Marj Jane Seeds Hash Plant x White Widow 3 Samen
Wenn zwei echte Cannabis-Legenden aufeinandertreffen, entsteht ein enorm harzreiches Kraftpaket. Die Hash Plant x White Widow von Marj Jane Seeds liefert dir extrem kompakte Buds, eine zügige Blütezeit von 7 bis 9 Wochen und einen Harzbesatz, der sich perfekt für Extraktionen eignet.
Die Genetik der Hash Plant x White Widow vereint das Beste aus zwei Welten. Die Hash Plant bringt die typischen Eigenschaften einer afghanischen Indica mit: extrem dichte, harte Blüten und ein klassisch erdig-würziges Terpenprofil. Die White Widow steuert ihre legendäre Trichom-Dichte bei und gibt der Wirkung eine etwas ausbalanciertere Komponente, sodass dich der schwere Indica-Stein nicht sofort auf dem Sofa fesselt.
Da es sich um feminisierte, photoperiodische Samen handelt, hast du die volle Kontrolle über die vegetative Phase. Du entscheidest selbst, wann du die Pflanzen groß genug findest und durch die Umstellung auf einen 12-Stunden-Lichtzyklus in die Blüte zwingst. Das ist ideal, wenn du den Platz in deinem Zelt bis in den letzten Winkel ausnutzen möchtest.
Wenn du Wert auf ein intensives und klassisches Terpenprofil legst, wirst du hier fündig. Süßliche Hasch-Noten mischen sich mit den blumigen und leicht holzigen Nuancen der White Widow. Eine starke Geruchsentwicklung ist hier garantiert – was sich später im Glas in einem tiefen, runden Aroma widerspiegelt.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Blüten werden durch den starken Indica-Anteil sehr massiv. Du bekommst ein exzellentes Blüte-zu-Blatt-Verhältnis, was dir beim späteren Trimmen der Ernte eine Menge Scherenarbeit erspart.
In der vegetativen Phase wächst die Hash Plant x White Widow sehr kompakt und buschig – typisch für einen Indica-Hybriden. Das bedeutet für dich: Du musst die Lampe nicht panisch nach oben ziehen, sondern kannst das Zelt entspannt in der Breite füllen. Die kurzen Internodienabstände sorgen später für dichte, fast nahtlose Blütenstränge.
Wenn du sie in die Blüte schickst (Umstellung auf 12/12), hält sich der sogenannte Stretch in Grenzen. Du kannst grob mit einer Verdopplung der Höhe rechnen. Das macht sie zur perfekten Kandidatin, wenn dein Headroom im Zelt limitiert ist oder du ein flächendeckendes Sea of Green (SOG) planst, bei dem viele kleinere Pflanzen den Raum füllen.
Die Blütenentwicklung startet bereits nach wenigen Tagen unter 12/12 rasant. Du wirst schnell bemerken, wie sich die White-Widow-Genetik durchsetzt und selbst die kleinen Zuckerblätter in der Nähe der Blüten mit einem dichten, weißen Harzteppich überzieht.
Ein typischer Fehler beim Anbau harziger Indicas: Man lässt die RLF (Relative Luftfeuchtigkeit) in der Spätblüte aus den Augen. Weil die Buds der Hash Plant x White Widow steinhart werden, staut sich dort Feuchtigkeit extrem schnell. Fix: Wenn du in Blütewoche 5 ankommst, drücke die RLF strikt unter 45 % und richte einen Umluft-Ventilator so aus, dass er eine leichte Brise knapp unterhalb des Blätterdachs durchbläst. So nimmst du Schimmel (Budrot) die Grundlage.
Wenn du die Samen ansetzt, starte am besten in Aussaaterde, Eazy Plugs oder Torfquelltöpfen. Gieße in den ersten Tagen nicht zu feucht – wenn das Substrat leicht antrocknet, zwingt das die jungen Wurzeln, aktiv nach Wasser zu suchen und sich kräftiger auszubreiten.
Wegen des gedrungenen Wuchses lohnt sich leichtes Training. Ein gezieltes Topping (Kappen des Haupttriebs) bricht die apikale Dominanz und bringt dir mehrere gleich große Hauptcolas. Wenn dein Blätterdach in der dritten Blütewoche zu dicht wird, nimm ruhig ein paar der inneren Sonnensegel ab (Defoliation). So kommt das Licht bis nach unten durch und du erntest am Ende weniger flockiges Popcorn-Material.
Beim Thema Düngen verhält sie sich genügsam. Starte mit der halben Herstellerempfehlung deines Düngerschemas und steigere dich langsam. Die Pflanze zeigt dir durch tiefgrüne Blätter sehr gut an, wenn sie ausreichend versorgt ist.
Nach 7 bis 9 Wochen unter 12/12 wird es Zeit für das Taschenmikroskop. Wenn du dir unsicher bist, wann du fällen sollst: Peile einen Mix aus milchigen und ersten bernsteinfarbenen Trichomen an. Willst du ein richtig schweres Couch-Lock, wartest du, bis etwa 30 % bernsteinfarben sind. Wenn du mineralisch auf Erde anbaust, setze den Dünger 10 bis 14 Tage vor der Schere ab und spüle (Flush) das Substrat nur noch mit Wasser, damit der Eigengeschmack der Pflanze im Vordergrund steht.
Die Kombination dieser beiden Cannabis-Urgesteine sorgt für sehr stabile Phänotypen. Du bekommst verlässliche Pflanzen, die in ihrem Wuchsverhalten und Nährstoffbedarf gut vorhersehbar sind – ideal, um das Klima in der Growbox effizient zu steuern.
Die Blütezeit von 7 bis 9 Wochen ist ein solider Durchschnitt für indicadominante Hybriden. Je nach spezifischem Phänotyp und deinen Temperaturen im Zelt kann es hier zu leichten Abweichungen kommen. Im Schnitt kannst du nach etwa 60 Tagen die Schere ansetzen.
Wichtig beim Lichtzyklus: Die Pflanzen weisen keine Autoflower-Genetik auf. Das bedeutet, dass sie so lange wachsen (Vegi), wie du sie mit 18 Stunden Licht pro Tag beleuchtest. Erst durch den Wechsel auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit leiten sie hormonell die Blüte ein.
Genetik & Profil
- Typ: Feminisiert, Photoperiodisch
- Linie: Hash Plant x White Widow
- Dominanz: Indica
- Aroma: Süßes Hasch, erdig, würzig
Wachstum & Blüte
- Blütezeit (Indoor): 7 bis 9 Wochen
- Wuchsform: Kompakt, buschig, dichte Buds
- Stretch: Moderat (ca. 100 %)
- Ertrag: Hoch (sehr harzreich)
Photoperiodische Pflanzen brauchen zwingend echte Dunkelheit in der Ruhephase. Wenn du in der 12-stündigen Dunkelphase Lichtlecks hast (zum Beispiel durch die Standby-LED eines Ventilators oder einen offenen Zelt-Reißverschluss), riskierst du, dass die Pflanze zwittert oder wieder in die Wachstumsphase zurückfällt (Re-Veg).
Außerdem kommst du ohne einen hochwertigen Aktivkohlefilter bei dieser Genetik nicht weit. Die Hash Plant schiebt schon in den ersten Blütewochen einen massiven, durchdringenden Geruch ins Zelt. Wenn dein Filter schon mehrere Durchgänge hinter sich hat, wechsle ihn am besten vor der Blüte, um keine unangenehmen Gerüche im Raum zu verteilen.
Als Lichtquelle solltest du auf eine moderne Vollspektrum-LED setzen. Die White Widow-Genetik belohnt ein starkes PPFD-Level ab der mittleren Blütewoche mit extremer Harzproduktion und massiven Kelchen.
Diese Samen sind ideal, wenn du am Ende des Grows eigene Extrakte herstellen willst. Durch den extremen Trichom-Besatz (danke, White Widow!) ist die Ausbeute beim Waschen von Bubble Hash, beim Dry Sift oder beim Pressen von Rosin außergewöhnlich hoch.
Auch wenn du ein Fan der klassischen, erdigen Hasch-Aromen bist, triffst du hier voll ins Schwarze. Du brauchst keine High-End-Anlage mit CO2-Begasung, um hier kräftige, harztriefende Blüten zu ernten. Die Pflanze verzeiht kleinere klimatische Schwankungen sehr gut.
Für Zeltbesitzer mit begrenzter Raumhöhe ist diese Indica-Mischung ebenfalls ein Segen. Da sie nicht unkontrolliert in die Höhe schießt, behältst du auch in kompakten 160 cm hohen Boxen problemlos den nötigen Lampenabstand bei.
Wie lange lasse ich die Pflanzen in der Wachstumsphase (Vegi)?
Wie stark ist der Stretch nach der Lichtumstellung?
Kann ich diese Sorte auch Outdoor anbauen?
Eignet sich die Sorte für Anfänger?
Brauche ich ein Pflanzennetz (SCROG)?
Sind die Samen feminisiert?
Warum verfärben sich die Blätter gegen Ende der Blüte?
- 3x Marj Jane Seeds Hash Plant x White Widow (feminisierte Samen)
Die Samen werden in der originalen, keimgeschützten Verpackung geliefert. Bewahre nicht genutzte Samen am besten kühl, trocken und dunkel auf.