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Barneys Farm Durban Poison Fem 3St.
Die Durban Poison von Barney's Farm ist eine zu 100 % reine Sativa, die als F1-Hybrid stabilisiert wurde. Sie liefert dir die volle Power südafrikanischer Landrassen mit einem klaren, energetischen High und Erträgen von bis zu 600 g/m². Und das Beste: Für eine reine Sativa hat sie mit nur 56 bis 65 Tagen eine erstaunlich kurze Blütephase.
Sativas gibt es viele, aber echte, unverfälschte Landrassen sind extrem selten geworden. Mit der feminisierten Durban Poison holst du dir zu 100 Prozent südafrikanische Sativa-Power ins Zelt – komplett ohne Indica-Einschlag. Barney's Farm hat diese legendäre Genetik über Jahre hinweg selektiert und als F1-Hybrid stabilisiert. Das bedeutet für dich: Du bekommst nicht nur den originalen Charakter der Pflanze, sondern auch einen enorm homogenen Wuchs, bei dem alle Samen aus der Packung nahezu identisch performen.
Im Terpenprofil zeigt die Durban Poison, warum sie weltberühmt ist. Statt der typischen Frucht- oder Skunk-Noten dominieren hier völlig andere Aromen: Deutliche Nuancen von süßem Anis und würziger Lakritze stehen im Vordergrund. Dazu gesellen sich tiefe, erdige Kiefern-Aromen und ein frischer Spritzer Zitrone. Wenn du die Buds aufbrichst, riechst du sofort den holzig-exotischen Charakter, der sie so unverwechselbar macht.
Auch die Wirkung ist absolut klassisch für eine reine Sativa. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 24 Prozent (neueste Zuchtlinien von Barney's Farm erreichen laut Hersteller sogar die 27-Prozent-Marke) liefert sie ein rein zerebrales Erlebnis. Es gibt keinen Couch-Lock und keine körperliche Schwere. Stattdessen bringt sie Energie, Fokus und eine ordentliche Portion Kreativität mit – ideal für den Tag oder wenn du noch Projekte abarbeiten willst, ohne müde zu werden.
Dass Barney's Farm die Durban Poison als präzisen F1-Hybrid auf den Markt bringt, löst ein altes Problem von Landrassen: die extreme Instabilität. Früher wuchsen Landrassen wild durcheinander und blühten gefühlt ewig. Diese Version wurde so weit gezähmt, dass die Pflanzen einheitlich performen und vor allem pünktlich fertig werden.
Wenn du die Durban Poison ins Zelt stellst, musst du wissen, worauf du dich einlässt: Sie ist eine reine Sativa und verhält sich auch exakt so. Sie wächst schnell, sie wächst hoch und sie stretcht extrem. Sobald du das Licht auf 12/12 umstellst, schiebt sie sich massiv in die Höhe. Höhen von 150 bis 200 Zentimetern sind indoor keine Seltenheit, wenn du sie einfach wachsen lässt. Ein typischer Fehler ist es, sie in der vegetativen Phase zu lange stehen zu lassen – schick sie lieber früher in die Blüte, sonst sprengt sie dir das Zelt.
Die Pflanzenstruktur ist typisch äquatorial: Sehr offener Wuchs, riesige Internodienabstände (der Platz zwischen den Astabzweigungen) und extrem schmale, hellgrüne Blätter. Das mag anfangs etwas spargelig aussehen, hat aber einen riesigen Vorteil. Das Blätterdach ist extrem lichtdurchlässig und die Luft kann frei durch die Pflanze ziehen. Schimmel hat es hier wesentlich schwerer als bei gedrungenen, dichten Indica-Büschen.
Die Blütenbildung selbst ist ein Spektakel. Sie produziert keine runden Golfbälle, sondern lange, speerartige Colas, die sich oft wie ein Fuchsschwanz (Foxtailing) formen. Die Buds glitzern vor lauter Trichomen und entwickeln im späten Stadium wunderschöne, rostrote bis bernsteinfarbene Blütenfäden, die sich um die hellgrünen Kelche wickeln. Trotz der luftigeren Sativa-Struktur bringen diese Pflanzen ordentlich Gewicht auf die Waage: Indoor sind um die 550 bis 600 Gramm pro Quadratmeter absolut machbar.
Outdoor wird die Durban Poison ihrem Ruf als Sativa-Baum völlig gerecht. Da sie so resistent und schnellblühend ist, funktioniert sie auch in gemäßigten Breiten wie unseren sehr gut. Im Freiland kann sie locker 2,50 bis 3,50 Meter hoch werden und Erträge von bis zu 700 Gramm pro Pflanze abwerfen. Das Beste daran: Durch die kurze Blütephase kannst du sie draußen oft schon Ende September bis Anfang Oktober ernten, bevor das nasskalte Herbstwetter richtig zuschlägt.
Damit du die Durban Poison indoor sicher ins Ziel bringst, ist Training absolute Pflicht. Wer hier einfach nur wachsen lässt, bekommt zwangsläufig ein Platzproblem. Topping (das Kappen der Hauptspitze) solltest du früh in der Vegi anwenden, um die Dominanz des Haupttriebs zu brechen. Dadurch wächst sie buschiger und entwickelt mehrere starke Seitentriebe, was auch den Stretch bei der Blüteeinleitung etwas einbremst.
Am besten fährst du mit dieser Genetik, wenn du sie in ein SCROG-Netz (Screen of Green) einflechtest. Low Stress Training (LST) funktioniert hervorragend: Binde die langen, flexiblen Äste in der Vegi- und frühen Blütephase konsequent runter. So füllst du das Zelt horizontal aus, hältst alle Blüten auf einer Höhe und nutzt das Lampenlicht perfekt, ohne dass dir einzelne Sativa-Speere ungebremst in die LEDs wachsen und verbrennen.
In Sachen Nährstoffe ist die Durban Poison recht robust, aber typisch Sativa: Sie braucht in der vegetativen Phase nicht extrem viel Stickstoff. Wenn du sie überdüngst, werden die schmalen Blätter schnell dunkel und rollen sich ein (Adlerkrallen). Fahr den EC-Wert lieber langsam hoch. In der Blüte zieht sie dann stetig, aber auch hier brauchst du keine extremen PK-Dosen in den Tank kippen, um das volle Ertragspotenzial abzurufen.
Wenn dein pH-Wert nach dem Anmischen der Nährlösung absackt oder stark schwankt, solltest du das schnell korrigieren. Zwar verzeiht diese F1-Genetik mehr als eine ungezähmte Landrasse, aber ein blockierter Nährstoff-Uptake in der ohnehin schon kurzen Blütezeit kostet dich bares Gewicht und Trichome. Halte den pH auf Erde bei etwa 6,2 bis 6,5 und hydroponisch bei 5,8 bis 6,2.
Was die technischen Parameter angeht, bricht die Durban Poison die typischen Sativa-Regeln. Normalerweise wartest du bei 100 % Sativas gut und gerne 11 bis 14 Wochen, bis die Trichome bernsteinfarben werden. Barney's Farm hat es durch die F1-Stabilisierung geschafft, die Blütezeit auf unglaubliche 56 bis 65 Tage (8 bis 9 Wochen) zu drücken. Damit ist sie schneller fertig als viele moderne Polyhybriden.
Der genetische Hintergrund ist simpel und pur: South African Landrace. Keine Einkreuzungen von Skunk, Haze oder Kush. Die Stabilität als F1-Generation sorgt dafür, dass die Keimrate und Vitalität der Sämlinge extrem hoch sind. Das zeigt sich schon in den ersten Tagen, wenn die Wurzeln deutlich schneller das Substrat durchdringen als bei älteren Saatgut-Linien.
In Bezug auf das Licht verträgt die Genetik ordentlich Leistung. Wenn das Setup stimmt und du PPFD-Werte um die 1000 µmol/m²/s in der Hochblüte anpeilst, setzt sie das direkt in Blütenmasse um. Sie stammt aus Südafrika und ist intensive Sonneneinstrahlung gewohnt. Achte nur darauf, dass der Abstand zur Lampe groß genug bleibt – die harzreichen Köpfe mögen keinen Hitzestress von dicht darüber hängenden LEDs.
| Eigenschaft | Wert | Anmerkung |
|---|---|---|
| Genetik | Südafrikanische Landrasse (F1) | 100 % Sativa / 0 % Indica |
| Blütezeit Indoor | 56 – 65 Tage | Extrem kurz für Sativas |
| Erntezeit Outdoor | Ende Sept. – Anfang Okt. | Abhängig vom Breitengrad |
| THC-Gehalt | Bis zu 24 % | Teils bis 27 % gemessen (Herstellerangabe) |
| Ertrag Indoor | ca. 550 – 600 g/m² | Unter idealen Bedingungen |
| Ertrag Outdoor | Bis zu 700 g/Pflanze | Viel Wurzelraum nötig |
| Wuchshöhe Indoor | 150 – 200 cm | Starker Stretch in der Blüte |
| Versandgewicht | 0,02 kg | Inklusive Originalverpackung |
Um die Durban Poison indoor erfolgreich anzubauen, ist die Höhe deines Zeltes der wichtigste Faktor. In einer 1,60 Meter hohen Box wirst du trotz SCROG extrem kämpfen müssen. Wir empfehlen Zelte mit mindestens 2 Metern, besser noch 2,20 Metern Höhe. Du musst den Topf, die Lampenaufhängung und den nötigen Abstand zwischen LED und Pflanzenspitze abziehen – da bleibt selbst in einem 2-Meter-Zelt nicht endlos viel Platz für den langen Pflanzenkörper.
Zudem solltest du dein Lichtsetup im Griff haben. Da die Blütenkelche eher langgezogen und luftig wachsen, dringt das Licht tief in die Pflanze ein. Lampen mit einem guten Tiefenwirkungs-Spektrum (wie moderne Vollspektrum-LEDs) holen auch aus den tieferen Zweigen noch ordentliche Blüten heraus. Wenn dein Setup eher schwachbrüstig ist, wirst du im unteren Drittel sehr fluffiges Popcorn-Weed ernten.
Die Durban Poison ist perfekt für echte Sativa-Liebhaber, die den puren, energetischen Rausch alter Landrassen suchen, aber nicht die Geduld für 14 Wochen Blütezeit haben. Wenn du tagsüber aktiv bleiben, kreativ arbeiten oder dich bewegen willst, ist diese Sorte dein idealer Begleiter. Wer auf schwere Couch-Locks und narkotische Indica-Effekte steht, ist hier komplett an der falschen Adresse.
Auch für Outdoor-Grower in Mitteleuropa ist sie eine erstklassige Wahl. Durch die frühe Reife (Ende September) umgehst du den schlimmsten Herbstregen. Da die Blütenstruktur von Natur aus offen und fluffiger ist, hat Schimmel ohnehin kaum eine Chance, sich festzusetzen. Du brauchst outdoor lediglich den Platz, da die Pflanzen die 3-Meter-Marke problemlos knacken können.
- 3x Barneys Farm Durban Poison (feminisierte Samen)
Originalverpackt vom Hersteller.