Royal Queen Seeds Sticky Queen 1 Samen
Die Sticky Queen von RQS macht ihrem Namen alle Ehre: Ein Kush-Kreuzung, die am Ende der Blüte vor Harz nur so trieft. Mit 23 % THC und einem durchdringenden Diesel-Zitrus-Aroma bringt sie echte Heavy-Hitter-Qualitäten in dein Zelt.
Kush-Lovers aufgepasst: Die Sticky Queen ist das Ergebnis der Kreuzung von Kosher Kush und OG Kush. Diese beiden Legenden vereinen sich zu einem indicadominanten Hybriden (60/40), der die besten Eigenschaften der Westcoast-Genetiken in sich trägt. Du bekommst die kräftige, erdige Schwere der Kosher Kush und die fruchtig-dieseligen Noten der OG Kush in einer extrem stabilen Pflanze.
Der Name ist hier absolut Programm. Wenn es auf das Ende der Blüte zugeht, überzieht sich die gesamte Pflanze – bis weit in die größeren Sonnensegel (Sugar Leaves) hinein – mit einer dichten, klebrigen Trichom-Schicht. Das sorgt nicht nur für einen unglaublichen Bag-Appeal, sondern macht die Sorte zur ersten Wahl, wenn du vorhast, nach der Ernte Extrakte oder Haschisch herzustellen.
Mit einem THC-Gehalt von bis zu 23 % liefert die Sticky Queen ein potentes, physisch sehr entspannendes Stone. Der Effekt beginnt oft mit einer warmen, euphorisierenden Welle im Kopf und wandert dann langsam durch den ganzen Körper. Es ist das klassische Feierabend-Weed, das den Appetit anregt und dich zuverlässig runterbringt, ohne dich sofort komplett ins Sofa zu drücken.
Trotz ihrer Potenz und der hohen Harzproduktion ist die Sticky Queen keine Diva im Zelt. Sie wächst robust, verzeiht auch mal kleinere Schwankungen im Klima und liefert mit bis zu 450 g/m² Indoor einen sehr soliden Ertrag. Auch Outdoor-Grower kommen auf ihre Kosten, sofern der Herbst nicht zu nass und kalt wird.
Indoor zeigt die Sticky Queen ein sehr handhabbares Wuchsbild. Wenn du sie einfach wachsen lässt, erreicht sie meist eine Höhe von rund 120 cm. Das ist für die meisten Zelte ab 1,80 m Höhe absolut unproblematisch. Die Nodienabstände sind Kush-typisch moderat, was zu schönen, dichten Blütenständen führt. Die Seitentriebe entwickeln sich kräftig und können das Gewicht der kompakten Buds in der Regel gut selbst tragen.
Wenn du in der Höhe limitiert bist oder deinen Ertrag maximieren willst, reagiert die Pflanze hervorragend auf Training. Low Stress Training (LST) und Topping sind ideal, um die apikale Dominanz zu brechen und ein gleichmäßiges Blätterdach zu schaffen. Wenn du sie früh toppst, bleibt sie oft bei sehr buschigen 80 cm stehen und fokussiert ihre Energie auf mehrere kräftige Haupttriebe statt auf einen einzelnen Headbud.
Ein echtes Highlight ist das späte Farbenspiel. Wenn du die Nachttemperaturen in den letzten zwei bis drei Blütewochen leicht absenkst (auf etwa 18 bis 20 °C), neigt die Sticky Queen dazu, dunkle, fast schwarze oder tieflila Töne in den Blättern und Blütenkelchen zu entwickeln. Dieser farbliche Kontrast zu den strahlend weißen, harzüberzogenen Trichomen sieht im Zelt spektakulär aus.
Outdoor schöpft sie ihr volles Potenzial aus und kann im Freiland bis zu zwei Meter hoch werden. Der Ertrag liegt dann bei bis zu 475 g pro Pflanze. Sie ist Anfang Oktober erntereif. Typischer Fehler: Du lässt sie bei Dauerregen im Oktober unabgedeckt stehen. Die dichten Kush-Buds fangen bei stehender Nässe extrem schnell an zu schimmeln. Fix: Stell sie bei anhaltendem Regen überdacht auf oder schüttle die Hauptblüten nach einem Schauer sanft aus, damit das Wasser aus den dichten Kelchen entweichen kann.
Der Start mit der feminisierten Sticky Queen verläuft unkompliziert. Die Samen keimen zügig und die Sämlinge entwickeln schnell ein kräftiges Wurzelsystem. In der vegetativen Phase bevorzugt sie ein ausgewogenes, nicht zu scharfes Nährstoffprofil. Kush-Genetiken sind manchmal etwas hungriger nach Calcium und Magnesium. Wenn du unter starken LEDs anbaust und bemerkst, dass die Blätter zwischen den Blattadern aufhellen, gib rechtzeitig etwas CalMag ins Gießwasser, bevor ein echter Mangel den Wuchs bremst.
Sobald du auf 12/12 umstellst, geht die Pflanze in einen moderaten Stretch. Du kannst damit rechnen, dass sie sich in den ersten zwei bis drei Blütewochen noch einmal um etwa 50 bis 70 % streckt. Hier ist der ideale Zeitpunkt, um die unteren Triebe und kleinen Blütenansätze auszudünnen (Lollipopping). So leitest du die Energie komplett in die oberen, harzigen Hauptblüten und verbesserst gleichzeitig die Durchlüftung im unteren Bereich des Zeltes.
In der Hochblüte baut die Sticky Queen einen extrem intensiven Geruch auf. Die Mischung aus Benzin, Zitrone und feuchter Erde durchdringt alles. Ein absolut intakter und ausreichend dimensionierter Aktivkohlefilter ist hier keine Option, sondern Pflichtprogramm. Kontrolliere dein Abluftsystem spätestens dann, wenn die Pflanze in die vierte Blütewoche geht. Wenn du hier am Filter sparst, riecht zur Erntezeit schnell das ganze Haus.
Ernte und Verarbeitung sind bei dieser Sorte ein Fest für Extrakt-Liebhaber. Wenn du vorhast, Ice-O-Lator (Bubble Hash) oder Rosin zu machen, frier einen Teil der harzigen Trimm-Blätter (Sugar Leaves) direkt nach der Ernte frisch ein (Fresh Frozen). Die dichte Trichom-Schicht lässt sich durch die Kälte hervorragend abtrennen und liefert dir Extrakte von höchster Qualität mit einem extrem lauten Terpenprofil.
Die genetische Basis der Sticky Queen ist ein Meisterstück der Kush-Zucht. Durch die Kreuzung der erdigen Kosher Kush mit der potenten, diesel-lastigen OG Kush ist ein Hybrid entstanden, der die typischen Indica-Eigenschaften dominiert (60 % Indica, 40 % Sativa). Diese Stabilität zeigt sich nicht nur im gedrungenen Wuchs, sondern auch in der reproduzierbaren Harzproduktion und den dichten, steinigen Blütenständen.
Der THC-Gehalt pendelt sich bei guten Bedingungen um starke 23 % ein. Der CBD-Gehalt ist, wie bei den meisten modernen THC-starken Hybriden, vernachlässigbar gering. Das macht die Wirkung sehr direkt und körperbetont. Das Terpenprofil wird maßgeblich von Myrcen, Caryophyllen, Limonen und Pinen bestimmt. Diese Kombination sorgt für den typischen Kush-Geruch mit frischen Zitrus-Spitzen und erdigen Untertönen.
Die Blütezeit ist mit 8 bis 9 Wochen (56 bis 63 Tage) nach Umstellung auf 12/12 absolut im Rahmen für einen Indica-Hybriden. Wenn du den zerebralen, leicht euphorischen Effekt betonen willst, kannst du sie gegen Ende der 8. Woche ernten, wenn die Trichome größtenteils milchig sind. Bevorzugst du das schwere, sedierende "Couch-Lock"-Gefühl, lass sie bis in die 9. Woche stehen, bis etwa 20 bis 30 % der Trichome bernsteinfarben (amber) verfärbt sind.
Genetik & Eigenschaften
- Samenart: Feminisiert (Photoperiodisch)
- Genetik: Kosher Kush x OG Kush
- Genotyp: 60 % Indica / 40 % Sativa
- THC-Gehalt: Ca. 23 %
Wuchs & Blüte
- Blütezeit Indoor: 8 bis 9 Wochen
- Erntemonat Outdoor: Anfang Oktober
- Höhe Indoor: 80 - 120 cm
- Höhe Outdoor: Bis zu 200 cm
Ertrag & Aroma
- Ertrag Indoor: Bis zu 450 g/m²
- Ertrag Outdoor: Bis zu 475 g/Pflanze
- Aroma: Diesel, Erde, Zitrone, Pinen
- Wirkung: Körperlich entspannend, leicht euphorisch
Ein funktionierendes Abluftsystem mit frischem Aktivkohlefilter ist bei der Sticky Queen absolut zwingend. Ihr Terpenprofil ist so intensiv und flüchtig, dass selbst ein kurzes Öffnen des Zelts in der Hochblüte schnell den ganzen Raum füllt. Arbeite hier mit einem leicht überdimensionierten Lüfter, den du bei Bedarf hochregeln kannst, um den Unterdruck sauber zu halten.
Da die Blüten sehr kompakt und dicht wachsen, benötigst du in den letzten Blütewochen eine exzellente Umluft und musst die relative Luftfeuchtigkeit (RLF) zwingend unter 45 % halten. Entfeuchter und oszillierende Clip-Ventilatoren, die sanft über und unter das Blätterdach blasen, verhindern, dass sich Staunässe in den Headbuds bildet und Botrytis (Grauschimmel) entsteht.
Um die extrem harzige Schicht voll auszubilden, freut sich die Sticky Queen über eine hochwertige LED-Beleuchtung mit vollflächigem Spektrum. Viel Lichtenergie (PPFD) in den mittleren bis späten Blütewochen sorgt für feste Blütenkelche und kurbelt die Trichom-Produktion der Pflanze optimal an.
Diese Sorte richtet sich an Grower, die den klassischen Kush-Flavour lieben und ein unkompliziertes, gut kontrollierbares Indica-Wachstum bevorzugen. Dank ihrer robusten Natur kommen auch motivierte Anfänger sehr gut mit ihr zurecht, sofern sie die Grundlagen des Gießens und der Nährstoffversorgung (insbesondere den CalMag-Haushalt) beherrschen.
Besonders attraktiv ist die Sticky Queen naturgemäß für Liebhaber von Extrakten. Egal ob du klassisch trocken siebst, Ice-Water-Hash wäschst oder die Blüten direkt auf der Rosin-Presse verarbeitest: Der überdurchschnittliche Harzbesatz garantiert dir hohe Ausbeuten und ein extrem aromatisches Endprodukt. Wer das Letzte aus seinem Trim herausholen will, hat hier die perfekte Basis.
Ist die Sticky Queen eine Autoflower oder photoperiodisch?
Wie hoch wird die Pflanze Indoor?
Wann ist die Pflanze Outdoor erntereif?
Warum heißt die Sorte "Sticky Queen"?
Wie riecht und schmeckt diese Sorte?
Braucht die Sticky Queen spezielle Nährstoffe?
Eignet sich die Sorte für Anfänger?
Wie stark ist die Wirkung?
- 1x Royal Queen Seeds Sticky Queen (Feminisierter Samen)
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