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Paradise Seeds White Noise 3 Samen

White Noise von Paradise Seeds kreuzt White Widow mit Space Cookies. Eine kompakte 80% Indica mit extremem Harzbesatz und 56 Tagen Blütezeit.

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Paradise Seeds White Noise 3 Samen

White Noise verbindet die legendäre Harzproduktion der klassischen White Widow mit der modernen Süße von Space Cookies. Diese 80-prozentige Indica liefert extrem kompakte, ölige Blüten, blüht in schnellen 56 Tagen ab und trotzt selbst nasskalten Herbsttagen.

Feminisiert 80% Indica 56 Tage Blüte 18–22% THC Indoor & Outdoor
Überblick

Mit White Noise schlägt Paradise Seeds eine elegante Brücke zwischen der goldenen Coffeeshop-Ära der 90er Jahre und modernen Top-Shelf-Genetiken. Die Basis dieser 80-prozentigen Indica bildet ein sorgfältig selektierter White-Widow-Klon – eine Sorte, die für ihre immense Harzproduktion und unkomplizierte Art berühmt ist. Gekreuzt mit der hauseigenen Space Cookies bekommt dieser Klassiker ein massives Upgrade in Sachen Terpenprofil und Blütenstruktur. Du erhältst eine Pflanze, die die robuste Verlässlichkeit von damals mit der raffinierten Süße heutiger US-Linien vereint.

Sobald sie im Zelt steht, zeigt White Noise unmissverständlich, wo ihre Wurzeln liegen. Sie wächst als klassische, gedrungene Indica mit breiten, dunkelgrünen Fächerblättern und starker seitlicher Verzweigung. Dabei bleibt sie mit einer Endhöhe von meist knapp unter einem Meter sehr gut handhabbar. Was ihr an reiner vertikaler Größe fehlt, macht sie durch die schiere Dichte ihrer Blüten wett. Die Buds werden extrem hart, schwer und überziehen sich mit einer dicken, samtigen Frostschicht, die das "White" in ihrem Namen mehr als rechtfertigt.

Ein echtes Highlight dieser Sorte ist das komplexe Aroma, das sich deutlich vom Standard abhebt. Während die White Widow erdige, pinienartige und leicht zitruslastige Noten mitbringt, steuert die Space Cookies eine cremige Vanille-Süße und einen Hauch von Pfefferminze bei. Diese Kombination macht den Geruch tief und vielschichtig. Auch die Wirkung sitzt punktgenau: Mit 18 bis 22 % THC liefert sie eine tiefgehende, langanhaltende körperliche Entspannung, lässt den Kopf aber erstaunlich klar und funktional. Perfekt, um nach einem langen Tag abzuschalten, ohne direkt schwer ins Sofa gedrückt zu werden.

Im Einsatz

Im Grow-Alltag beweist White Noise schnell ihr fehlerverzeihendes und enorm vielseitiges Wesen. Im Indoor-Setup hältst du dir mit dieser Genetik alle Optionen offen. Durch ihre ausgeprägte Tendenz, starke Seitentriebe zu bilden, drängt sie sich förmlich für Trainingstechniken wie SCROG (Screen of Green) auf. Wenn du die Haupttriebspitze bei etwa 40 bis 45 Zentimetern Höhe kappst, schiebt die Pflanze ihre gesamte Energie massiv in die Verzweigung. Das Resultat ist ein flaches, ebenmäßiges Blätterdach voller gleichmäßig entwickelter Headbuds. Genauso gut funktioniert sie im SOG (Sea of Green), wenn du sie früh in die Blüte schickst und viele kleine Pflanzen eng zusammenstellst.

Wenn du draußen anbaust und im Herbst oft mit feuchtem Wetter kämpfst, wirst du die Nehmerqualitäten dieser Sorte lieben. Die eingekreuzte White Widow bringt ein bombensicheres Immunsystem mit, das speziell gegen Botrytis (Grauschimmel) gewappnet ist. Wenn Ende September die ersten Stürme und kalten Regengüsse anstehen, zeigt sich die robuste Struktur: Die dicke Harzschicht und stabilen Zellwände lassen Nässe förmlich abperlen. In einem warmen Klima mit langem Spätsommer kann sie draußen zu einem stattlichen Busch von bis zu zwei Metern Höhe heranwachsen und Erträge von rund 700 Gramm abwerfen.

Ein Aspekt, den du beim Handling unbedingt auf dem Schirm haben musst, ist die extrem ölige Konsistenz des Harzes. Paradise Seeds ist ohnehin für klebrige Sorten bekannt, aber White Noise treibt es auf die Spitze. Spätestens ab der fünften Blütewoche fangen die Pflanzen an, intensiv zu duften und zu kleben. Ein kurzer Kontakt beim Entlauben reicht, und du hast einen dicken, öligen Film an den Händen. Was bedeutet, dass du deine Trimmschere später oft reinigen musst, ist für Fans von Haschisch und Extrakten ein absoluter Hauptgewinn. Das Waschen oder Pressen dieser Blüten liefert Erträge und Qualitäten, die selbst erfahrene Extraktoren aufhorchen lassen.

Anwendung

Die Aufzucht der White Noise verläuft sehr geradlinig, ein paar Details beim Klima und beim Nährstoffmanagement sichern dir aber das Maximum an Ertrag und Aroma. In der frühen Wachstumsphase begnügt sie sich mit moderaten Düngergaben. Gib ihr Zeit, ein solides Wurzelwerk auszubilden – ein luftiges Substrat (beispielsweise Erde mit 20 bis 30 % Perlit) hilft ihr, kräftig und gedrungen zu wachsen. Wenn du toppen möchtest, mache das am besten in der dritten oder vierten Woche der Vegi, sobald sich 4 bis 5 Nodien gebildet haben. So hat sie genug Zeit, sich vor der Umstellung auf 12/12 vom Stress zu erholen.

Nach der Blüteeinleitung erwartet dich ein typischer Indica-Stretch. Sie schießt nicht unkontrolliert in die Höhe, sondern verdoppelt ihre Größe meist knapp. Ab Woche 4 beginnt die rasante Harzproduktion und die Buds verdichten sich massiv. Typischer Fehler: Wenn deine Luftfeuchtigkeit (RLF) in der späten Blüte dauerhaft über 55 % klettert, riskierst du trotz der guten Genetik Feuchtigkeitsnester im Kern der dichten Blüten. Sorge zwingend für Umluftventilatoren, die eine leichte, konstante Brise über und unter das Blätterdach blasen. Halte die RLF ab Blütewoche 5 streng unter 45 %.

Ab Tag 45 solltest du den Dünger langsam ausschleichen und nur noch klares Wasser oder eine milde Spüllösung (Flush) geben. Das zwingt die Pflanze, ihre gespeicherten Nährstoffreserven aus den großen Fächerblättern aufzubrauchen, was den späteren Rauch spürbar sanfter macht. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du die Nachttemperatur in der letzten Woche auf etwa 18 Grad senken. Dieser milde Kältestress fördert zum einen leichte violette Verfärbungen der Blüten und pusht zum anderen die Harzproduktion als natürlichen Schutzmechanismus noch einmal an.

Wuchsphase Dauer Fokus & Maßnahmen
Wachstum (Vegi) 3–4 Wochen Wurzelaufbau, moderater EC-Wert, optionales Topping ab Nodie 4
Stretch & Vorblüte 1–2 Wochen Triebe ins Netz flechten (SCROG), Auslichten der untersten Zweige
Hochblüte 4–5 Wochen PK-Boost, striktes RLF-Management (unter 45 %), starke Umluft
Spülen (Flush) 1–2 Wochen Dünger absetzen, Nachttemperaturen leicht senken, Trichome prüfen
Technik & Daten

Die nackten Zahlen der White Noise belegen, warum sie eine so verlässliche Wahl ist. Mit einer Blütezeit von nur 56 Tagen (genau 8 Wochen) gehört sie zu den schnelleren Photoperiodischen auf dem Markt. Wer einen besonders schweren, stark narkotischen Effekt sucht, kann sie noch ein paar Tage länger stehen lassen, bis ein Großteil der Trichome bernsteinfarben ist. Im Indoor-Zelt pendelt sich der Ertrag bei sehr ordentlichen 450 bis 500 Gramm pro Quadratmeter ein – bestehend fast ausschließlich aus dichten, verwertbaren Premium-Buds und wenig "Popcorn"-Unterholz. Im Freiland ist sie in unseren Breiten meist Anfang Oktober erntereif.

Genetik & Herkunft

  • Linie: White Widow x Space Cookies
  • Typ: 80% Indica / 20% Sativa
  • Samenart: Feminisiert, Photoperiodisch
  • THC-Gehalt: 18 – 22 %

Wuchs & Ertrag

  • Blütezeit Indoor: 56 Tage
  • Ernte Outdoor: Anfang Oktober (Nördliche Breite)
  • Ertrag Indoor: 450 – 500 g/m²
  • Ertrag Outdoor: Bis zu 700 g/Pflanze
Voraussetzungen

Obwohl diese Indica sehr pflegeleicht wächst, verzeiht dir ihr Geruch keine Schwächen bei der Abluft. Die Kombination aus skunkigen Widow-Terpenen und süßen Cookies entwickelt früh einen extrem durchdringenden Geruch. Ein absolut intakter, großzügig dimensionierter Aktivkohlefilter ist hier Pflichtprogramm, sonst riecht schon bald das ganze Stockwerk nach Amsterdamer Coffeeshop.

Um das Restrisiko von Schimmel in den extrem dichten Headbuds komplett auszuschalten, brauchst du in der zweiten Blütehälfte Kontrolle über die Luftfeuchtigkeit. Sollte dein Raum von Haus aus sehr feucht sein, plane einen elektrischen Luftentfeuchter ein, um die Nächte im Zelt trocken zu halten. Ein Pflanzennetz (SCROG-Netz) oder stabile Bambusstäbe bewahren die Seitenäste am Ende davor, unter dem Gewicht der harten Blüten abzuknicken.

Plane außerdem vernünftiges Werkzeug für die Ernte ein. Klebrige, harztriefende Blüten sind schön anzusehen, blockieren aber billige Erntescheren innerhalb von Minuten. Besorge dir eine antihaftbeschichtete Schere (z.B. aus Teflon) und halte hochprozentigen Reinigungsalkohol bereit, um die Klingen beim Trimmen regelmäßig zu befreien.

Eignung

White Noise schließt kaum einen Grower aus. Wenn du als Anfänger startest, bekommst du hier eine äußerst stämmige, fehlerverzeihende Genetik. Sie neigt bei schwächerem Licht nicht sofort zum spargeligen Wuchs (Vergeilen) und bestraft einen leichten Nährstoffüberschuss nicht gleich mit Wachstumsstopp. Sie liefert schnelle Erfolgserlebnisse und Motivation für kommende Durchgänge.

Erfahrene Grower und Extraktions-Künstler schätzen sie als ideale Mutterpflanze. Das exzellente Blüten-zu-Blatt-Verhältnis und die absurde Harzproduktion machen sie zur Top-Wahl für Ice-o-Lator, Rosin oder BHO. Du wäschst oder presst hier Erträge heraus, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Outdoor-Gärtnern in kühleren Regionen bietet sie die Sicherheit, ihre Ernte vor den ersten nassen Novembertagen trocken einzufahren.

Auch für therapeutische Anwender hat das Profil seinen Reiz. Obwohl der CBD-Wert sehr niedrig ist, wird die Wirkung oft als hochfunktional und extrem stresslösend beschrieben. Du bekommst eine angenehme physische Schwere, die Verkrampfungen löst, behältst aber einen klaren, ruhigen Kopf für alltägliche Aufgaben.

FAQ
Wie hoch wächst White Noise im Indoor-Zelt?
Durch ihre 80%ige Indica-Genetik wächst sie sehr kompakt und gedrungen. Ohne starkes Topping pendelt sie sich meist bei 80 bis 100 Zentimetern ein, was sie perfekt für Zelte mit begrenzter Deckenhöhe (Headroom) macht.
Wann kann ich draußen ernten?
In unseren nördlichen Breitengraden ist die White Noise in der Regel Anfang bis Mitte Oktober reif. Dank ihrer Schimmelresistenz übersteht sie auch einen nassen Septemberbeginn meist völlig unbeschadet.
Ist die Sorte für SCROG geeignet?
Absolut. White Noise drängt förmlich in die Breite, wenn du die Spitze kappst. Sie bildet starke Seitentriebe, die sich wunderbar in ein Netz flechten lassen und ein gleichmäßiges Canopy bilden.
Wie viel Stretch hat sie nach Umstellung auf 12/12?
Rechne mit einem geringen bis moderaten Stretch. Sie verdoppelt ihre Höhe nach der Blüteeinleitung maximal, oft bleibt es bei etwa 70 bis 80 % Zuwachs. Sie wächst kontrolliert und explodiert nicht nach oben.
Warum kleben die Blätter so stark?
Das liegt an dem "White"-Erbe. Sorten aus der White Widow Familie produzieren extrem viele Trichome, nicht nur auf den Blüten, sondern oft auch weit in die großen Blätter (Sugar Leaves) hinein. Paradise Seeds hat zudem eine Vorliebe für sehr harzige, ölige Genetiken.
Kann die Genetik wirklich nicht schimmeln?
Keine Sorte ist zu 100 % immun gegen Schimmel, wenn sie wochenlang im Wasser steht. Aber die White Noise hat eine extrem hohe Resistenz gegen Grauschimmel (Botrytis). Dennoch: In der Spätblüte im Zelt bleibt eine RLF unter 45 % und gute Umluft Pflicht.
Wie dominant ist der Keks-Geschmack?
Das Profil ist sehr balanciert. Du schmeckst beim Einatmen oft die typisch erdigen, würzigen und zitrusartigen Noten der White Widow, während im Abgang eine feine Vanille-Süße der Space Cookies auf der Zunge bleibt.
Lieferumfang
  • 3x Paradise Seeds White Noise (feminisierte Samen)

Die Samen werden in der schützenden, lichtdichten Originalverpackung des Herstellers geliefert.