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Anesia Purple Boost Highness Fem 3St.

Seltener 28% THC / 12% THCV Hybrid. Die Sativa-dominante Purple Boost Highness liefert klares Fokus-High, extreme Harzproduktion und massiven Stretch.

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Anesia Purple Boost Highness Fem (3 St.)

Die Purple Boost Highness ist ein Sativa-dominanter Hybrid (70 %), der mit einem seltenen Cannabinoid-Profil aus 28 % THC und satten 12 % THCV extrem klare, fokussierte Highs liefert, während sie im Zelt massive Erträge mit harzigen, kompakten Buds abwirft.

28 % THC / 12 % THCV 70 % Sativa Bis 600 g/m² Ertrag 70–75 Tage Blüte
Überblick

Mit der Purple Boost Highness hat Anesia Seeds eine Genetik aus Dankberry und Star Pebbles gekreuzt, die sich stark vom Standard im Zelt abhebt. Der 70-prozentige Sativa-Hybrid fokussiert sich nicht nur auf rohe Kraft, sondern auf ein extrem seltenes Cannabinoid-Profil: Neben bis zu 28 % THC liefert diese Sorte einen THCV-Gehalt (Tetrahydrocannabivarin) von 5 bis 12 %. Das verändert die Wirkung massiv und verschiebt sie in eine sehr strukturierte, klare und fast schon elektrisierende Richtung, ohne dich auf die Couch zu drücken.

Von der Dankberry-Seite erbt sie die dunkle, beerige Basis und die fast schon unverschämte Harzproduktion, während die Star Pebbles-Genetik für den kräftigen Drang nach oben und die süßen Trauben-Noten sorgt. Optisch spielt die Sorte mit Gegensätzen: Das Gerüst und der Wuchs schreien eindeutig nach Sativa, doch die Blütenstruktur verhält sich in der späten Blütephase wie eine Indica. Statt luftiger Foxtails bilden sich harte, dichte und runde Knollen.

Dieses kompakte Blütenwachstum bringt ordentlich Gewicht auf die Waage. Mit bis zu 600 Gramm pro Quadratmeter Indoor gehört sie definitiv zu den Heavy Yieldern. Gleichzeitig bleibt das Aroma nicht auf der Strecke. Süße Traube, Waldbeeren und eine leichte Zitrus-Spitze machen sie auch im Vaporizer zu einem echten Erlebnis für Terpen-Jäger.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag zeigt die Purple Boost Highness schnell, was in ihr steckt. In der Vegetationsphase legt sie ein zügiges Tempo vor und baut ein stabiles, gut verzweigtes Gerüst auf. Wenn du die Zeitschaltuhr auf 12/12 stellst, musst du jedoch wachsam sein: Der Sativa-Stretch ist gewaltig. Die Pflanze schiebt gut zwei Wochen lang massiv Internodien-Abstände dazwischen. Hast du den Platz nicht eingeplant, hängen deine Headbuds schneller im Reflektor oder der LED, als dir lieb ist.

Nach etwa drei Wochen Blüte bremst der Höhenwuchs spürbar ab und die Energie wandert vollständig in die Blütenproduktion. Ab hier wird es spannend: Die Buds wachsen nicht fluffig in die Länge, sondern ballen sich dicht zusammen. Ab Woche sechs überzieht sich die gesamte Pflanze mit einem dichten Teppich aus Trichomen. Die Harzproduktion ist so intensiv, dass selbst größere Sonnensegel am Ansatz von Harzkristallen wimmeln.

Ein typischer Fehler bei dieser Genetik ist, sie einfach unkontrolliert wachsen zu lassen. Fix: Setze Topping oder Fimming bereits in der späten Vegi ein. Wenn du den Haupttrieb kappst, verteilt sie ihre Wuchsenergie auf die Seitentriebe. Zusammen mit einem SCROG-Netz (Screen of Green) zwingst du die Pflanze in die Breite, hältst das Blätterdach auf einer gleichmäßigen Höhe und nutzt deine Ausleuchtungsfläche optimal aus.

Gegen Ende der 70 bis 75 Tage dauernden Blütezeit färben sich die Blätter bei etwas kühleren Nachttemperaturen oft leicht violett, was den Kontrast zu den weißen, fast schon golden wirkenden Harzschichten noch verstärkt. Der Geruch wird zu diesem Zeitpunkt extrem durchdringend, ein gut dimensionierter Aktivkohlefilter ist hier absolute Pflicht.

Anwendung

Um das volle Potenzial – insbesondere die harzigen, schweren Blüten – aus der Purple Boost Highness herauszuholen, braucht sie ein strukturiertes Nährstoff- und Klima-Management. Da sie lange blüht (10 bis 11 Wochen), fahre den Stickstoff (N) in den ersten Blütewochen nicht abrupt auf null, sondern senke ihn langsam ab. Wenn dein EC-Wert nach dem Mischen deines Blütedüngers zu schnell ansteigt, gib acht: In den späten Wochen (Woche 6 bis 9) saugt sie zwar ordentlich Phosphor und Kalium (PK), verzeiht aber absolute Überdüngung eher schlecht. Steigen dir die Blattspitzen nach oben und verbrennen leicht ("Tip Burn"), reduziere den Dünger und gib enzymreiches Gießwasser, bevor der EC im Substrat blockiert.

Deep-Dive: Stretch-Management bei starkem Sativa-Einschlag. Du kannst den extremen Höhenwuchs nach der Blüteumstellung aktiv über die Umweltbedingungen steuern. Pflanzen strecken sich stärker, wenn der Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur (die sogenannte DIF) sehr groß ist. Versuchst du in den ersten drei Blütewochen Tag und Nacht bei etwa 24–25 °C zu halten (Zero DIF), bleibt sie spürbar kompakter. Zudem hilft ein hohes PPFD-Level (starke Beleuchtung) oder ein erhöhter Blauanteil im Lichtpektrum während des Stretches, die Internodien-Abstände eng zu halten.

Ein weiteres kritisches Thema ist die RLF (Relative Luftfeuchtigkeit) in der Hochblüte. Da die Blüten extrem dicht werden, ist Schimmel (Botrytis) dein größter Feind. Ab der 7. Blütewoche musst du konsequent für ausreichend Abluft und ordentlich Umluftventilation sorgen. Peile maximal 40 bis 45 % RLF an. Wenn die Buds gegen Ende stark anschwellen, darf die Luft im Zelt unter keinen Umständen stehen.

Wuchs- & Blütephase Temperatur & Klima Fokus im Handling
Vegetation (Vegi) 24-26 °C / 55-65 % RLF Topping/Fimming durchführen, Wurzelaufbau fördern.
Stretch (Blütewoche 1-3) 24-25 °C Tag & Nacht (Zero DIF) SCROG-Netz flechten, Triebe auf gleiche Höhe binden.
Hochblüte (Blütewoche 6-9) 22-26 °C / max. 45 % RLF PK etwas anheben, dichte Buds auf Schimmel prüfen.
Endblüte (Woche 10-11) 20-23 °C (Kühle Nächte) / < 45 % RLF Spülen (Flush), Nachttemperatur für Purple-Färbung senken.
Technik & Daten

Die Purple Boost Highness ist ein genetisches Schwergewicht, das Sativa-Wuchs mit der Blütendichte und Harzproduktion einer Indica paart. Hier sind die exakten Leistungsdaten der Genetik auf einen Blick.

Genetik & Profil

  • Typ: Feminisiert / Photoperiodisch
  • Genotyp: 70 % Sativa / 30 % Indica
  • Kreuzung: Dankberry x Star Pebbles
  • THC-Gehalt: Bis zu 28 %
  • THCV-Gehalt: 5 % bis zu 12 %

Ertrag & Wachstum

  • Blütezeit Indoor: 70–75 Tage (10–11 Wochen)
  • Ertrag Indoor: Bis zu 600 g/m²
  • Höhe Indoor: 100–140 cm (mit starkem Stretch)
  • Ertrag Outdoor: 900–1200 g pro Pflanze
  • Höhe Outdoor: 160–220 cm (Ernte Mitte Oktober)
Voraussetzungen

Aufgrund des kräftigen Wuchses brauchst du ausreichend Höhe im Setup. Zelte mit nur 160 cm Höhe werden mit dieser Genetik extrem anstrengend; 180 cm bis 200 cm sind ideal. Wenn dir der Platz nach oben fehlt, musst du zwingend Low Stress Training (LST) und ein Scrog-Netz beherrschen.

Außerdem ist die Genetik eine absolute Geruchsbombe. Die süßen Trauben- und Beeren-Aromen dringen in der Blüte durch jeden noch so kleinen Spalt. Ein hochwertiger, absolut zuverlässiger Aktivkohlefilter, der an das Volumen deines Zeltes angepasst ist, ist unverzichtbar. Spare hier nicht an der Abluft.

Eignung

Die Purple Boost Highness ist perfekt für Grower, die ein funktionales, motivierendes High suchen. Der ungewöhnlich hohe THCV-Wert dämpft die lethargische oder teils paranoide Wirkung, die reine 28-Prozent-THC-Sorten sonst oft mit sich bringen. Das macht sie ideal für tagsüber, kreative Arbeiten oder soziale Events, bei denen du mental wach bleiben willst.

Für Extraktoren (Rosin Press, Ice-O-Lator Hash) ist sie aufgrund der irren Harzproduktion am Ende der Blüte eine absolute Goldgrube. Anfänger können sie anbauen, sollten sich aber im Vorfeld gut über Wuchskontrolle informieren, da sie Fehler beim Stretch nur schwer verzeiht.

FAQ
Wie halte ich den extremen Stretch im Zelt unter Kontrolle?
Arbeite früh mit Topping, um das Wachstum in die Breite zu zwingen. Ein SCROG-Netz hilft, die Seitentriebe auf einer gleichmäßigen Höhe zu halten. Zudem reduziert ein Angleichen der Tag- und Nachttemperaturen in den ersten Blütewochen (Zero DIF) das Längenwachstum spürbar.
Was genau bringt der hohe THCV-Anteil?
THCV (Tetrahydrocannabivarin) ist ein seltenes Cannabinoid, das oft eine energetisierende, strukturierende und fokussierende Wirkung hat. Es sorgt dafür, dass trotz 28 % THC der Kopf klar bleibt, und wirkt der klassischen Couch-Lock-Schwere aktiv entgegen.
Sind die Buds aufgrund der Sativa-Genetik eher fluffig?
Nein, im Gegenteil. Obwohl die Wuchsstruktur der Pflanze sehr Sativa-dominant ist, entwickeln sich die Blüten eher Indica-typisch: extrem fest, groß, rund und extrem harzig. Pass daher gut auf die Luftfeuchtigkeit auf!
Wann sollte ich mit dem Spülen (Flush) anfangen?
Da sie eine Blütezeit von gut 10 bis 11 Wochen (70-75 Tage) hat, solltest du ab etwa Mitte der 9. Blütewoche den Dünger deutlich reduzieren oder absetzen und nur noch mit enzymreichem oder pH-reguliertem Wasser gießen. Das sorgt für einen sauberen Geschmack beim Trauben- und Beerenaroma.
Braucht die Pflanze besonders viel Dünger?
Sie hat in der Stretch-Phase einen gesunden Stickstoffhunger und braucht in der späten Blüte (Woche 5–8) ordentlich Kalium und Phosphor, um die harten Buds aufzubauen. Achte aber auf die Blattspitzen: Sobald diese leicht gelb werden, hast du das Limit erreicht. Sativas sind oft etwas empfindlicher auf einen dauerhaft zu hohen EC-Wert.
Ist sie auch für den Outdoor-Anbau geeignet?
Ja, absolut. Outdoor kann sie zu einem wahren Monster von über 2 Metern heranwachsen und über 1 Kilogramm Ertrag pro Pflanze abwerfen. Allerdings wird sie erst Mitte bis Ende Oktober fertig, dein Herbstklima sollte also nicht zu feucht und kalt sein.
Lieferumfang
  • 3x Anesia Seeds Purple Boost Highness (Feminisiert)
  • Originalverpackung des Herstellers (Keimschutz)