Dope Seeds Tiger Style 6 Samen
Die Tiger Style von Dope Seeds vereint die extreme Harzproduktion von Mimosa-Linien mit einem völlig abgefahrenen Terpenprofil aus fruchtiger Orange und floralem Lavendel. Diese photoperiodische Kreuzung liefert dir ein klares, psychedelisches Up-High und wächst extrem robust, während die strenge Laborprüfung auf HLVd für einen sauberen, vitalen Start sorgt.
Dope Seeds hat mit der Tiger Style einen echten Volltreffer für Terpen-Jäger gelandet. Die Kreuzung aus der massiven Fat Bottomed Girlz und der exotischen Nepali Lavander bringt das Beste aus zwei Welten direkt in dein Growzelt. Du bekommst den kräftigen, buschigen Wuchs der Mutterlinie, gepaart mit einem Aroma, das sich deutlich vom klassischen Standard abhebt: Eine fette, fruchtige Orangen-Note trifft im Abgang auf einen weichen, floralen Lavendel-Touch.
Ein absoluter Gamechanger bei dieser Genetik ist die kompromisslose Qualitätskontrolle von Dope Seeds. Jede Mutterpflanze, die zur Zucht verwendet wird, ist im Labor auf das gefürchtete Hopfen-Latent-Viroid (HLVd) getestet. Dieses Virus ist für den berüchtigten "Dudding"-Effekt verantwortlich, bei dem Pflanzen krüppelig wachsen, kaum Ertrag bringen und jegliche Harzproduktion einstellen. Mit der Tiger Style hast du die absolute Sicherheit, dass du dir keine vorbelasteten, schwachen Genetiken in dein Setup holst, sondern mit 100 % Vitalität startest.
Von der Wirkung her schiebt die Tiger Style stark in die Sativa-Richtung. Das psychedelische Up-High macht sie zur perfekten Sorte für kreative Sessions, sonnige Nachmittage oder entspannte Runden mit Freunden. Sie macht dich nicht körperlich platt, sondern liefert einen wachen, euphorischen Kopf.
Im Grow-Alltag zeigt die Tiger Style schnell, wie dankbar eine stabil gezüchtete Genetik sein kann. Züchter vergleichen ihr Verhalten oft mit der bekannten Mimosa. Das bedeutet: In der Wachstumsphase legt sie ein enormes Tempo vor und baut in Rekordzeit ein starkes, dichtes Wurzelwerk auf. Wenn du mal mit dem Gießen zu spät dran bist oder der pH-Wert in der Erde leicht schwankt, nimmt sie dir das nicht sofort übel. Sie puffert Umweltstress extrem gut ab und verzeiht auch typische Anfängerfehler.
Sobald du die Beleuchtung auf 12/12 stellst, macht sie einen sehr deutlichen Stretch. Rechne damit, dass sie ihre Höhe in den ersten drei Blütewochen locker verdoppelt. Typischer Fehler: Du lässt sie in einem kompakten 160er-Zelt wochenlang in der Vegi. Fix: Schick sie rechtzeitig in die Blüte oder arbeite früh mit Topping und Low Stress Training (LST). Durch das Kappen der Hauptspitze brichst du die apikale Dominanz, und die Pflanze wächst schön buschig in die Breite, statt dir unkontrolliert in dein LED-Panel zu rennen.
Gegen Ende der Blütephase wird es dann richtig klebrig. Die Blütenkelche schwellen stark an und überziehen sich mit einer massiven Schicht aus Trichomen, die selbst auf die größeren Sonnensegel übergreift. Egal, ob du die Blüten schonend trocknen und direkt konsumieren möchtest oder vorhast, das Material zu lösungsmittelfreien Extrakten zu verarbeiten – die Harzausbeute liefert auf ganzer Linie ab.
Der Start mit der Tiger Style ist unkompliziert. Lass die Samen in feuchten, aber nicht nassen Papiertüchern keimen oder stecke sie direkt in Anzuchtblöcke wie Eazy Plugs. Sobald die Sämlinge das Licht der Welt erblicken, hältst du die Luftfeuchtigkeit bei etwa 70 bis 80 % und die Temperatur bei kuscheligen 24 bis 26 °C. Nach zwei bis drei Wochen unter 18 Stunden Licht haben sie ein stabiles Fundament gebildet und sind bereit für den finalen Topf.
Beim Nährstoffbedarf ist die Pflanze flexibel, zeigt ihr wahres Gesicht aber besonders bei organischer Düngung. Da Dope Seeds eng mit der Living-Soil-Szene verzahnt ist, entfalten diese Genetiken in einer belebten, mikrobengesteuerten Erde ihr volles Terpen-Potenzial. Wenn du mineralisch growst: Starte mit einem moderaten EC-Wert (ca. 1,4 bis 1,6 in der späten Vegi) und achte auf die Blattspitzen. Wenn die Spitzen leicht gelb werden oder sich aufstellen (Nutrient Burn), gehst du sofort mit der Dosis runter und gießt einmal mit reinem, pH-reguliertem Wasser nach.
Die Blütephase ist mit 55 bis 65 Tagen für einen sativalastigen Hybriden erfreulich kurz. Um Tag 21 herum – wenn der Stretch vorbei ist – solltest du die unteren, lichtarmen Triebe und Blätter entfernen (Lollipopping). So leitest du die gesamte Energie in die fetten Headbuds im Lichtbereich. Ein kleiner Deep-Dive-Tipp für Terpen-Freaks: Senke in den letzten 10 Tagen der Blüte die Nachttemperatur in deinem Zelt gezielt auf etwa 18 bis 19 °C ab. Das simuliert den nahenden Herbst und zwingt die Pflanze dazu, zum Schutz nochmals massiv Harz und genau jene flüchtigen Lavendel-Aromen zu produzieren, die diese Sorte so begehrt machen.
Vom ersten Keimblatt bis zur Ernte liefert die Tiger Style verlässliche Parameter. Da es sich um feminisiertes, photoperiodisches Saatgut handelt, behältst du jederzeit die volle Kontrolle über die Vegetationsdauer und den Erntezeitpunkt, ohne Männchen aussortieren zu müssen.
Genetik & Typ
- Breeder: Dope Seeds
- Kreuzung: Fat Bottomed Girlz x Nepali Lavander
- Saatgut: Feminisiert, Photoperiodisch
- Dominanz: Sativa-Hybrid
Wachstum & Blüte
- Blütezeit: 55 - 65 Tage
- Stretch: Stark (ca. 100 - 150 %)
- Ertrag: Hoch (bei guten Bedingungen)
Aroma & Wirkung
- Aroma: Orange, Fruchtig, Lavendel
- Wirkung: Psychedelisches Up-High, Euphorisch
- Harzprofil: Extrem hoch (Mimosa-Stil)
Qualitätssicherung
- HLVd-Test: Laborgeprüft negativ
- Zwitter-Rate: Geprüft stabilisiert
Als rein photoperiodische Pflanze erfordert die Tiger Style eine strikte Lichtdisziplin, sobald du die Blüte einleitest. Wenn in der 12-stündigen Nachtphase noch Störlicht in dein Zelt fällt – sei es durch die Straßenlaterne vor dem offenen Fenster, eine glimmende LED-Leiste oder eine unsauber verklebte Kabelöffnung –, riskierst du Zwittern oder einen Rückfall in das vegetative Wachstum (Re-Vegging). Prüfe dein Zelt zwingend auf absolute Lichtdichtigkeit.
Außerdem kommst du bei diesem Terpenprofil an einer zuverlässigen Abluft mit frischem Aktivkohlefilter nicht vorbei. Die Kombination aus Orange und Lavendel ist zwar im Glas fantastisch, entwickelt aber im Growzelt spätestens ab der dritten Blütewoche eine extreme Durchschlagskraft. Sparst du hier an der Belüftung, hast du den Geruch in kurzer Zeit in der ganzen Bude hängen.
Diese Kreuzung liefert den seltenen Spagat, sowohl Einsteiger als auch anspruchsvolle Connaisseure voll abzuholen. Anfänger profitieren massiv von der Vitalität und den starken Wurzeln. Du musst dein Dünge-Schema nicht auf den Milliliter perfektionieren, um am Ende eine fette Ernte einzufahren, da die Sorte Schwankungen im Boden solide abfängt.
Für Extraktoren, Rosin-Presser und Hash-Maker ist sie eine Goldgrube. Durch die ausgeprägte Harzproduktion im Mimosa-Stil bilden sich große Trichomköpfe, die sich beim Ice-O-Lator-Wash oder beim Dry Sift extrem gut vom Pflanzenmaterial lösen lassen. Das Ergebnis ist ein aromatisches Extrakt, das weit entfernt vom Standard-Profil anderer Hybriden liegt.
Was bedeutet die Laborprüfung auf HLVd?
Wie stark ist der Stretch nach der Lichtumstellung?
Eignet sich diese Genetik auch für Outdoor-Grows?
Welches Substrat bringt den Geschmack am besten heraus?
Eignet sich die Sorte für Stecklinge (Klonen)?
Kann ich damit gut Extrakte wie Rosin herstellen?
- 6x feminisierte Samen Dope Seeds Tiger Style
Die Lieferung erfolgt in einer bruchsicheren und diskreten Schutzverpackung, um die Keimfähigkeit vollständig zu erhalten.