Silent Seeds White Widow Fem 3St.
Die White Widow von Silent Seeds bringt dir die legendäre Amsterdamer Coffeeshop-Genetik der 90er Jahre direkt ins Zelt. Mit 65 % Indica-Anteil und massiver Harzproduktion ist sie die perfekte Wahl für effiziente Indoor-Grows. Nach nur 55 Tagen Blüte belohnt sie dich mit jenen zuckrigen, weißen Blüten, die diese Sorte weltberühmt gemacht haben.
Silent Seeds – die direkten Nachfolger der erfahrenen Züchter von Dinafem – hat mit dieser feminisierten White Widow einen echten Schatz der 90er Jahre bewahrt. Es handelt sich um eine präzise Rückkreuzung (White Widow x White Widow), die den originalen Genotyp exakt einfängt. Mit 65 % Indica- und 35 % Sativa-Genen wächst sie als klassische "Weihnachtsbaum"-Struktur mit kurzen Abständen zwischen den Trieben (Internodien) und kräftigen Seitenzweigen. Das macht sie für dich besonders berechenbar im Wuchsverhalten.
Egal, ob du aus reiner Nostalgie anbaust oder eine möglichst hohe Harzausbeute suchst: Diese Sorte liefert kompromisslos ab. Die ohnehin schon dichten, schweren Blütenstände überziehen sich ab der mittleren Blütephase mit einer derart dichten Schicht aus Trichomen, dass die Blätter aussehen, als wären sie frisch eingeschneit. Genau diese "weiße Wand" hat der White Widow einst ihren Namen verliehen und sie zur unangefochtenen Königin der Extrakte gemacht.
Trotz der gewaltigen Leistung bleibt sie erstaunlich robust im Handling. Sie verzeiht kleinere Fehler in der Nährstoffgabe souverän und wächst kräftig heran. Wer auf der Suche nach einer stabilen, ertragreichen Oldschool-Genetik ist, die nicht durch ständige Poly-Einkreuzungen verwässert wurde, holt sich hier absolute Verlässlichkeit in den Grow Room.
Im Grow-Alltag punktet die White Widow vor allem durch ihre enorme Schnelligkeit und Vitalität. Mit einer reinen Blütezeit von nur rund 55 Tagen bist du deutlich flotter am Ziel als mit vielen modernen, gestreckten Hybriden. Die kompakte Statur spart dir wertvollen Headroom im Zelt, während die starken, gedrungenen Seitenäste das spätere Gewicht der dichten Knospen sehr gut selbst tragen können, ohne dass du sofort stützen musst.
Wenn du gerne Haschisch oder Rosin herstellst, ist dieser Strain dein absolutes Must-have. Die Trichom-Dichte ist überdurchschnittlich hoch. Schon beim leichten Berühren der nahen Zuckerblätter kleben die Finger augenblicklich, und der frostige Überzug erstreckt sich weit über die eigentlichen Blüten hinaus. Das bedeutet für dich: Auch dein Trim-Verschnitt ist extrem potent und enorm wertvoll für die Weiterverarbeitung.
Aromatisch und in der Wirkung zeigt sie ihr ehrliches, klassisches Gesicht. Du bekommst ein starkes, blumig-würziges Terpenprofil mit süß-sauren, erdigen und leichten Skunk-Untertönen – eine wohltuende Abwechslung zu den süßen "Candy"-Sorten von heute. Die Wirkung schlägt mit bis zu 20 % THC kräftig ein: Ein anfängliches Sativa-Kopf-High geht extrem schnell in eine tiefe, lang anhaltende körperliche Entspannung über, mit der du am Feierabend den Stecker ziehen kannst.
Da die White Widow sehr gedrungen und buschig wächst, profitiert sie massiv von Techniken wie SOG (Sea of Green) oder SCROG (Screen of Green). Wenn du ein Netz spannst und die kräftigen Triebe in der späten Vegi-Phase sauber auf eine Ebene einflechtest, maximierst du die Lichtausbeute auf die unzähligen Seitentriebe. Auch ein sanftes Entlauben (Defoliation) im unteren Drittel hilft enorm, um die Energie in die dichten Main-Buds zu lenken.
Beim Düngen zeigt sie sich hungrig, aber fair. Wenn dein EC-Wert im Drain zu stark ansteigt, signalisiert sie dir das rasch mit leicht verbrannten Blattspitzen. Taste dich während des Wachstums-Schubs (Stretch) langsam an das Maximum deines Düngeschemas heran. Beginne zwingend etwa 10 bis 14 Tage vor der Ernte mit einem gründlichen Flush (Spülen) mit klarem Wasser, um den blumig-würzigen Eigengeschmack beim späteren Konsum absolut pur herauszuarbeiten.
Ein typischer Fehler bei dichten Indica-Strains wie der White Widow ist das Vernachlässigen der RLF (Relative Luftfeuchtigkeit) in der Hochblüte. Wenn die massiven Blütenstände anschwellen und das viele Harz die Blüten praktisch versiegelt, staut sich darin die Feuchtigkeit – die Schimmelgefahr (Botrytis) steigt rasant.
Der Fix: Sobald du in Blütewoche 5 oder 6 ankommst, musst du die Luftfeuchtigkeit im Zelt strikt unter 55 % (besser Richtung 50 %) drücken. Sorge für richtig ordentlich Umluft von unten und oben, und setze idealerweise einen aktiven Luftentfeuchter im Raum ein, der trockene Luft an die Zuluft deines Zeltes abgibt.
Hinter der White Widow stehen verlässliche Parameter, die für üppige Ernten sorgen. Indoor erreichst du bei optimaler Ausleuchtung bis zu 550 Gramm pro Quadratmeter. Outdoor-Grower können, sofern der Spot sonnig und das Wetter im frühen Oktober trocken bleibt, regelrechte Monster heranziehen. Die Pflanzen strecken sich draußen auf bis zu 2,5 Meter und werfen dabei unglaubliche 900 Gramm pro Pflanze ab.
Das Terpenprofil wird chemisch stark von Myrcen, Pinen und Caryophyllen dominiert. Diese traditionelle Kombination sorgt für den intensiven, durchdringenden Geruch und unterstützt als Entourage-Effekt das tiefe, muskelentspannende Indica-Erlebnis. Der THC-Gehalt pendelt sich je nach ausgewähltem Phänotyp und deiner Lichtleistung verlässlich zwischen 14 und 20 % ein. CBD ist wie bei den meisten THC-starken 90er-Genetiken kaum messbar vorhanden.
Mit ihren rund 55 Tagen Blütezeit gehört sie zu den schnellsten photoperiodischen Indicas im Premium-Segment. So fährst du innerhalb kürzester Zeit mehrere Zyklen pro Jahr oder entkommst Outdoor rechtzeitig dem garstigen Herbstwetter.
Genetik & Herkunft
- Linie: White Widow x White Widow
- Genotyp: 65 % Indica / 35 % Sativa
- Typ: Feminisiert (Photoperiodisch)
Wachstum & Ertrag
- Blütezeit Indoor: ca. 55 Tage
- Ertrag Indoor: bis zu 550 g/m²
- Ertrag Outdoor: bis zu 900 g/Pflanze
- Erntezeit Outdoor: Anfang bis Mitte Oktober
Profil & Wirkung
- THC-Gehalt: 14 - 20 %
- CBD-Gehalt: Sehr niedrig
- Aroma: Blumig, würzig, süß-sauer, Skunk
Aufgrund des extrem intensiven, durchdringenden Geruchs ab der mittleren Blütephase ist ein hochwertiger, frisch befüllter Aktivkohlefilter (AKF) für Indoor-Grows absolute Pflicht. Wer hier spart, hat den unverkennbaren würzig-skunkigen Geruch schnell im ganzen Flur oder im Treppenhaus hängen. Achte strikt darauf, dass deine Abluftanlage ausreichend für dein Zeltvolumen dimensioniert ist.
Außerdem brauchst du für die späten Blütewochen zwingend eine straffe Klimakontrolle. Die steinharten, dichten Knospen verzeihen keine stehende, feuchte Luft. Mehrere oszillierende Clip-Ventilatoren, die das Blattwerk auch in den unteren Ebenen konstant in Bewegung halten, sind die beste Versicherung gegen Blütenfäule.
Dieser Strain ist die erste Wahl für Extrakt-Künstler und Puristen der klassischen 90er-Jahre-Genetiken, die keine halben Sachen bei der Harzproduktion dulden. Wenn du extrem kurze Durchlaufzeiten schätzt und ein kompaktes Zelt (z. B. 80x80 oder 100x100 cm) in der Höhe überschaubar halten willst, liefert die White Widow genau die passenden Maße und Erträge.
Auch für medizinische Anwender, die pflanzliche Linderung bei massivem Stress, starken Muskelverspannungen oder hartnäckigen Schlafproblemen suchen, ist die schwere Indica-Schlagseite dieser Sorte oft genau richtig. Wer hingegen ein rein zerebrales, klares Tages-High für fokussierte Computerarbeit sucht, sollte diese Genetik lieber für den späten Abend aufsparen.
Ist die White Widow für Anfänger geeignet?
Wie groß wird die Pflanze Indoor?
Lohnt sich die White Widow für die Hasch-Herstellung?
Wie lange braucht sie bis zur Ernte?
Brauche ich zwingend einen starken Aktivkohlefilter?
Wie fällt die Wirkung im Vergleich zu reinen Sativas aus?
- 3x Silent Seeds White Widow (feminisierte Samen)
Die Samen werden in der originalen, luftdichten und lichtgeschützten Herstellerverpackung geliefert, um höchste Keimraten zu gewährleisten.