Paradise Seeds Apricot Candy (3 Samen)
Ein absoluter Traum für Terpen-Jäger: Die Apricot Candy vereint die massiven Erträge der Dutch Dragon mit dem extremen Harzbesatz der Thin Mint GSC. Dieser 75%ige Sativa-Hybrid liefert dir ein heftiges Aroma nach gebackenen Aprikosen und Vanille, gepaart mit THC-Werten jenseits der 20-Prozent-Marke.
Die Züchter von Paradise Seeds haben bei der Apricot Candy das Beste aus zwei Welten zusammengeführt. Auf der einen Seite steht die legendäre Dutch Dragon, ein Sativa-Klassiker mit südafrikanischen Wurzeln, der für extreme Wuchskraft und gewaltige Erträge bekannt ist. Auf der anderen Seite sorgt die Thin Mint GSC (Girl Scout Cookies) für den modernen Cali-Einschlag: Kompakte Blütenstruktur, unglaubliche Harzproduktion und ein Terpenprofil, das stark an ein warmes Dessert erinnert.
Das Ergebnis ist ein feminisierter Strain, der zu 75 % Sativa-dominant ist, in der Blütenbildung aber klare Indica-Merkmale zeigt. Statt fluffiger, lockerer Sativa-Blüten bekommst du pralle, dichte Buds, die ordentlich Gewicht auf die Waage bringen. Genau diese Kombination macht die Apricot Candy für ambitionierte Grower so spannend – du erntest die Struktur und das Gewicht einer Indica, garniert mit der energetischen Wirkung und dem rasanten Wachstum einer Sativa.
Mit einem THC-Gehalt von 20 bis 22 % schiebt dieser Strain direkt und kompromisslos an. Das High beginnt mit einem klaren, zerebralen Rush und geht später in eine tiefe, körperliche Entspannung über. Wenn du tagsüber aktiv bleiben willst, solltest du die Dosis anpassen – bei voller Ladung kann dich die starke Indica-Note im Abgang sonst schnell aufs Sofa verfrachten.
Sobald du die Samen keimen lässt und in die vegetative Phase gehst, merkst du der Pflanze ihre Sativa-Genetik deutlich an. Sie wächst schnell, treibt kräftige Seitentriebe aus und bildet rasant ein massives Wurzelsystem. Der wahre Charakter zeigt sich jedoch erst bei der Umstellung auf 12/12: Der Stretch der Apricot Candy ist massiv. Die Pflanzen verdoppeln bis verdreifachen ihre Höhe nach der Lichtumstellung mühelos.
In der Blütephase, die mit ca. 60 bis 65 Tagen für eine derart Sativa-lastige Pflanze erstaunlich kurz ausfällt, passiert die echte Magie. Die Blütenansätze schwellen schnell an und überziehen sich mit einer extrem dichten Trichom-Schicht. In den letzten Blütewochen sieht das Laub so aus, als hätte es im Zelt geschneit. Gleichzeitig entwickeln die Blätter oft atemberaubende Rot-, Violett- und Blautöne, besonders wenn die Nachttemperaturen im Zelt leicht absinken.
Der Duft im Growroom wird ab der mittleren Blütephase extrem dominant. Typisch für diesen Strain ist ein süßes, fruchtiges Aroma, das stark an frische Aprikosen, Feigen und reife Äpfel erinnert. Sobald du das Zelt öffnest, schlägt dir ein Geruch entgegen, der an einen frisch gebackenen Obstkuchen erinnert, unterlegt mit einer dezenten, würzigen Funky-Note, die vom dominanten Terpen Caryophyllen stammt.
Aufgrund des starken Wuchses musst du bei der Apricot Candy proaktiv an die Sache rangehen. Ein typischer Fehler bei starken Sativas ist eine zu lange Wachstumsphase. Schickst du sie erst mit 40 oder 50 Zentimetern in die Blüte, sprengt sie dir in einem Standard-Zelt mit 2 Metern Höhe garantiert die Decke. Der Fix: Halte die Vegi kurz (ca. 3 Wochen) oder arbeite konsequent mit Topping, LST (Low Stress Training) oder einem SCROG-Netz (Screen of Green), um das Längenwachstum in die Breite zu lenken.
Wenn du die Pflanzen trainierst, nutze weiche Pflanzenbinder, um die Triebe horizontal auszurichten. Die Äste sind in der späten Vegi und frühen Blüte noch flexibel genug dafür. Ein weiterer wichtiger Handgriff ist die Stützung in der späten Blütephase. Da die Buds dank der Indica-Einflüsse extrem kompakt und schwer werden, können die langen Sativa-Äste unter dem Eigengewicht der Blüten abknicken. Ziehe rechtzeitig ein Pflanzennetz ein oder stütze dicke Colas mit Bambusstäben ab.
Auch beim Klima darfst du in den letzten Wochen nicht nachlässig werden. Wenn die RLF (Relative Luftfeuchtigkeit) nach dem Gießen längere Zeit über 50 % liegt, steigt die Schimmelgefahr in den extrem dichten Hauptblüten massiv an. Sorge für ordentlich Umluft durch oszillierende Clip-Ventilatoren, die sowohl direkt unter dem Blätterdach als auch über den Spitzen für einen ständigen Luftaustausch sorgen.
Beim Düngen ist die Apricot Candy hungrig, aber fair. Sie verzeiht leichte Schwankungen, benötigt im Hochsommer der Blüte (ab Woche 5) aber ausreichend P und K, um die massiven Fruchtstände zu versorgen. Taste dich an das Schema deines Düngerherstellers heran und beobachte die Blattspitzen: Sobald sie leicht verbrennen, gehst du mit dem EC-Wert wieder einen Schritt zurück.
Die Apricot Candy liefert nicht nur optisch ab, sondern überzeugt auch auf dem Papier mit harten Fakten. Mit einer Blütezeit von nur 60 bis 65 Tagen bist du für einen Strain mit 75 % Sativa-Anteil extrem schnell am Ziel. Indoor kannst du bei optimalen Bedingungen, gutem Licht und etwas Training mit 500 bis 550 Gramm pro Quadratmeter rechnen.
Outdoor läuft die Pflanze zur Höchstform auf und wächst bei unbegrenztem Wurzelraum zu einem wahren Baum heran – Höhen von bis zu 3 Metern sind im Freiland keine Seltenheit. Wenn das Wetter mitspielt und der Herbst bis Ende Oktober relativ warm und trocken bleibt, kannst du Erträge von bis zu 1000 Gramm pro Pflanze einfahren.
Das Terpenprofil wird stark von Caryophyllen dominiert. Das sorgt nicht nur für die leichte Pfeffer- und Gewürznote im ansonsten süßen Abgang, sondern dockt auch an die CB2-Rezeptoren im Körper an. Das verleiht der Sorte ihren besonderen Charakter und unterstützt die tiefe, körperliche Entspannung, die dem euphorischen Start folgt.
Das Cannabinoid-Profil zeichnet sich durch einen extrem geringen CBD-Anteil von unter 1 % aus, während das THC mit 20 bis 22 % klar den Ton angibt. Das bedeutet, dass der Kopf-Effekt nicht durch CBD abgefedert wird – die Wirkung schlägt direkt und ungefiltert durch. Für Rosin-Presser und Extrakt-Fans ist dieser Harzbesatz eine absolute Goldgrube.
Genetik & Herkunft
- Typ: Feminisiert
- Genotyp: 75% Sativa / 25% Indica
- Kreuzung: Dutch Dragon x Thin Mint GSC
- Marke: Paradise Seeds
Wuchs & Ertrag
- THC-Gehalt: 20 – 22 %
- Blütezeit Indoor: 60 – 65 Tage
- Ertrag Indoor: bis 550 g/m²
- Ertrag Outdoor: bis 1000 g/Pflanze (Ernte Ende Okt.)
Du brauchst ein Zelt mit ausreichend Headroom – unter 2 Metern Höhe wird der Anbau ohne intensives Training wie SCROG oder radikales Topping extrem schwierig, da die Sativa-Genetik die Pflanzen enorm in die Höhe treibt. Ein kräftiges LED-Panel mit guter Tiefenwirkung ist Pflicht, damit auch die tieferliegenden Buds bei den hochgewachsenen Pflanzen noch dicht und harzig ausreifen.
Zudem ist ein starker, zuverlässiger Aktivkohlefilter unverzichtbar. Die Terpenproduktion ist bei diesem Strain gewaltig und der süß-würzige Geruch durchdringt ohne großzügig dimensionierte Abluftanlage sofort das ganze Haus.
Dieser Strain richtet sich klar an Grower, die nach dem maximalen Geschmackserlebnis suchen und sich nicht vor aktivem Pflanzen-Training scheuen. Wenn du Terpene liebst, die in Richtung süßes Dessert, Aprikose und Feige gehen, bist du hier exakt richtig.
Für absolute Anfänger, die ihre Pflanzen ohne Eingriffe einfach nur wachsen lassen wollen, ist der extreme Stretch oft eine Überforderung. Wenn du aber bereit bist, dich mit LST oder dem Einflechten in ein Netz zu beschäftigen, belohnt dich die Apricot Candy mit Blüten in echter Spitzenqualität und satten Erträgen.
Wie stark stretcht die Apricot Candy in der Blüte?
Eignet sich der Strain für Anfänger?
Wann ist sie Outdoor erntereif?
Brauche ich ein Stütznetz für die Blüten?
Warum werden die Blätter lila und rot?
Wie dominant ist der Geruch während der Blüte?
Wie schütze ich die dichten Blüten vor Schimmel?
- 3x Feminisierte Samen "Apricot Candy" von Paradise Seeds
Lichtgeschützt und bruchsicher in der originalen Herstellerverpackung.