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Solfire Gardens Pineapple Pucker Fem 6St.

Ein 50/50-Hybrid mit extremem Piña-Colada-Aroma, bis zu 27 % THC und massiven Erträgen. Perfekt für SCROG und LST.

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SAMEN

Solfire Gardens Pineapple Pucker Fem 6St.

Wenn du fette Erträge mit extremen Piña-Colada-Terpenen kombinieren willst, liefert die Pineapple Pucker genau das. Dieser 50/50-Hybrid aus dem Hause Solfire Gardens bringt dir bis zu 27 % THC, eine massive Harzproduktion und wächst dabei erstaunlich kräftig und kompakt.

Bis zu 27 % THC 8–9 Wochen Blüte 50/50 Hybrid 6 feminisierte Samen
Überblick

Die Pineapple Pucker ist ein echtes Statement aus dem Zelt von Solfire Gardens. Entstanden aus der Kreuzung von Pucker Up und Last Supper, verbindet sie das Beste aus zwei extrem potenten Welten. Die Züchter aus Seattle haben hier einen 50/50-Indica-Sativa-Hybriden geschaffen, der nicht nur durch schiere Potenz, sondern vor allem durch ein unverwechselbares Geschmackserlebnis auffällt.

Wenn du das Zelt öffnest, schlägt dir ein intensiver Geruch nach süßer Ananas und frischen Zitrusfrüchten entgegen, der stark an einen frischen Piña Colada erinnert. Im Hintergrund sorgt eine erdige, leicht gasige Funk-Note dafür, dass das Profil nicht nur flach süß, sondern komplex und im besten Sinne dreckig bleibt. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 27 % schiebt sie ordentlich an. Die Wirkung ist breit und voluminös: Sie startet mit einem euphorischen Kopf-High und gleitet dann sanft in eine tiefe, körperliche Schwere ab, ohne dich komplett auf die Couch zu fesseln.

Was das Wuchsverhalten angeht, zeigt sich die Pineapple Pucker agil und buschig. Sie baut ein sehr stabiles Grundgerüst auf und fokussiert sich stark auf das seitliche Wachstum. Das macht sie zu einem Favoriten für Grower, die mit modernen Trainingstechniken arbeiten und jeden Zentimeter ihrer Anbaufläche ausnutzen wollen.

Gleichzeitig bleibt sie in der Höhe moderat. Wenn du ein Zelt mit begrenztem Headroom hast, aber trotzdem maximale Erträge einfahren möchtest, passt diese Sorte perfekt in dein Setup. Die Kombination aus exotischen Terpenen, Harzbesatz und dem unkomplizierten Wuchsverhalten macht sie zu einer der spannendsten Veröffentlichungen im Solfire-Portfolio.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag merkst du schnell, dass die Pineapple Pucker eine hungrige, vitale Pflanze ist. Sobald sie in der vegetativen Phase richtig angewurzelt hat, schiebt sie kräftig in die Breite. Wenn du sie einfach wild wachsen lässt, wird sie zu einem undurchdringlichen Busch. Hier greift eine klare Regel: Ein gezieltes Lollipopping im unteren Drittel und strategisches Entlauben zur Blüteeinleitung sind Pflicht, damit das Licht auch an die tieferen Triebe kommt und der Airflow stimmt.

Dank ihrer ausgeprägten Seitenäste ist sie prädestiniert für ein SCROG-Setup (Screen of Green) oder konsequentes Low Stress Training (LST). Wenn du sie früh toppst und die Triebe sauber durchs Netz flechtest, belohnt sie dich mit einem absolut gleichmäßigen Canopy. Jede einzelne Triebspitze entwickelt sich so zu einem massiven Headbud. Genau so holst du das Maximum aus der Fläche und näherst dich der Grenze von 650 g/m².

Ein typischer Fehler bei Sorten mit so schweren Blüten: Die Triebe werden in der späten Blüte nicht gestützt. Wenn deine Pineapple Pucker ab Woche 6 anfängt, massiv Gewicht aufzubauen, neigen sich die Äste schnell zur Seite. Spanne frühzeitig ein Stütznetz oder nutze Pflanzen-Jojos, damit die Triebe nicht abknicken. So steckt die Pflanze ihre Energie voll in die Blütenproduktion, statt in die Reparatur von Stressschäden.

Besonders spannend wird es in den letzten zwei Wochen vor der Ernte. Wenn du die Nachttemperaturen im Zelt leicht absenkst – idealerweise auf etwa 18 bis 19 Grad – reagiert die Genetik oft mit einem spektakulären Farbenspiel. Dunkle Violetttöne ziehen sich durch die Blüten, was in Kombination mit der dicken Trichomschicht für einen unglaublichen Bag-Appeal sorgt.

Anwendung

Die Anzucht verläuft klassisch und unkompliziert. Nutze die Papiertuch-Methode oder setze die Samen direkt in feuchte Anzuchtblöcke. Achte darauf, die Temperatur konstant zwischen 24 und 26 °C zu halten. In der Wachstumsphase verträgt die Pineapple Pucker eine solide Basis-Düngung mit ausreichend Stickstoff, um das kräftige Blattwerk aufzubauen. Ein sanftes Anblasen durch einen Umluftventilator stärkt den Stamm von Tag eins an.

Wenn du den Lichtzyklus auf 12/12 umstellst, solltest du dich auf einen moderaten Stretch einstellen. Sie verdoppelt ihre Höhe meist, explodiert aber nicht unkontrolliert. In dieser Phase wechselst du den Dünger und fährst langsam den Kalium- und Phosphor-Bedarf hoch. Wenn dein pH-Wert nach dem Mischen mal etwas absackt, korrigiere ihn auf Erde sauber auf 6,0 bis 6,2, damit alle Nährstoffe optimal aufgenommen werden.

Die eigentliche Blütephase ist mit 56 bis 63 Tagen (8–9 Wochen) angenehm kurz. Wenn du spülst (Flush), beginne damit etwa 10 bis 14 Tage vor der geplanten Ernte. Überprüfe die Trichome mit einem Taschenmikroskop: Für das optimale Verhältnis aus zerebralem High und körperlicher Entspannung erntest du, wenn die meisten Trichome milchig sind und etwa 10 bis 15 % eine bernsteinfarbene Trübung zeigen.

Ein typischer Anfängerfehler am Schluss: Das Trocknen wird überstürzt. Das Piña-Colada-Terpenprofil ist stark flüchtig. Wenn du die Blüten zu schnell bei über 22 °C trocknest, verfliegt das fruchtige Aroma und es bleibt nur ein kratziger Heugeruch. Trockne langsam bei 18–20 °C und 55–60 % relativer Luftfeuchtigkeit über 10 bis 14 Tage. Erst danach geht es zum Aushärten (Curing) in die Gläser.

Phase Temperatur (Tag/Nacht) Tipps & Fokus
Vegetation 24–26 °C / 20–22 °C Topping anwenden, breites Wuchsgerüst aufbauen
Blüte (Woche 1-4) 24–26 °C / 20–22 °C Stretch-Management, Entlauben für Airflow
Spätblüte (ab W. 5) 22–24 °C / 18–19 °C Kühle Nächte provozieren violette Farben, Stütznetz spannen
Technik & Daten

Die Genetik der Pineapple Pucker basiert auf einem durchdachten Zuchtprogramm. Der Mutter-Part, Pucker Up, ist eine Kreuzung aus Sour Apple und Bahama Mama. Sie bringt die säuerlichen, knackigen Fruchtnoten ins Spiel. Der Vater, Last Supper, kreuzt Gouda Berry mit Bahama Mama. Bahama Mama dient hier in beiden Linien als Rückgrat und sorgt für extreme Stabilität, kräftiges Wachstum und den tiefen, tropischen Einschlag.

In Sachen Ertrag gehört sie zur oberen Liga. Im Indoor-Bereich kannst du unter optimalen Bedingungen mit 600 bis 650 g/m² rechnen. Wenn du sie Outdoor in einem milden Klima anbaust und ihr genügend Wurzelraum gibst, sind bis zu 1200 g pro Pflanze keine Seltenheit. Die Ernte fällt draußen meist auf Ende September bis Anfang Oktober.

Der THC-Gehalt pendelt sich je nach Setup bei stolzen 25 bis 27 % ein. Diese exakte 50/50-Genetik spiegelt sich auch in der Blütenstruktur wider: Die Buds sind massiv und dicht wie typische Indica-Blüten, haben aber dank der Sativa-Gene noch genug Struktur, um in den Zwischenräumen abzuhärten.

Merkmal Spezifikation Details
Genetik 50% Indica / 50% Sativa Pucker Up × Last Supper
Blütezeit Indoor 56–63 Tage ca. 8–9 Wochen
Ertrag Bis zu 650 g/m² Indoor Bis zu 1200 g/Pflanze Outdoor
THC-Gehalt Bis 27 % Sehr hoher Harzbesatz
Voraussetzungen

Um das massive Potenzial der Pineapple Pucker abzurufen, brauchst du ein sauberes Klimamanagement. Da die Blüten extrem dicht und groß werden, ist eine präzise Kontrolle der Luftfeuchtigkeit Pflicht. Wenn dein Zelt in der Spätblüte dauerhaft über 55 % RLF liegt, riskierst du Botrytis (Blütenfäule). Die Lösung: Ein starker Abluftventilator und mindestens zwei oszillierende Umluftventilatoren auf verschiedenen Höhen, die für ständige Luftbewegung sorgen.

Außerdem verlangt diese Genetik nach einer starken Lichtquelle. Wenn du nur mit einer schwachen Anzuchtlampe arbeitest, bleiben die schweren Blüten fluffig und das THC-Potenzial unerreicht. Eine moderne Vollspektrum-LED, die in der Spitze mindestens 800 bis 1000 µmol/m²/s liefert, zwingt die Pflanze dazu, die Blüten steinhart aushärten zu lassen.

Unterschätze auch die Geruchsentwicklung nicht. Der gasig-tropische Funk durchdringt alles. Ein frischer, ausreichend dimensionierter Aktivkohlefilter ist vom ersten Blütetag an absolut unverzichtbar, wenn du unauffällig growen willst.

Eignung

Die Pineapple Pucker ist eine exzellente Wahl für Grower, die einen echten Ertragsbringer suchen, ohne Abstriche beim Terpenprofil machen zu wollen. Besonders für Hash-Washer und Rosin-Enthusiasten ist sie ein Traum: Die großen, harzigen Trichomköpfe waschen extrem gut und liefern spitzenmäßige Extrakt-Ausbeuten.

Für motivierte Einsteiger ist sie durchaus machbar, da die Genetik stabil ist und gelegentliche Nährstoff-Schwankungen verzeiht. Ein Fehler wäre jedoch, sie einfach wild wuchern zu lassen – so verschenkst du viel Potenzial. Wer bereit ist, sich in einfaches LST und Entlauben einzuarbeiten, wird massiv belohnt.

Auch Outdoor-Grower in milderen Zonen profitieren von der schnellen Blütezeit (8–9 Wochen). Wer die Samen früh genug ansetzt, bekommt die Pflanzen rechtzeitig fertig, bevor das feuchte Herbstwetter Ende Oktober zu Schimmelproblemen führt.

FAQ
Wie stark stretcht die Pineapple Pucker in der Blüte?
Sie hat einen moderaten Stretch von etwa 150 bis 200 %. Wenn du sie mit 40 cm in die Blüte schickst, landet sie meist bei 100 bis 120 cm. Durch Topping und LST lässt sich das Höhenwachstum sehr gut in der Breite verteilen.
Wie lange ist die reale Blütezeit?
Die Breeder-Vorgabe liegt bei 56 bis 63 Tagen. In der Praxis sind die meisten Phänotypen nach etwa 60 Tagen perfekt ausgereift und haben das milchig-bernsteinfarbene Harzprofil erreicht, das für den starken Körper-Effekt sorgt.
Brauche ich ein Netz (SCROG) für diese Sorte?
Es ist nicht zwingend erforderlich, wird aber dringend empfohlen. Sie entwickelt extrem schwere Seitenäste, die ohne Stützung in der Spätblüte einknicken können.
Wie bringe ich die violetten Farben zum Vorschein?
Senke in den letzten zwei Wochen der Blüte die Nachttemperatur im Zelt auf etwa 18 bis 19 Grad ab. Die kühlen Nächte stimulieren die Anthocyan-Produktion und bringen wunderschöne lila Töne hervor.
Eignet sich der Strain für Extraktionen?
Absolut. Die Trichomstruktur ist auffällig groß und harzig ("gritty"). Das macht die Pineapple Pucker zu einem echten Geheimtipp für Ice-O-Lator-Waschungen und Rosin-Pressungen.
Welche Nährstoffe verträgt sie am besten?
Sie ist eine gute Esserin und setzt Nährstoffe schnell in Biomasse um. Unter starken LEDs solltest du ab Mitte der Blütephase besonders auf eine ausreichende Versorgung mit CalMag und Kalium achten.
Ist die Genetik anfällig für Zwitter (Hermaphroditen)?
Nein, die Last Supper-Linie von Solfire Gardens gilt als extrem stabil. Solange du keine Störlicht- oder massiven Hitzestress-Szenarien produzierst, wächst sie sehr zuverlässig stabil weiblich.
Lieferumfang
  • 6x Solfire Gardens Pineapple Pucker (feminisierte Samen)

Die Samen werden luftdicht verpackt geliefert, um maximale Keimfähigkeit zu gewährleisten. Kühl und dunkel lagern.