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Marj Jane Seeds Cheese x Widow 10 Samen

Die Cheese x Widow von Marj Jane Seeds (80 % Indica) kombiniert das süße Käsearoma der UK Cheese mit der extremen Harzproduktion der White Widow.

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SAMEN

Marj Jane Seeds Cheese x Widow 10 Samen

Marj Jane Seeds bringt mit der Cheese x Widow eine 80 %ige Indica an den Start, die durchdringende Oldschool-Terpene mit massiver Harzproduktion verbindet. Nach 8 bis 10 Wochen Blütezeit erntest du dichte, extrem frostige Blüten mit einem süß-erdigen Käsearoma. Ideal für Grower, die einen robusten Strain mit starker, entspannender Wirkung suchen.

80 % Indica 17–20 % THC 8–10 Wochen Blüte Feminisiert
Überblick

Die Kombination aus Cheese und White Widow bringt zwei der prägendsten Linien der Neunziger- und Nullerjahre zusammen. Auf der einen Seite die UK Cheese, bekannt für ihren durchdringenden, fast schon beißend süßlichen Skunk-Geruch und ihre solide Struktur. Auf der anderen Seite die White Widow, eine Legende, wenn es um schiere Harzproduktion und erdige Grundtöne geht. Marj Jane Seeds hat diese beiden Schwergewichte gekreuzt, um einen Strain zu schaffen, der die Ertragskraft der Cheese mit dem massiven "Frost"-Faktor der Widow vereint.

Mit einem Verhältnis von 80 % Indica zu 20 % Sativa liefert dir dieser Strain ein sehr klassisches, körperbetontes Wachstums- und Wirkungsprofil. Du bekommst Pflanzen, die im Zelt nicht sofort die Decke sprengen, sondern ihre Energie in kompakte, extrem feste Blütenstände stecken. Der THC-Gehalt pendelt sich je nach Setup stabil zwischen 17 und 20 % ein. Das mag in Zeiten von 30-Prozent-Exoten auf dem Papier moderat klingen, aber die dichte Terpenmischung und die schiere Harzmenge sorgen für einen Entourage-Effekt, der richtig stark und vor allem langanhaltend wirkt.

Aromatisch ist die Cheese x Widow nichts für schwache Nerven. Das Terpenprofil wird von Myrcen und Caryophyllen dominiert, was dir diesen typisch süß-erdigen, leicht pfeffrigen Geschmack auf die Zunge legt. Im Abgang macht sich die markante Käsenote breit. Die Wirkung startet meist mit einer klaren, stimmungshebenden Euphorie – ein subtiles Erbe des Sativa-Anteils – und gleitet dann nach und nach in eine tiefe, körperliche Entspannung über. Perfekt für den späten Abend, um nach einem langen Tag abzuschalten.

Im Einsatz

Im Growzelt verhält sich die Cheese x Widow wie eine waschechte Indica-Hybride. Das bedeutet: Sie wächst in der Vegi-Phase eher buschig, baut dicke, stabile Stämme auf und bildet kurze Internodien. Das macht sie extrem berechenbar, besonders wenn du mit begrenztem Headroom arbeitest. Sobald du die Belichtung auf 12/12 umstellst, kannst du mit einem moderaten Stretch rechnen. In der Regel verdoppelt sie ihre Höhe gerade so, schießt dir aber nicht unkontrolliert in die Lampe.

Der große Vorteil dieser Genetik zeigt sich in der Blütenstruktur. Die Buds werden extrem hart und kompakt, mit einem hervorragenden Blüten-zu-Blatt-Verhältnis (Calyx-to-Leaf Ratio). Das spart dir bei der Ernte massiv Zeit, weil du nicht stundenlang kleine Zuckerblätter aus den Blüten pulen musst. Allerdings bringt diese Dichte auch eine Verantwortung mit sich: Wenn du in der späten Blütephase (ab Woche 6) die RLF nicht sicher unter 45 % bekommst, riskierst du bei diesen massiven Indica-Köpfen schnell Budrot von innen heraus.

Hier greift auch direkt ein typischer Fehler, den viele bei stark harzenden Indica-Strains machen: Zu viel Blattmasse im unteren Bereich. Fehler: Du lässt alle Sonnensegel bis zur Ernte an der Pflanze, wodurch die Luftzirkulation im unteren Zeltbereich stagniert. Fix: Mach in Blütewoche 3 (nach dem Stretch) einen sauberen Lollipopping-Durchgang. Entferne das untere Drittel der Triebe und nimm strategisch ein paar große Sonnensegel aus der Mitte, damit die Umluftventilatoren direkt durch das Blattwerk pusten können.

Zudem solltest du dich auf eine massive Geruchsentwicklung einstellen. Die Cheese-Genetik schlägt ab der vierten Blütewoche erbarmungslos durch. Dein Aktivkohlefilter muss in absoluter Topform sein. Wenn du einen alten, bereits gesättigten Filter im System hängen hast, wird diese Sorte ihn definitiv überfordern und den markanten Skunk-Geruch schnell in der Umgebung verteilen.

Anwendung

Der Weg zum perfekten Ertrag startet bei dieser Sorte mit einer sauberen Vegetationsphase. Da sie recht gedrungen wächst, profitiert die Cheese x Widow extrem von LST (Low Stress Training) oder gezieltem Topping. Wenn du den Haupttrieb über der vierten Nodie kappst, brichst du die apikale Dominanz und die Pflanze schiebt dir mehrere gleichwertige Haupttriebe nach oben. Gerade im Hinblick auf Schimmelprävention ist das clever: Statt eines einzelnen massiven Mainbuds, der feuchtigkeitsanfällig ist, erziehst du dir 6 bis 8 mittelgroße, harte Colas, die deutlich besser durchlüften.

Beim Nährstoffbedarf zeigt sich der Strain robust, hat aber klare Vorlieben. In der Wachstumsphase reicht ein moderater EC-Wert völlig aus. Wenn du mineralisch anbaust, starte mit etwa 50 % des vom Hersteller empfohlenen Schemas. Die Widow-Anteile reagieren oft etwas empfindlich auf zu scharfe Stickstoffgaben, was sich schnell in "Adlerkrallen" (nach unten gerollten Blattspitzen) äußert. Sobald du den Lichtzyklus umstellst, schaltet die Pflanze in den Hochgang. In der Peak-Blüte (Woche 4 bis 6) zieht sie ordentlich Phosphor und Kalium, um die dichten Blütenstrukturen aufzubauen.

Gegen Ende der 8 bis 10 Wochen dauernden Blütephase solltest du das Düngen konsequent einstellen. Um das komplexe, süß-erdige Terpenprofil voll herauszuarbeiten, ist ein ordentlicher Flush (Spülen) von 10 bis 14 Tagen Pflicht. Wenn du auf Erde anbaust, gib in dieser Zeit nur noch pH-reguliertes Wasser. Du wirst sehen, wie die Pflanze extrem ausfärbt und die Harzproduktion noch einmal richtig anschiebt – ein Überlebensmechanismus, der dir genau diese dichte, weiße Kristallschicht auf die Buds zaubert, für die die White Widow berühmt ist.

Technik & Daten

Die harten Fakten unterstreichen den verlässlichen Charakter dieser Kreuzung. Die Blütezeit liegt stabil zwischen 8 und 10 Wochen. Ob du sie an Tag 56 oder erst an Tag 70 fällst, hängt maßgeblich von deinen Vorlieben ab: Eine frühe Ernte bei milchigen Trichomen betont den zerebralen, euphorischen Sativa-Einschlag der Cheese. Eine späte Ernte mit 20 bis 30 % bernsteinfarbenen Trichomen aktiviert hingegen den harten Indica-Couchlock der Widow.

Beim Phänotyping wirst du leichte Variationen bemerken, die typisch für diesen Hybrid-Style sind. Einige Pflanzen schlagen stärker in Richtung der Cheese aus – diese bleiben minimal buschiger und riechen extrem beißend süßlich. Andere Phänos zeigen die klassische Widow-Struktur mit etwas mehr Stretch und einer absurd dichten, weißen Trichomdecke, die fast schon an Puderzucker erinnert. Beide Varianten werfen einen sehr hohen Ertrag ab, sofern die Ausleuchtung stimmt. PPFD-Werte um die 800 bis 900 µmol/m²/s in der Hochblüte setzt dieser Strain problemlos in pure Blütenmasse um.

Für die Weiterverarbeitung nach der Ernte ist die Cheese x Widow ein Traum. Durch das hervorragende Blüten-zu-Blatt-Verhältnis geht das Trimmen schnell von der Hand. Zudem eignet sich der anfallende Verschnitt durch die massive Trichomdichte extrem gut für Extraktionen. Egal ob du Ice-o-Lator, Rosin oder Dry Sift planst – die Harzdrüsen lassen sich leicht trennen und liefern dir einen dichten, hocharomatischen Extrakt, der die Käsenoten perfekt konzentriert.

Genetik & Wirkstoff

  • Genetik: Cheese x White Widow
  • Typ: 80 % Indica / 20 % Sativa
  • THC-Gehalt: 17–20 %
  • Samenart: Feminisiert, Photoperiodisch

Wachstumsdaten

  • Blütezeit Indoor: 8–10 Wochen
  • Ertrag: Hoch
  • Wuchsform: Kompakt bis moderater Stretch
  • Aroma: Süß, Erdig, Käse (Skunk)
Voraussetzungen

Für die Cheese x Widow brauchst du nicht das komplexeste Setup, aber zwei Dinge müssen sitzen: Klima und Geruchskontrolle. Die extrem dichten Indica-Buds verzeihen dir keine stehende Luft. Du brauchst mindestens ein, besser zwei oszillierende Umluftventilatoren im Zelt, die eine ständige Brise durch das Blätterdach drücken. Stagnierende Luftnester im Unterholz sind bei diesen harten Blüten der sichere Weg zu Budrot.

Zweitens ist ein frisch befüllter, ausreichend dimensionierter Aktivkohlefilter absolute Pflicht. Die Cheese-Terpene sind extrem flüchtig und durchdringend. Wenn dein AKF schon drei Durchgänge hinter sich hat, solltest du das Granulat tauschen oder einen neuen Filter besorgen, bevor du diese Samen in die Erde drückst. Ein unterdimensioniertes Abluftsystem wird den Geruch ab Blütewoche 4 nicht mehr halten können.

FAQ
Wie stark ist der Stretch nach der Lichtumstellung?
Der Stretch ist moderat. In der Regel verdoppelt die Pflanze ihre Höhe in den ersten zwei bis drei Blütewochen (ca. 100 % Stretch). Sie bleibt kompakt genug für typische Heimgrow-Zelte mit 1,80 m bis 2,00 m Höhe.
Eignet sich der Strain für ScrOG oder LST?
Ja, absolut. Durch den buschigen Wuchs reagiert die Cheese x Widow hervorragend auf Topping und Training. Wenn du sie in ein Netz einflechtest (ScrOG), kannst du den Ertrag durch viele gleichmäßig ausgeleuchtete Colas maximieren.
Wie intensiv riecht die Sorte in der Blüte?
Extrem intensiv. Die UK Cheese Genetik schlägt ab der Mitte der Blütephase stark durch. Ein funktionierender und passend dimensionierter Aktivkohlefilter ist zwingend erforderlich, um den stechend süßen Skunk-Geruch zu neutralisieren.
Wann ist der optimale Erntezeitpunkt?
Das hängt von deinem Ziel ab. Für eine stimmungshebende, etwas leichtere Wirkung erntest du, wenn die Trichome fast alle trüb/milchig sind (oft um Woche 8). Willst du den vollen Couchlock und maximale Entspannung, warte bis etwa 20-30 % der Trichome bernsteinfarben sind (Woche 9 bis 10).
Braucht die Cheese x Widow viel Dünger?
Sie ist ein mittelstarker Zehrer. In der Vegi solltest du es mit dem Stickstoff nicht übertreiben, da die Widow-Linie empfindlich auf Überdüngung reagieren kann. In der Peak-Blüte (Woche 4–6) verträgt und benötigt sie jedoch gute P/K-Gaben für die kompakten Blüten.
Ist die Sorte anfällig für Schimmel?
Die Blüten werden extrem dicht und fest. Das macht sie anfällig für Grauschimmel (Budrot), wenn die Luftfeuchtigkeit im Zelt zu hoch ist. Halte die RLF in den letzten Blütewochen strikt unter 45 % und sorge für kräftige Umluft.
Kann ich die Samen auch Outdoor anbauen?
Ja, der Anbau im Freien ist möglich. Die Ernte fällt in unseren Breitengraden meist auf Ende Oktober. In Regionen mit feuchtem Herbstwetter musst du die dichten Blüten jedoch penibel auf Schimmel kontrollieren, weshalb sie Indoor am sichersten performt.
Lieferumfang
  • 10x Marj Jane Seeds Cheese x Widow (feminisiert)

Die Samen werden in der originalen, sicheren Züchterverpackung geliefert.