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Barneys Farm Blue Cheese Fem 3St.
Barneys Farm Blue Cheese Fem ist ein massiver Indica-Klassiker, der schwere Erträge mit einem extrem dominanten Cheese- und Beeren-Terpenprofil kreuzt. Sie wächst kompakt, verzeiht dir kleine Fehler und schiebt dichte, harzige Colas mit bis zu 23 % THC in dein Zelt – ideal für einen entspannten Evening-Smoke.
Barneys Farm hat mit der Blue Cheese einen echten Klassiker geschaffen, der seit Jahren in unzähligen Grow-Zelten seinen festen Platz hat. Die Genetik basiert auf einer Kreuzung aus der legendären Original UK Cheese – einem extrem geruchsintensiven Skunk-Phänotypen – und der fruchtigen Blueberry. Herausgekommen ist ein 80/20-Indica-Hybrid, der genau das liefert, wofür Indica-Fans brennen: kurze, gedrungene Pflanzen, breite Blätter und extrem dichte, harzüberzogene Blütenstände.
Dass dieser Strain bei Anfängern wie bei Cash-Croppern so beliebt ist, liegt an seiner enormen Zuverlässigkeit. Die Blue Cheese ist keine unberechenbare Pflanze, die dir plötzlich das Zelt sprengt. Sie wächst sehr linear, verzeiht auch mal eine kleine Überdüngung und liefert am Ende konstante, dicke Erträge. So lässt sich dein Canopy-Setup absolut stressfrei planen.
Ein massiver Pluspunkt ist das Terpenprofil. Hier trifft der würzig-erdige, leicht stechende Funk der Cheese auf süße, cremige Blaubeer-Noten. Das Aroma ist extrem laut und durchdringend. Wenn du die Erntegläser öffnest, füllt sich der Raum sofort mit diesem unverkennbaren, schweren Duft. Wer auf intensive, klassische Geschmacksprofile steht, kommt an dieser Genetik nicht vorbei.
Auch die Wirkung zielt voll auf klassisches Indica-Terrain ab. Mit bis zu 23 % THC liefert die Blue Cheese einen starken, körperbetonten Effekt. Es ist definitiv kein High für einen produktiven Arbeitstag, sondern die perfekte Wahl, um abends abzuschalten, Muskeln zu entspannen und mental zur Ruhe zu kommen.
Sobald die Blue Cheese in die vegetative Phase geht, zeigt sie sofort ihr Indica-Erbe. Sie bildet sehr dicke, stabile Stämme und breite, dunkelgrüne Blätter aus. Der Internodienabstand ist kurz, was dazu führt, dass die Pflanze buschig und gedrungen bleibt. Sie baut in den ersten Wochen ein massives Gerüst auf, um später die schweren Blütenstände überhaupt tragen zu können.
Wenn du das Licht auf 12/12 umstellst und den Stretch einleitest, bleibt sie extrem gut kontrollierbar. Im Schnitt erreichst du Indoor eine Endhöhe von lediglich 80 bis 110 cm. Das ist ideal, wenn du in einem Standard-Zelt mit 1,80 m oder 2,00 m Deckenhöhe arbeitest und nach oben hin noch genug Headroom für deine LED-Panels und das Abluftsystem freihalten möchtest.
In der Hochblüte, etwa ab Woche 5, schwellen die Colas massiv an und werden steinhart. Die starken Seitentriebe sind zwar robust, aber bei potenziellen Erträgen von 500 bis 600 g/m² kommen selbst die dicksten Äste oft an ihre statischen Grenzen. Es lohnt sich, ab Woche 7 mit einem flexiblen Pflanznetz oder Jojos zu arbeiten, damit die schweren Top-Buds nicht schief ziehen oder gar abknicken.
Typischer Fehler: Du lässt die Luftfeuchtigkeit in der Endblüte zu hoch ansteigen. Fix: Weil die Blüten der Blue Cheese extrem dicht und kompakt werden, ist sie anfällig für Budrot (Grauschimmel), wenn Nässe im Canopy steht. Halte die relative Luftfeuchtigkeit (RLF) ab Blütewoche 5 strikt unter 45 % und sorge mit oszillierenden Ventilatoren für eine kompromisslos starke Umluft – auch unterhalb des Blätterdachs.
Obwohl die Blue Cheese auch ohne radikales Eingreifen gut abliefert, holst du mit den richtigen Trainingstechniken das wirkliche Maximum aus ihr heraus. Da sie von Natur aus buschig wächst, reagiert sie hervorragend auf einmaliges Topping. Schneidest du den Haupttrieb ab, verteilt sie ihre Wuchsenergie auf die restlichen Seitentriebe. Kombinierst du das mit sanftem LST (Low Stress Training), kannst du ein breites, homogenes Blätterdach formen und vermeidest, dass sich nur eine einzige Main-Cola bildet.
Ein absoluter Pflichtschritt bei dieser Indica-Genetik ist das Lollipopping. Weil die Pflanze so dicht wächst, kommt im unteren Drittel ab der mittleren Blütephase faktisch kein Licht mehr an. Wenn du die weichen, unteren Triebe und Sonnensegel in Blütewoche 2 oder 3 nicht radikal entfernst, verschwendet die Pflanze massiv Energie für fluffiges Popcorn-Weed. Putz sie untenrum sauber, damit der gesamte Nährstoff-Druck in die oberen Colas geht.
Beim Düngen ist die Blue Cheese genügsam, verträgt in der Peak-Phase der Blüte aber problemlos einen ordentlichen EC-Wert. Achte lediglich darauf, den Stickstoff rechtzeitig zurückzufahren, sobald der Stretch durch ist. Wenn die Blätter am Ende der Blüte tief violett oder rötlich anlaufen, ist das meist kein Phosphormangel, sondern ein durch kühlere Nachttemperaturen getriggertes, genetisches Merkmal der Blueberry-Linie.
Ebenfalls kritisch: Das abschließende Spülen (Flushing). Gieße das Substrat in den letzten 10 bis 14 Tagen konsequent nur mit klarem, pH-reguliertem Wasser. Der markante Cheese-Geschmack kann bei mineralischen Resten im Medium schnell harsch und kratzig wirken. Eine saubere Spülung sorgt dafür, dass die süßen Blaubeernoten beim Rauchen sanft und cremig durchkommen.
| Wuchsphase | Lichtzyklus | Fokus & Pflege |
|---|---|---|
| Vegetation (Vegi) | 18/6 | Kompakte Strukturbildung fördern. Topping und LST anwenden. |
| Frühe Blüte (Stretch) | 12/12 | Lollipopping im unteren Drittel durchführen, Stickstoff langsam reduzieren. |
| Späte Blüte (Reife) | 12/12 | RLF strikt unter 45 % senken. Colas abstützen und in den letzten 2 Wochen spülen. |
Die Spezifikationen der Blue Cheese machen deutlich, dass du hier eine hocheffiziente Ertragsmaschine im Zelt stehen hast. Mit einer Blütezeit von nur 60 bis 65 Tagen gehört sie zu den sehr schnellen photoperiodischen Indicas. Das bedeutet: Du sparst spürbar Stromkosten und reduzierst das Zeitfenster, in dem Schädlinge oder Pilzinfektionen in der späten Blüte zuschlagen könnten.
Auch unter freiem Himmel performt der Strain robust. Outdoor kann eine einzelne Pflanze in guten Lagen bis zu 150 cm hoch werden und bei idealen Bedingungen bis zu 800 Gramm abwerfen. Die Erntezeit fällt in der nördlichen Hemisphäre bereits auf die erste oder zweite Oktoberwoche, was sie oft rechtzeitig vor dem herbstlichen Dauerregen ins Trockene bringt.
Cannabinoid-Tests bestätigen einen starken THC-Gehalt von bis zu 23 % bei der voll ausgereiften Pflanze. Das reicht völlig aus, um auch erfahrene Konsumenten fest an die Couch zu binden.
Genetik & Potenz
- Genetik: Original Cheese x Blueberry
- Typ: 80 % Indica / 20 % Sativa
- THC-Gehalt: Bis zu 23 %
- Geschmack: Blaubeere, Käse, Süß, Erdig
Wuchs & Ertrag
- Blütezeit Indoor: 60 – 65 Tage
- Höhe Indoor: 80 – 110 cm
- Ertrag Indoor: 500 – 600 g/m²
- Erntezeit Outdoor: 1. bis 2. Oktoberwoche
Das wichtigste Upgrade für dein Setup bei der Blue Cheese: Ein absolut dichter, leistungsfähiger Aktivkohlefilter. Der Skunk- und Cheese-Geruch ist in der Endblüte extrem penetrant. Wenn dein AKF bereits drei Grows auf dem Buckel hat, wird er diesen Strain in Woche 6 wahrscheinlich nicht mehr packen. Tausche zumindest das Vorfiltervlies und prüfe die Saugkraft der Kohle, bevor du in die 12/12-Phase gehst.
Zudem brauchst du ein anständiges Umluft-System. Zwei Clip-Ventilatoren sind das absolute Minimum bei diesem Strain. Du musst sicherstellen, dass die Luft permanent zwischen den extrem dichten Indica-Buds zirkuliert, um feuchte Mikroklimata und Schimmelnester im Blattwerk zu verhindern.
Was das Licht angeht: Um die angegebenen 500 bis 600 g/m² tatsächlich zu kratzen, brauchst du ein starkes Vollspektrum-LED-Board mit sehr guter Tiefenwirkung und einem hohen Rotanteil, der die massive Blütenbildung in den Wochen 4 bis 8 unterstützt.
Dieser Strain ist die klassische Wahl für Feierabend-Grower. Die Wirkung zielt nahezu komplett auf körperliche Entspannung ab. Wer nach einem anstrengenden Tag runterkommen will, Muskelverspannungen lösen und einfach tief schlafen möchte, liegt hier exakt richtig. Für einen aktiven Start in den Tag oder fokussierte Büro-Arbeit ist die Blue Cheese mit ihrem Couchlock-Potenzial definitiv nicht geeignet.
Setup-technisch passt sie hervorragend zu Growern mit stark eingeschränkter Deckenhöhe. Wenn du in einer Dachschräge anbaust, unter einer Treppe arbeitest oder nur ein kompaktes 160 cm hohes Zelt besitzt, ist der geringe Stretch dieser Indica Gold wert.
Für Anfänger ist die Blue Cheese absolut zu empfehlen, da sie Gieß- oder Düngerfehler deutlich besser wegsteckt als filigrane Sativa-Haze-Kreuzungen. Profis hingegen schätzen sie wegen der homogenen Wuchshöhe, die sie zu einem exzellenten Kandidaten für eng bepflanzte Sea of Green (SOG) Systeme macht.
Handelt es sich um Autoflowering- oder photoperiodische Samen?
Wie hoch wird die Blue Cheese Indoor?
Wie lange braucht sie in der Blüte?
Ist sie anfällig für Schimmel?
Welches Training empfiehlt sich für diesen Strain?
Wann kann ich sie im Freien ernten?
- 3x feminisierte Cannabissamen „Blue Cheese“ von Barneys Farm
Geliefert in der versiegelten Original-Züchterverpackung (Gesamtgewicht: 0,02 kg).