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Sensi Seeds Mexican Sativa Fem 3St.

Feminisiertes 70% Sativa-Kraftpaket von Sensi Seeds mit kurzer Blütezeit (50–70 Tage) und extrem robuster Outdoor-Performance.

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SAMEN

Sensi Seeds Mexican Sativa Fem (3 St.)

Die Mexican Sativa Feminisiert von Sensi Seeds bringt dir 70 % Sativa-Energie, ohne dass du ewig auf die Ernte warten musst. Durch die Einkreuzung von Durban und Hash Plant blüht dieser Klassiker rasant und trotzt selbst kühlen Outdoor-Klimazonen. Freu dich auf ein klares, aufmunterndes High und ein markantes Sandelholz-Aroma.

Feminisiert 70 % Sativa 50–70 Tage Blüte Outdoor-Robust
Überblick

Reine Sativas aus den tropischen Regionen sind legendär, aber für Grower in unseren Breitengraden oft ein Albtraum: endlose Blütezeiten, gigantischer Wuchs und eine extreme Anfälligkeit für nasskaltes Wetter. Mit der Mexican Sativa Feminisiert hat Sensi Seeds genau dieses Problem gelöst. Die genetische Basis bildet eine edle Landrasse aus der südmexikanischen Region Oaxaca. Um diese Genetik für unsere Zelte und Gärten alltagstauglich zu machen, wurde sie geschickt mit der robusten afrikanischen Durban und einer widerstandsfähigen pakistanischen Hash Plant gekreuzt.

Das Ergebnis ist ein exzellenter 70 % Sativa-Hybrid, der die besten Eigenschaften aus drei Kontinenten vereint. Du bekommst den typisch eleganten Wuchs und das klare, energetische High der Oaxaca-Linie, ohne auf eine praxistaugliche Blütezeit verzichten zu müssen. Die 30 % Indica-Anteil durch die Hash Plant drücken die Reifezeit auf überschaubare 50 bis 70 Tage. Gleichzeitig verleihen sie den Blütenstrukturen mehr Dichte und Stabilität, als man es von typischen, fluffigen Sativas kennt.

Da es sich hier um die feminisierte Version handelt, sparst du dir das mühsame Erkennen und Aussortieren männlicher Pflanzen im Growroom. Jeder dieser drei Samen entwickelt sich zu einer weiblichen Pflanze, die ihre volle Energie von Tag eins in die Blütenproduktion steckt. Gerade bei Sorten, die etwas mehr Platz beanspruchen, ist dieser garantierte Ertrag pro Stellplatz ein entscheidender Faktor für einen effizienten Grow.

Während der Wachstumsphase bleibt das Terpenprofil der Mexican Sativa überraschend diskret, was dir bei Indoor-Grows sehr entgegenkommt. Erst in der fortgeschrittenen Blüte und vor allem nach einem sauberen Trocknungsprozess entfaltet sich das wahre Bouquet: Eine warme, erdige Basis trifft auf markantes Sandelholz, begleitet von frischen Pinien- und leichten Zitrusnoten. Ein absolutes Fest für Liebhaber klassischer Oldschool-Aromen.

Im Einsatz

Im Growzelt verhält sich die Mexican Sativa in der Wachstumsphase unscheinbar und bildet schlanke, elegante Strukturen mit großen Internodienabständen. Doch lass dich davon nicht täuschen: Sobald du den Lichtzyklus auf 12/12 stellst, legt sie einen gewaltigen Sativa-Stretch hin. Die Pflanzen verdoppeln bis verdreifachen ihre Höhe innerhalb der ersten Blütewochen. Wenn du sie drinnen anbaust und zu lange in der Vegi lässt, wächst sie dir gnadenlos in die Lampe. Ein früher Wechsel in die Blüte ist Pflicht, es sei denn, du greifst rigoros zu Trainingstechniken.

Outdoor zeigt die Mexican Sativa hingegen ihr absolutes Meisterstück. Hier profitiert sie enorm von der Kälteresistenz ihrer Durban- und Hash-Plant-Vorfahren. Während viele Sorten beim ersten kalten Herbstregen kapitulieren, schiebt diese Genetik unbeeindruckt weiter an. In einem guten Sommer knackt sie im Freiland locker die Zwei-Meter-Marke und entwickelt sich zu einem massiven Busch. Du kannst sie bis in den späten September oder Oktober stehen lassen, ohne direkt Panik vor Budrot (Schimmel) haben zu müssen.

Was den Nährstoffbedarf angeht, zeigt sie das typische, etwas genügsamere Sativa-Verhalten. Während wuchtige Indicas oft nach massiven Mengen Stickstoff verlangen, solltest du bei der Mexican Sativa mit dem Wachstumsdünger etwas defensiver starten. Ein Überangebot an Stickstoff in der frühen Blüte kann den ohnehin starken Wuchs noch weiter anfeuern und die Blütenbildung verzögern. Taste dich lieber langsam an den perfekten EC-Wert heran.

Ein typischer Fehler bei hochwachsenden Sativas ist zudem mangelnde Pflege im unteren Bereich. Weil das Blätterdach schnell dicht wird, kommt unten kaum noch Licht an. Das führt zu kleinen, fluffigen "Popcorn-Buds", die unnötig Nährstoffe fressen. Ein gezieltes Entfernen der schattenliegenden Triebe im unteren Drittel (Lollipopping) lenkt die Kraft der Pflanze genau dorthin, wo das Licht stark ist: in die fetten, harzigen Headbuds.

Anwendung

Der Start gelingt am besten in kleinen Anzuchttöpfen mit leichter Aussaaterde, um die feinen Wurzeln nicht gleich mit zu scharfen Nährstoffen zu verbrennen. Sobald die Keimlinge drei bis vier Blattpaare gebildet haben, wandern sie in den finalen Topf. Bei Indoor-Grows empfiehlt sich ein schnelles Umschalten auf die Blütephase (bereits nach ca. 2 bis 3 Wochen Vegi), um den finalen Höhenwuchs im Zelt kontrollierbar zu halten. Outdoor kannst du sie nach den Eisheiligen Mitte Mai direkt ins Beet oder in große Kübel (ab 30 Liter aufwärts) pflanzen.

Um die Erträge Indoor zu maximieren und das Platzproblem zu lösen, reagiert die Mexican Sativa hervorragend auf jegliche Art von Pflanzentraining. Anstatt sie einfach als Tannenbaum nach oben schießen zu lassen, solltest du das Wachstum konsequent in die Breite lenken. So stellst du sicher, dass alle Triebe denselben Abstand zur LED haben und gleichmäßig ausreifen können.

Wenn die Blütezeit nach 50 bis 70 Tagen dem Ende zugeht, kontrolliere die Trichome mit einem Taschenmikroskop. Da die Sorte für ihr klares, tageslichttaugliches High geschätzt wird, ernten viele Grower bereits, wenn die meisten Harzdrüsen milchig sind und nur sehr wenige bernsteinfarben. So bleibt die zerebrale, aktivierende Sativa-Wirkung voll erhalten. Ein schonendes Trocknen bei 60 % RLF ist essenziell, damit die flüchtigen Pinien- und Sandelholz-Terpene nicht verloren gehen.

Trainingstechnik Idealer Zeitpunkt Effekt bei der Mexican Sativa
LST (Runterbinden) Ab Woche 3 (Wachstum) Hält den Haupttrieb auf Höhe der Seitentriebe. Kontrolliert die Höhe schonend.
SCROG (Netz) Späte Vegi / Frühe Blüte Zwingt den extremen Stretch in die Breite und sorgt für ein flaches, ertragreiches Blätterdach.
Lollipopping Blütewoche 2 bis 3 Entfernt kleine Popcorn-Buds im Schatten und leitet alle Energie in die Hauptblüten am Licht.
Technik & Daten

Die Leistungsdaten der Mexican Sativa Feminisiert spiegeln clevere Züchtungsarbeit wider. Durch die Beimischung robuster Indica- und Afrika-Landrassen-Gene liefert dieser Strain waschechte Sativa-Qualität in einem für Grower handhabbaren Zeitfenster. Die Erträge liegen im soliden mittleren Bereich, wobei der finale Outcome extrem von der Lichtintensität und dem Platzangebot abhängt.

Indoor kannst du unter guten LED-Bedingungen und mit angewandtem Training rund 400 bis 500 g/m² erwarten. Outdoor sieht die Rechnung nochmals anders aus: Hier können sich die Wurzeln tief ausbreiten und die Pflanze ihr genetisches Höhenwachstum ausleben. In einem passablen Herbst sind Erträge von 500 bis zu 700 Gramm pro Pflanze realisierbar, vorausgesetzt, der Standort ist sonnig und ausreichend belüftet.

Die Wirkung zieht ihre Kraft aus einem THC-Gehalt von bis zu 18 %, gekoppelt mit einem niedrigen CBD-Wert von unter 1 %. Dies erzeugt das charakteristische, aufmunternde High, das lange anhält und sich perfekt für kreative Hobbys oder physische Aktivitäten eignet. Schwerer Couchlock oder Trägheit bleiben bei dieser Genetik komplett aus.

Durch den gezielten Hash-Plant-Einfluss entwickelt die Sorte zudem für eine Sativa ungewöhnlich dichte und harzüberzogene Blütenstände. Dadurch eignet sich das Schnittmaterial nach der Ernte auch hervorragend für die Herstellung von Extrakten oder Ice-O-Lator, da die hohe Trichom-Dichte eine gute Ausbeute verspricht.

Genetik & Wuchs

  • Genotyp: 70 % Sativa / 30 % Indica
  • Abstammung: Oaxaca x Durban x Hash Plant
  • Wuchshöhe: Hochwachsend (bis 200+ cm Outdoor)
  • Blütezeit: 50 bis 70 Tage

Ertrag & Profil

  • Ertrag Indoor: ca. 400 - 500 g/m²
  • Ertrag Outdoor: 500 - 700 g/Pflanze
  • THC-Gehalt: bis zu 18 %
  • Wirkung: Zerebral, anregend, aufmunternd
Voraussetzungen

Aufgrund des genetisch bedingten Sativa-Stretches brauchst du Indoor zwingend ausreichend Headroom im Zelt. Ein Standard-Zelt mit 2 Metern Höhe ist das Minimum, es sei denn, du greifst konsequent zu Trainingstechniken wie SCROG oder Topping. Wer in niedrigen Räumen wie Dachböden anbaut, muss die Wachstumsphase auf ein absolutes Minimum verkürzen.

Zudem verlangt das dichte Blätterdach in der fortgeschrittenen Blüte nach einer ordentlichen Umluft. Auch wenn die Sorte von Haus aus widerstandsfähig ist, solltest du in geschlossenen Räumen für kräftige Luftzirkulation sorgen. Outdoor benötigt sie lediglich einen vollsonnigen Platz und – falls sie stark in die Höhe wächst – etwas Windunterstützung in Form von Bambusstäben, damit die beladenen Äste vor der Ernte nicht umknicken.

Eignung

Dieser Strain ist ein starker Problemlöser für Outdoor-Grower in nördlicheren Breitengraden (wie der DACH-Region). Wenn klassische Haze- oder Thai-Sativas im herbstlichen November erfrieren, bevor sie überhaupt richtig anschwellen, punktet die Mexican Sativa. Sie wird rechtzeitig ab Ende September fertig und hält nasskalten Nächten hervorragend stand.

Gleichzeitig ist sie die perfekte Wahl für alle, die eine Cannabisblüte für den Tag suchen. Das energetische High macht nicht müde und blockiert dich nicht. Für Grower, die stark betäubende, einschläfernde Indica-Effekte suchen, ist diese Genetik hingegen die falsche Wahl. Auch motivierte Anfänger kommen mit der Pflege gut zurecht, solange sie das Höhenwachstum konsequent im Blick behalten.

FAQ
Wie stark fällt der Stretch bei der Mexican Sativa aus?
Wenn du das Licht auf 12/12 umstellst, legt diese Sorte massiv an Höhe zu. Ein Stretch von 200 bis 300 % ist absolut normal. Schicke sie daher Indoor frühzeitig in die Blüte, um Platzprobleme in der Box zu vermeiden.
Ist die Sorte resistent gegen Schimmel und Kälte?
Ja, Sensi Seeds hat hier bewusst die Pakistan Hash Plant eingekreuzt. Das verleiht der Sorte eine für Sativas sehr untypisch hohe Kälte- und Schimmelresistenz, was sie ideal für Outdoor-Grows im europäischen Spätsommer macht.
Welche Aromen erwarten mich nach der Ernte?
Das Terpenprofil ist sehr oldschool. Statt moderner, zuckersüßer Fruchtaromen bekommst du würziges Sandelholz, erdige Piniennoten und im Abgang feine Akzente von Lakritz und frischen Zitrusfrüchten.
Eignet sich die Mexican Sativa für Grow-Anfänger?
Grundsätzlich ja, da sie Fehler bei den Nährstoffen eher verzeiht und unempfindlich gegenüber Klima-Schwankungen ist. Die einzige Hürde für Neulinge ist das schnelle Höhenwachstum – man muss einfach rechtzeitig runterbinden oder umstellen.
Kann ich die Sorte im SCROG-Netz (Screen of Green) anbauen?
Absolut. Das SCROG-Verfahren ist sogar eine der besten Methoden für diesen Strain. Die schnell wachsenden, etwas flexibleren Sativa-Äste lassen sich hervorragend in das Netz flechten, wodurch ein ebenes Blätterdach entsteht.
Wann ist die Sorte im Freiland (Outdoor) erntereif?
In Mitteleuropa kannst du die Mexican Sativa Feminisiert in der Regel zwischen Ende September und Mitte Oktober ernten. Die beschleunigte Blütezeit sorgt dafür, dass sie sicher fertig wird, bevor die schweren Fröste kommen.
Braucht die Mexican Sativa auffällig viel Dünger?
Nein, Sativas sind generell etwas genügsamer im Nährstoffverbrauch als breite Indicas. Halte dich vor allem in der Wachstumsphase mit massivem Stickstoff-Einsatz etwas zurück, da ein Überangebot den Höhenwuchs nur noch stärker anheizt.
Lieferumfang
  • 3x Sensi Seeds Mexican Sativa Feminisiert (Hanfsamen)

Hinweis: Saatgut ist ein lebendes Produkt. Bitte stets kühl, trocken und dunkel lagern, um die Keimkraft langfristig zu erhalten.