Marj Jane Seeds Super Silver Haze (3 Samen)
Ein echter Sativa-Klassiker für dein Zelt: Diese feminisierte Super Silver Haze kombiniert ein extrem vitales Wachstum mit einem klaren, kreativen High. Dank ihrer unerwartet hohen Schimmelresistenz liefert sie auch bei anspruchsvollem Klima schwere, harzige Buds mit intensiven Zitrus- und Kiefernnoten.
Die Super Silver Haze ist eine unbestrittene Legende in der Cannabis-Welt. Marj Jane Seeds bringt dir mit diesen drei feminisierten Samen genau die Genetik ins Zelt, die in den späten Neunzigern reihenweise Cups abgeräumt hat. Sie ist eine klassische Sativa-dominante Hybride, die ihre Wurzeln in einer Kreuzung aus Skunk, Northern Lights und Haze hat. Das Resultat ist eine Pflanze, die dir den typisch zerebralen, energetischen Sativa-Rausch liefert, ohne dich müde ans Sofa zu fesseln.
Was diese Variante von Marj Jane Seeds im Grow-Alltag so verlässlich macht, ist ihre Stabilität. Als feminisierte und photoperiodische Samen geben sie dir die volle Kontrolle über den Lebenszyklus. Du entscheidest ganz allein, wie lange die Pflanzen in der Vegi bleiben, bevor du durch die Umstellung auf 12/12 Stunden Licht den Blühimpuls gibst. Da die Samen feminisiert sind, entfällt das lästige und platzraubende Aussortieren männlicher Pflanzen komplett.
Das Terpenprofil der Super Silver Haze ist ein Fest für Liebhaber komplexer Aromen. Öffnest du das Zelt in der Hochblüte, schlägt dir eine intensive Mischung aus Zitrusfrüchten und frischer Kiefer entgegen. Je weiter die Blüte voranschreitet, desto mehr entwickeln sich süßliche Haze-Noten, die mit einer würzigen, erdigen Nuance abgerundet werden. Im fertigen Zustand liefert sie ein klares, kreatives High, das bestens für soziale Aktivitäten, kreative Projekte oder einfach einen aktiven Tag taugt.
Sobald diese Genetik in deinem System steht, merkst du schnell, dass du es mit einer waschechten Sativa zu tun hast. In der vegetativen Phase baut sie zügig Blattmasse auf und reckt sich dem Licht entgegen. Der wirkliche Charakter zeigt sich jedoch erst bei der Lichtumstellung: Der sogenannte Stretch ist bei der Super Silver Haze massiv. Du musst damit rechnen, dass sich die Pflanze in den ersten zwei bis drei Blütewochen in ihrer Höhe locker verdoppelt oder sogar verdreifacht.
Genau hier punktet die Genetik von Marj Jane Seeds mit einer ihrer stärksten Eigenschaften. Die leicht offene, etwas fluffigere Blütenstruktur, die für Sativas typisch ist, sorgt für eine hervorragende Luftzirkulation direkt in den Buds. Das macht die Pflanze von Natur aus enorm resistent gegen Schimmel (Botrytis). Selbst wenn deine Abluft in der späten Blütephase mal nicht optimal läuft oder die RLF an einem regnerischen Tag nach oben schießt, bleibt diese Sorte deutlich stabiler als dichte, kompakte Indicas.
Trotz der Toleranz solltest du den Wuchs aktiv steuern. Ein typischer Fehler: Wenn du sie einfach wachsen lässt, stößt sie in gängigen Zelten schnell an die Decke oder wächst direkt in deine LED hinein, was unweigerlich zu Lichtstress (Light Burn) führt. Die Lösung ist simpel: Die Super Silver Haze reagiert hervorragend auf Topping und Low Stress Training (LST). Kappst du den Haupttrieb rechtzeitig in der Vegi, verteilt sie ihre Wuchsenergie auf mehrere kräftige Seitentriebe. Das bremst das Höhenwachstum ein und sorgt am Ende für ein viel homogeneres Blätterdach.
Der Start gelingt am sichersten mit einer sauberen Keimung in einem feuchten Milieu (z.B. zwischen Küchentüchern oder direkt im Anzucht-Plug). Sobald die Keimlinge ihre ersten echten Blattpaare gebildet haben, kannst du sie in leicht vorgedüngte Anzuchterde setzen. Ab hier reicht zunächst eine sehr moderate Düngung. Sativas wie die Super Silver Haze haben in der Regel einen etwas geringeren Nährstoffbedarf als schwere Indica-Strains. Konkret: Wenn dein EC-Wert nach dem Mischen der Nährlösung sehr hoch ausfällt, solltest du ihn bei dieser Genetik lieber mit etwas klarem Wasser nach unten korrigieren, um verbrannte Blattspitzen zu vermeiden.
Sobald du auf 12/12 umschaltest, beginnt der Höhen-Stretch. In dieser Phase verbraucht die Pflanze extrem viel Stickstoff für den Strukturaufbau – stelle also nicht sofort rigoros auf reinen Blütedünger um, sondern schleiche das Vegi-Schema langsam aus. Erst nach etwa drei Wochen, wenn das vertikale Wachstum stoppt und die echten Blütenansätze (Pompoms) sichtbar werden, gehst du voll auf Phosphor und Kalium für die Blütenproduktion über.
Die Blütezeit dauert bei der Super Silver Haze etwa 9 bis 11 Wochen. In den letzten zwei bis drei Wochen schwellen die harzbesetzten Kelche (Calyxe) massiv an und die Harzproduktion erreicht ihren Peak. Wichtig für den Geschmack: Spüle (Flushen) das Medium in den letzten 10 bis 14 Tagen konsequent nur noch mit pH-reguliertem Wasser. Wenn du den Dünger zu lange reinkippst, riskierst du, das feine Zitrus- und Kiefern-Aroma mit einem beißenden mineralischen Kratzen zu überdecken. Lass sie in den letzten Tagen kontrolliert aushungern, bis die großen Sonnensegel gelb werden.
Die Samen von Marj Jane Seeds liefern dir photoperiodische Pflanzen, die zwingend einen Wechsel des Lichtzyklus auf 12 Stunden Dunkelheit benötigen, um in die Blüte zu gehen. Das gibt dir den taktischen Vorteil, dass du die Pflanze bei 18 Stunden Licht theoretisch so lange trainieren und ins Netz flechten kannst, bis sie die perfekte Form für deine Anbaufläche hat.
Die Trichom-Entwicklung beginnt verhältnismäßig früh. Ab der fünften Blütewoche überzieht sich die gesamte Blüte und auch die angrenzenden Zuckerblätter mit einem klebrigen Harzteppich. Das macht diesen Strain auch für die Herstellung von Extrakten äußerst interessant.
Genetik & Eigenschaften
- Samenart: Feminisiert
- Genetik: Sativa-dominant (Skunk x Northern Lights x Haze)
- Wachstumstyp: Photoperiodisch
- Wirkung: Kreativ, energetisch, zerebral
- Aromen: Zitrus, Kiefer, Haze, erdige Gewürze
Anbaudaten
- Blütezeit: 9 bis 11 Wochen
- Stretch (Blüte): Sehr hoch (200-300 %)
- Resistenz: Hoch (Schimmel & Blütenfäule)
- Trainingsempfehlung: Topping, LST, SCROG
- Packungsinhalt: 3 Stück
Damit die Super Silver Haze ihr Potenzial entfaltet, brauchst du in erster Linie vertikalen Headroom. Ein Zelt mit mindestens 180 cm Höhe, besser noch 200 cm, ist ratsam. Wenn dein Zelt flacher ist, kommst du an einem sehr konsequent geführten Pflanzennetz (SCROG) oder starkem LST nicht vorbei.
Zudem lieben Sativas starkes Licht. Deine Lampe sollte genügend Tiefenwirkung (PPFD) besitzen, um das teils dichte Blätterdach zu durchdringen, damit auch die tieferliegenden Blütenstände kompakt werden und nicht als fluffiges Popcorn enden. Geduld ist ebenfalls Pflicht: Dein Klima-Setup muss für den längeren Blütezyklus von bis zu 11 Wochen zuverlässig stabil laufen.
Diese Sorte ist ein Traum für jeden Grower, der ein tageslichtaugliches, aktivierendes Gras sucht. Wenn du tiefenentspannt auf der Couch liegen willst, bist du hier an der falschen Adresse. Die Wirkung richtet sich klar an aktive, kreative Köpfe.
Trotz der langen Blütezeit und des starken Stretches ist diese Genetik auch für engagierte Anfänger eine gute Wahl. Die hohe Toleranz gegenüber Pflegefehlern und vor allem die massive Resistenz gegen Schimmel verzeihen Patzer, die bei empfindlichen Indicas schnell zum Ernteverlust führen. Für Profis bietet sie das perfekte Ausgangsmaterial, um ein leeres Zelt mit nur ein bis zwei getoppten Pflanzen komplett aufzufüllen.
Sind diese Samen von Marj Jane Seeds feminisiert?
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Ist die Sorte für Grow-Anfänger geeignet?
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- 3x Marj Jane Seeds Super Silver Haze Samen (feminisiert)
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