Royal Queen Seeds O.G. Kush 1 Samen
Die O.G. Kush von Royal Queen Seeds bringt den echten West-Coast-Vibe direkt in dein Zelt. Mit 19 % THC, einem 75 %igen Indica-Anteil und dem markanten, feuchten Diesel-Aroma bekommst du eine der legendärsten Genetiken auf dem Markt – absolut verlässlich und feminisiert.
O.G. Kush ist mehr als nur ein Strain – es ist der genetische Grundstein der modernen kalifornischen Cannabiskultur. Die Züchter von Royal Queen Seeds haben diese Legende durch die präzise Kreuzung von Chemdawg, Lemon Thai und Pakistani Kush in einer extrem stabilen, feminisierten Samenform zugänglich gemacht. Das Ergebnis ist eine Pflanze, die exakt das abliefert, was Kush-Liebhaber erwarten: massive Potenz und ein Profil, das dir beim Öffnen des Zeltes sofort entgegensteht.
Was diese Genetik so besonders macht, ist das durchdringende Aroma. Hohe Konzentrationen der Terpene Myrcen, Limonen und Caryophyllen erzeugen einen Geruch nach feuchter Erde, scharfem Reinigungsmittel, Diesel und einer frischen Zitrusnote. Dieser Duft überträgt sich beim Konsum direkt in den Geschmack und hinterlässt ein langes, kühlendes Mundgefühl. Es ist kein süßer oder weicher Strain – O.G. Kush ist herb, erdig und laut.
Mit einem Indica-Anteil von 75 % und rund 19 % THC schlägt die Wirkung in zwei Phasen zu. Sie startet mit einem zerebralen, klaren Head-High, das von der Chemdawg-Linie stammt, bevor sie sich in einem tiefen, körperlichen Stone ausbreitet. Diese Kombination macht die O.G. Kush zu einer perfekten Wahl für den Abend, wenn du nach einem langen Tag komplett abschalten willst, ohne sofort auf der Couch einzuschlafen.
Im Grow-Alltag zeigt die O.G. Kush zwei Gesichter. In der vegetativen Phase wächst sie eher gedrungen, bildet dicke Stämme und ein sehr dichtes Blattwerk aus. Sobald du aber die Zeitschaltuhr auf 12/12 stellst, legt sie einen gewaltigen Stretch hin. Wenn du diesen Stretch nicht kontrollierst, kann sie Indoor durchaus Höhen von bis zu 160 cm erreichen. Du musst diesen Platzbedarf also von Anfang an einkalkulieren oder rechtzeitig eingreifen.
Sobald die Vorblüte durch ist, fängt sie an, sich massiv zu füllen. Die Buds entwickeln sich typisch für eine Kush: Sie werden nicht zwingend unfassbar lang, dafür aber extrem kompakt, kalkgrün und knochenhart. Bereits ab der dritten Blütewoche fangen die Zuckerblätter an, sich unter einer dichten, klebrigen Harzschicht zu biegen. Genau dieser Harzbesatz macht die O.G. Kush so unglaublich schwer, wenn sie auf der Waage liegt.
Wenn dein Zelt in der mittleren Blütephase extrem nach Benzin und Zitrone riecht, läuft alles nach Plan. Diese Geruchsentwicklung ist bei diesem Strain enorm. Die Blütenmasse konzentriert sich stark auf die oberen Triebe, weshalb eine gute Ausleuchtung in die Tiefe entscheidend ist, um auch die unteren Buds zum Anschwellen zu bringen. Mit 425 bis 475 g/m² im Zelt liefert sie grundsolide Erträge – aber hier geht es primär um Qualität und Terpendichte, nicht um bloße Biomasse.
Typischer Fehler: Du unterschätzt den Stretch nach der Zeitumstellung und die Pflanzen wachsen dir in die Lampe. Fix: Schicke die O.G. Kush etwas früher in die Blüte (z. B. bei 30–40 cm Höhe) oder nutze rigoroses Low-Stress-Training (LST), um das Blätterdach waagerecht zu halten.
Die O.G. Kush verlangt nach aktiver Führung. Wenn du sie einfach wachsen lässt, entwickelt sie einen dominanten Hauptstamm und bleibt untenrum eher schattig. Um das wahre Potenzial abzurufen, solltest du in der frühen vegetativen Phase toppen. Dadurch zwingst du die Pflanze, ihre Energie auf mehrere Haupttriebe zu verteilen. Auch Main-Lining oder der Einsatz eines ScrOG-Netzes (Screen of Green) funktionieren hervorragend, da sich die kräftigen Äste gut biegen und flechten lassen.
Beim Nährstoffbedarf zeigt sich die Kush-Genetik hungrig nach Kalzium und Magnesium. Wenn dein pH-Wert im Substrat abrutscht oder dein Gießwasser sehr weich ist, fängst du dir schnell Mängel an den oberen Blättern ein. Achte auf eine gute CalMag-Basisversorgung. In der späten Blüte solltest du den Stickstoff rechtzeitig reduzieren, da zu viel „N“ die ohnehin dichte Blütenstruktur zu blättrig macht und den Geschmack trübt.
Wegen der extrem kompakten und harten Blütenstruktur ist ein exzellentes Klima-Management Pflicht. Stehende Luft im Zelt ist der absolute Feind der O.G. Kush, da sich im Inneren der dichten Buds schnell Feuchtigkeit stauen kann. Ein beherztes Entlauben (Defoliation) in der dritten Blütewoche hilft massiv, die Luftzirkulation durch das gesamte Blätterdach zu sichern.
| Phase | Empfohlene Technik | Ziel |
|---|---|---|
| Vegi (Woche 3-4) | Topping (Spitze kappen) | Breitenwachstum fördern, mehrere Hauptcolas bilden |
| Vegi (Spät) | Low-Stress-Training (LST) | Triebe auf eine Höhe binden, Lichtverteilung optimieren |
| Blüte (Woche 3) | Defoliation (Entlauben) | Große Sonnensegel entfernen, Airflow verbessern, Schimmelrisiko senken |
Die Royal Queen Seeds O.G. Kush ist eine photoperiodische, feminisierte Sorte. Sie punktet mit einer moderaten Blütezeit von nur 7 bis 9 Wochen, was sie für ungeduldige Grower attraktiv macht. Die Genetik ist zu 75 % Indica-dominant, was sich in der Wirkung und Blütenstruktur zeigt, trägt aber 25 % Sativa-Einfluss für den charakteristischen Head-Buzz und den Stretch in der Blüte in sich.
Genetik & Wirkung
- Samenart: Feminisiert, Photoperiodisch
- Genetischer Hintergrund: Chemdawg x Lemon Thai x Pakistani Kush
- Indica / Sativa: 75 % Indica / 25 % Sativa
- THC-Gehalt: Ca. 19 %
- Aroma-Profil: Zitrone, Kiefer, Fruchtig, Diesel
Wachstum & Ertrag
- Blütezeit Indoor: 7 – 9 Wochen
- Ertrag Indoor: 425 – 475 g/m²
- Höhe Indoor: 90 – 160 cm
- Ertrag Outdoor: 500 – 550 g/Pflanze
- Erntemonat Outdoor: Oktober
Dieser Strain ist berüchtigt für seinen Geruch. Ein absolut intakter und ausreichend dimensionierter Aktivkohlefilter (AKF) ist ab der Vorblüte keine Empfehlung mehr, sondern strikte Pflicht. Der benzinartige Duft durchdringt sonst sofort deine ganze Wohnung.
Zudem brauchst du ein Zelt mit ordentlicher Kopffreiheit. Ein 160 cm hohes Zelt wird mit der O.G. Kush sehr schnell eng, wenn du nicht aggressiv trainierst. Ein Standardzelt von 180 bis 200 cm Höhe gibt dir den nötigen Headroom für Lampe und Abstand.
Umluft ist kritisch: Plane ausreichend Clip-Ventilatoren ein, die eine steife Brise über und unter das Blätterdach blasen. Nur so verhinderst du, dass die steinharten Kush-Blüten von innen heraus weggammeln.
Die O.G. Kush ist die erste Wahl für Grower, die Wert auf komplexe Terpene und ein starkes, körperliches High legen. Wenn du süße, fruchtige Strains satt hast und den echten, derben Cannabis-Geruch suchst, bist du hier exakt richtig.
Sie eignet sich hervorragend für Anbauer, die gerne Hand anlegen. Wenn du Spaß daran hast, deine Pflanzen zu formen, Netze zu spannen und Erträge durch Training zu maximieren, bietet dir das Wuchsverhalten der Kush die perfekte Leinwand. Zudem ist sie aufgrund der extremen Harzproduktion ein absoluter Favorit für Extrakt-Künstler und Hasch-Liebhaber.
Wofür steht das „O.G.“ im Namen?
Wie stark stretcht die O.G. Kush in der Blüte?
Ist die O.G. Kush für Anfänger geeignet?
Wie lange braucht sie bis zur Ernte?
Verträgt sie viel Dünger?
Macht mich die Sorte sofort müde?
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