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Royal Queen Seeds Sherbet Queen 1 Samen

Sherbet Queen von Royal Queen Seeds: Ein feminisierter 85% Indica-Hybrid mit massiven 24% THC, fruchtigem Profil und fetten Erträgen.

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SAMEN

Royal Queen Seeds Sherbet Queen 1 Samen

Hol dir mit der Sherbet Queen feinste US-Genetik in dein Zelt. Dieser feminisierte Strain kombiniert krasse 24 % THC mit einem extrem fruchtigen Terpenprofil und liefert dichte, harzüberzogene Blüten bei kompaktem Wuchs.

Feminisierter Samen ca. 24 % THC 85 % Indica Hoher Ertrag
Überblick

Die Sherbet Queen von Royal Queen Seeds ist ein echtes Schwergewicht unter den modernen US-Genetiken. Entstanden aus der Kreuzung von Pink Panties und Sunset Sherbet, bringt sie die besten Eigenschaften der weltberühmten Girl Scout Cookies-Linie mit. Das Resultat ist ein Indica-dominanter Hybrid (85 %), der im Growroom mit immenser Harzproduktion und massiven, dichten Blüten abliefert. Für Grower, die auf der Suche nach einem komplexen Terpenprofil sind, ist dieser Strain ein verlässlicher Leistungsträger.

Was sie so besonders macht, ist das Zusammenspiel aus extremen 24 % THC und ihrer Wirkung. Wenn du bei 85 % Indica sofort an einen lähmenden Couch-Lock denkst, wirst du hier überrascht: Die Genetik sorgt zwar für eine tiefe, körperliche Entspannung, hält deinen Geist aber gleichzeitig aktiv und gut gelaunt. Das macht sie ideal für den Abend, ohne dass du nach dem ersten Zug auf dem Sofa versackst.

Auch optisch macht die Sherbet Queen im Zelt einiges her. Gegen Ende der Blütephase überzieht sie sich mit einer zentimeterdicken Schicht aus Trichomen, aus der leuchtend orangefarbene Stigmen hervorstechen. Wenn du die Temperaturen nachts um einige Grad absenkst, kannst du tiefviolette Farbtöne in den Blüten provozieren, die den Bag-Appeal auf ein absolutes Top-Level heben.

Das intensive Aroma kündigt sich schon früh in der Blüte an. Du bekommst hier keinen klassischen "Skunk"-Geruch, sondern eine süße, fruchtige Mischung, die stark an Waldbeeren und Zitrusfrüchte erinnert. Abgerundet wird das Ganze durch erdige Noten und einen feinen Hauch von frischer Minze beim Ausatmen.

Im Einsatz

Im Growroom verhält sich die Sherbet Queen wie eine klassische Indica. Sie wächst sehr gedrungen, buschig und entwickelt einen massiven, kräftigen Hauptstamm. Mit einer Indoor-Endhöhe von 80 bis 120 cm bleibt sie extrem gut kontrollierbar und eignet sich hervorragend für Standardzelte ab 160 cm Höhe. Du musst keine Angst vor einem unkontrollierbaren Stretch haben, wenn du die Zeitschaltuhr auf 12/12 umstellst – sie verdoppelt ihre Höhe meist knapp, explodiert aber nicht.

Genau dieser buschige Wuchs bringt aber auch eine pflanzenbauliche Aufgabe mit sich. Wenn du sie einfach wild wachsen lässt, verdecken die riesigen, breiten Fächerblätter schnell die darunterliegenden Triebspitzen. Ein gezieltes LST (Low Stress Training) und kräftiges Entlauben (Defoliation) in der dritten Blütewoche sind hier essenziell. So bringst du das Licht bis nach unten und verhinderst, dass sich in der unteren Pflanzhälfte nur kleine, fluffige Popcorn-Buds bilden.

Outdoor ist die Sherbet Queen ebenfalls sehr potent, verlangt aber nach dem richtigen Standort. Sie kann unter freiem Himmel bis zu 180 cm hoch werden und bis zu 500 Gramm pro Pflanze abwerfen. Wenn dein Spot allerdings in einer sehr feuchten, kalten Region liegt, musst du im Oktober aufpassen: Die Blüten werden steinhart und dicht, was sie bei Dauerregen im Herbst anfällig für Schimmel macht. Ein überdachter Stellplatz, der vor Staunässe schützt, ist hier sehr zu empfehlen.

Ein typischer Anfängerfehler bei dieser kompakten Genetik ist der Umgang mit der Luftfeuchtigkeit in den letzten Blütewochen. Wenn die RLF im Zelt über 55 % liegt, riskierst du bei diesen extrem festen Indica-Strukturen schnell Blütenfäule im Inneren der Colas. Sorge mit mindestens zwei oszillierenden Umluftventilatoren für ordentlich Windbewegung durch das Blätterdach und dreh die Abluft in den Wochen 8 bis 10 rechtzeitig hoch.

Anwendung

Starte den Samen am besten zwischen feuchten Papiertüchern oder stecke ihn direkt ca. 1 cm tief in ein feuchtes, leichtes Anzuchtmedium. Sobald der Keimling steht, zeigt sich die Sherbet Queen recht genügsam. Sie verzeiht kleinere Schwankungen beim Gießen und baut bei Temperaturen um 24 °C schnell ein kräftiges Wurzelsystem auf. Halte den EC-Wert in der Vegi moderat – sie ist kein extremer Starkzehrer, sondern bevorzugt ein konstantes, ausgewogenes Nährstoffangebot.

Wenn dein Drain-EC nach dem Gießen plötzlich hochschießt, hast du vermutlich Düngesalze im Medium akkumuliert. Mach dann keinen Panik-Flush mit kaltem, reinem Leitungswasser, sondern spüle das Substrat sanft mit einer leichten Enzymlösung durch und pass deinen pH-Wert wieder sauber auf 6,2 bis 6,5 (bei Erde) an. So stellst du sicher, dass sie für die anstehende Blütephase alle Makronährstoffe aufnehmen kann und keine Lockouts entstehen.

In der Blütephase – die etwa 8 bis 10 Wochen dauert – legt sie ordentlich Masse zu. Die Blütenkelche schwellen ab Woche 6 extrem an und produzieren klebriges Harz im Überfluss. Um dieses genetische Potenzial voll auszuschöpfen, solltest du in den letzten ein bis zwei Wochen komplett auf Dünger verzichten und spülen (flushen). Dieser Vorgang zwingt die Pflanze dazu, ihre eigenen Reserven aus den Blättern aufzubrauchen. Das verhindert einen kratzigen Rauch und hebt das feine Beeren-Terpenprofil massiv hervor.

Ernte auf keinen Fall zu früh nach Kalender. Prüfe die Trichome ab der achten Blütewoche regelmäßig mit einem Taschenmikroskop oder einer Lupe. Wenn du die typische Sherbet-Wirkung – entspannend, aber geistig klar – anstrebst, warte, bis fast alle Trichome milchig-trüb sind und etwa 10 bis 20 Prozent eine bernsteinfarbene Färbung angenommen haben.

Technik & Daten

Die nackten Zahlen der Sherbet Queen unterstreichen, warum sie in so vielen Zelten steht. Unter idealen Bedingungen zieht sie Indoor Erträge zwischen 450 und 525 Gramm pro Quadratmeter. Das ist für eine Sorte mit derart massiver Trichomproduktion ein absoluter Spitzenwert. Um diese Zahlen zu erreichen, müssen VPD (Vapor Pressure Deficit) und PPFD in der späten Blüte allerdings sauber aufeinander abgestimmt sein.

Mit rund 24 % THC kratzt sie an der Oberliga der derzeit verfügbaren US-Genetiken. Der CBD-Anteil ist genetisch bedingt sehr niedrig, was den starken psychoaktiven Fokus und die zerebrale Stimulation dieser Sorte erklärt. Die Wirkung setzt schnell ein und hält dank der massiven Cannabinoid-Konzentration überdurchschnittlich lange an.

Das Terpenprofil wird stark von Myrcen, Limonen und Caryophyllen dominiert. Das sorgt nicht nur für den fruchtig-beerigen Geruch, sondern auch für die leicht erdigen Untertöne. Diese Terpene sind extrem hitzeempfindlich – ein langsamer, schonender Trocknungsprozess bei etwa 60 % RLF und 18 bis 20 °C ist absolut essenziell, um dieses Profil nach der Ernte im Glas zu stabilisieren.

Die Blütezeit von 8 bis 10 Wochen erfordert etwas Geduld, aber die Wartezeit in den letzten 14 Tagen lohnt sich enorm. Genau in dieser Endphase baut sie den Großteil ihres Gewichts und ihrer Harzschicht auf. Wer hier zu ungeduldig wird, verschenkt wertvolle Prozente an finaler Potenz.

Genetik & Profil

  • Kreuzung: Pink Panties x Sunset Sherbet
  • Typ: Feminisierter photoperiodischer Samen
  • Genetik: 85% Indica / 15% Sativa
  • THC-Gehalt: ca. 24 %

Wachstum & Ertrag

  • Blütezeit Indoor: 8 - 10 Wochen
  • Ertrag Indoor: 450 - 525 g/m²
  • Höhe Indoor: 80 - 120 cm
  • Erntemonat Outdoor: Oktober
Voraussetzungen

Um die 525 g/m² und die volle Harzproduktion zu knacken, brauchst du ein potentes LED-Setup. Wenn du in der Vollblüte nur schwach ausleuchtest, bleiben die unteren Indica-Buds klein und blättrig. Peile einen PPFD-Wert von deutlich über 800 µmol/m²/s an, damit die kompakte Struktur auch in der Tiefe gut versorgt wird.

Dein Klimamanagement muss sitzen. Wenn die RLF in der späten Blüte zu hoch bleibt, verzeihen dir die extrem dichten Blüten keine stehende Luft. Ein überdimensionierter Rohrventilator für die Abluft und starke Umluftventilatoren, die konstant durch das Blätterdach blasen, schützen dich effektiv vor Schimmelproblemen.

Unterschätze niemals die Geruchsentwicklung der Sherbet Queen. Sobald sie in der vierten oder fünften Blütewoche anfängt, massiv Harz zu pumpen, ist ein frischer, hochwertiger Aktivkohlefilter unverzichtbar. Der Geruch ist schwer, durchdringend und füllt sofort den Raum, wenn die Filteranlage nicht zu 100 % dicht arbeitet.

Eignung

Diese Genetik ist ein Traum für Extraktions-Enthusiasten. Wenn du gerne Rosin presst, Dry Sift machst oder im Ice-O-Lator wäschst, liefert dir der enorme Harzbesatz auf den unzähligen Sugar-Leaves extrem hohe Ausbeuten. Hier landet nach der Ernte kaum etwas ungenutzt auf dem Kompost.

Sie passt perfekt zu Growern mit Platzproblemen nach oben. Durch ihren buschigen Wuchs lässt sie sich wunderbar in kleinen bis mittleren Zelten (z. B. 80x80x160 cm) ziehen, solange du das Breitenwachstum mit LST-Netzen sauber ausnutzt.

Für den Outdoor-Einsatz ist sie stark, benötigt aber wärmere Klimazonen mit einem langen, trockenen Spätsommer. Für verregnete Regionen in Nordeuropa ist sie aufgrund der dichten Blütenstruktur und der Oktober-Ernte fehleranfällig – baue sie draußen am besten nur an, wenn du sie bei Starkregen unterstellen kannst.

FAQ
Ist die Sherbet Queen eine Autoflower?
Nein, bei diesem Samen handelt es sich um eine feminisierte, photoperiodische Genetik. Du musst die Lichtzyklen (z. B. von 18/6 auf 12/12) selbst umstellen, um die Blütephase einzuleiten.
Wie stark stretcht sie nach der Zeitumstellung?
Der Stretch ist indica-typisch moderat. Sie verdoppelt ihre Höhe meist knapp, explodiert aber nicht wie eine Sativa. Du kannst sie bei etwa 40 bis 50 cm in die Blüte schicken, wenn du eine Endhöhe um einen Meter anpeilst.
Lohnt sich ein SCROG (Screen of Green) für diese Sorte?
Definitiv. Da sie ohnehin buschig wächst, lässt sie sich hervorragend in ein Netz flechten. So nutzt du das Licht für alle Triebspitzen optimal aus und steigerst den Gesamtertrag enorm.
Ist sie anfällig für Schimmel?
Während der Vegi und frühen Blüte ist sie sehr robust. In den letzten Wochen (Woche 8 bis 10) werden die Blüten jedoch extrem fest und dicht. Hier ist eine gute Umluft und eine RLF unter 50 % zwingend nötig, um Botrytis (Grauschimmel) vorzubeugen.
Braucht sie besonders viel Dünger?
Nein, sie bevorzugt einen mittleren, konstanten EC-Wert. Ein massives Überdüngen stresst sie eher. Arbeite mit einem Standard-Schema und beobachte die Blattspitzen auf Verbrennungen, bevor du die Dosis erhöhst.
Wie verhält sie sich beim Entlauben (Defoliation)?
Hervorragend. Da sie extrem große, breite Fächerblätter bildet, ist ein Entlauben in der späten Vegi und ca. in Blütewoche 3 sehr zu empfehlen, um Luftzirkulation und Lichteinfall in die unteren Bereiche zu verbessern.
Lieferumfang
  • 1x feminisierter Samen "Sherbet Queen" von Royal Queen Seeds

Der Samen wird sicher, lichtgeschützt und luftdicht im Original-Blister des Herstellers geliefert.