Marj Jane Seeds London Pound Cake x Bubba 5 Samen
Wenn du den cremigen Dessert-Geschmack moderner US-Genetik mit der gnadenlosen Robustheit eines klassischen Kush-Strains suchst, ist diese Kreuzung dein Match. Die London Pound Cake x Bubba wächst extrem kompakt und überzieht ihre dichten Indica-Blüten mit einer dicken, klebrigen Harzschicht.
Wenn du auf der Suche nach einer stabilen Kreuzung bist, die massiv abliefert und nicht direkt die ganze Box sprengt, bist du bei der London Pound Cake x Bubba von Marj Jane Seeds genau richtig. Hier trifft die feine, süße Ästhetik der London Pound Cake auf das legendäre, schwere Fundament der Bubba Kush. Das Ergebnis ist eine photoperiodische, feminisierte und Indica-dominante Sorte, die mit ihrer enormen Harzproduktion selbst erfahrene Grower aufhorchen lässt.
Was diesen Strain so besonders macht, ist sein vielschichtiges Terpenprofil. Du bekommst hier nicht nur eine eindimensionale Süße. Frische Zitrusnoten und cremige Vanille- und Gebäckaromen verschmelzen mit einer dunklen, erdigen und würzigen Kush-Basis. Schon beim Berühren der lebenden Pflanze schlägt dir eine Mischung aus süßem Dessert und kräftigem Skunk entgegen.
Auch wenn die Genetik stark Indica-lastig ist, drückt dich die Wirkung nicht sofort gnadenlos in die Couch. Mit bis zu 25 % THC liefert sie zwar eine tiefgreifende körperliche Entspannung, bleibt dabei aber angenehm zerebral und kreativ. Das macht sie zu einem idealen Begleiter für ruhige, aber aktive Abende, an denen du geistig noch etwas vorhast.
Durch den fast schon extremen Harzbesatz eignet sich diese Genetik hervorragend für die Weiterverarbeitung. Egal ob du Rosin presst, BHO extrahierst oder klassisches Ice-O-Lator-Hasch machst – die großen Trichomköpfe sitzen dicht an dicht auf den Blütenkelchen und lassen sich wunderbar lösen. Wer primär auf Konzentrate aus ist, findet hier eine überdurchschnittlich ergiebige Ausgangsbasis.
Im Growroom zeigt die London Pound Cake x Bubba ganz klar ihr Indica-Erbe. Sie wächst sehr gedrungen, buschig und entwickelt dicke, stabile Stämme. Der Stretch nach der Umstellung auf 12/12 fällt moderat aus. Das ist ein riesiger Vorteil für Zelte mit begrenzter Höhe (wie etwa 160 cm oder 180 cm). Die Nodienabstände sind kurz, und die Seitentriebe wachsen kräftig heran, um das Gewicht der späteren Blüten problemlos tragen zu können.
In der Blütezeit, die mit 8 bis 9 Wochen angenehm überschaubar ist, legen die Pflanzen richtig los. Die Blüten entwickeln sich zu harten, dichten Golfbällen. Gegen Ende des Zyklus, besonders wenn die Nachttemperaturen etwas absinken, zeigen sich oft wunderschöne dunkle, teils violette Farbschattierungen. Das Harz überzieht in den letzten Wochen nicht nur die Blütenstände, sondern wandert großflächig auf die anliegenden Zuckerblätter.
Genau dieser dichte Wuchs bringt aber auch eine Verantwortung mit sich. Ein typischer Fehler bei dieser Sorte ist es, das komplette Blattwerk bis zur Ernte stehen zu lassen. Das führt bei der buschigen Bubba-Struktur unweigerlich zu Staukluft und Schattenzonen im unteren Bereich. Der Fix ist simpel: Mache um Blütewoche 3 herum ein sauberes Lollipopping. Entferne das untere Drittel der kleinen Triebe und nimm strategisch große Sonnensegel in der Mitte heraus, um die Luftzirkulation und Lichtdurchdringung zu sichern.
Wenn du sie im Freien anbaust, wächst sie zu einem stattlichen, breiten Busch heran und kann Erträge von bis zu 600 g pro Pflanze abwerfen. Indoor kannst du mit etwa 450 bis 550 g/m² rechnen, sofern dein Klima passt. Die robuste Struktur verzeiht auch mal kleine Schwankungen, was das Handling im Alltag sehr entspannt macht.
Die Keimung dieser feminisierten Samen verläuft in der Regel völlig unkompliziert, wenn du saubere und bewährte Methoden nutzt. Ob du sie direkt in Anzuchterde, in Eazy Plugs oder klassisch zwischen feuchten Papiertüchern startest – die Genetik zeigt sich vital. Sobald die Sämlinge gut durchwurzelt sind, kannst du sie in leichte Erde setzen und unter moderater Beleuchtung (etwa 200 bis 300 µmol/m²/s) in die Wachstumsphase schicken.
Da die Pflanzen von Natur aus eher in die Breite als in die Höhe schießen, bietet sich ein gezieltes Pflanzentraining an. Wenn du den Haupttrieb früh sanft zur Seite bindest (Low Stress Training), brechen die unteren Seitentriebe schnell durch das Blätterdach und bilden ein gleichmäßiges Canopy. Auch Topping (das Kappen der Hauptspitze) verträgt sie hervorragend, wodurch sich die Wuchskraft auf mehrere Colas verteilt.
Beim Nährstoffbedarf zeigt sich die London Pound Cake x Bubba moderat hungrig. In der Vegi reicht oft ein Basisdünger, in der Blüte verlangt sie dann aber spürbar nach Phosphor und Kalium, um die dichten Buds aufzubauen. Wenn dein EC-Wert nach dem Mischen hochschießt, taste dich trotzdem langsam heran. Es ist bei dieser kompakten Pflanze immer einfacher, bei einem leichten Mangel etwas nachzulegen, als verbrannte Blattspitzen (Nutrient Burn) wieder herauszuwachsen.
Ein absolut kritischer Punkt ist die Luftfeuchtigkeit gegen Ende des Grows. Wenn dein Setup in den letzten zwei Wochen (Woche 7 bis 9) eine RLF von über 55 % aufweist, riskierst du bei diesen steinharten Indica-Buds schnell Budrot (Botrytis). Senke die Feuchtigkeit zwingend auf 40 bis 45 % ab und halte die Umluftventilatoren konstant auf die Pflanzen gerichtet.
Die Züchtung von Marj Jane Seeds greift auf zwei echte Schwergewichte der Cannabis-Welt zurück. Die London Pound Cake bringt die komplexen, süßen Terpene mit und sorgt für eine ansprechende "Bag-Appeal"-Optik. Die Bubba Kush hingegen steuert die unerschütterliche Wuchsstruktur, die dunklen erdigen Noten und die beruhigende, tiefgehende Körperwirkung bei.
Mit einem THC-Gehalt von bis zu 25 % bewegt sich dieser Strain im oberen Spektrum. Das bedeutet, dass der extreme Harzbesatz nicht nur kosmetischer Natur ist, sondern eine massive Potenz liefert. Das Verhältnis von geerntetem Blütenmaterial zu gewinnbarem Harz fällt hierdurch überdurchschnittlich gut aus.
Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen (56 bis 63 Tage) nach Einleitung der 12/12-Phase. Wer die Trichome mit der Lupe beobachtet, kann den Erntezeitpunkt exakt anpassen: Etwas früher geerntet bleibt die Wirkung zerebraler, während ein paar Tage mehr mit überwiegend bernsteinfarbenen Trichomen den Couchlock-Faktor deutlich erhöhen.
Die Erträge sind sehr stabil, solange die Ausleuchtung stimmt. Unter einer modernen LED sind die angegebenen 450 bis 550 g/m² Indoor absolut realistisch. Outdoor punktet die Sorte durch ihre Robustheit gegenüber Wind, wobei hier bis zu 600 g pro Pflanze machbar sind, wenn der Herbst trocken genug bleibt.
Genetik & Blüte
- Typ: Feminisiert / Photoperiodisch
- Genetik: London Pound Cake x Bubba Kush
- Sorte: Indica-dominant
- Blütezeit: 8–9 Wochen
- THC-Gehalt: Bis zu 25 %
Ertrag & Wuchs
- Ertrag Indoor: Ca. 450–550 g/m²
- Ertrag Outdoor: Bis zu 600 g/Pflanze
- Wuchsbild: Kompakt, buschig, robust
- Aroma: Zitrus, Vanille, Gebäck, Kush
Um das volle Potenzial dieser kompakten US-Genetik auszuschöpfen, brauchst du ein solides Setup. Vor allem das Licht spielt eine entscheidende Rolle. Eine LED-Armatur mit genügend Tiefenwirkung (mindestens 300 Watt auf einem Quadratmeter) stellt sicher, dass die harzigen Blüten auch in den tieferen Regionen der Pflanze hart aushärten. Zu schwaches Licht führt bei diesem dichten Laubdach schnell zu fluffigen, unfertigen Blüten im unteren Bereich.
Zudem ist dein Klimamanagement gefragt. Da die Pflanzen stark transpirieren und eng wachsen, steigt die Luftfeuchtigkeit im Zelt besonders nachts schnell an. Ein ausreichend dimensionierter Abluftventilator hilft dir, die feuchte Luft zügig abzutransportieren. Wenn du in einem feuchten Kellerraum anbaust, solltest du in der Hochblüte zwingend einen elektrischen Luftentfeuchter parat haben.
Die Umluft ist bei der London Pound Cake x Bubba nicht optional. Du benötigst idealerweise zwei oszillierende Clip-Ventilatoren im Zelt: Einen, der sanft über das obere Canopy streicht, und einen weiteren, der unterhalb des Blätterdachs für Bewegung sorgt. Nur so durchbrichst du die feuchten Mikroklimata zwischen den kompakten Blütenständen.
Diese Sorte eignet sich hervorragend für Grower, die eine potente Ernte suchen, ohne sich in der Blüte mit extremen Stretch-Eskapaden herumärgern zu müssen. Anfänger profitieren von der fehlerverzeihenden Natur der Bubba-Genetik. Die dicken Stämme brechen beim Training nicht so leicht und das System ist insgesamt sehr robust gegenüber leichten Schwankungen im Gießverhalten.
Für erfahrene Züchter und Extrakt-Fans ist diese Genetik ein absoluter Volltreffer. Das Terpenprofil aus Kuchen, Vanille und gassigem Kush bleibt bei lösungsmittelfreien Extraktionen wie Rosin oder Ice-O-Lator extrem gut erhalten. Wenn dein Fokus auf der Veredelung der Ernte liegt, wirst du die dicke Trichomschicht lieben, die sich bis tief in die Blätter zieht.
Vom System-Fit her ist sie perfekt für ein Sea of Green (SOG) oder kleine Zelte. Dank der kompakten Bauweise kannst du auch auf geringer Grundfläche mehrere Pflanzen stellen, ohne dass sie sich in der Höhe massiv in die Quere kommen. Wer wenig vertikalen Platz zur Verfügung hat (z. B. unter Dachschrägen), findet hier eine Genetik, die sich hervorragend in Zaum halten lässt.
Wie lange dauert die Blütezeit?
Eignet sich die Sorte für Anfänger?
Wie groß wird die London Pound Cake x Bubba?
Kann ich die Samen auch Outdoor anbauen?
Welches Terpenprofil erwartet mich?
Brauche ich spezielles Pflanzentraining?
Wie ist die Wirkung?
Ist die Sorte gut für Extrakte geeignet?
- 5x Marj Jane Seeds London Pound Cake x Bubba (Feminisiert)
Die Samen werden in einer schützenden Originalverpackung geliefert. Achte darauf, das Saatgut bis zur Keimung kühl und dunkel (idealerweise im Kühlschrank) zu lagern, um die Vitalität zu erhalten.