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Royal Queen Seeds Blue Cheese Fem 3 St.

RQS Blue Cheese fem: Legendärer 60% Indica-Hybrid mit bis zu 20% THC. Intensives Käse-Blaubeer-Aroma und bis zu 550 g/m² Ertrag.

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SAMEN

Royal Queen Seeds Blue Cheese Fem 3 St.

Ein echter Terpen-Gigant im Zelt: Die feminisierte Blue Cheese von Royal Queen Seeds kreuzt feine Oregon Blueberry mit der legendären Original UK Cheese. Du bekommst einen stabilen, ertragreichen 60 % Indica-Hybriden, der extrem harzige Buds und bis zu 20 % THC liefert.

Feminisiert Photoperiodisch 60 % Indica Bis zu 20 % THC
Überblick

Mit der Blue Cheese hat Royal Queen Seeds einen absoluten Klassiker erschaffen, der bei Terpen-Jägern weltweit ganz oben auf der Liste steht. Die Genetik spricht für sich: Hier trifft die markante, würzige Original UK Cheese auf eine herrlich süße Oregon Blueberry Blend. Das Resultat ist ein komplexes Geschmacksprofil, das fruchtige Beerennoten mit tiefen, fast schon cremigen Käse-Aromen verbindet. Wer Extrakte oder Rosin pressen möchte, findet hier ein extrem dankbares Ausgangsmaterial.

Als 60 % Indica- und 40 % Sativa-Hybrid bringt die Sorte das Beste aus beiden Welten mit. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 20 % liefert sie ein sehr ausgewogenes High. Die Indica-Dominanz sorgt für eine spürbare physische Entspannung, die tief in die Muskeln geht. Gleichzeitig hält der Sativa-Anteil den Kopf wach und sorgt für eine euphorische Grundstimmung – ideal für gemütliche Abende, ohne dass dir sofort die Augen zufallen.

Dank der stabilen Kreuzung ist diese feminisierte Linie sehr verlässlich. Du profitierst von einem einheitlichen Wuchsverhalten in deinem Zelt und einer starken Harzproduktion, die oft schon früh in der Blütephase einsetzt. Die Blue Cheese ist keine zickige Diva, sondern eine bewährte Arbeitssorte, die auch mit kleinen Schwankungen im Klima gut umgehen kann.

Im Einsatz

Indoor legt die Blue Cheese ein recht kräftiges Wachstum an den Tag. Trotz ihrer Indica-Wurzeln macht sie ordentlich Meter und erreicht je nach Vegi-Dauer und Topfgröße gut und gerne 100 bis 160 cm Höhe. Du solltest den Stretch in den ersten zwei Blütewochen nicht unterschätzen. Wenn dein Zelt eher niedrig ist (z. B. 160 cm), kann dir schnell der Headroom ausgehen und die Lampen kommen den Spitzen gefährlich nahe.

Genau hier spielt die Sorte aber eine ihrer größten Stärken aus: Sie reagiert hervorragend auf Pflanzentraining. Die buschige Struktur und starke seitliche Verzweigung laden förmlich dazu ein, sie zu toppen oder mittels LST (Low Stress Training) in die Breite zu ziehen. Wenn du einen klassischen ScrOG (Screen of Green) fährst, füllt sie das Netz mühelos aus und belohnt dich mit einem gleichmäßigen Blätterdach voller fetter Colas. So holst du auch die maximalen 550 g/m² aus deinem Setup.

In der mittleren bis späten Blütephase werden die Buds extrem dicht, kompakt und schwer. Hier ist Aufmerksamkeit gefragt: Wenn du in der späten Blüte die Umluft vernachlässigst, riskierst du bei diesen festen Indica-Buds schnell Grauschimmel (Budrot). Fix: Sorge für eine konstante Zirkulation, die leicht über die Blütenstände weht, und drücke die relative Luftfeuchtigkeit (RLF) im Zelt konsequent unter 50 %.

Anwendung

Da du hier photoperiodische Samen vor dir hast, bestimmst du selbst, wann die Pflanze in die Blüte geht. Für ein typisches 1-m²-Setup empfehlen sich etwa 4 Wochen Wachstumsphase bei 18 Stunden Licht. In dieser Zeit baut sie ein kräftiges Wurzelsystem auf und verträgt bereits die ersten Trainingsmaßnahmen (z. B. Topping ab der 4. Nodie). Den Wechsel in die Blüte leitest du durch die Umstellung auf 12 Stunden Licht ein.

Sobald die Blüte richtig startet, zeigt sie einen ordentlichen Appetit auf Phosphor und Kalium (PK-Booster). Behalte aber den Stickstoff im Auge: Sobald die Blütenbildung dominiert, solltest du den N-Anteil reduzieren. Zu viel Stickstoff in der Blüte bremst die Bud-Entwicklung und äußert sich in unnatürlich dunkelgrünen, kralligen Blättern. Die gesamte Blütezeit ist mit 55 bis 60 Tagen (8 bis 9 Wochen) angenehm kurz.

Deep Dive "Spülen" (Flush): Das legendäre Terpenprofil der Blue Cheese kommt erst dann richtig sauber zur Geltung, wenn du am Ende alle mineralischen Nährstoffe aus dem Substrat spülst. Setze den Dünger konsequent 10 bis 14 Tage vor der Ernte ab und gieße nur noch mit pH-reguliertem Wasser. So zwingst du die Pflanze, ihre eigenen Reserven aufzubrauchen – das typische "Herbsteln" setzt ein. Das Resultat ist ein extrem weicher, aromatischer Rauch, der dir nicht im Hals kratzt und die Cheese- und Blaubeernoten voll durchlässt.

Lebenszyklus Lichtzyklus Fokus & Pflege
Wachstum (Vegi) 18/6 Wurzelaufbau, leichtes Düngen, Topping / LST (Woche 3-4)
Blüte (Woche 1-6) 12/12 Stretch-Kontrolle, PK-Gabe erhöhen, unteres Drittel entlauben (Lollipopping)
Spätblüte (Woche 7-9) 12/12 Spülen (Flush), RLF senken (<50 %), Trichome auf Bernsteinfarbe prüfen
Technik & Daten

Die Blue Cheese liefert für einen indicadominierten Hybriden überdurchschnittliche Erträge, fordert aber aufgrund ihrer Wuchshöhe etwas Platz oder aktives Training ein. Nachfolgend findest du die wichtigsten genetischen und leistungsbezogenen Daten für deine Grow-Planung.

Genetik & Potenz

  • Samentyp: Feminisiert (Photoperiodisch)
  • Genetik: Original Cheese x Oregon Blueberry Blend
  • Sorte: Indica 60 % / Sativa 40 %
  • THC-Gehalt: Bis zu 20 %

Wachstum & Ertrag (Indoor)

  • Blütezeit: 55 - 60 Tage (8 - 9 Wochen)
  • Höhe: 100 - 160 cm
  • Ertrag: Bis zu 550 g/m²
Voraussetzungen

Da es sich um photoperiodische Samen handelt, brauchst du ein komplett lichtdichtes Zelt. Sobald du auf 12/12 umstellst, verzeiht dir die Pflanze keine Lichtlecks. Schon die Standby-Diode einer Mehrfachsteckdose oder ein winziger Spalt am Reißverschluss können die Pflanze stressen und zu Hermaphroditismus (Zwittern) oder Re-Veggings führen.

Außerdem Pflicht: Eine stark dimensionierte Abluft mit intaktem Aktivkohlefilter. Die Cheese-Linie hat ihren Namen nicht aus Spaß – ab der vierten Blütewoche drückt ein extrem durchdringender, skunkig-käisger Geruch aus dem Zelt. Ohne einen professionellen AKF riecht nach wenigen Tagen das gesamte Haus.

Eignung

Diese Sorte ist perfekt für Terpen-Enthusiasten und Grower, die geschmacklich etwas Besonderes fernab von reinen Zitrus- oder Haze-Profilen suchen. Durch den extrem harzigen Besatz eignet sie sich außerdem erstklassig für die Herstellung von Extrakten, Ice-O-Lator Hash oder Rosin.

Auch wenn sie ordentlich stretcht, verzeiht die robuste Struktur kleinere Fehler beim Gießen oder Düngen. Wer als fortgeschrittener Anfänger zum ersten Mal Trainingstechniken wie Topping oder LST ausprobieren möchte, findet hier eine Pflanze, die solche Eingriffe schnell wegsteckt und mit noch mehr dichten Blütenständen belohnt.

FAQ
Ist die Blue Cheese für Anfänger geeignet?
Ja, sie gilt als sehr robust und verzeiht auch mal kleine Düngefehler. Anfänger sollten aber unbedingt den Höhenzuwachs (Stretch) am Anfang der Blüte einplanen und von Tag eins an auf eine ordentliche Abluftanlage mit AKF achten, da der Geruch enorm ist.
Wann genau ist sie erntereif?
Die Samenbank gibt 55 bis 60 Tage Blütezeit an. Das ist jedoch nur ein Richtwert. Verlasse dich immer auf die Trichome. Schnapp dir ein Taschenmikroskop und ernte erst, wenn die meisten Harzköpfchen milchig-trüb sind und ein kleiner Teil bereits bernsteinfarben leuchtet.
Kann ich sie auch draußen anbauen?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Outdoor erreicht sie teilweise deutlich über 1,60 m. Sie benötigt aber einen warmen, sonnigen Spätsommer, da die fetten, dichten Indica-Buds in einem nasskalten Herbst sehr schimmelanfällig sind. Ende September ist meist Erntezeit.
Wann sollte ich die Blue Cheese toppen?
Am besten kappst du den Haupttrieb (Topping), wenn die Pflanze etwa vier bis fünf intakte Nodien (Blattpaare) gebildet hat. Gib ihr danach noch mindestens eine Woche Zeit in der Wachstumsphase (18/6), damit sie sich von dem Stress erholen kann, bevor du die Blüte einleitest.
Sollte ich sie eher auf Erde oder in Hydro anbauen?
Die Blue Cheese performt in beiden Systemen stark. Auf einem organischen Erdmix (Living Soil) holst du erfahrungsgemäß das intensivste und komplexeste Terpenprofil heraus. In Hydro-Systemen wie DWC (Deep Water Culture) maximierst du hingegen die Wachstumsgeschwindigkeit und den finalen Ertrag.
Riecht die Sorte wirklich nach Käse?
Ja! Die Original Cheese-Genetik verdankt ihr Aroma bestimmten flüchtigen Schwefelverbindungen und einzigartigen Estern. Gepaart mit den süßen, fruchtigen Terpenen der Blueberry ergibt sich ein sehr lauter, süßlich-strenger Geruch, der an kräftigen Cheddar und reife Beeren erinnert.
Lieferumfang
  • 3x feminisierte Cannabissamen "Blue Cheese" von Royal Queen Seeds
  • Originalverpackt und lichtgeschützt

Bitte beachte die lokalen, gesetzlichen Bestimmungen zur Keimung von Cannabissamen in deiner Region.