Wenn du in den letzten zwei Wochen die Nachttemperaturen leicht absenkst, kannst du oft wunderschöne violette und rote Verfärbungen am Blattwerk provozieren.
Die Leistungsdaten machen die Sherbet Queen zu einer extrem verlässlichen Wahl im Groom. Die zügige Blütezeit von 7 bis 9 Wochen erlaubt dir schnelle Durchgänge, was besonders Indoor von enormem Vorteil ist. Mit Erträgen von 450 bis 525 g/m² bricht sie vielleicht keine absoluten Mengenrekorde kommerzieller Hybriden – sie kompensiert das aber spielend durch extreme Harzbesatz-Dichte, einen unglaublich hohen Bag-Appeal und erstklassige Qualität. Du ziehst hier ganz klar Klasse statt reiner Masse.
Genetik & Profil
- Linie: Pink Panties x Sunset Sherbet
- Typ: Feminisiert / Photoperiodisch
- Indica / Sativa: 85 % Indica / 15 % Sativa
- THC-Gehalt: ca. 24 %
Wuchs & Ertrag
- Blütezeit Indoor: 7 – 9 Wochen
- Höhe Indoor: 80 – 120 cm
- Ertrag Indoor: 450 – 525 g/m²
- Ernte Outdoor: Oktober
Um das volle Potenzial von 24 % THC wirklich abzurufen, brauchst du eine potente Vollspektrum-LED. Die extrem harten Indica-Buds verlangen viel Lichtenergie (hohe PPFD-Werte) in der Hochblüte. Unter schwachem Licht oder alten Röhren tendieren auch diese genetisch kompakten Blüten dazu, fluffig und luftig zu bleiben.
Achte zudem penibel auf deine Abluftanlage. Das fruchtige Terpenprofil der Sherbet Queen ist alles andere als dezent – ein frischer, passend dimensionierter Aktivkohlefilter ist absolute Pflicht. Gegen Ende der Blüte musst du außerdem dein Raumklima strikt im Griff haben: Versuch, die relative Luftfeuchtigkeit (RLF) konsequent unter 45 % zu drücken, um im Zentrum der dichten Blütenansätze keinen Grauschimmel (Botrytis) zu riskieren.
Dank ihrer gedrungenen Struktur ist die Sherbet Queen wie gemacht für Stealth-Grows, kleine Schränke oder niedrige Growboxen. Gerade Anfänger profitieren enorm davon, dass sie sich nach der Zeitumstellung nicht unkontrolliert streckt und nur überschaubare Ansprüche an das Nährstoffmanagement stellt. Du behältst das Canopy (Blätterdach) ganz locker unter Kontrolle.
Ein echter Deep-Dive lohnt sich für alle, die gerne Haschisch oder Extrakte herstellen (Rosin, Dry Sift, Ice-O-Lator). Die Sherbet Queen produziert übergroße Trichomköpfe, die sich beim Waschen oder Sieben extrem leicht vom Pflanzenmaterial lösen. Die Ausbeute an den zuckerüberzogenen Schnittresten (Sugar Leaves) ist immens hoch, und der cremige Beeren-Geschmack konzentriert sich in deinen Extrakten später nochmals gewaltig.
Sind das Autoflower-Samen?
Wie hoch fällt der Stretch nach der Zeitumstellung aus?
Muss ich die Pflanze toppen?
Wann kann ich Outdoor ernten?
Wie riecht die Sherbet Queen in der Blüte?
Warum verfärben sich die Blätter gegen Ende der Blüte oft lila?
- 3x Feminisierte Samen (Sherbet Queen, photoperiodisch)
- Lichtgeschützte Originalverpackung von Royal Queen Seeds
Bitte lagere die Samen kühl, trocken und dunkel, falls du sie nicht sofort ansetzen möchtest.