In House Genetics Slurricane IX Fem 3St.
Die Slurricane IX von In House Genetics (Slurricane #44 x Slurricane #7) ist eine indicadominierte Meisterleistung für anspruchsvolle Grower. Mit extremem Harzbesatz, bis zu 27 % THC und einem komplexen Terpenprofil aus Beere, Sahne und Gas setzt dieser US-Strain Maßstäbe in Sachen Bag-Appeal und liefert perfektes Ausgangsmaterial für Extraktionen.
Mit der Slurricane IX liefert In House Genetics eine absolute Premium-Sorte für Liebhaber der modernen US-Genetik. Die Wurzeln dieses Strains liegen tief in der Kombination aus Do-Si-Dos und Purple Punch. Das Ergebnis ist eine 60%ige Indica, die für ihre durchschlagende Entspannung, ihre enormen THC-Werte von bis zu 27 % und ihr unverkennbar schweres Terpenprofil geschätzt wird. Es ist ein Strain, der nicht nur im Glas, sondern schon in den ersten Blütewochen optisch dominiert.
Ein tieferer Blick auf den Namen verrät die züchterische Besonderheit: Die Abkürzung "IX" steht für Incross. Hierbei hat das Breeder-Team zwei herausragende Phänotypen derselben Abstammungslinie – konkret die Slurricane #44 und die Slurricane #7 – erneut miteinander gekreuzt. Das Ziel eines solchen Incrosses ist die strikte Stabilisierung der gewünschten Merkmale. Während reguläre F1-Kreuzungen oft breit in den Phänotypen fächern, sorgt die IX-Linie dafür, dass du verlässlich dichte Blüten, hohen Harzbesatz und das typische Beeren-Gas-Aroma in deinem Zelt stehen hast.
Optisch ist die Slurricane IX ein absolutes Highlight. Schon früh in der Blütephase überziehen sich die Zuckerblätter mit einer dichten, frostigen Trichomschicht. Gegen Ende des Lebenszyklus entwickeln viele Phänotypen intensive, dunkle Violett- bis fast Schwarztöne, die im starken Kontrast zum glitzernden Harz und den leuchtend orangen Stigmen stehen. Dieser sogenannte "Bag-Appeal" macht sie zu einer echten Vorzeige-Genetik.
Die Wirkung spiegelt die starken Indica-Gene wider. Nach einer anfänglich sanften Euphorie setzt schnell eine tiefe, langanhaltende körperliche Entspannung ein. Aufgrund der enormen Potenz richtet sich dieser Strain ganz klar an erfahrene Genießer und eignet sich hervorragend, um am späten Abend abzuschalten.
Im Growzelt zeigt die Slurricane IX von Beginn an ein vitales Wachstumsverhalten. Sie baut ein kräftiges Wurzelsystem auf und entwickelt dicke, stabile Stämme, die später das enorme Gewicht der kompakten Blüten tragen können. Das Laubgerüst ist typisch für Hybriden mit starkem Indica-Einschlag: Die Blätter sind breit, dunkelgrün und fangen das Licht effizient ein.
Sobald du die Zeitschaltuhr auf 12/12 umstellst, solltest du dich auf einen mittleren bis hohen Stretch einstellen. Die Pflanzen können ihre Größe in den ersten drei Blütewochen gut und gerne verdoppeln. Wenn dein Zelt nach oben hin etwas knapp ist, solltest du rechtzeitig reagieren und die Pflanzen durch Topping oder Low Stress Training (LST) in die Breite zwingen. Ein Pflanzennetz (SCROG) hilft dir enorm, das Blätterdach auf einer Höhe zu halten und die Seitentriebe optimal ins Licht zu bringen.
Die Blütenentwicklung ist intensiv. Anstatt luftiger Strukturen bildet die Slurricane IX sehr feste, harte Colas, die sich am Hauptstamm aufreihen. Durch diese enorme Dichte entsteht allerdings eine Herausforderung: Die Feuchtigkeit im Inneren der Blüten kann schlechter entweichen. Es ist extrem wichtig, dass du das Blattwerk im unteren Drittel regelmäßig ausdünnst, um den Luftstrom durch die Pflanze zu gewährleisten.
Wenn die Luftfeuchtigkeit in der späten Blüte über 50 % klettert, riskierst du bei solch kompakten Buds schnell Schimmel (Budrot). Halte die relative Luftfeuchtigkeit ab Blütewoche 6 daher streng im Auge und sorge mit ausreichend Clip-Ventilatoren dafür, dass die Luft im Blätterdach permanent in Bewegung bleibt.
Der Lebenszyklus der Slurricane IX lässt sich wunderbar steuern, wenn du ihr von Anfang an die richtige Struktur vorgibst. In der vegetativen Phase reicht ein moderater EC-Wert völlig aus. Sobald die Pflanze vier bis fünf Nodien gebildet hat, reagiert sie hervorragend auf Topping. Dadurch brichst du die apikale Dominanz und förderst das Wachstum mehrerer gleichwertiger Haupttriebe – ein entscheidender Schritt für einen maximierten Ertrag.
In der Übergangsphase zur Blüte (dem sogenannten Stretch) ist Lollipopping eine der wichtigsten Techniken für diesen Strain. Wenn du im unteren Drittel alle kleinen, lichtschwachen Triebe (Popcorn-Buds) und Blätter entfernst, fokussiert die Pflanze ihre komplette Energie auf die oberen Colas. Dort entstehen die dichten, begehrten Premium-Blüten. Gleichzeitig verbesserst du so den kritischen Luftstrom im unteren Zeltbereich.
Für den oft gewünschten "Purple-Effekt" in den Blüten kannst du in den letzten zwei bis drei Blütewochen die Nachttemperatur leicht absenken (auf etwa 18–19 °C). Dies simuliert den nahenden Herbst und fördert den Abbau von Chlorophyll, wodurch die darunterliegenden dunklen Anthocyane der Genetik zum Vorschein kommen. Achte dabei aber darauf, die Temperatur nicht unter 16 °C fallen zu lassen, um das Bodenleben nicht zu hemmen.
Die Ernte erfolgt je nach Vorliebe nach 60 bis 75 Tagen. Für einen ausgewogenen Mix aus zerebraler Euphorie und körperlicher Schwere erntest du, wenn die Trichome komplett milchig sind. Für den maximalen Couchlock-Effekt wartest du, bis etwa 10–20 % der Harzdrüsen eine bernsteinfarbene Trübung annehmen.
| Phase | Dauer | Temperatur (Tag / Nacht) | RLF-Ziel |
|---|---|---|---|
| Vegetation | 3 - 4 Wochen | 24-26 °C / 20-22 °C | 60-70 % |
| Frühe Blüte (Stretch) | Woche 1 - 3 | 24-26 °C / 20-22 °C | 50-60 % |
| Späte Blüte & Reife | Woche 4 - 9/10 | 23-25 °C / 18-20 °C | 40-50 % |
Die Genetik der Slurricane IX spricht für sich selbst. Als direkte Nachfahrin der legendären Do-Si-Dos und Purple Punch Linien bringt sie das Beste aus beiden Welten zusammen. Der Fokus bei der Zucht von In House Genetics lag klar auf der Steigerung der Harzproduktion und der Verdichtung des komplexen Terpenprofils aus Beere, Sahne und schweren Gas-Noten.
Mit einer Blütezeit von 60 bis 75 Tagen liegt sie im typischen Mittelfeld für indicadominierte Hybriden. Die etwas längere Standzeit von bis zu 10,5 Wochen zahlt sich jedoch massiv aus. In den letzten zwei Wochen schwellen die Calyxen noch einmal deutlich an, die Farben vertiefen sich und die Trichomköpfe reifen sichtbar nach, was der Pflanze den finalen Schub an Potenz und Geschmack gibt.
Der Ertrag wird allgemein als mittel bis hoch eingestuft. Was der Strain vielleicht nicht an schierem Pflanzenvolumen liefert, macht er durch das extreme Gewicht der kompakten, steinharten Blüten wieder wett. Für dich bedeutet das: Weniger luftiger Schnittabfall beim Trimmen und dafür massiv mehr nutzbare Premium-Blütenmasse.
Auch wenn der THC-Gehalt mit bis zu 27 % extrem hoch ausfällt, ist es das Zusammenspiel mit den Terpenen (vor allem Myrcen und Caryophyllen), das die Wirkung so tief und einzigartig macht. Es ist ein echtes Schwergewicht, das qualitativ keinen Vergleich mit US-Dispensary-Sorten scheuen muss.
Genetik & Herkunft
- Breeder: In House Genetics
- Genetik: Slurricane #44 x Slurricane #7
- Typ: 60% Indica / 40% Sativa
- Samenart: Feminisiert
Leistung & Aromen
- THC-Gehalt: Bis zu 27 %
- Blütezeit: 60 - 75 Tage
- Ertrag: Mittel bis Hoch
- Geschmack: Beere, Traube, Sahne, Gas
Das Wichtigste für einen erfolgreichen Run mit der Slurricane IX ist die Klimakontrolle. Da die Blütenstände extrem dicht und kompakt zusammenwachsen, brauchst du eine verlässliche, stark genug dimensionierte Abluftanlage und ausreichend Umluft-Ventilatoren, um stehende Feuchtigkeit im Blätterdach strikt zu vermeiden.
Aufgrund der massiven Trichom-Entwicklung und des starken Gas- und Beeren-Aromas in der Hochblüte ist ein frisch befüllter, leistungsstarker Aktivkohlefilter absolute Pflicht. Die Terpene dieses Strains sind extrem flüchtig und durchdringend – hier solltest du hinsichtlich Geruchsneutralisation keine Kompromisse eingehen.
Zuletzt hilft dir eine moderne LED-Beleuchtung mit gutem Spektrum (im Idealfall mit zusätzlichem Rot- und UV-Anteil) dabei, das volle genetische Potenzial abzurufen. Je besser die Lichtqualität und Lichtintensität im Zelt, desto ausgeprägter und massiver wird der "Frost-Effekt" der Harzdrüsen auf den Blütenblättern.
Wenn du gezielt auf der Suche nach feinstem Ausgangsmaterial für lösungsmittelfreie Extraktionen (wie Rosin oder Bubble Hash) bist, führt kaum ein Weg an diesem Strain vorbei. Die Größe und Dichte der Trichomköpfe machen das Waschen oder Pressen der Slurricane IX extrem ertragreich und aromatisch überragend.
Die Genetik ist zudem die perfekte Wahl für Terpen-Liebhaber, die sich an Standard-Aromen sattgesehen haben. Die Mischung aus schwerem Gas, feiner Sahne und fruchtiger Beere sorgt für einen exklusiven Charakter, den man in dieser Tiefe sonst nur als High-End-Ware in US-Dispensaries findet.
Wenn du dein Klima (Temperatur und RLF) im Zelt sicher steuern kannst, ist die Slurricane IX im Anbau ein unkomplizierter Strain. Durch die massiven, kompakten Buds verzeiht sie allerdings keine dauerhaft stehende, feuchte Luft in der Spätblüte – ein solides Abluft-Setup ist daher die Grundbedingung für Grower jeder Erfahrungsstufe.
Was bedeutet das „IX“ im Namen?
Wie viel Stretch zeigt die Slurricane IX nach der Zeitumstellung?
Eignet sich der Strain für Extraktionen?
Wie bringe ich die violetten Farben (Purple-Effekt) der Blüten hervor?
Brauche ich zwingend ein Netz (SCROG) für diese Genetik?
Wann genau sollte ich die Slurricane IX ernten?
- 3x In House Genetics Slurricane IX (Feminisiert)
Geliefert in der originalen, versiegelten Breeder-Verpackung.