Mainhattan Seeds Moby Dick 3 Samen
Die Moby Dick kreuzt die massive Harzproduktion der White Widow mit der Wuchskraft einer klassischen Haze. Diese sativadominierte Genetik liefert dir nicht nur bis zu 22 % THC, sondern auch extreme Erträge von bis zu 600 g/m² im Zelt.
Moby Dick macht ihrem Namen alle Ehre: Sie ist ein echtes Ertragsmonster im Zelt. Mainhattan Seeds hat hier die extrem harzige White Widow mit einer klassischen, hochwachsenden Haze gekreuzt. Das Ergebnis ist eine sativadominierte Genetik (75 % Sativa, 25 % Indica), die den dichten Blütenbau der Indica-Seite mit dem energetischen High und der massiven Wuchskraft der Haze vereint.
Mit einem THC-Gehalt von bis zu 22 % liefert sie ein klares, erhebendes High, das dich nicht direkt müde macht oder auf die Couch drückt. Stattdessen eignet sie sich hervorragend für kreative Aufgaben oder aktive Nachmittage. Auch beim Terpenprofil zeigt sich die komplexe Abstammung: Süße Zitrusfrüchte und cremige Vanille dominieren den Geruch, während sich im Abgang erdige und holzige Noten von Kiefer dazugesellen.
Wenn du nach einer robusten Genetik suchst, die deine Vorratsgläser zuverlässig füllt, bist du hier richtig. Indoor sind unter optimalen Bedingungen bis zu 600 Gramm pro Quadratmeter möglich. Auch Outdoor performt sie erstaunlich stark und wirft bis zu 350 Gramm pro Pflanze ab. Die Zykluszeit liegt bei für eine Sativa moderaten 9 bis 10 Wochen.
Im Growzelt verhält sich die Moby Dick wie eine typische Haze-Kreuzung: Sie wächst extrem kräftig und streckt sich massiv, sobald sie in die Blütephase übergeht. Dieser „Stretch“ kann schnell problematisch werden, wenn dein Zelt nicht genug Bauhöhe hat. Wenn deine Pflanzen schon in der Vorblüte die halbe Zelthöhe erreicht haben, wird dir in der Hochblüte der Platz nach oben ausgehen und du riskierst Lichtstress an den Headbuds.
Um das zu verhindern, solltest du früh mit Trainingstechniken arbeiten. Low Stress Training (LST) bietet sich an, um das Wachstum schonend in die Breite zu lenken. Moby Dick reagiert auch extrem gut auf ein SCROG-Netz (Screen of Green), bei dem du die langen Sativa-Triebe gleichmäßig auf die Anbaufläche verteilst. So stellst du sicher, dass auch die tiefer liegenden Blütenstände genug Licht abbekommen und sich nicht zu fluffigem „Popcorn“ entwickeln.
Typischer Fehler: Viele Grower meinen es bei Haze-Genetiken beim Düngen zu gut. Wenn du den Stickstoff (N) in der Vegi oder Vorblüte zu hoch ansetzt, reagiert die Pflanze oft mit verbrannten Blattspitzen oder dunkelgrünen, verkrallten Blättern („Adlerkrallen“). Fix: Halte den Basisdünger im ersten Drittel der Blüte moderat und fahre erst dann den Phosphor- und Kaliumbedarf (PK-Boost) hoch, wenn sich die Blütenstände deutlich ausbilden. Moby Dick ist ab der Hochblüte ein sehr hungriger Fresser und braucht diese Reserven, um die angepeilten 600 g/m² aufzubauen.
Der Start mit der Moby Dick Autoflower erfordert etwas Vorausplanung. Da Autoflowers einen genetisch fixierten Lebenszyklus haben, bedeutet jeder Schock einen Verlust an Wuchszeit. Typischer Fehler: Wenn du sie von einem kleinen Anzuchtbecher in einen mittleren Topf und dann erst in den Endtopf setzt, erleidet die Pflanze Wurzelstress und stoppt kurz ihr Wachstum. Fix: Setze den gekeimten Samen sofort in den finalen 11- oder 15-Liter-Topf. So können sich die Pfahlwurzeln vom ersten Tag an ungestört ausbreiten.
Beim Klima zeigt sich die Sorte dank der Haze-Gene relativ hitzetolerant. Sie steckt auch mal 28 bis 30 Grad unter einer starken LED gut weg, solange die Luftfeuchtigkeit und die Abluft passen. Apropos Abluft: Wenn sich die Blüten in den Wochen 6 bis 8 massiv verdichten, steigt die Gefahr von Schimmel im Zelt. Sativas haben zwar von Natur aus eine etwas luftigere Blütenstruktur, aber bei den enormen Erträgen der Moby Dick wird es trotzdem eng am Stamm. Sorge mit ausreichend Umluftventilatoren dafür, dass die Luft zwischen den dicken Colas nicht stagniert.
Gegen Ende der Blüte (ab Woche 8) beginnt das Spülen (Flush). Wenn dein Drain-EC beim Gießen noch sehr hoch ist, solltest du den Dünger komplett absetzen und nur noch pH-reguliertes Wasser geben. Das zwingt die Pflanze, ihre eigenen Nährstoffreserven aus den Blättern zu verbrauchen – die Blätter färben sich herbstlich gelb. Ein sauberer Flush sorgt dafür, dass das komplexe Vanille-Zitrus-Aroma nach dem Trocknen weich zur Geltung kommt und nicht unangenehm auf der Zunge kratzt.
Die Moby Dick von Mainhattan Seeds ist eine genetisch durchdachte Hybrid-Sorte. Mainhattan Seeds führt diese Genetik als Autoflowering-Selektion, was einen reibungslosen und schnellen Zyklus von der Keimung bis zur Ernte ermöglicht. Hier sind die exakten Spezifikationen auf einen Blick:
Genetik & Herkunft
- Genetik: 75 % Sativa / 25 % Indica
- Kreuzung: White Widow x Haze
- Samen-Typ: Feminisiert (Autoflowering)
- Aroma: Zitrone, Vanille, Kiefer
Leistung & Ertrag
- Lebenszyklus: 9 bis 10 Wochen
- Ertrag Indoor: bis zu 600 g/m²
- Ertrag Outdoor: bis zu 350 g/Pflanze
- THC-Gehalt: bis zu 22 %
Die größte Voraussetzung für einen erfolgreichen Grow mit der Moby Dick ist ausreichend Platz. Wenn du in einer extrem niedrigen Box (unter 160 cm) anbaust, brauchst du viel Erfahrung mit konsequentem Training (LST oder SCROG), um diese Pflanze im Zaum zu halten. Ideal ist ein Zelt mit mindestens 2 Metern Höhe.
Zudem benötigt die Sorte kräftiges Licht. Um die tief liegenden Blütenstände ausreichend zu versorgen, sollte deine LED über eine exzellente Tiefenwirkung (PPFD) verfügen. Auch dein Abluftsystem muss großzügig dimensioniert sein: Die Moby Dick verströmt in der Hochblüte einen intensiven, durchdringenden Geruch. Ein frischer Aktivkohlefilter ist absolute Pflicht.
Moby Dick eignet sich besonders für Grower, die auf der Jagd nach maximalen Erträgen sind und ein klares, motivierendes Sativa-High bevorzugen. Wenn du tagsüber aktiv bleiben willst, kreativ arbeitest oder einfach keine Indicas magst, die dich ins Sofa drücken, ist diese Sorte ein Volltreffer.
Für absolute Anfänger, die ihre Pflanzen ohne Training einfach nur wachsen lassen wollen, kann der starke Stretch zu Beginn der Blüte eine kleine Herausforderung sein. Bist du jedoch bereit, ein paar Triebe herunterzubinden, belohnt dich diese Genetik mit gigantischen Harz-Ernten und robuster Gesundheit.
Wie stark stretcht die Moby Dick?
Handelt es sich um eine Autoflower oder Photoperiodische Sorte?
Wie lange braucht sie wirklich bis zur Ernte?
Wie beuge ich Schimmel bei so großen Erträgen vor?
Verträgt die Moby Dick viel Dünger?
Welches Aroma erwartet mich nach dem Trocknen?
Welche Topfgröße ist für diese Genetik optimal?
Kann ich sie toppen?
- 3x Mainhattan Seeds Moby Dick Samen (Feminisiert / Autoflowering)
Die Samen werden in der originalen Züchterverpackung geliefert. Dunkel und kühl lagern.