Royal Queen Seeds AMG 3 Samen
Die Amnesia Mac Ganja (AMG) von Royal Queen Seeds bringt dir 80 % Sativa-Power und satte 22 % THC direkt ins Zelt. Als vierfacher Cup-Gewinner überzeugt diese Kreuzung aus Amnesia und Mexican Haze mit einem zerebralen, klaren High und dem klassisch-würzigen Coffeeshop-Aroma.
Die Geschichte der AMG liest sich wie ein Stück holländischer Grow-Kultur. Erschaffen vom legendären „Ganja Man“, kombiniert dieser Strain die Genetik der weltbekannten Amnesia mit einer originalen Mexican Haze. Das Ergebnis ist eine Sorte, die zwischen 2014 und 2017 vier Jahre in Folge den High Life Cup abgeräumt hat. Solche Serien gewinnt man nicht durch Zufall, sondern durch absolute Stabilität und ein Terpenprofil, das Grower und Konsumenten gleichermaßen abholt.
Der Fokus der AMG liegt ganz klar auf dem Sativa-Erbe. Mit einem Verhältnis von 80 Prozent Sativa zu 20 Prozent Indica liefert sie ein stark zerebrales Erlebnis. Die 22 % THC gehen direkt in den Kopf und sorgen für ein euphorisches, befreiendes High. Es ist keine Sorte, die dich sofort in die Couch drückt. Stattdessen merkst du, wie der Kopf leicht wird und sich kreative Gedanken ausbreiten. Dennoch ist sie wegen ihrer Potenz mit Vorsicht zu genießen – für den ersten Joint am Morgen ist sie selbst für erfahrene Nutzer oft zu intensiv.
Beim Terpenprofil trifft Nostalgie auf komplexe Würze. Wer die klassischen Amsterdamer Coffeeshops kennt, wird den Geruch sofort wiedererkennen. Die Basis bildet ein erdiges Aroma, das von scharfen, würzigen Noten durchzogen ist. Dazu gesellen sich Nuancen, die an Kräutertee und leichte Zitrusfrüchte erinnern. Dieses Profil macht die AMG nicht nur nach der Ernte zu einem Erlebnis, sondern sorgt auch im Zelt für einen sehr intensiven, markanten Duft, der einen zuverlässigen Aktivkohlefilter erfordert.
Im Grow-Alltag zeigt die AMG deutlich ihre Wurzeln. Sie wächst vital, entwickelt schnell ein starkes Wurzelwerk und strebt stark nach oben. Die 20 Prozent Indica-Anteil sorgen dabei dafür, dass die Blütenstruktur etwas dichter wird und der Ertrag am Ende stimmt. Dennoch bleibt sie im Herzen eine Sativa, die Platz, Licht und eine saubere Nährstoffführung fordert, um ihr volles Potenzial von bis zu 500 Gramm pro Quadratmeter zu entfalten.
In der vegetativen Phase legt die AMG zügig los. Sobald der Keimling die ersten echten Blattpaare gebildet hat, siehst du ein schnelles Wachstum in die Höhe. Die Blätter sind schmalfingrig und hellgrün, ganz typisch für Haze-Genetiken. Hier baut die Pflanze das langgestreckte Gerüst auf, das später die harzigen Blütenstände tragen muss. Achte darauf, ihr von Anfang an ausreichend Umluft zu geben, damit die Stämme kräftig genug werden, um das spätere Gewicht zu halten.
Wenn du die Beleuchtung auf 12/12 umstellst, zeigt die Sorte ihr wahres Gesicht. Der Sativa-Stretch ist enorm. Du kannst damit rechnen, dass sich die Pflanzen in den ersten drei bis vier Wochen der Blütephase in ihrer Höhe verdoppeln oder sogar verdreifachen. Indoor landest du am Ende meist bei einer Wuchshöhe von 80 bis 120 Zentimetern – vorausgesetzt, du greifst rechtzeitig ein. Lässt du sie einfach unkontrolliert wachsen, stößt sie in gängigen Homeboxen extrem schnell an die Decke.
Die Blütenbildung beginnt im Vergleich zu reinen Indicas etwas verzögert, nimmt dann ab der vierten Woche aber massiv an Fahrt auf. Über die 10 bis 11 Wochen Blütezeit entwickeln sich längliche, von dichtem Harz überzogene Buds. Das Blatt-zu-Blüte-Verhältnis ist hervorragend, was dir später bei der Ernte sehr viel Zeit beim Trimmen spart. Die Blütenstände werden zwar nicht steinhart wie bei einer kompakten Kush, sind dafür aber gut durchlüftet und bringen ordentlich Ertrag auf die Waage.
Typischer Fehler beim Haze-Grow: Du unterschätzt den Stretch. Wenn deine Pflanzen in der Blüte plötzlich Richtung LED schießen und drohen, sich die Spitzen zu verbrennen (Lichtstress), musst du handeln. Das einfache Herunterbinden (Low Stress Training) oder sanftes Abknicken der Haupttriebe (Supercropping) rettet dir hier den Durchgang. Keine Panik, die AMG steckt mechanischen Stress gut weg, solange du die Äste sicher fixierst und ihr danach etwas Ruhe gönnst.
Der Schlüssel zum Erfolg mit der AMG liegt im richtigen Timing der Wachstumsphase. Weil sie so stark in die Höhe schießt, solltest du die Vegi-Zeit nicht zu lange ausdehnen. Wenn du ein Standard-Zelt mit 2 Metern Höhe hast, schickst du sie idealerweise schon in die Blüte, wenn sie etwa 30 bis 40 Zentimeter groß ist. So behältst du am Ende ausreichend Headroom für die Lampe und hältst den nötigen Abstand zu den Blüten ein, um Hitzestress zu vermeiden.
In Sachen Pflanzentraining ist diese Sorte ein absoluter Traum für fortgeschrittene Techniken. Ein ScrOG (Screen of Green) bietet sich bei diesem Wuchsbild perfekt an. Du toppst die Pflanze frühzeitig, um die apikale Dominanz (den starken Haupttrieb) zu brechen, und flechtest die langen, biegsamen Seitentriebe in ein Netz ein. So verwandelst du den vertikalen Stretch in ein breites Blätterdach. Das sorgt dafür, dass alle Blüten gleichmäßig viel Licht abbekommen und du den Ertrag voll ausreizt.
Bei der Ernährung ist Feingefühl gefragt. Haze-Strains reagieren oft zickig auf zu scharfe Nährlösungen. Wenn dein EC-Wert nach dem Mischen hochschießt, solltest du ihn zwingend mit etwas Wasser verdünnen. Starte in der Blüte lieber moderat mit einem EC von 1,2 bis 1,4 und beobachte die Blattspitzen. Werden sie gelb oder krallen sich ein (Adlerkrallen), gehst du sofort mit dem Dünger runter. Besonders in der späten Blüte benötigt die AMG deutlich weniger Stickstoff. Zu viel davon verzögert nur die Reife und macht die Blüten ungewollt blättrig.
Da die Blütezeit mit 70 bis 77 Tagen relativ lang ausfällt, lagert die Pflanze über viele Wochen Nährstoffe in den Blättern ein. Um das komplexe, würzig-erdige Terpenprofil am Ende sauber herauszuarbeiten, solltest du die AMG in den letzten 10 bis 14 Tagen gründlich spülen (Flush). Gib ihr nur noch pH-reguliertes Wasser. Das zwingt die Pflanze dazu, ihre eigenen Reserven aufzubrauchen, was du an den stark ausbleichenden Fächerblättern kurz vor der Ernte erkennst.
Die Genetik der Amnesia Mac Ganja spricht eine klare Sprache: Mit 80 % Sativa- und 20 % Indica-Anteil bekommst du den typischen Haze-Charakter geliefert. Der geringe Indica-Einfluss sorgt lediglich für etwas mehr Stabilität in den Ästen und optimiert den Ertrag, ohne die energetische Wirkung der Pflanze zu dämpfen.
Der THC-Gehalt pegelt sich bei gutem Licht und optimaler Nährstoffversorgung bei sehr starken 22 % ein. Da der CBD-Wert extrem niedrig ausfällt, wird der psychoaktive Effekt kaum abgefedert. Das Resultat ist die kompromisslose zerebrale Wirkung, für die dieser Strain seine vier High Life Cups in Folge gewonnen hat. Du holst dir hier genetische Spitzenklasse ins Setup.
In puncto Ertrag liefert die AMG Indoor solide Werte zwischen 450 und 500 Gramm pro Quadratmeter. Dafür benötigt sie eine ausgedehnte Blütephase von 10 bis 11 Wochen (70 bis 77 Tage). Outdoor kann die Pflanze gewaltige Ausmaße von bis zu 2 Metern erreichen und pro Pflanze bis zu 600 Gramm abwerfen – allerdings wird sie in Mitteleuropa oft erst spät im Oktober erntereif, was einen sehr milden und trockenen Herbst voraussetzt.
Das Terpenprofil wird maßgeblich von Myrcen, Limonen und Caryophyllen bestimmt. Diese Kombination sorgt für die erdigen, scharfen und zitrusartigen Aromen, die den klassischen Holland-Vibe ausmachen. Für maximale Terpenausbeute ist eine langsame Trocknung bei etwa 18 bis 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit entscheidend.
Genetik & Leistung
- Genetischer Hintergrund: Amnesia x Mexican Haze
- Sorte: Feminisiert
- Verhältnis: 80% Sativa / 20% Indica
- THC-Gehalt: Ca. 22 %
Wuchs & Ertrag
- Blütezeit Indoor: 10 - 11 Wochen (70-77 Tage)
- Ertrag Indoor: 450 - 500 g/m²
- Höhe Indoor: 80 - 120 cm
- Erntemonat Outdoor: Ende Oktober
Die Höhe deines Setups entscheidet maßgeblich, wie viel Arbeit du mit der AMG hast. Ein Growzelt mit mindestens 180 Zentimetern Höhe ist bei dieser Sorte Pflicht, 200 Zentimeter sind deutlich entspannter. In kleineren Boxen musst du zwingend auf extremes Training (ScrOG, LST, Topping) setzen, da dir die langen Blütenstände sonst ungebremst in die LED-Panels wachsen.
Beim Licht verlangt die langblühende Pflanze nach Qualität. Um auch die unteren Bereiche der langen Zweige gut auszuleuchten, brauchst du ein LED-Panel mit ordentlicher Tiefenwirkung (PPFD). Eine zu schwache Beleuchtung führt bei diesen Sativas schnell zu extrem luftigen und leichten Blütenständen im unteren Drittel (sogenannte Popcorn-Buds), was den Gesamtertrag drückt.
Die Belüftung ist ebenfalls ein kritischer Faktor in der späten Blüte. Zwar sind Sativa-Blüten von Haus aus etwas fluffiger und damit weniger schimmelanfällig als dichte Indicas, doch 11 Wochen Blütezeit bringen automatisch ein gewisses Risiko mit sich. Ein starker Abluftventilator sowie großzügige Umluft unterhalb und oberhalb des Blätterdachs sind unverzichtbar, um Mikroklimate zu verhindern.
Die AMG richtet sich ganz klar an Grower, die bereits ein paar Durchgänge hinter sich haben oder absolut bereit sind, sich intensiv mit Pflanzen-Training auseinanderzusetzen. Wenn du das rasant einsetzende Wachstum in der Stretch-Phase routiniert kontrollieren kannst und den Dünger mit Bedacht dosierst, belohnt dich diese Sorte mit Ernten in absoluter Cup-Qualität.
Für Konsumenten, die das typische Sativa-High suchen – klar, euphorisch und energiegeladen –, ist sie die ideale Besetzung im Zelt. Sie ist die perfekte Wahl für alle, die nach einem anstrengenden Arbeitstag den Kopf freibekommen wollen oder einen Strain für kreative, aktive Phasen suchen. Für Grower, die schnelle, pflegeleichte 8-Wochen-Indicas bevorzugen, ist die lange und intensive Betreuungszeit der AMG hingegen eher ungeeignet.
Wie stark stretcht die AMG in der Blüte?
Ist die AMG für Anfänger geeignet?
Wie lange dauert die Blütezeit wirklich?
Welche Nährstoff-Besonderheiten gibt es?
Welches Aroma und welche Wirkung hat die AMG?
Welche Trainingstechniken bieten sich an?
Eignet sich die Sorte für den Outdoor-Grow?
Wie hoch wird der THC-Gehalt?
- 3x Feminisierte Samen der Royal Queen Seeds AMG (Amnesia Mac Ganja)
Die Lieferung erfolgt in der originalen, licht- und luftdicht verschlossenen Verpackung des Herstellers, um eine optimale Keimfähigkeit zu gewährleisten.